1. Herren

Hintere Reihe (v.r.n.l.): Trainer Stefan Krause, Tobias Walter, Florian Glombik, André Regenthal, Jan-Christoph Ahlers, Dennis von Frankenstein und Abteilungsleiter Jens Huckhauf.
Mittlere Reihe: Manager Volker Gnioth, Andreas Gödecke, Timo Heiligenstadt, Dominik Niemeyer, Gordon Wahl, Sascha Heiligenstadt und Marek Staniszewski.
Untere Reihe: Daniel Adler, Dirk Burba, Philip Pape, Sascha Kranich, Physiotherapeutin Martina Schaper-Hörning und Tobias Middendorf.
Gäste setzen auf Verstärkung aus der Bundesliga
Handball-Oberliga: TV Stadtoldendorf erwartet den TSV Burgdorf II
Die derzeit wohl am stärksten besetzte Mannschaft der Oberliga zu Gast in der Stadtoldendorfer Rumbruchshalle: Am Sonnabend, 27. Februar, um 19 Uhr erwarten die Homburgstädter um Trainer Jens Klingemann mit dem TSV Burgdorf II einen der Favoriten der laufenden Saison.
Nach einem unerwartet misslungenen Start in die aktuelle Spielzeit sind die momentanen Tabellenneunten seit nunmehr acht Partien unbesiegt – und dies verdanken die Gäste vor allem der massiven personellen Unterstützung aus ihrer ersten Herrenmannschaft, die sich zurzeit in der Bundesliga behauptet. „Die Burgdorfer sind in der komfortablen Lage, auch in der Oberliga Spieler aus der ihrer ersten Mannschaft einzusetzen“, beschreibt TV 87-Manager Volker Gnioth den großen Vorteil des TSV. „Dadurch konnten sie zuletzt einfach alle Begegnungen für sich entscheiden“. So findet sich im Team der Burgdorfer immer wieder gleich eine ganze Reihe an Spielern aus dem Bundesliga-Kader. Neben Trainer Frank Carstens verfügen auch Torwart Alexander Hübe, Jannis Fauteck sowie Thomas Bergmann auf Erfahrungen aus der höchsten deutsche Spielklasse. „Das ist ein beachtliches, gefährliches Kaliber“, kennt Volker Gnioth an. Mit welcher Besetzung die Gäste am kommenden Sonnabend aber tatsächlich anreisen, werde sich aber erst kurzfristig herausstellen.
Das Hinspiel gegen die damals jedoch noch ohne Unterstützung aus der Bundesliga-Mannschaft angetretenen Burgdorfer konnten die Stadtoldendorfer immerhin für sich entscheiden: Denkbar knapp setzten sich die Homburgstädter damals mit 27:26 beim eigentlichen Favoriten durch. Auch für die nun anstehende Begegnung setzt der TV 87 auf die Außenseiterchance: „Für uns ist so ein Spiel sicher einfacher, als auf den Tabellenletzten zu treffen, denn der Druck im Kopf ist als Außenseiter natürlich wesentlich geringer“, fasst Volker Gnioth zusammen. Man sei jedenfalls hochmotiviert. Für einen Sensationserfolg gegen die starken Burgdorfer müssen sich die Gastgeber allerdings nicht nur im Vergleich zu den letzten beiden Partien deutlich steigern, sondern vermutlich eine ihrer bisher besten Saisonleistungen erbringen. „Da muss alles passen“, sagt TV 87-Trainer Jens Klingemann. „Wir dürfen in jedem Fall zu keinem Zeitpunkt unkonzentriert oder undiszipliniert werden, sondern müssen gerade im Angriff geduldig bleiben, um das Tempo zu verringern und Gegenstoßtore zu vermeiden“. Er erwarte, dass die Mannschaft gegen die Burgdorfer alles geben werde. Für die Partie am Sonnabend darf daher nicht nur hochklassiger, sondern hoffentlich auch spannender Handball erwartet werden.
Bevor um 19 Uhr die Oberliga-Herren wieder auf Punktejagd gehen, präsentiert sich bereits zwei Stunden zuvor der Stadtoldendorfer Nachwuchs: Ab 17 Uhr spielt die weibliche D-Jugend gegen Tuspo Bad Münder.
Katharina Emde (TAH)
(26.02.2010)
Homburgstädter vergeben wichtige Punkte
Handball-Oberliga: TV Stadtoldendorf unterliegt bei der SG Zweidorf/Bortfeld mit 27:29
Rückschlag für den TV Stadtoldendorf: Beim Tabellenvorletzten SG Zweidorf/Bortfeld unterlag der Handball-Oberligist mit 27:29 und verpasste damit die Möglichkeit, sich im Abstiegskampf von einem direkten Verfolger zu distanzieren.
In der erwartet hart umkämpften Partie scheiterten die Homburgstädter vor allem an der eigenen Abschlussschwäche. „Wenn man in einem so engen Spiel zu viele Chancen auslässt, dann passiert es eben, dass es am Ende schiefgeht“, resümiert TV 87-Manager Volker Gnioth. Besonders die zuletzt wurfstarken Halbpositionen Dominik Niemeyer und Marek Staniszewski hätten ihre gewohnt gute Leistung an diesem Wochenende nicht abrufen können. Dabei hatte seine Mannschaft auch bei der SG Zweidorf/Bortfeld zunächst einen guten Start erwischt. In der ersten Phase der Partie gelang es den Stadtoldendorfern offenbar, das Selbstbewusstsein aus dem erfolgreichen Auftritt gegen den MTV Eyendorf ins nächste Abstiegsduell mitzunehmen. Zwar konnten sich die Homburgstädter bis zum 10:9 nie dauerhaft absetzen, doch insgesamt hatte man den heimstarken Aufsteiger im Griff. Dass die ebenfalls unter Erfolgsdruck stehenden Zweidorfern allerdings jede Unachtsamkeit der Gäste nutzen würden, erfuhr der TV 87 schon wenige Minuten später: Fehler auf Seiten der Stadtoldendorfer ermöglichten es der SG, sich mit fünf Toren in Folge einen 14:10-Vorsprung zu erspielen.
Zur Pause hielt der Tabellenvorletzte so immerhin eine 16:14-Führung. In der zweiten Halbzeit setzten die Homburgstädter ihre Aufholjagd zunächst fort, und wurden für eine kämpferische Leistung schließlich mit dem Ausgleichstreffer zum 19:19 belohnt. Das folgende 20:20 markierte jedoch den Wendepunkt in der bis dahin ausgeglichenen Begegnung. Während die SG ihre Angriffschancen weiter konsequent verwandelte, vergaben die Homburgstädter in der entscheidenden Phase des Spiels nicht nur einen Tempogegenstoß, sondern auch einen Siebenmeter. „In der vergangenen Woche haben wir genau an dieser Stelle die Partie zu unseren Gunsten gedreht, dieses Mal war es andersherum“, erkennt TV 87-Trainer Jens Klingemann. „Wir haben den Zeitpunkt verpasst, uns dauerhaft von der SG Zweidorf/Bortfeld abzusetzen“. So zogen die Gastgeber auf 27:23 davon – zu viel für die glücklosen Stadtoldendorfer: Am Ende waren es die Zweidorfer, die einen 27:29-Erfolg feiern konnten.
Mit nun zwölf Punkten rücken sie aus den Abstiegsrängen auf den 14.Tabellenplatz vor und sind den Homburgstädtern mit nur noch einem Punkt Rückstand dicht auf den Fersen. Der TV 87 muss seinen Blick jetzt auf die kommenden Begegnungen richten: „Wir haben noch weitere neun Endspiele, wo wir punkten können und müssen“, erklärt Volker Gnioth. Bereits am kommenden Sonnabend erwarten die Homburgstädter mit dem TSV Burgdorf II eine schwere Aufgabe.
TV Stadtoldendorf: Dirk Burba – Sascha Krannich (1) – Florian Backhaus (6) – Tobias Walter (5) – Marek Staniszewski (4) – Dominik Niemeyer (3) – Andreas Gödecke (3) – Florian Glombik (3) – Gordon Wahl (1) – Daniel Möhlenbruch (1) – Jan Christoph Ahlers – Dennis von Frankenstein
Katharina Emde (TAH)
(26.02.2010)
„Den begonnenen Weg weitergehen“
Handball-Oberliga: TV Stadtoldendorf trifft auf die SG Zweidorf/Bortfeld
Mit einem Sieg könnte sich der TV Stadtoldendorf im Abstiegskampf von einem weiteren Verfolger distanzieren: Am Sonntag, 21. Februar, ist der Handball-Oberligist um 17.15 Uhr zu Gast beim Tabellenvorletzten SG Zweidorf/Bortfeld – und wie bereits der MTV Eyendorf am vergangenen Wochenende liegen auch die Gastgeber derzeit drei Punkte hinter den Homburgstädtern. „Wir wollen das gute Gefühl aus der letzten Partie mitnehmen und die Chance nutzen, durch einen Erfolg weiter Luft nach unten zu bekommen“, erklärt TV 87-Manager Volker Gnioth. Allerdings werden die Stadtoldendorf wieder einmal von Verletzungspech geplagt. Neben Timo Heiligenstadt wird in den nächsten Wochen zudem Tobias Middendorf ausfallen, der sich im Training eine Armverletzung zuzog. „Damit fehlt uns gegen die SG Zweidorf/Bortfeld ein wirklicher Mittelmann“, schildert der Stadtoldendorfer Trainer Jens Klingemann die Situation. Dennoch hofft er, dass nach dem Ende der Niederlagenserie durch den Sieg über Tabellenschlusslicht Eyendorf nun der Knoten geplatzt ist: „Es wäre schön, wenn wir trotzdem den Weg, den wir gerade begonnen haben, auch am Sonntag weitergehen“. Mit dem SG Zweidorf/Bortfeld erwartet die Homburgstädter dabei der mit zehn Punkten momentan auf einem Abstiegsrang positionierte Aufsteiger aus der Landesliga. Nach einem durchwachsenen Saisonauftakt blieben die Zweidorfer zuletzt in sechs Partie ohne Punkt – im Jahr 2010 sammelten die Gastgeber bisher keinen Punkt. „In einer solch ausgeglichenen Oberliga, wie wir sie in dieser Saison erleben, zahlt man auch als eigentlich starker Aufsteiger leicht einmal Lehrgeld“, weiß jedoch Jens Klingemann. Daher dürfe man diesen Gegner nicht im Geringsten unterschätzen. Das wird den Stadtoldendorfern allerdings wohl kaum passieren: Im Hinspiel kassierte das Team nach dem bis dahin äußerst erfolgreichen Saisonauftakt ausgerechnet vor heimischem Publikum eine bittere 26:33-Niederlage. „Da haben wir definitiv noch eine Rechnung offen“, stellt Volker Gnioth fest. Nicht zuletzt deshalb erwarte er für die Begegnung in der meist gut gefüllten Zweidorfer Halle ein Spiel auf Messers Schneide: „Die Tagesform wird sicher mitentscheidend sein“. Wie immer freuen sich die Stadtoldendorfer Handballer auch bei dieser Partie über lautstarke Unterstützung. Für alle Fans startet daher um 14.15 Uhr an der OS-Sporthalle in Stadtoldendorf ein Bus in Richtung Zweidorf.
Katharina Emde (TAH)
(19.02.2010)
Mit den personellen Veränderungen kehrt auch der Erfolg zurück
Handball-Oberliga: TV Stadtoldendorf beendet Niederlagenserie
Stadtoldendorf (ke). Aufatmen beim Handball-Oberligisten TV Stadtoldendorf: Der Fluch von 13 Niederlagen in Folge ist fürs Erste besiegt. Mit einem 29:22-Erfolg über den Tabellenletzten MTV Eyendorf beendeten die Homburgstädter die schwarze Serie und sammelten gleichzeitig wichtige Punkte im Abstiegskampf.
Vor allem Torwart Sascha Krannich und Neuzugang Florian Backhaus stellten in der über lange Zeit ausgesprochen knappen Begegnung die Weichen für einen letztlich verdienten Auswärtssieg der Stadtoldendorfer. Coach Jens Klingemann, der nach dem Rücktritt von Stefan Krause erst in der vergangenen Woche den Trainerposten übernommen hatte, konnte sich damit über einen ausgesprochen gelungenen Einstand freuen: „Ich bin sehr froh über das positive Signal, das wir heute gesetzt haben“, erklärte der Interimscoach im Anschluss an die Partie. Das motivierte und disziplinierte Auftreten rechne er seiner Mannschaft hoch an.
So waren von Beginn an die Bemühungen der Homburgstädter zu erkennen, die taktischen Umstellungen aus der letzten Trainingswoche umzusetzen. Tragende Figur war dabei vor allem Florian Backhaus, der sowohl im Angriff als auch in der Abwehr zahlreiche gute Aktionen zeigte. „Ich denke, man hat klar gesehen, dass die Neuverpflichtung ein richtiger, wichtiger Schritt für das ganze Team war“, freut sich TV 87-Manager Volker Gnioth. „Florian Backhaus hat eine tolle Partie gezeigt und dem Ganzen wieder Leben eingehaucht“.
Doch auch Tabellenschlusslicht MTV Eyendorf ließ besonders in der ersten Halbzeit keinen Zweifel an seinem Siegeswillen. Zwischen den abstiegsgefährdeten Mannschaften entspann sich so ein kämpferisches, spannendes Spiel mit guten Szenen auf beiden Seiten. Den besseren Start erwischten zunächst allerdings die Stadtoldendorfer: Mit 7:4 erspielten sie sich in den ersten zehn Minuten eine souveräne Führung. Einige Unachtsamkeiten auf Seiten der Homburgstädter nutzten die Eyendorfer jedoch in den Folgeminuten, um zum 8:8 auszugleichen. Anschließend wechselte die Führung bis zum Pausenstand von 15:15 hin und her, ohne dass ein Team über eine längere Phase die Oberhand gewinnen konnte. Auch in der zweiten Hälfte blieb es zunächst spannend: Knapp zehn Minuten vor Schluss schien beim 21:21 immer noch keine Entscheidung in Sicht. Dann jedoch brachte jedoch der in der vergangenen Woche noch wegen seiner Leistung kritisierte Torwart Sascha Krannich die Entscheidung: Mit mehreren starken Paraden trieb er den Gastgeber in der Endphase der Partie vermutlich an den Rand der Verzweiflung - denn lediglich einen einzigen Wurf der Eyendorfer ließ er in der Endphase der Partie noch passieren und ebnete damit den Weg für den 29:22-Sieg beim Tabellenletzten. „Sascha hat gerade ab der 50.Minute wirklich überragend gestanden. Aber auch auf der Gesamtleistung der Mannschaft kann man gut aufbauen“, war Jens Klingemann mit seinen Homburgstädtern zufrieden. Es werde sicherlich noch viel Arbeit und immer wieder Rückschläge geben, doch vorerst zähle allein das wiedergewonnene Selbstvertrauen. Zudem gewinnt der TV Stadtoldendorf mit dem Sieg über den MTV Eyendorf wieder etwas Luft im Abstiegskampf: Zumindest vom Tabellenletzten trennt die Homburgstädter nun ein kleines Polster von fünf Punkten.
TV Stadtoldendorf: Sascha Krannich – Philip Pape – Marek Staniszewski (6) – Tobias Walter (6) – Dominik Niemeyer (5) – Florian Backhaus (4) – Florian Glombik (3) – Andreas Gödecke (3) – Daniel Möhlenbruch (1) – Tobias Middendorf (1) – Jan-Christoph Ahlers – Gordon Wahl – Andre Regenthal
Katharina Emde (TAH)
(15.02.2010)
Das Selbstvertrauen soll zurückkehren
Handball-Oberliga: TV Stadtoldendorf trifft auf den MTV Eyendorf
Stadtoldendorf (ke). Schafft der Handballoberligist TV Stadtoldendorf unter neuem Trainer endlich die Wende im Abstiegskampf? Nach dem enttäuschenden Auftritt gegen den TV Eiche Dingelbe und dem anschließenden Rücktritt des bisherigen Coachs Stefan Krause sind die Homburgstädter nun am Sonnabend, 13. Februar, um 19.15 Uhr zu Gast beim Tabellenschlusslicht MTV Eyendorf. Dann soll es für die Mannschaft nach langer Durststrecke endlich wieder aufwärts gehen: „Wir haben im Laufe der Woche die letzte Partie aufgearbeitet und hoffen für die kommende Begegnung auf eine deutliche Verbesserung im Vergleich zum Heimspiel“, fasst TV 87-Manager Volker Gnioth die Ambitionen der Stadtoldendorfer zusammen.
Bereits am Dienstag hat Interimstrainer Jens Klingemann, der zum Ende der vergangenen Saison schon einmal erfolgreich für den zurückgetretenen Frank-Michael Wahl eingesprungen war, das Training übernommen. Im Mittelpunkt stand dort insbesondere das Aufarbeiten der Niederlage, um wieder Selbstbewusstsein für die anstehenden Herausforderungen zu gewinnen: „Wir haben die Woche vor allem genutzt, um uns zusammenzufinden und das Gewesene aus den Köpfen zu bekommen“, erklärt Jens Klingemann. Durch taktische Neuerungen wolle man darüber hinaus auf längere Sicht neue Impulse setzen. Dabei steht der neue Trainer des TV 87 zweifelsohne vor einer schweren Aufgabe: Nach mittlerweile 13 Partien ohne Sieg sind die Homburgstädter in der Tabelle bis auf den 13. Platz abgerutscht und befinden sich damit in unmittelbarer Abstiegsgefahr. Gerade einmal drei Punkte trennen die Mannschaft derzeit noch vom als heimstark bekannten Gastgeber MTV Eyendorf, der nach einer katastrophalen Hinrunde das Schlusslicht der Oberliga bildet und nach nur drei Siegen aus den bisherigen 18 Partien unter einem immensen Erfolgsdruck steht. „In der Heide Punkte zu holen, ist immer extrem schwierig – egal wo Eyendorf momentan steht“, macht so auch Volker Gnioth klar. Dennoch sei man guter Dinge: „Ich denke, wir werden eine deutliche Leistungssteigerung sehen“. Ob etwas Zählbares mitzunehmen sei, werde sich dann zeigen.
Katharina Emde (TAH)
(12.02.2010)
Handball-Oberliga: TV Stadtoldendorf verliert gegen Eiche Dingelbe 22:31 (11:12)
Es sollte der große Befreiungsschlag werden, der Startschuss im Kampf um den Klassenverbleib. Doch es wurde ein Fiasko. Der TV Stadtoldendorf konnte auch das Heimspiel in der Handball-Oberliga gegen den direkten Mitabstiegskonkurrenten TV Eiche Dingelbe nicht gewinnen. Im Gegenteil: Die Homburgstädter wurden in der zweiten Halbzeit regelrecht vorgeführt, von einem Gegner, der auch einiges schuldig blieb. Letztlich siegten die Kreis-Hildesheimer völlig verdient mit 31:22 (12:11).Nach Spielende trat TV-Trainer Stefan Krause zurück; Interimstrainer wird Jens „Eisen“ Klingemann.
Weltuntergangsstimmung auf der einen Seite, ausgelassener Jubel auf der anderen und rund 350 maßlos enttäuschte Zuschauer, die sich frustriert auf den Heimweg begaben. Das war die Szenerie in der Rumbruchshalle nach 60 größtenteils zerfahrenen Minuten. Für TV-Trainer Stefan Krause war das alles zuviel. Er reichte entnervt seinen Rücktritt ein. Er erreiche die Mannschaft nicht mehr, so die offizielle Lesart. Für ihn trat TV-Manager Volker Gnioth vor die Presse. Doch auch der findige Manager fand keine Erklärung für das Debakel. Auf ihn wartet in den nächsten Monaten, für den Fall, dass der TV doch nicht absteigen sollte, eine Menge Arbeit. Viele Baustellen gilt es zu beackern. Das hat das gestrige Spiel schonungslos offenbart. Als da wäre zunächst die Position am Kreis. Andreas Gödeke macht zwar einen guten Job in der Abwehr, im Angriff bleibt er aber einiges schuldig, erzielt kaum Tore. Oder die Position des zweiten Torwarts. Gerade gestern wurde es wieder deutlich. An Dirk Burba führt kein Weg vorbei. Als der Senior im Team in der ersten Halbzeit zwischen den Pfosten stand, lief es für die Homburgstädter einigermaßen - Burba hielt sein Team mit tollen Reflexen und zehn gehaltenen Bällen im Rennen. In der zweiten Halbzeit durfte Krannich ran. Er spielte wieder mal wechselhaft, hat seine Stärken in 1:1-Situationen, hält dafür herzlich wenig von den Außenpositionen. Ein Totalausfall gestern: Marek Staniczewski, dem einfach nichts zu gelingen schien. Völlig übermotiviert nahm er zahlreiche Würfe, die im Nirgendwo landeten. Dabei schien es in der ersten Halbzeit einigermaßen rund zu laufen. Bis zur 9. Minute hielten beide Teams das Spiel offen, drei der vier TV-Tore konnte Dominik Niemeyer trotz Manndeckung durch den Dingelber Christian Vornkahl erzielen. Als nach einer Viertelstunde der TV erstmals mit drei Treffern in Führung lag, schien sich der erwartete und vor allem bitter notwendige Sieg abzuzeichnen. Doch statt das Pensum ruhig runterzuspulen und die nicht wenigen Fehler der Gäste gnadenlos und abgebrüht auszunutzen, gab der TV das Spiel mehr und mehr aus der Hand, passte sich dem schlechten Niveau der Eichen an. Viele Schrittfehler, Fehlpässe und überhastete Würfe ließen die Partie mit Beginn der zweiten Halbzeit geradezu unansehnlich werden. Der TV versuchte es nun mit der offensiveren 4:2-Variante, doch die allgegenwärtige Ratlosigkeit spielte mehr den Dingelbern in die Karten, die die Einladungen zum Tempogegenstoß-Spiel dankend annahmen und sich Tor um Tor absetzten. Spielerische Elemente blieben nun auf der Strecke. Es folgten ganz bittere Momente. Acht Minuten lang traf der TV gar nicht das Tor der Dingelber, so dass sich die Eichen von 13:14 auf 13:21 absetzen konnten. Anfangs blickten die TVer immer wieder auf die noch verbleibende Spielzeit, als hofften sie, die Aufholjagd werde bald beginnen, doch mit zunehmendem Spielstand wich die Hoffnung der Resignation. Irgendwie waren am Ende alle froh, dass es vorbei war: die Spieler des TV, die Eichen und vor allem die rund 350 enttäuschten Zuschauer. Für TV-Manager Volker Gnioth bleibt nun das Aufräumen nach dem Sturm. Wie sagte er vor dem Spiel: „Wer heute den Ernst der Lage nicht erkannt hat, der wird ihn auch in den nächsten zehn Spielen nicht erkennen“. Bleibt zu hoffen, dass sich der Manager zumindest in diesem Punkt irren wird.
Uwe Engelhardt (TAH)
(12.02.2010)
Richtungsweisend - Homburgstädter müssen im Abstiegsduell punkten
Handball-Oberliga: TV Stadtoldendorf trifft auf den Tabellennachbarn TV Eiche Dingelbe
Stadtoldendorf. Ein Duell mit richtungsweisendem Charakter: Am Sonntag, dem 7. Februar, um 17 Uhr treffen die Oberliga-Herren des TV Stadtoldendorf in der heimischen Rumbruchshalle auf den direkten Tabellennachbarn TV Eiche Dingelbe. Dabei stehen die beiden Mannschaften gleichermaßen mit dem Rücken zur Wand: Ebenso wie die Homburgstädter sammelten die Gäste im Saisonverlauf bisher nur magere elf Punkte und befinden sich damit in unmittelbarer Nähe zu den Abstiegsrängen. Während der Sieger aus der kommenden Begegnung so vermutlich vorerst durchatmen kann, rutscht die unterlegene Mannschaft endgültig in den Abstiegskampf.
„Vor diesem Hintergrund ist es wichtiger denn je, dass wir endlich punkten“, schildert TV 87-Manager Volker Gnioth den Ernst der Lage. Gleiches gilt auch für die Dingelber, die - im letzten Jahr noch im Mittelfeld positioniert - zu Beginn der Saison keinesfalls zu den Abstiegskandidaten gerechnet wurden, und nun ebenfalls um den Klassenerhalt bangen müssen.
Mit einem Sieg über die HG Rosdorf-Grone gelang es dem TV Eiche am vergangenen Wochenende jedoch immerhin, eine Niederlagenserie von sechs punktlosen Partien zu beenden. Nach dem Misserfolge gegen den SV Aue Liebenau warten die Homburgstädter hingegen weiterhin auf den dringend benötigten Sieg. Und auch gegen den TV Eiche Dingelbe taten sich die Stadtoldendorfer in der Vergangenheit allerdings oft schwer. So verlor man in der vergangenen Saison gleich beide Spiele gegen die Dingelber deutlich. Trotz des 35:39-Erfolgs aus dem Hinspiel wird die Partie gegen den Tabellennachbarn daher alles andere als ein Spaziergang für die Gastgeber. Zudem muss das Team von Stefan Krause auch personell einen Rückschlag hinnehmen: Sowohl Sascha als auch Timo Heiligenstadt fallen verletzungsbedingt aus. „Das ist nicht optimal, aber zumindest der Rest der Mannschaft ist genesen und einsatzbereit“, erklärt Volker Gnioth. Man müsse nun die Unsicherheit ablegen und weiter Selbstvertrauen tanken“. Dazu hoffe er wieder einmal auf die treuen Fans: „In der momentanen Situation brauchen wir einfach jeden, der uns als achter Mann auf dem Feld unterstützt“.
Katharina Emde (TAH)
(05.02.2010)
Dem Sieger winkt die Teilnahme am DHB-Pokal
HVN-Pokal: TV Stadtoldendorf erwartet den Regionalligisten HF Springe
Stadtoldendorf. Großes Handball-Wochenende in Stadtoldendorf: Bevor es für den TV 87 am Sonntag wieder um den Klassenerhalt in der Oberliga geht, steht bereits am Freitag, den 5. Februar das Viertelfinale des HVN-Pokals an: Um 20 Uhr erwarten die Homburgstädter dann den starken Regionalligisten HF Springe.
In der Partie geht es dabei nicht nur um den Einzug in die Runde der letzten Vier, sondern auch um eine Teilnahme am DHB-Pokal – denn der Sieger aus der kommenden Begegnung ist automatisch für dieses Turnier qualifiziert. „Das ist zweifellos ein riesiger Anreiz, für uns wie für unsere Gäste gleichermaßen“, hebt TV 87-Manager Volker Gnioth hervor. „Springe wird sicherlich hochmotiviert und erstklassig besetzt anreisen“. Ohnehin befindet sich der Dritte der Regionalliga, der als einer der Favoriten für den Aufstieg in die zweithöchste Spielklasse gilt, derzeit auf Erfolgskurs. Nach einem schlechten Saisonstart etablierte sich der Aufsteiger schnell in der Liga und überzeugte zuletzt mit einer beeindruckenden Siegesbilanz. Neben Bundesliga-erfahrenen Spielern wie Sven Lakenmacher oder Wjatscheslaw Gorpishin trugen dazu auch einige ehemalige Stadtoldendorfer bei: Mit Florian Backhaus, Jürgen Bätjer und Torwart Kristof König stehen gleich mehrere Ex-Homburgstädter im Aufgebot der hochklassig besetzten Springer. Den Gastgebern werden somit eher Außenseiterchancen eingeräumt: „Der große Favorit ist hier ganz klar Springe“, erklärt Volker Gnioth. „Für uns ist erst einmal vor allem wichtig, möglichst lange auf Augenhöhe mit unserem Kontrahenten mitzuspielen“. Dennoch müsse mit allem gerechnet werden: „Gerade im HVN-Pokal gibt es auch immer wieder Überraschungen“.
Katharina Emde (TAH)
(05.02.2010)
Böse Klatsche kassiert -
Handball-Oberliga: TV verliert mit 21:34
Stadtoldendorf (ue). Eine böse Klatsche hat sich der TV Stadtoldendorf eingefangen. Beim SV Aue Liebenau kamen die Homburgstädter mit 34:21 unter die Räder. Eigentlich ist die Niederlage zu hoch ausgefallen, denn zumindest in der ersten Halbzeit lagen beide Teams nicht so weit auseinander, der TV konnte mithalten und die Führung wechselte ständig. In der ersten Halbzeit schenkten sich beide Teams nichts. Mal legte der eine vor und der andere zog nach, dann war es wieder umgekehrt. Mitte der ersten Halbzeit verletzte sich Timo Heiligenstadt. Die alte Verletzung an der Leiste brach wieder auf. Bis zum Pausentee konnten die Homburgstädter sich aber noch über die Zeit retten. Doch das Debakel schien sich schon abzuzeichnen. Vorne wurden die Chancen fahrlässig vergeben, hinten kassierte der TV im Gegenzug einen Treffer. Dennoch musste Gnioth seiner Elf eine gute Abwehrleistung bescheinigen. Der Spielstand zur Halbzeit, die Gäste lagen mit 12:10 in Front, war in Ordnung.
Nach dem Seitenwechsel nahm das Fiasko seinen Lauf. Angriffe der Gäste wurden verschossen, so dass sich der TV-Manager die Haare hätte raufen können. Im Gegenzug waren die Gastgeber eiskalte Vollstrecker. So schraubte der SV Aue Liebenau den Vorsprung von 15:12 auf 22:12. Die Sache war gelaufen, der TV ergab sich seinem Schicksal und kassierte schließlich eine böse 21:34- Klatsche. „Der Torwart des Gegners hat ein klasse Spiel gemacht und super gehalten. Das darf jedoch keine Entschuldigung für unser fahrlässiges Verhalten vor dem gegnerischen Tor sein“, schimpfte Gnioth. Er persönlich habe nicht mit einem Erfolg in Liebenau gerechnet, aber auch nicht mit so einem Untergang.
Für den TV kam es gleich doppelt schlecht. Zum einen fällt Timo Heiligenstadt vermutlich wieder länger aus, zum anderen hat Eiche Dingelbe am Wochenende gewonnen, so dass das direkte Aufeinandertreffen der beiden am Sonntag, um 17 Uhr für Gnioth schon den Charakter eines Abstiegsendspiels hat.
TV Stadtoldendorf: Dirk Burba, Sascha Krannich, Daniel Adler, Timo Heiligenstadt (2), Marek Staniczewski (2), Gordon Wahl (2), Andre Regenthal (1), Dominik Niemeyer (5), Tobias Middendorf (2), Tobias Walter, Florian Glombik (3), Andreas Gödecke, Daniel Möhlenbruch (4)
TAH (ue)
(01.02.2010)
Handball-Oberliga: Homburgstädter brauchen jetzt jeden Punkt
Stadtoldendorf (ue). Die Handball-Oberligisten des TV Stadtoldendorf müssen sich auf eine unangenehme Auswärtsfahrt begeben. Zum einen liegen hinter dem TV nach gut zweieinhalb Stunden Fahrt rund 130 Kilometer, zum anderen wartet mit dem SV Aue Liebenau am Sonnabend, 30. Januar, um 19.15 Uhr ein äußerst unangenehmer Gegner.
TV Manager Volker Gnioth sieht dem Spiel mit gemischten Gefühlen entgegen. Im Normalfall wäre diese Begegnung ein Spiel, dass der TV nicht unbedingt gewinnen müsste. Aber nach der Niederlagenserie zum Ende des letzten Jahres, steht der TV nun in der Oberliga mit dem Rücken zur Wand. Punkte müssen her, um möglichst schnell den Abstiegsstrudel verlassen zu können.
Hoffnung macht zunächst einmal, dass sich das Lazarett des TV inzwischen weitestgehend gelichtet hat. Fehlen wird lediglich noch Sascha Heiligenstadt. „Damit können wir leben, auf der Linksaußen-Position sind wir gut besetzt“, sagt Gnioth. Entscheidender wäre der Ausfall eines oder mehrerer Rückraumspieler. Doch sowohl Timo Heiligenstadt als auch Marek Staniczewski haben sich rechtzeitig zum Beginn der Rückrunde wieder gesund gemeldet und dem Spiel des TV neue Impulse verliehen. Zwar konnte aus den beiden letzten Spielen nur ein Punkt eingefahren werden, doch sowohl die Leistung beim Unentschieden in Northeim als auch bei der ärgerlichen Niederlage zu Hause gegen Eintracht Celle machen Mut.
Bei aller Hoffnung auf einen doppelten Punktgewinn darf der TV seinen Gegner aber nicht auf die leichte Schulter nehmen, denn der ist von keinem schlechten Kaliber. Mit Torwart Joachim Lanzmann und dem Spielmacher und Abwehrchef Tobias Naumann haben die SVer zwei erfahrene Zweitliga-Spieler in ihren Reihen. Zudem ist Waldemar Buchmüller ein Torjäger mit besonderen Qualitäten. Ihm zollt Gnioth höchsten Respekt: „Der macht richtig Betrieb und hat eine Mordswumme. Er kann den entscheidenden Unterschied ausmachen“.
TAH (ue)
29.01.2010
Handball-Oberliga: Schlüsselspiel für die Homburgstädter
Letztes Spiel vor der Winterpause: TV Stadtoldendorf erwartet TuS Altwarmbüchen
Stadtoldendorf (ke). Sich mit einem Sieg von den treuen Fans verabschieden und damit zum Jahreswechsel ein positives Zeichen setzen – so lautet das erklärte Ziel des TV Stadtoldendorf für das letzte Heimspiel vor der Winterpause.
Am Sonntag, 20.Dezember, trifft der Handball-Oberligist um 17 Uhr auf den TuS Altwarmbüchen. Nach zuletzt acht Niederlagen in Folge soll endlich der ersehnte Befreiungsschlag gelingen. Dabei ist die Partie gegen den derzeitigen Tabellenvierzehnten gleichzeitig ein Schlüsselspiel mit durchaus richtungsweisendem Charakter, denn die Luft wird für die ersatzgeschwächten Homburgstädter immer dünner. Lediglich drei Punkte trennen den TV Stadtoldendorf noch von den Verfolgern auf den Abstiegsrängen, zu denen auch der TuS Altwarmbüchen gehört. In der Begegnung am Wochenende geht es darum um mehr als nur einen erfolgreichen Ausklang des Jahres 2009: „Wir brauchen einen Sieg, wenn wir nicht in den Abstiegskampf verwickelt werden wollen“, stellt TV 87-Manager Volker Gnioth fest.
Aber auch die Altwarmbüchener stehen nicht minder unter Druck. „Unsere Gegner befinden sich bereits in direkter Nähe zu den Abstiegsrängen und benötigen dringend Punkte“, erklärt der Stadtoldendorfer Trainer Stefan Krause. „Gerade bei uns werden sie sich dabei sicherlich Chancen ausrechnen“. Gegen den TuS Altwarmbüchen und dessen herausragenden Mittelmann Helge Michaelis müssen die Homburgstädter somit trotz der unverändert angespannten personellen Situation noch einmal alle Kräfte mobilisieren. Mit einer ähnlich überzeugenden Leistung wie zuletzt gegen den MTV Vorsfelde ist ein Sieg jedoch durchaus greifbar: „Wenn wir unseren kampfstarken Auftritt vom vergangenen Wochenende wiederholen, können wir vielleicht noch einmal Punkte sammeln“, so der Stefan Krause. Dazu hoffen die Stadtoldendorfer vor allem auf die zahlreiche und lautstarke Unterstützung der eigenen Fans. „Wir brauchen in unserer jetzigen Lage mehr denn je unsere Fans, die das Team auf dem Feld als achter Mann antreiben“, macht Volker Gnioth klar.
Katharina Emde (TAH)
(18.12.2009)
Guter Auftritt macht Hoffnung
Handball-Oberliga: TV Stadtoldendorf unterliegt beim MTV Vorsfelde mit 32:34
Stadtoldendorf (ke). Es war die achte Niederlage in Folge, doch gegen den MTV Vorsfelde setzte der ersatzgeschwächte Handball-Oberligist immerhin ein kleines Achtungszeichen: Trotz des unverändert stark dezimierten Kaders unterlagen die Homburgstädter bei ihrem Tabellennachbarn nach einer bis zuletzt spannenden Partie knapp mit 32:34.
Dabei überzeugte die Mannschaft vor allem kämpferisch und bewies, dass sie sich auch in der problematischen Personalsituation ihren Siegeswillen bewahrt hat. „Wir haben unter diesen Umständen wirklich eine klasse Leistung geboten“, zeigte sich der Stadtoldendorfer Trainer Stefan Krause mit der Vorstellung seiner Mannschaft zufrieden. Umso ärgerlicher sei jedoch gleichzeitig, dass es nicht zum Sieg gereicht habe: „Wenn wir ein paar Fehler weniger gemacht hätten, wäre ein Erfolg absolut möglich gewesen“.
Immer wieder hatten sich die Homburgstädter zuvor in der Begegnung mit den favorisierten Vorsfeldern wieder ins Spiel zurückgekämpft und die Partie über weite Strecken offen gehalten. So hatten sich die Gastgeber nach gut 20 völlig ausgeglichenen Minuten bei 18:15 zum ersten Mal mit drei Toren einen Punktevorsprung herausgespielt. Doch im Gegensatz zu den Partien der vergangenen Wochen konnten die Stadtoldendorfer dieses Mal trotz der aufgrund der dünnen Personaldecke nur beschränkten Auswechselmöglichkeiten dem Tempo des MTV standhalten und schließlich zum 19:19 ausgleichen. Auch in der Folgezeit blieb die Begegnung zunächst weiterhin völlig offen. Dann allerdings schienen die Vorsfelder das Blatt zu ihren Gunsten wenden zu können: Gut eine Viertelstunde vor Schluss setzten sich die Tabellenzehnten mit 29:25 von den Homburgstädtern ab. Doch wieder kämpfte sich das Team von Stefan Krause bis auf zwei Tore an die Gastgeber heran und ließ ein Unentschieden in greifbare Nähe rücken.
Der entscheidende Treffer wollten dem TV Stadtoldendorf jedoch nicht mehr glücken: Ein vergebener Siebenmeter und ein misslungener Tempogegenstoß in den letzten Minuten der Partie sorgten schließlich für die Entscheidung zu Gunsten des MTV Vorsfelde, der sich über einen 34:32-Heimsieg freuen konnte. „Wenn wir nicht unglücklich zwei Möglichkeiten vergeben hätten, hätte das Endergebnis sicher ganz anders ausgesehen“, erklärte Stefan Krause anschließend.
TV Stadtoldendorf: Dirk Burba – Sascha Krannich – Dominik Niemeyer (9) – Jan Christoph Ahlers (7) – Andre Regenthal (5) – Daniel Adler (3) – Andreas Gödecke (3) – Sascha Heiligenstadt (2) – Florian Glombik (1) – Marcel Cyrol (1) – Tobias Walter (1) – Dennis von Frankenstein – Florian Mühe
Katharina Emde (TAH)
(15.12.2009)
„Wir sind momentan kaum wettbewerbsfähig“
Handball-Oberliga / Trotz aller Ausfälle: TV Stadtoldendorf ist zu Gast beim MTV Vorsfelde
Stadtoldendorf (ke). Das letzte Auswärtsspiel vor dem Jahreswechsel steht an: Am Sonnabend, 12. Dezember, ist der Handball-Oberligist TV Stadtoldendorf um 19.30 Uhr zu Gast beim direkten Tabellennachbarn MTV Vorsfelde. Die personelle Situation bei den seit sieben Partien sieglosen Homburgstädtern bleibt dabei auch am kommenden Wochenende mehr als kritisch – trotz möglicher Verstärkung aus der zweiten Mannschaft können die Gäste erneut nur mit einem stark dezimierten Kader auflaufen.
„Die Lage ist ebenso angespannt und chaotisch wie in den vergangenen Spielen“, erklärt TV 87-Manager Volker Gnioth. „Es ist schade, doch wir sind momentan kaum wettbewerbsfähig“. Da man jedoch keine andere Wahl habe, werde man einfach versuchen, das Beste herauszuholen und ansonsten auf die baldige Rückkehr der Verletzten hoffen. Der ersehnte Befreiungsschlag, mit dem eine solide Ausgangsposition für die Rückrunde gesichert werden könnte, erscheint damit eher unwahrscheinlich.
„Wir müssen schauen, dass wir überhaupt eine spielfähige Mannschaft aufs Parkett bekommen“, erläutert der Stadtoldendorfer Trainer Stefan Krause die Aussichten des TV 87. „Durch das Fehlen von Auswechselspielern können wir zwar 25 Minuten gut mithalten, aber über die gesamte Spielzeit reicht die Kraft einfach nicht“. Spätestens in der zweiten Halbzeit müsse man den schwindenden Kräften Tribut zollen.
Mit dem MTV Vorsfelde um dessen Top-Spieler Michael Schwörke und Christian Bangemann wartet zudem ein ausgesprochen ambitionierter Gegner auf die Stadtoldendorfer. Derzeit stehen die Gastgeber punktgleich mit den Homburgstädtern auf einem souveränen zehnten Tabellenplatz, wurden damit den eigenen Ansprüchen allerdings bisher nicht gerecht. Nach zuletzt zwei Niederlagen stehen die Vorsfelder somit am kommenden Sonnabend gegen die Stadtoldendorfer gleich doppelt in der Pflicht.
Für alle, die den TV 87 in der letzten Auswärtspartie vor der Weihnachtspause noch einmal unterstützen möchten, fährt zum Gastspiel beim MTV ein Fanbus: Gestartet wird um 16 Uhr an der OS-Sporthalle am Rumbruchsweg in Stadtoldendorf.
Katharina Emde (TAH)
(11.12.2009)
Mit bitterböser Klatsche beginnt in der Homburgstadt die Adventszeit
Handballoberliga: TV 87 Stadtoldendorf – SG Hohnhorst/Haste 23:36 (10:16)
Stadtoldendorf. Die dunklen Wolken über der Rumbruchhalle wollen sich einfach nicht verziehen. Im Oberligaspiel gegen die SG Hohnhorst / Haste verloren die Handballer des TV Stadtoldendorf stark ersatzgeschwächt auch ihr sechstes Spiel in Serie. Am Ende stand eine bittere 23:36-Klatsche auf der Anzeigetafel. Nur Mitte der zweiten Halbzeit konnten die Homburgstädter den Gästen kurzzeitig die Stirn bieten. Versteinerte Mienen bei Zuschauern und im Lazarett nach Abpfiff. Einzig gute Nachricht an diesem Tag: Es hat sich zumindest niemand weiteres verletzt ...
Nach nervösem Beginn auf beiden Seiten- drei Pfostentreffer für den TV- kamen der SG-Express besser ins Rollen. Vor allem Michael Knötig konnte sich in den ersten Minuten bereits dreimal durchsetzen (1:4). Am Ende sollte er mit 13 Treffern bester Werfer sein. Doch der TV blieb auch dank dem glänzend aufgelegten Sascha Krannich dran und glich nur drei Minuten später aus, um in der elften Minute erstmals durch Florian Glombik in Führung zu gehen. Nach taktischer Umstellung wieder die SG am Drücker. Doch die Homburgstädter hatten da ja noch einen gewissen Dominik Niemeyer. Sieben von zehn Toren gingen trotz Grippeschwächung in der ersten Halbzeit auf sein Konto. Die Nervosität und die Negativserie im Rücken ließen allerdings die bitter benötigte Sicherheit vermissen. Eine doppelte Überzahl konnte nicht verwertet werden und selbst der besonnene Torwart Krannich kassierte eine Zweiminutenstrafe - 10:16 zur Halbzeit.
Doch das nervöse Hin und Her setzte sich auch nach dem Seitenwechsel fort. Viele kleine Unterbrechungen ließen kaum Spielfluss aufkommen – zwischenzeitlich wuchs der Rückstand auf 16 Tore (56. Minute). Die SG-Abwehr hellwach, meist einen Schritt vorausdenkend. Ehe sich die Homburgstädter versahen, landete der Ball rasend schnell im eigenen Tor. Bezeichnende Szene in der 48. Minute. Michael Knötig fängt den Ball, fällt auf sein Hinterteil und versenkt den Ball trotzdem aus acht Metern im sitzen (17:28). Der Rest nur noch Formsache. Der TV 87 resigniert, die Gäste zogen locker ihr Spiel auf und schossen die Mannen von Stefan Krause aus der eigenen Halle.
Christoph Streicher (TAH)
(02.12.2009)
Situation der Homburgstädter bleibt angespannt
Handball-Oberliga: TV Stadtoldendorf erwartet die SG Hohnhorst-Haste
Stadtoldendorf (ke). Von Entspannung keine Spur: Weiterhin fehlt dem TV Stadtoldendorf nahezu der komplette Rückraum – doch die Winterpause der Oberliga ist noch fern. Am Sonntag, 29. November, erwarten die Homburgstädter nun um 17 Uhr den Tabellenfünften SG Hohnhorst/Haste in der Rumbruchshalle. Dann hoffen die Gastgeber mit einer zumindest wieder spielfähigen Mannschaft in die Begegnung mit den starken Hastern gehen zu können
„Die Verletzten fallen definitiv auch in den kommenden Partien aus, aber wir setzen auf die Rückkehr der Grippekranken Dominik Niemeyer und Tobias Walter“, erläutert TV 87-Manager die personelle Lage der Stadtoldendorfer. Zudem kann der Oberligist auf Verstärkung aus der zweiten Herrenmannschaft zurückgreifen, die bereits ab 15 Uhr ein Heimspiel gegen den MTV Rohrsen bestreitet. Dennoch bleibt die Situation für die Homburgstädter mehr als angespannt.
„Auch für die verbliebenen Spieler ist das Ganze eine riesige Belastung, nicht nur was das Spiel selbst, sondern ebenso was die Trainingsbedingungen betrifft“, erklärt Coach Stefan Krause. „Unter normalen Umständen hätten wir uns zu Hause gegen Haste sicherlich Chancen ausgerechnet, derzeit verfügen wir allerdings nur über sehr eingeschränkte Möglichkeiten“. Trotzdem werde man sich der Herausforderung mit aller Kraft stellen. Mit der SG Hohnhorst/Haste treffen die geschwächten Homburgstädter dabei auf eine Mannschaft, deren Saison sich zuletzt ausgesprochen positiv entwickelte: Nach einem äußerst durchwachsenen Start sind die zum erweiterten Favoritenkreis zählenden Gäste seit nunmehr sechs Partien unbesiegt.
„Die SG befindet sich derzeit zweifellos im Aufwind und ist nicht nur deshalb der klare Favorit am kommenden Sonntag“, berichtet so Volker Gnioth. Das könne für die Stadtoldendorfer jedoch nur von Vorteil sein: „Wir haben bei diesem Gegner momentan nichts zu verlieren – wir werden kämpfen, und sehen, was am Ende dabei rausgeht“. Einen Erfolg könnten die Stadtoldendorfer allerdings auch dringend brauchen: In den vergangenen fünf Partien blieb der TV 87 punktlos. Um bis zur Rückkehr der zahlreichen Ausfälle zur Rückrunde ein zu weiteres Abrutschen in der Tabelle zu verhindern, wäre ein Erfolg daher dringend notwendig.
Katharina Emde (TAH)
(27.11.2009)
Handball-Oberliga: Spielabsage wegen anhaltender Verletzungsmisere
Der TV 87 konnte am Samstag nicht in Lehrte antreten, da nur noch fünf Feldspieler zur Verfügung standen.
Im Spiel gegen Hameln hat die Verletzungsmisere begonnen. Da fielen bereits Marek Staniszewski und Gordon Wahl aus. Beim Spiel gegen Rosdorf, letzte Woche, erwischte es dann Timo Heiligenstadt und Tobias Middendorf. Sascha Heiligenstadt ist immer noch gesperrt. An geregeltes Training ist gar nicht zu denken. Als sich dann im Laufe der Woche auch noch Dominik Niemeyer grippekrank meldete und am Donnerstag im Training auch noch fehlte, waren es schon sechs Ausfälle und wir haben mit sieben Spieler trainiert. Uns war klar, jetzt durfte nichts mehr passieren, damit wir wenigstens mit sechs Feldspielern antreten konnten. Dann kam am Samstag die Grippe-Krankmeldung von Tobias Walter. Nun waren wir nur noch fünf Feldspieler!" berichtet Volker Gnioth, und weiter:
"Da unsere zweite Mannschaft Tag und fast zeitgleich in Fuhlen spielte und selbst auch zwei verletzte Spieler hatte, war es auch nicht möglich hier einen Spieler abzuziehen. Ich weiß auch noch garnicht ob wir am kommenden Sonntag im Heimspiel gegen Haste eine spielfähige Mannschaft aufs Feld schicken können. Bemühungen, die eine oder andere Nachverpflichtung vorzunehmen, blieben bisher ergebnislos. Die verletzten Spieler werden wohl in diesem Jahr nicht mehr eingesetzt werden können. So etwas habe ich als Spieler und Funktionär noch nicht erlebt."
(22.11.2009)
Personelle Situation spitzt sich zu
Handball-Oberliga: TV Stadtoldendorf zu Gast beim Tabellenzweiten Lehrter SV
Stadtoldendorf. Seit sechs Partien wartet der TV Stadtoldendorf bereits auf einen Erfolg, doch die Sorgen werden immer größer: Nach dem schweren Spiel gegen die HG Rosdorf-Grone hat sich die personelle Situation bei dem Handball-Oberligisten noch einmal dramatisch zugespitzt. Gleich vier der insgesamt fünf Rückraumspieler werden den Homburgstädtern in den kommenden Wochen fehlen – alles andere als gute Voraussetzungen für die anstehende Begegnung mit dem Tabellenzweiten Lehrter SV am Sonnabend, 21.November ab 18.30 Uhr. „Das ist eine katastrophale Situation, wie ich sie bisher noch nie erlebt habe“, stellt TV 87-Manager Volker Gnioth fest. „Ich denke, kein Team in der Oberliga oder auch in anderen Spielklassen kann ohne Weiteres den Ausfall von gleich vier wichtigen Rückraumspielern verkraften“. Hinzu kommt, dass auch auf Verstärkung aus der zweiten Herrenmannschaft für die Partie gegen den starken SV nicht zurückgegriffen werden kann: „Da unser Nachwuchs selbst ein wichtiges Spiel hat, bleibt uns nichts anderes übrig, als mit dem letzten Aufgebot praktisch ohne Auswechselmöglichkeiten nach Lehrte zu reisen“, so Volker Gnioth. Damit wird es für die Stadtoldendorfer gleich zur doppelten Herausforderung, gegen den derzeitigen Tabellenzweiten der Liga zu bestehen. Denn lediglich einmal in der laufenden Saison mussten sich die zum Favoritenkreis gehörenden Gastgeber bisher geschlagen geben: Mit der bitteren 26:30-Niederlage beim MTV Eyendorf verloren die Lehrter allerdings am vergangenen Wochenende gleichzeitig auch die Tabellenführung an den VfL Hameln. Durch einen Sieg über die Homburgstädter könnte der ambitionierte SV allerdings erneut direkten Kurs auf die Meisterschaft nehmen. „Für uns geht es bei diesem Gegner vor allem um Schadensbegrenzung. Dafür werden wir aber in jedem Fall alles geben“, erklärt TV 87-Trainer Stefan Krause. Dabei setzt der Coach vor allem auf den Kampfgeist seiner Mannschaft: „Wir werden uns nun nicht hinter der Misere verstecken, sondern versuchen, möglichst viele Punkte irgendwie mitzunehmen, um nicht nach unten durchgereicht zu werden“. Die Unterstützung der Fans können die Homburgstädter dabei derzeit umso mehr gebrauchen. Zur Partie gegen Lehrte werden daher wieder Fahrgemeinschaften gebildet. Treffpunkt ist um 17 Uhr der Ballisgraben in Stadtoldendorf.
Katharina Emde (TAH)
(20.11.2009)
Beide Teams wollen Niederlagenserie beenden
Handball-Oberliga: TV Stadtoldendorf erwartet HG Rosdorf-Grone
Stadtoldendorf. Nur zwei Punkte aus den letzten fünf Partien – das ist die derzeitige Bilanz für den Handballoberligisten TV Stadtoldendorf. Nach den Niederlagen der vergangenen Wochen wollen die Homburgstädter nun endlich wieder über einen Erfolg jubeln: Am Sonntag, 15.November, um 17 Uhr empfängt das Team von Trainer Stefan Krause mit der HG Rosdorf-Grone dabei einen langjährigen Kontrahenten und direkten Verfolger in der Tabelle.
Ähnlich wie der TV 87 blicken auch die Gäste auf einen zuletzt wenig erfolgreichen Saisonverlauf zurück. So warten die Neuntplatzierten, die vor zwei Jahren als Vizemeister nur knapp am Aufstieg scheiterten, bereits seit fünf Spielen auf einen Sieg. Daneben kämpfen die Rosdorfer auch mit internen Problemen: Vor kurzem trennte sich die Mannschaft von den Stammspielern Markus Scheurer und dem ehemaligen Stadtoldendorfer Jürgen Bätjer. „Bei der HG gab es in der letzten Zeit sicherlich sehr viel Unruhe“, berichtet auch TV 87-Manager Volker Gnioth. Dennoch seien die Gegner in keinster Weise zu unterschätzen: „Im Grunde sind Leute gegangen, die nicht die erwartete Leistung gebracht haben. Ansonsten ist der Kader aber weiterhin exzellent besetzt und ungebrochen stark“.
Erschwert wird die Situation für die gastgebenden Homburgstädter zudem durch die eigene angespannte personelle Lage. Nach dem Pokalspiel am vergangenen Wochenende muss die Mannschaft mit Gordon Wahl, Tobias Walter, Sascha Heiligenstadt und Marek Staniszewski auf gleich vier wichtige Spieler verzichten. Damit fehlt es besonders im Rückraum an Alternativen für Trainer Stefan Krause. „Durch die vielen verletzten oder zumindest angeschlagenen Spieler herrscht momentan einfach eine unbefriedigende Trainingssituation, die für die kommende Begegnung sicher nicht von Vorteil ist“, erklärt der TV 87-Coach. Gerade mannschaftstaktisch könne man aufgrund der vielen Ausfälle nicht optimal arbeiten. Daher setzt der Oberligist am gegen die HG Rosdorf-Grone vor allem auf seine kämpferische Stärke: „Wir werden trotz allem das Beste daraus machen und alles versuchen, wieder in die Erfolgsspur zurückzukehren“, stellt Stefan Krause klar.
Auch rund um das Spiel der Handball-Herren wird dabei am kommenden Sonntag Einiges geboten. Bereits ab 13 Uhr spielen zunächst die weiblichen und männlichen D-Jugendlichen, bevor um 15 Uhr die Damenmannschaft des TV 87 antritt. In der Halbzeitpause der Oberliga-Partie präsentieren die AOK Gesundheitskasse und MM Electronics zudem eine Verlosung mit zahlreichen Preisen.
Katharina Emde (TAH)
(14.11.2009)
Zwanzig gute Schlussminuten reichen nicht
Handball-Oberliga: TV Stadtoldendorf unterliegt dem MTV Großenheidorn 34:39
Stadtoldendorf (kfa). Durchwachsen war die Leistung des Handball-Oberligisten TV Stadtoldendorf beim Auswärtsspiel gegen den MTV Großenheidorn. Nach einer guten Anfangsphase verfiel die Mannschaft um Trainer Stefan Krause am Ende der ersten Halbzeit in lethargische Nachlässigkeit, die auch frisch geschöpfter Mut und Kampfgeist in der zweiten Hälfte nicht mehr wettmachen konnten. Am Ende verloren die Gäste mit fünf Toren Rückstand.
Zu Anfang der Partie sah es danach noch nicht aus. Nachdem sich die Gastgeber eine 4:1-Führung erspielt hatten, kämpfte sich der TV Stadtoldendorf zurück und lag nach 15 Minuten mit 8:6 in Führung. Daraufhin lieferten sich beide Teams einen Schlagabtausch bis zehn Minuten vor dem Halbzeitpfiff der MTV Großenheidorn auf 18:11 davonziehen konnte. Zur Halbzeit stand es 22:13. „Das waren die spielentscheidenden Minuten“, so TV-Manager Volker Gnioth. „Die Mannschaft hat vorn zu früh abgeschlossen und im Tempogegenstoß die Tore kassiert.“ Trainer Stefan Krause zeigte sich enttäuscht vom Auftreten der Homburgstädter während dieser Phase: „Die Mannschaft hat keine Laufbereitschaft gezeigt und die Köpfe hängen lassen. Wenn sie sich mehr gewehrt hätte, wären wir nicht mit neun Toren Rückstand in die Pause gegangen.“
Zu Beginn der zweiten Hälfte gelang es den Gastgebern zunächst, ihren Vorsprung auf elf Tore zu einem 27:16 auszubauen. „In den letzten 20 Minuten hat die Mannschaft Charakter bewiesen“, berichtete Trainer Krause. „Besonders die jungen Spieler haben sich gut ins Team eingebracht und viele Tore erzielt. Jan-Christoph Ahlers, Daniel Adler und Tobias Middendorf haben mir gut gefallen.“ Auch die Torhüter Dirk Burba und Sascha Krannich sorgten ein ums andere Mal dafür, dass der TV nicht noch weiter in Rückstand geriet. Dafür blieben die Rückraumspieler hinter den Erwartungen zurück. Den zwischenzeitlichen 11-Tore-Rückstand konnten die Homburgstädter am Ende auf fünf Tore zu einem 34:39 zusammenschmelzen.
„Gegen eine Mannschft wie den MTV Großenheidorn muss man auswärts nicht unbedingt gewinnen“, räumte Krause ein. „Aber wenn wir uns in der ersten Halbzeit mehr angestrengt hätten, wäre mehr drin gewesen.“ Das sah Volker Gnioth genauso: „Mit zehn Zeitstrafen waren wir 20 Minuten in Unterzahl und haben vier Siebenmeter verworfen. Außerdem fehlten in der Deckung Gordon Wahl und Sascha Heiligenstadt.“
Nach dem Pokalspiel am kommenden Wochenende empfängt der TV Stadtoldendorf in zwei Wochen die HG Rosdorf-Grone. Bei dem Derby wollen die Homburgstädter besser auftreten und zwei Punkte einfahren.
TV Stadtoldendorf: Dirk Burba, Sascha Krannich – Daniel Adler (6), Timo Heiligenstadt (5), Marek Staniszewski (2), André Regenthal (3), Dominik Niemeyer (4), Tobias Middendorf (7), Tobias Walter, Florian Glombik (2), Andreas Gödecke, Jan-Christoph Ahlers (5).
TAH/kfa
(02.11.2009)
Der nächste Favorit erwartet die Homburgstädter
Handball-Oberliga: TV Stadtoldendorf ist zu Gast beim MTV Großenheidorn
Stadtoldendorf. Keine Atempause für den TV Stadtoldendorf: Nur eine Woche nach dem Derby gegen den VfL Hameln ist der Handball-Oberligist am kommenden Sonnabend, 31. Oktober, zu Gast bei einem weiteren Favoriten. Um 19 Uhr treffen die Homburgstädter dort auf den momentanen Tabellendritten MTV Großenheidorn. Damit müssen sich die Stadtoldendorfer erneut gegen einen möglichen Meisterschaftskandidaten beweisen.
„Wir sind hier sicherlich wieder einmal eher in der Außenseiterrolle“, sagt so TV 87-Manager Volker Gnioth. Darauf lasse schon das anvisierte Saisonziel des MTV schließen: Einen dritten Platz wollen die Gastgeber am Ende mindestens erkämpfen. Tatsächlich befinden sich die Großenheidorner bisher durchaus auf Kurs. Dank zweier Siege über die SV Aue Liebenau und den TV Eiche Dingelbe konnte sich die Mannschaft zuletzt wieder in der Spitzengruppe der Liga etablieren. Mit insgesamt 12 Punkten ist der MTV in der Tabelle zugleich auch an den Homburgstädtern vorbeigezogen. Der Erfolg des noch sehr jungen Gastgeber-Teams liegt dabei vor allem in einer exzellenten Nachwuchsförderung begründet. Aus der eigenen A-Jugend, die erfolgreich in der Regional- und Oberliga spielt, rückten in der Vergangenheit immer wieder Nachwuchstalente aus den eigenen Reihen nach. „So kennen sich die Spieler oft schon seit Jahren und sind perfekt eingespielt“, erklärt Volker Gnioth. Zudem sei der MTV ausgesprochen heimstark. Trotz des starken Gastgebers will der TV Stadtoldendorf jedoch in jedem Fall zurück in die Erfolgsspur. Nach den eher durchwachsenen Auftritten der letzten Wochen mit einer Bilanz von 2:6 Punkten benötigen die Homburgstädter dringend einen Sieg, um den Anschluss an die Spitzengruppe der Tabelle zu halten. „Wenn wir irgendwie versuchen wollen, oben dranzubleiben, müssen wir einfach wieder einmal gewinnen“, stellt so TV 87-Trainer Stefan Krause fest. Für die Partie gegen den MTV Großenheidorn rechnet er dabei durchaus mit Chancen für sein Team: „Wir können einiges Positives aus Hameln mitnehmen, besonders was die Abwehr betrifft, und haben außerdem an den Schwächen im Angriff in der Woche hart trainiert“. Wenn dies alles funktioniere, sei ein Erfolg möglich. Für alle Fans startet um 16.15 Uhr von der OS-Sporthalle am Rumbruchsweg aus ein Fanbus Richtung Großenheidorn.
Katharina Emde (TAH)
(30.10.2009)
Starker Auftritt beim großen Favoriten
Handball-Oberliga: TV Stadtoldendorf unterliegt beim VfL Hameln mit 22:28
Stadtoldendorf. Zum Überraschungssieg gegen den großen Meisterschaftsfavoriten hat es zwar nicht gereicht, doch als klarer Verlierer musste sich der TV Stadtoldendorf dennoch nicht fühlen: Beim VfL Hameln präsentierten sich die Homburgstädter vor rund 150 mitgereisten Fans von ihrer besten Seite und unterlagen schließlich trotz großen Kampfes mit 22:28. „Ich denke, wir haben ein wirklich tolles Spiel gezeigt“, resümiert TV 87-Manager Volker Gnioth. „Gefühlt 50 Minuten waren wir auf Augenhöhe oder sogar leicht überlegen“. Wie schon im Heimspiel gegen den TS Großburgwedel kostete schließlich eine zehnminütige Schwächephase die durchaus vorhandenen Siegchancen. Vor allem in der ersten Halbzeit waren die Stadtoldendorfer zuvor stark aufgetreten. Der Außenseiter eröffnete die Partie gegen den derzeitigen Tabellenzweiten ausgesprochen selbstbewusst. Bis zur achten Minute hatte die Mannschaft von Trainer Stefan Krause sich so beim 7:4 bereits einen kleinen Vorsprung erspielt. Erst mit dem Ausgleich zum 10:10 fanden die favorisierten Hamelner in die Partie zurück und konnten sich kurzzeitig mit 13:12 in Führung bringen. Dank zweier Treffer kurz vor Ende der ersten Halbzeit behielten zur Pause jedoch die Stadtoldendorfer die Oberhand. „Besonders auf den Auftritt in den ersten dreißig Minuten bin ich sehr stolz“, lobte TV 87-Trainer Stefan Krause anschließend. „Die Mannschaft hat eine tolle Abwehrleistung gezeigt und die Partie weitesgehend kontrolliert“.
Auch nach der Pause setzte der TV Stadtoldendorf zunächst unbeirrt sein erfolgreiches Spiel fort. Mit 17:14 zogen die Gäste den Hamelner sogar erneut leicht davon. Dann jedoch machte den Stadtoldendorfern wieder einmal die noch nicht optimale Konstanz im Spiel einen Strich durch die Rechnung: Gleich mehrere Tempogegenstöße in Folge konnte das Team nicht nutzen – zum Einen durch eigene Fehler beim Abschluss, zum Anderen aber vor allem durch die herausragende Leistung des VfL-Torwarts, an dem die Homburgstädter immer öfter scheiterten. Dadurch erzielte der insgesamt sehr konstant aufspielende Gastgeber bis zur 50.Minute nicht nur den Ausgleich, sondern brachte sich mit 22:19 souverän in Führung. Das Schicksal der Stadtoldendorfer war damit letztlich besiegelt: Zwar versuchten die Gäste durch taktische Umstellungen in der Deckung noch einmal, den Hamelnern gefährlich zu werden, doch das Regionalliga-erfahrene Team ließ sich seinen Vorsprung nicht mehr nehmen. Mit einem 28:22-Sieg setzen die Meisterschaftsfavoriten ihren Weg an die Tabellenspitze weiter fort.
„Wenn man gegen eine solche Mannschaft fünf Chancen einfach auslässt, wird man dafür eben bestraft , auch wenn man den Rest der Zeit auf Augenhöhe mitspielt“, erklärt Manager Volker Gnioth, der mit der Leistung seiner Mannschaft dennoch äußerst zufrieden war: „Ein Kompliment an die Spieler. Sie haben allesamt ihre Möglichkeiten ausgeschöpft und bis zuletzt gekämpft!“. Das im Vorfeld der Partie erklärte Ziel haben die Homburgstädter somit in jedem Fall erreicht: Nach einer spannenden, lange Zeit offenen Begegnung konnten sie die Halle zweifellos erhobenen Hauptes verlassen.
TV Stadtoldendorf:
Dirk Burba – Sascha Krannich – Dominik Niemeyer (7/1) – Tobias Walter (7/4) – Timo Heiligenstadt (3) – Marek Staniszewski (3/1) – Florian Glombik (1) – Andreas Gödecke (1) – Daniel Adler – Gordon Wahl – Andre Regenthal – Tobias Middendorf – Jan-Christoph Ahlers – Dennis von Frankenstein
Katharina Emde (TAH)
(26.10.2009)
Historisches Derby gegen den Titelfavoriten
Handball-Oberliga: TV Stadtoldendorf ist zu Gast beim VfL Hameln
Stadtoldendorf. Auf dieses Derby haben die Handballer des TV Stadtoldendorf lange gewartet: Am Sonnabend, 24. Oktober, sind die Homburgstädter um 19.15 Uhr zu Gast beim VfL Hameln. „1994 haben wir noch in der Kreisliga gespielt, während Hameln in der Bundesliga um die Meisterschaft kämpfte. Jetzt, 15 Jahre später, stehen wir uns endlich gegenüber“, erklärt TV 87-Manager Volker Gnioth. „Wir freuen uns wirklich riesig auf diese Partie, auch wenn wir krasser Außenseiter sind“.
Klarer Favorit sind die Gastgeber in dieser Begegnung nicht umsonst. Nach dem Abstieg aus der Regionalliga in der vergangenen Saison ist das selbsterklärte Ziel des VfL der Gewinn der Meisterschaft. Dazu kann sich das vom ehemaligen Bundesliga-Spieler Hajo Wulff trainierte Team auf einen nicht nur individuell, sondern auch in der Mannschaftsleistung ausgesprochen starken Kader stützen, zu dem seit diesem Jahr auch der langjährige Stadtoldendorfer Björn Schubert gehört. „Hameln ist auf wirklich allen Positionen einfach top besetzt“, stellt Volker Gnioth fest. Jeder aus der Mannschaft besäße mindestens Regionalliga-Erfahrung.
Im bisherigen Saisonverlauf wurden die Hamelner dabei ihrer Favoritenrolle durchaus gerecht. Zwar kassierten die Gastgeber gegen den TuS Altwarmbüchen gleich in der Anfangsphase eine unnötige Niederlage, und auch gegen den derzeitigen Tabellenführer Lehrter SV erreichte man lediglich ein Unentschieden, doch in den weiteren Partien zeigten der VfL oft eindrücklich seine Spielstärke. Zuletzt deklassierte der momentane Zweite der Oberliga die HG Rosdorf-Grone – ein ebenfalls zum erweiterten Favoritenkreis zählendes Team – mit 38:25. Dementsprechend tief stapelt der TV Stadtoldendorf, der außerdem weiterhin auf Sascha Heiligenstadt und Marek Staniszewski verzichten muss. „Wenn die Hamelner mit einer ähnlichen Form wie am vergangenen Wochenende auflaufen, haben wir definitiv kaum eine Chance. Da müsste schon jeder Treffer zu hundert Prozent sitzen“, sagt TV 87-Trainer Stefan Krause.
Dennoch wolle man es dem Gegner keinesfalls leicht machen: „Wir werden versuchen, durch eine gute Leistung das Spiel so lange wie möglich offen halten“ so der Homburgstädter Coach. Über welchen Zeitraum das den Stadtoldendorfern auch gelingen mag – in jedem Fall ist mit einem für beide Teams hochinteressanten, spannenden Derby zu rechnen. Dabei hofft der TV Stadtoldendorf auch wieder auf die Unterstützung zahlreicher Fans. Abfahrt der Fahrgemeinschaften ist hierfür um 17.15 Uhr am Ballisgraben in der Homburgstadt.
Katharina Emde (TAH)
(23.10.2009)
Ein Interview der DeWeZet mit Dominik Niemeyer findet sich bei zweitewelle.de.
Homburgstädter scheitern an einem ehemaligen Nationalspieler
TV 87 verliert im packenden Match gegen TS Großburgwedel 31:33 (16:18)
Stadtoldendorf. Die „Wochen der Wahrheit“ starteten für den TV Stadtoldendorf mit einer Ernüchterung. Die Mannen von Stefan Krause scheiterten in einem hochgradig spannenden Spiel an der TS Großburgwedel. In einem extrem kampfbetonten (insgesamt 19 Zeitstrafen), aber nie unfairen Spiel ragte der Gästetorwart Jörg-Uwe Lütt nicht nur durch seine extreme Körpergröße heraus. Allzu oft brachte der ehemalige Nationalspieler die Angreifer des TV 87 zur Verzweiflung. Vor allem in den Schlussminuten avancierte er zu einer unüberwindbaren Mauer vor seinem Tor und sicherte so die Auswärtspunkte für seine Mannschaft.
Gästetrainer Mirco Holstein leistete sich den Luxus und ließ seinen Topspieler Naoufel Fathallah in den ersten Minuten auf der Bank schmoren und brachte dafür den jungen Niklas Hinrichsen als Spielmacher. Den Mannen von Stefan Krause war dies nur Recht, trotz der eigentlich ungeliebten 5-1 Abwehrformation der Gäste führten Niemeyer und Heiligenstadt den TV schnell zur 2:1-Führung (4. Minute). In den folgenden Minuten entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, in dem Tore auf beiden Seiten fielen. In Spielminute Neun dann die erste Führung der Gäste. Nach stürmerfoulverdächtigem Angriff versenkte Bastian Harendt zur 5:4-Führung, die André Regenthal und Florian Glombik quasi im Gegenzug egalisierten konnten. Dem starken Dirk Burba war es in der Folgezeit zu verdanken, dass die Führung auch auf 8:6 stieg.
Selten hatte ein Torwartwechsel der Gastmannschaft vor einem Siebenmeter in der Rumbruchshalle für so viel Getuschel unter den Zuschauern gesorgt wie in der 14. Minute. Der ehemalige Nationalspieler Jörg-Uwe Lütt hielt sowohl den Strafwurf von Heiligenstadt, als auch die drei nächsten Angriffe der Homburgstädter. Logische Konsequenz: Die Führung des TV verwandelte sich blitzschnell in einen 8:11-Rückstand (17. Minute). Immer wieder konnte sich Bastian Haredt durchsetzen und verwandelte bis dato schon sechsmal.
Timo Heiligenstadt, sichtlich genervt, sprach in der Abwehr aus, was wohl alle Zuschauer dachten „Jetzt mal aufwachen hier“, stauchte er seinen Mannen zusammen. Der Weckruf schien zu fruchten. Aus dem zwischenzeitlichen 4-Tore-Rückstand wurde in der 22. Minute ein 12:14. Als sich dann anschließen die Reihen auf Gästeseite stark lichteten, und nur noch drei Feldspieler auf dem Feld um den Ball kämpften, stand - statt der erwarteten Stadtoldendorfer Angriffswelle - wieder Torwart Lütt im Mittelpunkt. Erst agierte er als Siebenmeterkiller und anschließend verteilte er die Bälle im Angriff als Mittelmann. Tadellos überstanden die Mannen aus der Ikea-Stadt dadurch die dreifache Unterzahl. Als beim Stand von 14:18 kurz vor der Pause auch Fathallah das Parkett betrat und weiteren Schwung verbreitete, schienen die Gäste auf und davon zu ziehen. Doch die Homburgstädter hielten dagegen. Mit 16:18 wurden die Seiten getauscht und die eigentliche Lieblingshalbzeit der Gastgeber begann.
Es kostete allerdings zwei Angriffe und viel Nerven ehe Niemeyer, Regenthal und Wahl den weiterhin bärenstarken Torhüter Lütt überwinden konnten und die 19:18-Führung perfekt machten (34. Minute). Bessere Abwehrleistung, schnellere Füße und ein starker Sascha Kranich im Tor bescherten dem TV 87 in der 39. Minute sogar die erste Dreitoreführung durch Tobias Walter. Die Gäste konnten sich in dieser Phase nur mit aggressivem Spiel zu helfen wissen, bis zu diesem Zeitpunkt waren bereits sieben Zeitstrafen ausgesprochen, drei Spieler standen an der Grenze zu roten Karte, ungewöhnlich, aber bezeichnend für das kämpferische Oberligamatch.
Rettung, aus Sicht der Gäste, dann in Form von Fathallah. Der Mittelmann hielt die Gäste durch seine Tore im Spiel. Durch zu einfache Rückraumtore blieb der TS immer bis auf ein Tor hinter den Homburgstädten. Diese konnten ihr Spiel aufziehen, hatten aber auch Glück, dass Fehler nicht rigoroser von den Gästen bestraft wurden. So gingen beide Mannschaften im Gleichschritt auf die heiße Endphase zu. In der 51. Minute verließ dann, längst überfällig der Erste von drei Spielern den Platz. Arne Bischoff musste auf der Tribüne Platz nehmen. Negative Auswirkungen auf das Parkett sollte die rote Karte nicht nehmen. Das Spiel schlug zugunsten der Gäste um. Unruhiger Spielaufbau und Fehler im Abspiel auf beiden Seiten sorgten für die 27:29-Führung der Gäste. (53. Minute). Das fällige Time-out von Coach-Krause brachte vorerst die dringend benötigte Ruhe ins Spiel und der TV führte wieder. Die Spannung wurde fast unerträglich. Plötzlich lagen wieder die Gäste in Front und wieder tauchte eine, inzwischen schon allbekannte Gestallt auf, die die Stadtoldendorfer zur Weißglut und um die Punkte bringen sollte. In den Schlusssekunden rettete Jörg-Uwe Lütt dreimal, teils spektakulär, gegen die Angreifer des TV 87 und sicherte seiner Mannschaft so den 33:31-Auswärtssieg in Stadtoldendorf.
Christoph Streicher (TAH)
(19.10.2009)
Auftakt zu schwierigen Wochen für die Homburgstädter
Handball-Oberliga: TV Stadtoldendorf erwartet TS Großburgwedel
Stadtoldendorf. Der TV Stadtoldendorf steht vor einer schweren Aufgabe: Am Sonntag, 18. Oktober, erwartet der Handball-Oberligist um 17 Uhr den TS Großburgwedel. Die Partie gegen den derzeitigen Tabellensiebten bildet dabei den Auftakt zu gleich einer ganzen Reihe von Herausforderungen, die die Homburgstädter in den kommenden Wochen meistern müssen. Dann werden sich die Stadtoldendorfer unter anderem auch mit den beiden momentan führenden Mannschaften der Liga aus Hameln und Lehrte messen.
Zunächst gilt es für die Gastgeber jedoch, sich über einen Erfolg gegen den TS Großburgwedel weiter im oberen Tabellenfeld zu etablieren. „Die Partie kann man durchaus als Spitzenspiel bezeichnen, denn ein Sieg bedeutet für uns wie für Großburgwedel, sich weiter im Spitzenfeld halten zu können“, erklärt TV 87-Manager Volker Gnioth. Er gehe in jedem Fall von einem spannenden Aufeinandertreffen aus: „Die Oberliga ist derzeit unheimlich ausgeglichen, oft ist allein die Tagesform entscheidend“. Darauf lassen auch die bisherigen Begegnungen der beiden Mannschaften schließen. In der vergangenen Saison entschieden die Homburgstädter die Partie in der heimischem Rumbruchshalle mit 36:35 knapp für sich, auswärts errang man ein Unentschieden. Für Aufsehen sorgten die Großburgwedeler in der laufenden Saison vor allem mit der Verpflichtung von Torwart Jörg Uwe Lütt, der nicht nur lange Jahre fester Bestandteil der Handball-Bundesliga war, sondern auch 18 Länderspiele für die Nationalmannschaft absolvierte. Gemeinsam mit dem TS-Topspieler Naoufel Fatallah sorgte er für einen mit 8:4 Punkten äußerst gelungenen Saisonauftakt auf Seiten der Gäste. „Gegen eine solche Mannschaft ist es umso wichtiger, dass wir im Vergleich zu den vergangenen Partien wieder konstanter in unserer Leistung werden“, betont daher TV 87-Trainer Stefan Krause. „Wenn wir nur kurze Phasen unkonzentriert auftreten, wird sich das gegen Großburgwedel bitter rächen“. Eine konstant gute Deckung und ein nicht zu hektischer Angriff seien unverzichtbar, so der Coach weiter. Verzichten müssen die Stadtoldendorfer allerdings weiterhin auf den verletzten Marek Staniszewski und den noch gesperrten Sascha Heiligenstadt. Auch an diesem Wochenende findet bereits vor dem Oberliga-Spiel Handball in der Rumbruchshalle statt: Um 15 Uhr trifft die 2.Herrenmannschaft des TV Stadtoldendorf auf den TSV Eystrup.
Katharina Emde (TAH)
(16.10.2009)
Dirk Burba glänzt im Tor der Homburgstädter
Handball-Oberliga: TV Stadtoldendorf erkämpft sich 27-26-Erfolg beim TSV Burgdorf II
Stadtoldendorf. Herzschlag-Finale mit glücklichem Ende für den TV Stadtoldendorf: In einer bis zur letzten Sekunde packenden Partie besiegte der Handball-Oberligist den Gastgeber TSV Burgdorf II mit 27:26. „Das war zweifellos Dramatik pur, aber am Ende ist uns die Revanche für die hohen Niederlagen aus der vergangenen Saison ist auf jeden Fall geglückt“, freute sich TV 87-Manager Volker Gnioth über den knappen Erfolg seiner Mannschaft. Spieler des Tages war dabei zweifellos Torwart Dirk Burba, der über die gesamte Begegnung hinweg eine hervorragende Leistung zeigte und mit einer Parade kurz vor dem Abpfiff den finalen Ausgleich der Burgdorfer verhinderte.
Insgesamt präsentierten sich die Homburgstädter zwar kämpferisch und mannschaftlich geschlossen, spielerisch jedoch noch nicht konstant. Auf starke Phasen folgten auch in der Partie gegen den derzeitigen Tabellenletzten immer wieder äußerst schwache Minuten, die dem engagiert aufspielenden TSV einfache Tore ermöglichten. So fanden die Stadtoldendorfer zunächst besser in die Partie als ihre Gegner und erspielten sich eine klare 4:1-Führung. Nach einer frühen Auszeit und Neueinstellung der jungen Burgdorfer Mannschaft büßte das Team von Trainer Stefan Krause diesen Vorsprung allerdings nicht nur ein, sondern musste die Gastgeber sogar bis zum 6:9 davonziehen lassen. „Wir haben zu diesem Zeitpunkt einfach die Spannung verloren und besonders im Angriff zu viele leichte Fehler bei einem äußerst laufstarken Gegner gemacht“, erklärte der TV 87-Coach im Anschluss an die Partie. Bis zur Pause erhöhte der TSV seinen Vorsprung so auf 15:11.
Auch zu Beginn der zweiten Hälfte fanden die Stadtoldendorfer lange Zeit kein Mittel gegen die Burgdorfer Deckung. Erst beim 13:19 in der 40. Minute, als ein Erfolg für die Gäste schon in immer weitere Ferne zu rücken schien, gelang den Homburgstädtern die Wende. Nicht zuletzt dank der überragenden Leistung von Dirk Burba im Tor des TV 87 kämpfte sich die Mannschaft eindrucksvoll in die Begegnung zurück und brachte sich nach dem Ausgleich zum 21:21 kurz vor Schluss mit 26:24 sogar aussichtsreich in Führung. Doch zwei unnötige Ballverluste ließen den TSV Burgdorf II noch einmal aufschließen. Keine Minute vor dem Abpfiff war das Spiel beim 26:26 somit wieder völlig offen. Erneut mussten die Stadtoldendorfer ihre Nervenstärke unter Beweis stellen: Gut 20 Sekunden vor Schluss gelang Dominik Niemeyer zunächst der Treffer zum späteren 27:26-Endstand. Den anschließenden, finalen Angriff der Burgdorfer musste das Team nach einer Zeitstrafe allerdings in Unterzahl abwehren – noch einmal bot sich den Gastgebern die Chance, zumindest ein Unentschieden zu erzielen. Aber auch hier zeigte sich Schlussmann Dirk Burba an diesem Tag als verlässliche Größe im Homburgstädter Tor: Mit einer weiteren Parade sicherte er dem TV Stadtoldendorf den hart erkämpften Auswärtssieg.
Mit 10:2-Punkten bewahren sich die Homburgstädter damit ihre gute Ausgangssituation in der Tabelle und können verhältnismäßig entspannt auf die nächsten Wochen schauen, in denen gleich mehrere Duelle gegen die Favoriten der Liga anstehen.
TV Stadtoldendorf: Dirk Burba – Sascha Krannich – Dominik Niemeyer (9) – Timo Heiligenstadt (5) – Gordon Wahl (3) – Tobias Middendorf (3) – Andre Regenthal (2) – Tobias Walter (2) – Florian Glombik (2) – Andreas Gödecke (1) – Daniel Adler – Jan Christoph Ahlers
Katharina Emde (TAH)
(13.10.2009)
Gute Ausgangsposition soll gefestigt werden
Handball-Oberliga: TV Stadtoldendorf ist zu Gast beim TSV Burgdorf II
Stadtoldendorf. Die Siegesserie ist mit der Heimspielniederlage gegen den Aufsteiger SG Zweidorf/Bortfeld gerissen, doch schon am kommenden Sonnabend, den 10.Oktober, hofft der Handball-Oberligist TV Stadtoldendorf wieder zu alter Stärke zurück zu finden: Um 19.30 Uhr sind die Homburgstädter zu Gast beim TSV Burgdorf II. Durch einen Sieg könnte das Team von Trainer Stefan Krause seine gute Ausgangsposition in der Liga weiter festigen. „Wir möchten auf jeden Fall einen besseren Auftritt als in unserem letzten Heimspiel hinlegen“, erklärt der TV 87-Coach. „Gerade im Hinblick auf die kommenden Partien gegen eine ganze Reihe an Favoriten wäre es wichtig, noch einmal Punkte zu sammeln“. Mit dem TSV Burgdorf II erwartet die Homburgstädter dabei der Tabellenzweite des Vorjahres – eine der stärksten Mannschaften der vergangenen Saison, deren Dominanz auch die Stadtoldendorfer schmerzhaft zu spüren bekamen: Mit 50:28 fegten die Burgdorfer den TV 87 damals aus der eigenen Halle und brachten ihm somit eine der wohl höchsten Niederlagen der Vereinsgeschichte bei. In der aktuellen Saison zeigt sich jedoch ein völlig anderes Bild, denn nach dem Abgang gleich mehrerer Leistungsträger suchte der TSV seine Form bisher vergebens. Mit lediglich einem Punkt aus sechs Partien blieben die Gastgeber so als derzeit einziges Team in der Oberliga ohne einen Sieg und liegen momentan auf dem letzten Tabellenrang. „Schaut man einmal auf die Tabelle, ist die Erwartungshaltung uns gegenüber natürlich groß. Dennoch darf man unsere Gegner niemals unterschätzen“, warnt Stefan Krause dennoch. „Die Burgdorfer brennen auf ihren ersten Sieg und hat am vergangenen Wochenende mit der knappen Niederlage gegen die SG Hohnhorst/Haste schon gezeigt, dass sie auf einem guten Weg ist“. Die Stadtoldendorfer müssen zudem auch weiterhin auf Marek Staniszewski verzichten, der noch mindestens zwei Wochen verletzungsbedingt pausieren wird. „Der Ausfall von Marek trifft uns natürlich, aber ich denke, dass andere für ihn durchaus in die Bresche springen können“, so der Homburgstädter Coach. Entscheidend sei vor allem eine insgesamt konstantere spielerische Leistung als in der jüngsten Vergangenheit. Für alle Fans werden auch zu der Partie gegen den TSV Burgdorf II wieder Fahrgemeinschaften gebildet. Treffpunkt hierfür ist um 17.15 Uhr an der Stadtoldendorfer Rumbruchshalle.
Katharina Emde (TAH)
(09.10.2009)
Ein Aufsteiger zieht den Homburgstädtern den Zahn
Handballoberliga: TV 87 Stadtoldendorf verliert gegen SG Zweidorf/Bortfeld 26:33 (12:18)
Der TV 87 ist auf dem Boden der Tatsachen angekommen. Mit 26:33 verloren die Mannen von der Homburg völlig verdient gegen den Aufsteiger SG Zweidorf/Bortfeld. Pomadiges Angriffspiel und indiskutable Abwehrarbeit besiegelten die erste Saisonniederlage. Zehn starke Minuten, Mitte der zweiten Halbzeit reichten nicht zum fünften Saisonsieg. Im schwächsten Spiel der Saison schmerzte den Mannen von Coach Stefan Krause vor allem der Ausfall von Marek Staniszewski. Mit dem Schlusspfiff eine unschöne Szene. Der wiedergenesene Sascha Heiligenstadt wird nach seinem Spielausschluss, nach rüdem Foul, mit einer Sperre zu rechnen haben.
Zum Spiel: Die Gäste gingen in den ersten Sekunden durch Sören Martens mit 1:0 in Führung. Timo Heiligenstadt und Florian Glombik besorgten zwar in der fünften Minute die erste Führung der Homburgstädter, doch wirklich oft sollten ihre Farben nie in Front sein. Die Spielgemeinschaft begann nervös und agierte dementsprechend. Fast jeder Angriff in den ersten Minuten wurde bis zum Zeitspiel-Zeichen des Schiedsrichtergespanns ausgespielt. Der Rückraumschütze Sören Martens konnte sich dabei am besten durchsetzten, bis zur achten Minute traf er dreimal. Im weiteren Verlauf dann zum Leidwesen der Stadtoldendorfer Fans das, fast schon altbekannte Bild im Angriffsspiel der Homburgstädter. Einfache Bälle wurden an Gegenspieler oder Torwart abgegeben und auch mit der 5-1 Abwehrformation hatten die Spieler um Mittelmann Timo Heiligenstadt ihre Probleme.
In der 13. Minute konnte sich die SG zum ersten Mal mit drei Toren absetzen (7:10). Das fällige Time-out von Stefan Krause brachte daraufhin nicht die Wende. Krampf statt Kampf schien das Motto der Homburgstädter zu sein. Symptomatische Szene in der 22. Minute. Als eigentlich sicher wirkender 7-Meter-Schütze vergab Timo Heiligenstadt das sicher geglaubte Tor. Im Gegenzug netzte Eric Weber zum 10:16 ein und nahm damit dem Spiel des TV quasi völlig den Wind aus den Segeln. Wie verhext schienen die folgenden Minuten. Trotz doppelter Überzahl fand das Offensivspiel aufseiten des TV 87 kaum statt. Verworfene Siebenmeter und Zeitstrafen gegen Gordon Wahl und Tobias Middendorf taten ihr Übriges. Erst 16. Minuten nach dem Tor zum 6:10 konnte Dominik Niemeyer in der 28. Minute zum 11:17 verkürzen. Mit 12:18 und hängenden Schultern auf Gastgeberseite wurden die Seiten gewechselt.
Im zerfahrenen Spiel ging es weiter mit dem munteren Toreschießen doch leider vorerst ohne den TV 87. In der Abwehr zu unbeweglich und im Angriff zu überhastet und pomadig. Zu viele Chancen wurden verworfen. Als sich beim Stand von 19:26 und einigen fraglichen Schiedsrichterentscheidungen die Unruhe vom Feld auf die Tribüne überschlagen zu drohte, weckte Tobias Middendorf seine Mitspieler und die Halle. Nach verworfenem Siebenmeter von Niemeyer rettete er spektakulär und versenkte den Ball krachend im Kasten von Christoph Meyer. Als Dirk Burba anschließend noch einen Siebenmeter hielt, schien die Aufholjagd begonnen zu haben. In kleinen Schritten, immer die tickende Uhr im Nacken, nahmen die Homburgstädter den Kampf an. Schöne Einzelaktionen von Heiligenstadt und Walter ließen den Rückstand auf 24:27 schrumpfen (51.Min). Hochspannung pur daraufhin in der „Rumbruchshölle“. Doch nach einem Gäste-Time-out plötzlich der Rückfall in alte Zeiten. Drei Ballverluste und ein Pfostentreffer innerhalb kürzester Zeit besiegelten die Niederlage. Mit der Schlusssirene eine unschöne Szene. Sascha Heiligenstadt lässt den Frust an seinem Gegenspieler aus, und wird per Ausschluss vom Feld verbannt.
Christoph Streicher (TAH)
(02.10.2009)
„Wollen weiße Weste bewahren“
Handball-Oberliga: TV Stadtoldendorf erwartet den Aufsteiger SG Zweidorf/Bortfeld
Stadtoldendorf. Der TV Stadtoldendorf bietet seinen Fans in letzter Zeit jede Menge Grund zum Jubeln: Auch im vierten Spiel gegen den MTV Eyendorf gab sich der Handballoberligist vor heimischem Publikum keine Blöße und bleibt so in der aktuellen Saison weiterhin ungeschlagen – eine Bilanz, die außer den Homburgstädtern nur noch der derzeitige Tabellenführer Lehrter SV mit bereits fünf Siegen in Folge aufweisen kann. Auch am Wochenende will das Team von Trainer Stefan Krause nun wieder punkten. Am Sonntag, 27.September, erwarten die Homburgstädter um 17 Uhr den Aufsteiger SG Zweidorf/Bortfeld.
„Natürlich hoffen wir, mit einem Sieg über den Aufsteiger die Erfolgsgeschichte weiter fortzuschreiben und unsere weiße Weste zu bewahren“, gibt TV 87-Manager Volker Gnioth das erklärte Ziel der Gastgeber vor. Er erwarte jedoch ein enges, knallhartes Match. Darauf lassen auch die bisherigen Resultate in der gesamten Handball-Oberliga schließen: „In unserer Spielklasse gab es während der laufenden Saison im Grunde fast ausschließlich sehr knappe Ergebnisse“, erzählt der Homburgstädter Trainer Stefan Krause. „Hier kann jeder jeden schlagen“. Selbst eigentlich zum Favoritenkreis zählende Teams hätten bereits in den ersten Partien unerwartet schmerzhafte Dämpfer hinnehmen müssen. Diese enorme Leistungsdichte spiegelt sich gleichfalls in den bisherigen Auftritten der SG Zweidorf/Bortfeld wider: Zwar liegt die Mannschaft um den ehemaligen Regionalligisten Leonardo Meomartino mit nur zwei Punkten aus fünf Partien im hinteren Drittel der Tabelle, doch unterlagen die Gäste dabei stets nur knapp gegen gleich eine ganze Reihe an deutlich höher eingeschätzten Teams. „Die SG ist vor allem im Angriff ausgesprochen diszipliniert“, hebt Stefan Krause hervor. „Durch sehr sichere, lang ausgespielte Angriffe lassen sie keine leichten Ballgewinne des Gegners zu und zehren an dessen Nerven“. Hier sei jede Menge Konzentration in der Stadtoldendorfer Deckung notwendig. Die Stimmung im Homburgstädter Team ist gleichzeitig weiterhin ungebrochen gut. „Wir sind momentan durchaus gut drauf, und haben, wenn wir eine gute Leistung abrufen, definitiv das Zeug, die SG Zweidorf/Bortfeld zu schlagen“, so Volker Gnioth.
Katharina Emde (TAH)
(25.09.2009)
Homburgstädter behalten weiße Weste
Handball-Oberliga: TV 87 Stadtoldendorf – MTV Eyendorf 35:30 (12:16)
Stadtoldendorf. Der TV 87 Stadtoldendorf schwimmt weiter auf einer Welle des Erfolgs. Mit 35 zu 30 gewannen die Homburgstädter auch ihr viertes Spiel in Folge. In einem teilweise spielerisch schwachen, aber trotzdem spannenden Oberligaspiel konnten beide Mannschaften nicht durch spielerische Qualität überzeugen. In der ersten Halbzeit kauften die Gäste dem TV 87 fast völlig den Schneid ab. Erst in der zweiten Halbzeit wachten die Homburgstädter auf und drehten in zwei kuriosen Minuten nach der Halbzeit das Spiel.
Aller Anfang ist schwer, dachten sich auch die Mannen von Coach Stefan Krause, die die erste Halbzeit komplett verschliefen. Die Gäste schalteten schon früh auf eine offensive 5-1 Verteidigung um und fingen immer wieder Bälle schon im Spielaufbau ab, die der schnelle Rechtsaußen Sebastian Petersen verwerten konnte (1:3). Ein frühes Time-out beim Stand von 2:5 (Minute) riss die Homburgstädter noch nicht wirklich aus ihren Träumen. Immer wieder hatte entweder ein Abwehrspieler oder der starke Torwart Johann Frischkorn seine Finger im Spiel.
Eine rote Karte gegen den MTVler Eike Christian, nach überhartem Eingreifen gegen Florian Glombik, brachte immer noch nicht die erhoffte Wende im Spiel des TV 87. Der kurz zuvor eingewechselte Tobias Walter brachte die Gastgeber zwar auf 6:7 heran, doch in der Abwehr fehlte noch der nötige Biss, um gegen die schussfreudigen Gäste bestehen zu können. Symptomatische Szene für das Spiel des TV 87 dann in der 20. Minute. Timo Heiligenstadt traf statt Tor den eigenen Mitspieler am Kopf, der benommen liegen blieb. Andreas Gödeke konnte allerdings weiterspielen und erzielte postwendend den 10:11-Anschlusstreffer. Bis zum Ausgleich sollten die Mannen von der Homburg in der ersten Halbzeit allerdings nie kommen. Immer wieder wurden zu einfache Bälle verworfen, sodass die Gäste immer einen Vorsprung von mindestes einem Tor herausspielen konnten. In der Defensive glänzte vor allem Torwart Frischkorn. Immer wieder fing er die Bälle ab, die dann als Tempogegenstoß im Kasten von Dirk Burba landeten. Bis zur Halbzeit konnten Alexander Riekmann und Raphael Oetzen so die entstandene Unsicherheit in der TV-Abwehr am besten nutzen und so wurde beim Stand von 12:16 die Seiten getauscht.
Coach Krause fand in der Kabine wohl die richtigen Worte. Wesentlich frischer starteten seine Mannen in die Partie und waren kaum wiederzuerkennen. Es dauerte nur zwei Minuten bis zum Ausgleich durch Gordon Wahl (16:16). Eine rote Karte gegen Kreisläufer Gödeke (34. Min) schien den Sturmlauf kurzzeitig zu bremsen. Doch Dominik Niemeyer und Tobias Middendorf sorgten wenig später für die hart erarbeitete 19:18-Führung. Nach einer Zweiminutenstrafe gegen Volker Riekmann schien der Bann gebrochen. Der TV ging zum ersten Mal mit zwei Toren in Front. Dirk Burba und später auch Sascha Krannich sorgten für die, vorher so sehnlich vermisste, Stabilität hinter der Abwehr. In den anschließenden Angriffen fanden auch endlich die einstudierten Spielzüge ihren Weg ins Tor, doch die Gäste schienen trotz des zwischenzeitlichen Viertorerückstandes (44. Min.) noch nicht aufgegeben zu haben. Durch eine aggressivere Abwehr kamen sie in der 48. Minute zum Anschlusstreffer. (24:23). Doch den Sieg ließen sich die ganz in blau spielenden Gäste nicht nehmen. Starke Einzelauftritte von Staniszewski und Middendorf besorgten schließlich den 35:20-Sieg. Großer Jubel auch nach Spielende bei Verkündigung der Tabelle, trotz eines Spiel weniger, steht der TV 87 nun schon auf Platz zwei der Tabelle.
Christoph Streicher (TAH)
(22.09.2209)
Homburgstädter wollen Siegesserie fortsetzen
Handball-Oberliga: TV Stadtoldendorf erwartet den MTV Eyendorf
Stadtoldendorf. Die derzeitige Erfolgsserie des TV Stadtoldendorf soll auch zu Hause weiter fortgesetzt werden: Am Sonntag, 20.September, erwartet der Handball-Oberligist um 17 Uhr den MTV Eyendorf in der Rumbruchshalle. Dann hoffen die Homburgstädter auf eine ähnlich gute Leistung wie beim Auswärtssieg am vergangenen Wochenende in Dingelbe.
„Nach den drei gelungenen Auftaktpartien befinden wir uns natürlich eher in der Favoritenrolle“, stellt TV 87-Manager Volker Gnioth fest. In jedem Fall wolle man nun nicht ausgerechnet zu Hause Punkte verschenken. Dass die Gäste aus Eyendorf oft genug allerdings ein ausgesprochen unbequemer Gegner sind, zeigen die Ergebnisse aus der letzten Saison nur zu deutlich. Während die Stadtoldendorfer sich in der MTV-Halle zumindest ein Unentschieden erkämpfen konnten, unterlag man ausgerechnet vor heimischem Publikum trotz zwischenzeitlicher Führung am Ende unglücklich mit 34:35. „Nicht zuletzt aufgrund der ärgerlichen Heimspielniederlage im vergangenen Jahr haben wir gegen die Eyendorfer noch etwas gutzumachen“, erklärt Volker Gnioth. „Dadurch werden wir mit Sicherheit gleich doppelt motiviert in die Partie gehen“. In der aktuellen Saison präsentierten sich die Gäste um ihren wichtigsten Torschützen Volker Riekmann noch nicht in Topform. Lediglich zwei Punkte stehen derzeit auf der Habenseite des letztjährigen Tabellendreizehnten. Zwar gelang dem Team ein achtbarer Auftakterfolg über den TSV Burgdorf II, anschließend unterlag man jedoch gleich dreimal in Folge.
Unterschätzen will man die Eyendorfer auf Seiten der Homburgstädter allerdings keinesfalls – trotz oder vielmehr gar wegen der Euphorie nach dem perfekten Saisonstart: „Für uns ist jetzt primär wichtig, dass wir auf der einen Seite den Schwung aus den bisherigen Erfolgen weiter mitnehmen, auf der anderen Seite aber auch auf dem Teppich bleiben“, erläutert TV 87-Trainer Stefan Krause. „Wir werden auch weiterhin für jeden gewonnenen Punkt sehr hart arbeiten müssen“. Neben der mannschaftlichen Geschlossenheit sei vor allem die Stabilität der Deckung gegen die in der Regel hart spielenden Eyendorfer wichtig: „Um uns nicht unnötig zu quälen, müssen wir erneut bereit sein, in der Abwehr gut zu arbeiten und vorne über das Tempospiel Tore erzielen“, so der Homburgstädter Coach. Neben dem Oberliga-Team um Stefan Krause kämpft im Übrigen auch die zweite Herrenmannschaft des TV Stadtoldendorf am Wochenende um einen Heimsieg. Bereits um 15 Uhr treffen die Homburgstädter dabei in der WSL-Oberliga auf Schaumburg Nord.
Katharina Emde (TAH)
(17.09.2009)
Homburgstädter überzeugen auf ganzer Linie
Handball-Oberliga: TV Stadtoldendorf besiegt TV Eiche Dingelbe mit 35:29
Stadtoldendorf (ke). Auch auswärts bleibt der TV Stadtoldendorf ungeschlagen und macht damit den erfolgreichsten Saisonstart seit Jahren perfekt: Im dritten Saisonspiel besiegte der Handball-Oberligist den Gastgeber TV Eiche Dingelbe souverän mit 35:29. „Das war eine der besten Auswärtspartien, die ich in den letzten anderthalb Jahren gesehen habe“, freute sich TV 87-Manager Volker Gnioth nach dem Spiel über den nicht unbedingt zu erwartenden Punktgewinn gegen Dingelbe.. Sowohl Einstellung und Kampfgeist als auch die Mannschaftsleistung hätten gestimmt. Nicht weniger zufrieden zeigte sich der Homburgstädter Trainer Stefan Krause: „Meine Erwartungen wurden mehr als erfüllt – gegen ein Team wie den TV Eiche gewinnt man nicht einfach so im Vorbeigehen“, so der TV 87-Coach. Dabei hatte seine Mannschaft in der über weite Strecken hochklassigen, auf Augenhöhe geführten Partie von Beginn an keine Zweifel an den Siegambitionen gelassen.
Nach einem Rückstand von 1:3 in den Anfangsminuten fanden die Stadtoldendorfer gut ins Spiel und glichen schließlich zum 7:7 aus. Von da an waren es die Homburgstädter, die die Partie mit einem konstanten Vorsprung von zwei bis der Toren weitestgehend kontrollierten. Die Gastgeber, mit nur einem Punkt aus den vorangegangenen Partien durchaus unter Druck, reagierten darauf vor allem mit zunehmender Härte in den Zweikämpfen. Nicht zuletzt dank der sehr guten Torwartleistung auf Seiten des TV 87 gelang den Dingelbern dennoch zu keinem Zeitpunkt das Aufschließen zu den Stadtoldendorfern. Zur Halbzeit führten die Homburgstädter so mit 17:15.
Auch nach der Pause konnten die Gäste ihre Führung weiter verteidigen und einen Drei-Tore-Vorsprung zunächst souverän halten. Lediglich knapp fünfzehn Minuten vor Schluss, als der TV Eiche Dingelbe nach einer Umstellung in der Deckung der Anschlusstreffer zum 26:27 glückte, drohte die Partie noch einmal zu kippen. Doch die Stadtoldendorfer behielten sowohl in der Abwehr als auch im Angriff die Nerven: „Statt unruhig zu werden, haben wir aus einer sicheren Abwehr heraus vorne unser Ding weiter durchgezogen und dadurch die wichtigen Tore gemacht“, erklärt Volker Gnioth.
Mit dem verdienten 35:29-Sieg über den TV Eiche Dingelbe erzielte der TV 87 vor den zahlreichen mitgereisten Fans so den dritten Erfolg im dritten Saisonspiel. „Dieses Auftreten der Mannschaft macht wirklich Spaß“, lobte am Ende auch Stefan Krause. „Gerade der mannschaftliche Kampfgeist und Siegeswillen sind eine gute Grundlage für die nächsten Partien“. Nun gelte es, auf dem Teppich zu bleiben und sich auf das Heimspiel gegen den MTV Eyendorf am kommenden Wochenende vorzubereiten.
TV Stadtoldendorf: Dirk Burba – Sascha Krannich – Dominik Niemeyer (11) – Marek Staniszewski (9) – Florian Glombik (6) – Timo Heiligenstadt (5) – Tobias Walter (3) – Tobias Middendorf (1) – Daniel Adler – Andreas Gödecke – Andre Regenthal – Gordon Wahl – Dennis von Frankenstein – Jan Ahlers
Katharina Emde (TAH)
(14.09.2009)
„Müssen bisher beste Saisonleistung bringen“
Handball-Oberliga: TV Stadtoldendorf fährt zum TV Eiche Dingelbe
Stadtoldendorf. Bewährungsprobe für den Handball-Oberligisten TV Stadtoldendorf: Nach dem perfekten Saisonstart mit zwei Heimsiegen in Folge müssen sich die Homburgstädter nun erstmals auswärts beweisen. Mit dem TV Eiche Dingelbe wartet dazu am kommenden Sonnabend, 12.September, um 19.30 Uhr keine leichte Aufgabe auf das Team von Trainer Stefan Krause.
„Um dort zu gewinnen, werden wir ganz sicher unsere bisher beste Saisonleistung bringen müssen“, ist der TV 87-Coach überzeugt. Allerdings dürften die Stadtoldendorfer keine guten Erinnerungen an den Tabellen-Achten der vergangenen Saison haben. Sowohl im Hin- als auch im Rückspiel des letzten Jahres unterlagen die Homburgstädter dem damaligen Aufsteiger deutlich. Dabei trägt besonders die Niederlage in der heimischen Rumbruchshalle einen bitteren Beigeschmack, denn nach einer guten ersten Halbzeit musste der TV 87 aufgrund des Ausschlusses von Sascha Heiligenstadt die zweite Hälfte der Partie in Unterzahl bestreiten und konnte so dem Druck der Dingelber nicht mehr standhalten. In dieser Saison werden die Karten allerdings völlig neu gemischt. Während die Stadtoldendorfer mit zwei Erfolgen gleich zu Beginn überzeugten, wartet der TV Eiche Dingelbe noch auf den ersten Sieg. Die Gastgeber unterlagen zum Auftakt dem Lehrter SV, trotzten jedoch am vergangenen Wochenende der stärker eingeschätzten HG Rosdorf-Grone immerhin ein Unentschieden ab. „Die Mannschaft aus Dingelbe hat zuletzt wieder eine sehr gute, vor allem disziplinierte Leistung gezeigt“, stellt Stefan Krause fest. Daher sei es wichtig, besonders in der Abwehr ebenso souverän aufzutreten. „Wenn wir frühzeitig leichtfertig Bälle vergeben, werden wir keine Chance haben“, so der TV 87-Trainer. Gleichzeitig dürfe man in der Deckung nicht zu abwartend agieren. Alles in allem reisen die Stadtoldendorfer allerdings durchaus selbstbewusst nach Dingelbe reisen: „Nach diesem tollen Start möchten wir natürlich auch auswärts Punkte sammeln“, erklärt TV 87-Manager Volker Gnioth. „Der größere Druck liegt in diesem Fall bei unserem Gastgeber“. Zur Unterstützung der Homburgstädter werden auch in dieser Saison wieder Fahrgemeinschaften für alle Fans gebildet. Treffpunkt ist um 18 Uhr am Ballisgraben in Stadtoldendorf.
Katharina Emde (TAH)
(10.09.2009)
Gäste verkaufen sich teuer, aber die Punkte bleiben beim TV
Handball-Oberliga: TV Stadtoldendorf schlägt SV Aue Liebenau 33:30
Stadtoldendorf. Am dritten Spieltag der Handball-Oberliga machte es der TV Stadtoldendorf spannender als es ihrem Übungsleiter Stefan Krause lieb war. Erst in den letzten fünf Minuten konnte der TV Herr in eigener Halle werden und den Aufsteiger SV Aue Liebenau mit 33:30 (14:18) bezwingen. Dies nach starker Energieleistung in der zweiten Halbzeit und Vier-Tore-Rücktstand zur Pause. Der TV Stadtoldendorf startet somit punktemäßig optimal in die neue Spielzeit, auch wenn spielerisch noch einiges im Argen liegt.
Der Anfang gehörte dem Oberliga-Neuling aus Aue Liebenau, die bereits nach sechs Minuten mit 5:2 die Führung übernahmen. Die Hausherren wirkten, wie schon im Aufeinandertreffen gegen die HSG Northeim beim Saisonauftakt vor zwei Wochen, ungeordnet. Dazu kam wieder eine frühe Zwei-Minuten-Strafe, die den Offensiv-Motor mächtig stottern lies. Der SV überzeugte in den ersten Minuten durch flinke Hände in der Verteidigung und blitzschnellem Umschalten in den Tempoangriff, den das Team von Gästecoach Ingmar Steins häufig erfolgreich abschloss. Bereits nach elf Spielminuten bekamen die zahlreichen Zuschauer in der Rumbruchshalle die erste knifflige Situation zu Gesicht, als Florian Glombik bei einen Konter von SV-Rechtsaußen Waldemar Sander regelwidrig per Notbremse gestoppt wurde. Die rote Karte belastete den Aufsteiger zunächst nicht, aber von einer Initialzündung der Krause-Truppe war auch nichts zu sehen. Im Gegenteil, die Gäste blieben am Ball und traten keineswegs verunsichert auf. Immer wieder waren es dumme Anspielfehler, wie von Timo Heiligenstadt, die es den Gästen über weite Strecken der ersten Hälfte viel zu leicht machte – und wenn die Hausherren im Angriff zum Erfolg kamen, dann eigentlich nur mit Einzelaktionen aus dem Rückraum. Mitte der ersten Halbzeit nutze der TV eine kleine Schwächephase der Gäste und glich in der 19. Minute zum 10:10 aus. Doch der TV suchte weiter nach einem passenden Konzept im Angriff, immer wieder verzettelte sich die TV-Offensive mit Pass- und Fangfehlern. Die Fans staunten dann nicht schlecht als zur Pause nicht das Heimteam führte, sondern die Gäste aus Aue Liebenau mit 18:14 in Führung lagen.
Nach dem Seitenwechsel kam der TV engagierter aus der Kabine. Die Offensivmaschinerie kam langsam ins Rollen und vermeidbare Fehler wurden nach Wiederanpfiff zunächst minimiert. Auch Sascha Krannich brachte seinen Beitrag, der TV-Schlussmann verschaffte seinem Team mit starken Reflexen weitere Chancen den Tore-Abstand zu verkürzen. Die Gäste mussten dann die nächste Schwächung verkraften. Mittelspieler Tobias Naumann kassierte eine weitere rote Karte aufgrund seiner dritten Zeitstrafe. In der 43. Spielminute hatte es die Gastgeber endlich geschafft. Dominik Niemeyer glich 23:23 aus, markierte eine Minute später sogar den Führungstreffer und die Wende im Spiel scheinbar eingeläutet. Aber der SV war weiter präsent und blieb auf Augenhöhe. Mehr noch, die Partie war jetzt völlig offen. Der Aufsteiger glaubte mit jeder Minute mehr an die Siegchance und SV-Mittelspieler Malte Grabisch inszenierte eine ausgezeichnete Leistung in der offensiven Spielgestaltung. Doch die letzten fünf Minuten brachten die Entscheidung. Mit einer wahren Energieleistung im Angriff und nur zwei zugelassenen Gegentreffern in den letzten zehn Minuten brachte die Krause-Sieben den zweiten Heimsieg in trockene Tücher.
Oliver Förstemann (TAH)
(07.09.2009)
Aufsteiger sorgte bereits vor Saisonstart für Aufsehen
Handball-Oberliga: TV Stadtoldendorf erwartet die SV Aue Liebenau
Der Saisonstart ist geglückt, nun gilt es, die gute Ausgangsposition in der Tabelle zu sichern: Im zweiten Heimspiel trifft der TV Stadtoldendorf am Sonntag, 6. September, um 17 Uhr auf den Oberliga-Aufsteiger und Tabellenvorletzten SV Aue Liebenau.
Nach dem guten Auftakt beim Sieg über die HSG Northeim wollen die Homburgstädter weitere Punkte sammeln. Einfach wird dies gegen die Gäste, die mit zwei Niederlagen einen gründlichen Fehlstart hinlegten, allerdings nicht werden: Bereits im Vorfeld der Saison hatte der Aufsteiger mit hervorragenden Leistungen während der Vorbereitung für Aufsehen gesorgt: Gleich zweimal besiegten die Liebenauer Mannschaften aus der zweiten Bundesliga. Zudem verstärkte sich das Team mit mehreren namhaften Spielern, darunter Torwart Joachim Landsmann und Spielmacher Tobias Laumann.
„Die SV Aue steht zwar momentan ganz hinten in der Tabelle, doch davon darf man sich auf keinen Fall täuschen lassen“, stellt so auch TV 87-Manager Volker Gnioth klar. „Man muss einfach berücksichtigen, dass die Gegner der ersten Partien mit Lehrte und Rosdorf-Grone zwei absolute Top-Teams waren“. Umso stärker steht die SV Aue Liebenau allerdings jetzt bei ihrem Gastspiel in der Stadtoldendorfer Rumbruchshalle unter Druck, sich endlich in der Oberliga zu beweisen und aus den Abstiegsrängen zu befreien.
„Es bleibt abzuwarten, wie unsere Gäste mit den bisherigen Ergebnissen umgehen können, ob sie eher mit angeknackstem Selbstbewusstsein auftreten oder eine Trotzreaktion folgt“, erklärt der Homburgstädter Coach Stefan Krause. In jedem Fall erwarte er ein kampfbetontes Spiel von Seiten der Liebenauer, dem seine Mannschaft vor allem spielerisches Können entgegenstellen will: „Wir dürfen uns auf nichts einlassen, sondern müssen spielerisch Akzente setzen und vor allem die Schwächen der Gegner nutzen“, so der TV 87-Trainer.
Im Vergleich zur Auftaktpartie gegen Northeim müsse sich zudem die Abwehr noch einmal steigern – dann sei die SV Aue Liebenau durchaus angreifbar. In jedem Fall dürfen sich Handballfans erneut auf eine packende Partie freuen: „Ich denke, es wird definitiv ein hochklassiger, spannender Kampf“, ist Volker Gnioth überzeugt. Vor dem Oberliga-Duell spielen zudem zunächst die zweiten Herren des TV 87: Um 15 Uhr erwarten die Stadtoldendorfer in der WSL-Oberliga den TSV Groß Berkel.
Katharina Emde (TAH)
(05.09.2009)
Die 1. Herren ist auch am spielfreien Wochenende zusammen
Freitag, 28. August, um 20.30 Uhr. Während die Schiedsrichter das Startzeichen der Partie zwischen den HG Rosdorf-Grone und den nächsten TV-Gast SV Aue Liebenau gaben, war unsere 1. Herren auch in Halle zu sehen. Training??? Spiel??? Nein, nicht in der Halle, sondern in Halle, dem Dorf. Das Spiel in Celle wurde ja verschoben. Statt „Tom-Tom“, „Navigon“, oder „Was-weiß-ich-wie-das-heißt-Navigationsystem“ zeigten diesmal ein paar Luftballons den Weg zum Treffpunkt.
Statt Laufen und Werfen fanden sich die Spieler zwischen Essen und Getränke. Der Einzige, der wirklich körperlich etwas unternehmen musste, war Tobi „Higuita“ Walter. Zwischen Treppe fegen und gegen eine kleine Torwand ein Tor schießen müssen, war unsere Nummer 20 damit beschäftigt, sich um das Wohlergehen seiner Gäste zu kümmern (hier nochmal: alles Gute, Tobi Walter!).

Es war echt lustig, wieder etwas mit dieser Mannschaft zu unternehmen! Man kann sich tierisch freuen, wenn der Umgang miteinander nicht nur auf dem Feld, sondern auch außerhalb der Halle stimmt. Der 30. Geburtstag unseres lieben Tobi am Freitag (28) und der Geburtstag mit (hmm... leckerem) Grillen von unserem Coach nach dem Training am Dienstag (25) waren nur kleine Beispiele dafür. Übrigens: das Bild gibt's hier auch etwas größer ;-)
TV 87 Stadtoldendorf
(31.08.2009)
Saison 2009/2010 - Infos zur Liga und zur Mannschaft
Ein Blick in die Kristallkugel
Die Favoriten: Hameln - Lehrte
TV : Oberes Drittel
Die Halle
Kapazität der Halle: 600 Zuschauer,
Schnitt: 300 Zuschauer
Eintrittspreise: 3 - 6 Euro
Trikotfarbe der 1. Herren: blau / weiß
Angänge und Zugänge
Abgänge seit der letzten Saison:
Jürgen Bätjer -> Rosdorf
Michael Edler -> Alfeld
Björn Schubert -> Hameln
Jobst Tschirch -> Emmerthal
Domenik Zimmermann -> Alfeld
Jan Knöchel -> Plesse-Hardenberg
Florian Koch -> Alfeld
Zugänge zur neuen Saison:
TW Dirk Burba <- reaktiviert
LA Daniel Adler <- eigener Nachwuchs
RL Dominik Niemeyer <- Hameln
RR Marek Staniszewski <- Hameln
KM Andreas Gödecke <- Emmerthal
RM Tobias Middendorf <- Hildesheim
RA Tobias Walter <- reaktiviert
RM Dennis von Frankenstein <- eigener Nachwuchs
TV 87 feiert eine gelungene Heimpremiere
Handball-Oberliga: TV Stadtoldendorf bezwingt die HSG Northeim 34:30
Stadtoldendorf. Am ersten Spieltag der Handball-Oberliga zeigte das Team von Stefan Krause viele gute Ansätze, aber auch noch einige Abstimmungsschwierigkeiten, gerade im Offensivbereich. Beim Leine-Weser-Derby gegen die HSG Northeim lohnten sich am Ende alle Anstrengungen der Heimmannschaft. Eine durchweg spannende und torreiche Partie gewann der TV Stadtoldendorf mit 34:30 (15:11). Zum Abschluss feierten die Fans der Höllengranaten mit ihren Spielern vom TV 87 eine gelungene Heimpremiere mit dem allseits bekannten Humba-Humba-Sitzkreis.
Ganze 5:45 Minuten und fünf erfolglose Angriffe benötigte der TV, um den ersten Treffer der neuen Oberliga-Saison zu landen. Ermöglicht wurde diese allerdings durch eine erste Zeitstrafe der Gäste, denn der TV begann sehr zerfahren. Die Gäste ließen sich nicht beirren, verteidigten konzentriert und versuchten immer, wenn möglich, den schnellen Pass nach vorn zu initialisieren. Die Hausherren wirkten anfangs zu nervös und hektisch, leisteten sich viele Anspielfehler und hatten Probleme die Systeme im Angriff durchzuspielen. Schon nach zwölf Minuten beim Stand von 3:7 war TV-Coach Stefan Krause gezwungen, das erste Time-Out zu ziehen. Dies fruchtete auch und die Homburgstädter kamen schnell wieder auf nur ein Tor Rückstand heran. Mitte der ersten Halbzeit war die Partie völlig offen. Die Gäste versuchten häufig die Außenspieler in Szene zu setzen, während die Hausherren zumeist über den Rückraum zu Erfolg kommen wollten. Doch von Rückkehrer Dominik Niemeyers Wurfgefährlichkeit aus dem Rückraum war vor allem im ersten Abschnitt noch nicht viel sehen. Brandgefährlich zeigte sich der hoch aufgeschossene HSG-Mittelspieler Rainer Pischke, der bereits zum Seitenwechsel auf vier Tore kam. Der TV stellte sich mit zunehmender Spieldauer besser auf und schien die Nervosität der ersten Minuten abgelegen zu können. Bis zur Pause beim Stand von 15:15 sahen die gut 250 Zuschauer in der Sporthalle am Rumbruchsweg eine absolut ausgeglichene Begegnung.
Nach dem Seitenwechsel änderte sich zunächst am Szenario wenig. Weder dem TV noch den Gästen gelang es sich entscheidend abzusetzen und so wechselte die Führung ständig. Für die zahlreichen Zuschauer entwickelte sich eine abwechslungsreiche Begegnung, bei der die Spannung beim Derby wuchs und wuchs. Der TV Stadtoldendorf machte es den Gästen in der Anfangsphase der zweiten Hälfte immer noch zu leicht. Die Gastgeber mussten hart für ihre Treffer arbeiten, während die Gäste aus Northeim oft mit Schnellangriffen unkompliziert zum Abschluss kamen. Einen guten Eindruck in den Offensivbemühungen machte jedoch Neuzugang Tobias Middendorf, der für viel Gefahr von rechts Außen sorgte und insgesamt auf vier Treffer kam. Nach 45 Minuten bekam der TV seinen Gegner besser in den Griff, zwar gelang es den Gästen immer wieder ein Anschlusstreffer, doch die sieben Protagonisten von Stefan Krause sorgten immer für eine passende Antwort in der Offensive.
Die letzen zehn Minuten sorgten noch mal enorm für Spannung. Die HSG ließ nicht locker und blieb fast über die gesamte zweite Halbzeit hinweg in Schlagdistanz. Vier Minuten vor Ende sahen die Fans dann eine spielendscheidende Szene, der Gast kassierte eine weitere Zeitstrafe und den dadurch resultierende Sieben-Meter verwandelte Timo Heiligenstadt sicher zum 31:28. Die Partie war danach entschieden und die Truppe von Stefan Krause startet am Ende mit einem 34:30–Sieg erfolgreich in die neue Oberliga-Saison.
Oliver Förstemann (TAH, 25.08.2009)
TV 87 Stadtoldendorf:
Dirk Burba, Sascha Krannich (3 gehaltene 7m) – Florian Glombik (3), Andreas Gödecke (2), Timo Heiligenstadt (8/3), Tobias Middendorf (4), Dominik Niemeyer (8/3), André Regenthal (3), Marek Staniszewski (1), Dennis von Frankenstein, Gordon Wahl (2), Tobias Walter (3). Trainer: Stefan Krause
HSG Northeim/Hammenstedt/Hillerse:
Sven Schuppert, Marc-Oliver Wode – Witali Aman (2), Kai Effler (7), Dennis Friedrichs (8), Andre Kühn (3), Kai Kühn (1), Rainer Pischke (6), Michel Skala (2), Jan-Henrik Schmidt, Kai Strupeit (1). Trainer: Carsten Barnkothe
Schiedsrichter: Urs Mücke (TSV Anderten) / Sven Titze (MTV Braunschweig
„Irgendwann will ich natürlich nach oben“
Stefan Krause über seine Ziele mit dem TV 87Stadtoldendorf
Ein Interview führt sich viel entspannter mit einem Sieg im Rücken. Das weiß auch der neue TV 87-Trainer Stefan Krause. Entspannt plaudert er mit dem TAH über seine Ziele in der Homburgstadt: Geboren ganz in der Nähe vom heutigen Gegner HSG Northeim verbrachte er seine ersten Handballjahre in Bremervörde. Während des Medizinstudiums in Göttingen verschlug es ihn auch für ein Jahr als Spieler in die Homburgstadt. Nun steht der 38-Jährige an der Seitenlinie und hofft auf eine erfolgreiche Saison. Für ihn steht die Stabilisierung der Mannschaft dieses Jahr im Vordergrund.
„Ich will eine Grundlage für die nächsten Jahre legen. Wir wollen einen deutlichen Schritt machen und irgendwann natürlich auch aufsteigen.“
Seine Handschrift erkannte er im ersten Saisonspiel als Trainer allerdings noch nicht. „Es gab Probleme mit den Laufwegen. In fünf bis sechs Wochen werden wir aber eine deutliche Verbesserung sehen“. Gezielt arbeitet Stefan Krause im Training auf die Anforderungen hin. „Die Liga ist von der Qualität ganz eng. Hinter drei, vier Spitzenteam tummeln sich viele gleichwertige Mannschaften“.
Ob seine Ziele und Träume in Erfüllung gehen, wird sich in den nächsten Wochen und Monaten zeigen.
Der TAH wünscht dem sympathischen Übungsleiter jedenfalls viel Glück in seiner Zeit in der Homburgstadt.
Christoph Streicher (TAH, 25.08.2009)
Daniel Adler im Kader der Oberligamannschaft
Der 19-jährige Daniel Adler gehört ab der neuen Saison zum Aufgebot der 1. Herren des TV 87 Stadtoldendorf. Aufgrund von einigen Ausfällen durch Verletzungen und Sperren hatte er bereits in der letzten Saison einige Einsätze im Oberligateam. Das Eigengewächs des TV 87 hat Anfang 1998 in der E-Jugend (Trainer war damals der heutige Manager Volker Gnioth) seine ersten Spiele gemacht. Bis zur A-Jugend spielte er beim TV 87 und in Auswahlmannschaften des Kreises und Bezirks. Vor 2 Jahren wechselte er zum SV Alfeld, wo er mit der A-Jugend in der Oberliga spielte. Nach einem kurzen Intermezzo bei Eintracht Hildesheim kehrte er im August 2008 zu seinem Stammverein zurück. Hier hat er zunächst in der 2. Herren und einige Male auch in der A-Jugend gespielt. Daniel hat in den Jugendmannschaften außer im Tor und am Kreis schon auf allen Positionen gespielt. In den letzten drei Jahren ist seine Position im Team auf Linksaußen. Mit Daniel Adler rückt somit nach Sebastian Stenzel, Jan-Christoph Ahlers und Dennis von Frankenstein ein weiterer Spieler aus der eigenen Jugend ins Team der Oberligamannschaft des TV auf.
(08.07.2009)
Personalplanung abgeschlossen
Der TV Stadtoldendorf hat seine Personalplanung für die kommende Saison abgeschlossen. Mit dem 19 Jahre alten Tobias Middendorf kommt nach Andreas Gödecke, Dominik Niemeyer, Marek Staniszewski und Keeper Dirk Burba der fünfte Neuzugang an die Homburg.
Middendorf hat einen Vertrag für die 2. Bundesliga bei Eintracht Hildesheim, mit der er jüngst Niedersachsenmeister in der A-Jugend wurde, und erhält ein Doppelspielrecht für die Mannschaft von Stevie Krause. "Tobias wird drei Trainingseinheiten die Woche in Stadtoldendorf absolvieren und zwei weitere in Hildesheim. An den Wochenenden kann er sowohl in Stadtoldendorf als auch in Hildesheim am Punktspielbetrieb teilnehmen" erläutert TV-Manager Volker Gnioth in der offiziellen Pressemitteilung des Vereins und ergänzt, dass "die Punktspiele in Stadtoldendorf Priorität haben".
Tobias Middendorf, der zur Zeit seinen Zivildienst im Alfelder Krankenhaus ableistet, lernte das Handball-ABC bei der SV Alfeld und kann auf allen Rückraumpositionen eingesetzt werden, ist aber in erster Linie für die Spielmacher-Rolle vorgesehen.
Quelle: Redaktion ZweiteWelle.de
(31.07.2009)
Vier Neuzugänge in der 1. Herren
Für die neue Saison 2009/2010 hat der TV87 für seine Oberligamannschaft bislang vier neue Spieler verpflichten können, darunter ein alter Bekannter!
Andreas Gödecke
Vom Oberligakonkurenten TSG Emmerthal wechselt der Kreisläufer Andreas Gödecke zum TV. Mit Andreas kommt ein deckungsstarker Kreisläufer, der mit helfen soll, die manchmal doch sehr löcherige Abwehr zu verstärken. Manager Volker Gnioth ist überzeugt, dass der 1,95 cm große Abwehrspezialist sehr gut zur Mannschaft passen wird, und freut sich, dass der Transfer geglückt ist.
Name: Andreas Gödecke,
Geburtsdatum: 10.06.1984,
Position: Kreis
Beruf: Student für Lehramt
Bisheriger Vereine: Ab der C-Jugend beim MTV Bad Pyrmont das Handballspielen erlernt, und in der B-Jugend den Aufstieg in die höchste Jugendspielklasse, die Oberliga, geschafft und dort auch in der A-Jugend gespielt, dann nach der A-Jugend 2002 zur 1. Herren der TSG Emmerthal gewechselt. Anschließend 2004 zum BTB Aachen gewechselt, da ich in Aachen ein Studium begonnen habe. 2006 den Studienort gewechselt an die Uni Paderborn und daher in die 1. Herren der TSG Emmerthal zurückgekehrt.
Marek Staniszewski
Der zweite Neuzugang ist ein Spieler vom Regionalligisten VFL Hameln. Sein Name ist Marek Staniszewski. Er ist am 04.09.78 in Polen geboren.
Der gelernte Mechaniker ist 188 cm groß, wiegt 87 kg, ist ledig und Linkshänder.
Er kann sowohl im rechten Rückraum und auch auf Rechtsaußen eingesetzt werden.
Die Vereinsführung hat mit dem Spieler einige Gespräche geführt und ihn davon überzeugt nach Stadtoldendorf zu wechseln.
Seine handballerische Laufbahn begann er mit 14 Jahren in verschiedenen polnischen Jugendmannschaften. Er spielte in der 1. polnischen Liga, unter anderem bei Breslau. Nach seinem Wechsel aus Polen spielte Marek 2006 beim Regionalligisten HSG Völklingen/Saarbrücken und ging 2007 nach Hameln, ebenfalls in die Regionalliga, wo er 2 Jahre spielte.
Volker Gnioth: "Wir freuen uns in Stadtoldendorf auf Marek, weil wir glauben, dass er ein sehr positiver Typ ist und als Mannschaftsplayer bekannt ist."
Dominik Niemeyer
Nach nur einem Jahr Abwesenheit in Stadtoldendorf kehrt der Publikumsliebling zurück in das " Handball-Freudenhaus" der Oberliga. Dominik spielte letzte Saison beim Regionalligisten in Hameln und wechselt nun wieder zurück nach Stadtoldendorf, wo er die erfolgreichsten Handballjahre seiner bisherigen Karriere verbracht hat.
Volker Gnioth: "Wir freuen uns das Dominik zurück nach Stadtoldendorf kommt, obwohl viele Vereine an Ihm interessiert waren und Ihm finanziell bessere Angebote vorgelegen haben. Doch nicht immer entscheidet nur das Geld, wohin ein Spieler wechselt, sondern auch so kleine Dinge wie Vertrauen, Ehrlichkeit, Freundschaft, Partnerschaft und Anerkennung. Stadtoldendorf und seine vielen treuen Fans freuen sich auf Dominik. Er soll dem linken Rückraum wieder mehr Durchschlagskraft verleihen und an alte Erfolge anknüpfen."
Dirk Burba
Kurz vor Beginn des Trainingsauftaktes meldet der TV 87 Stadtoldendorf die Verpflichtung eines neuen Torwarts. Dirk Burba heißt der neue beim TV 87, er spielte bereits in der 2. Bundesliga und Regionalliga. Dirk hat allerdings die letzten 5 Jahre kein Handball gespielt, sondern sich um seine berufliche Zukunft gekümmert. Beim Probetraining hat er allerdings einen sehr guten Eindruck hinterlassen. Er ist Lehrer am Landschulheim in Holzminden.
Wie schnell der heute 38jährige zu alter Form zurück findet wird sich in den nächsten 7 Wochen der Saisonvorbereitung zeigen. Die Vereinsführung ist aber guter Hoffnung, dass es klappt.
Volker Gnioth: "In Stadtoldendorf freuen wir uns sehr über die Verpflichtung eines so erfahrenen und guten Keepers. Dirk soll auch in das Torwarttraining der anderen Keeper eingebunden werden. Ich denke, Sascha Krannich und die beiden sehr jungen Torleute der zweiten Mannschaft, Philip Pape und Sascha Michael, werden von der Neuverpflichtung des TV profitieren und sollen so mittelfristig an die Oberligamannschaft heran geführt werden."
Dirk wurde am 20.04.1971 in Düsseldorf geboren, studierte in Köln und lebte 10 Jahre im Ruhrgebiet.
Abschluß als Dipl.-Psychologe, Dipl.-Sportlehrer und anschließend 2 Jahre Auslandsaufenthalt in Costa Rica.
Sein sportlicher Werdegang:
1993/94 Bayer 04 Leverkusen, Oberliga
1994/95 Bayer 04 Leverkusen Regionalliga
1995/96 TV Korschenbroich, Regionalliga
1996/98 HSG Siebengebirge-Thomasberg, Regionalliga
1998/99 HSG Mülheim-Kärlich-Bassenheim, 2. Bundesliga
Ende 99 3 Monate HC Wuppertal, 1. Bundesliga, verletzungsbedingte Vertragsauflösung
bis 2002 Longericher SC, Regionalliga
2002/03 Tus Niederpleis, Regionalliga
Ab 2009 Im Team des TV 87 Stadtoldendorf, Oberliga