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TV 87 Stadtoldendorf

Damen

Viele Damen (und zwei Herren)

Hintere Reihe (v.l.n.r.): Jan-Christoph Ahlers (Trainer 2. Damen), Sarah Gnioth, Julia von Frankenstein, Stephanie Rauls, Fabienne Torunski, Morine Verwohlt, Anna Bremer.

Vordere Reihe (v.l.n.r.): Jacqueline Gudewill, Stephanie Ohrmann, Antonia Sieck, Laura Wohlgemuth, Franziska Stock, Tina Hoffmann, Sarah Berhörster, Olaf Denecke (Trainer 1. Damen).

Es fehlen: Alle anderen! ;-)

Und hier nun mannschaftsweise ...

Damen 1

1. Damen

Hintere Reihe (v.l.n.r.): Jennifer Richter, Franziska Stock, SarahGnioth, Fabienne Torunski, Judith Dahmen
Vordere Reihe: Trainer Olaf Denecke, Nicky Hellwig, Stephanie Ohrmann, Jacqueline Gudewill, Laura Wohlgemuth,
Ann-Kathrin Puchbauer, Sarah Berhörster

Es fehlt ... keine!

Damen 2

2. Damen

Hintere Reihe (v.l.n.r.): Trainer Jan Ahlers, Sinem Kalies, Morine Verwohlt, Stephanie Rauls, Julia Bremer,
Cornelia Jacksch, Franziska Kiene, Svenja Nölting
Vordere Reihe: Julia von Frankenstein, Tina Hoffmann, Anna Bremer, Antonia Sieck, Isabelle Jacob

Damen 1 & 2: Aktuelle Spiele und Tabelle

Spielpläne

Hier findet Ihr - jeweils als PDF-Datei -
1. den Spielplan der 1. Damen,
2. den Spielplan der 2. Damen und
3. die Übersicht über die Heimspiele der weiblichen D-Jugend, bei denen die Damen das Schiedsgericht stellen.
Zum Speichern am besten Rechtsklick und "Speichern unter ..."

TV Damen 1 gewinnen nach „Handball mit Herz“ gegen VFL Hameln
Steffi Ohrmann entscheidet Spiel auf Messers Schneide

Was die Mannschaft heute vor heimischer Kulisse gezeigt hat, war „Handball mit Herz“. Nicht unbedingt ein spielerischer Leckerbissen, aber ein Spiel, in dem wir den Kampf angenommen und gefightet haben. Die Einstellung der noch zur Verfügung stehenden Spielerinnen hat auf den Punkt gestimmt und letztendlich waren wir mal die Glücklicheren. Torhüterin Laura Wohlgemuth ist seid Wochen in guter Form, muss ständig durchspielen und gibt der Mannschaft den nötigen Rückhalt. Bleibt zu hoffen, dass sie das noch ein bisschen durchhält, bis Jacky wieder fit ist.

Mit der Unterstützung der Zuschauer, die als achte Frau hinter uns standen, konnten wir zwei wichtige Punkte in Stadtoldendorf behalten und unsere kleine Erfolgsserie fortsetzen. Wenn du nach solch einem Spiel dann gewinnst und bei Steffi Ohrmann der Knoten platzt und sie nach langer Zeit der Selbstzweifel endlich ihre ersten beiden Tore macht, seitdem ich Trainer bin, und sie zudem das Spiel für uns entscheidet, ist das einfach ein schöner Moment und für Steffis Selbstvertrauen enorm wichtig.

Die Voraussetzungen waren alles andere als ideal. Lediglich 8 Spielrinnen waren noch halbwegs gesund, um gegen einen Gegner der eine sehr Gangart an den Tag legt ins Spiel zu gehen. Die 2.Damenmannschaft hatte davon in der Vorwoche schon eine Kostprobe in der Halle Nord mitbekommen. Aus der Not heraus wurde Torhüterin Jaqueline Gudewill mal eben zur Feldspielerin, die ihre Aufgabe auf ungewohnter Spielposition gut gelöst hat. Nun, was sich dann auf dem Spielfeld entwickelt hat, war spannend und ein von unserer Seite aufopferungsvoll geführtes Spiel. Sicher fehlten uns Handlungsalternativen, um die Sache spielerisch leichter für uns zu gestalten, aber über die sich im Spielverlauf stetig steigernde Leidenschaft rückte das eigentlich Unmögliche in greifbare Nähe. Schnell lagen wir mit 1:4 hinten. Konnten aber zum 4:4 ausgleichen, kamen besser ins Spiel und größer als ein Tor wurde der Rückstand bis zur Halbzeit nicht. 8:9 aus unserer Sicht zur Pause.

Sichtbar gezeichnet kamen die Spielerinnen in die Kabine. Viel zu ändern gab es nicht. Der Einsatz war da und wir nicht unaufholbar in Rückstand geraten. Mit dem Willen, jetzt nicht nach Wiederbeginn unsere zehn schwachen Minuten zu nehmen und alles zu geben, sollte es in Hälfte zwei gehen. Erstmal ein Gegentor gefangen. OK, Normal! Auch die folgende Phase, in der wir mit doppelter Unterzahl auf dem Feld waren, konnten wir überstehen, sogar antworten, 10:10. Ab jetzt entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Hameln agierte phasenweise wirtschaftlicher, was uns dann noch mal mit drei Toren in Rückstand brachte. TTO. Einfache taktische Anweisungen und noch mal draufgehen. Kopf hoch, Alles versuchen. Vielleicht wäre noch ein Punkt möglich. Aus dem 16:19 heraus konnten wir ausgleichen, um am Spielende mit 21:20 die Nase vorn zu haben und zwei wichtige Punkte behalten.

Weiter geht es am 28.11.09 mit dem Heimspiel gegen den Vorsaisonmeister HSG Lügde/Pyrmont 2. Da wartet die nächste schwere Aufgabe auf uns. Bis dahin werden hoffentlich Einige wieder gesund.

TV 87: Laura Wohlgemuth (3 geh. 7m), Jaqueline Gudewill, Sarah Gnioth (1), Stephanie Ohrmann (2), Fabienne Torunski (8), Franziska Stock (2), Judith Dahmen (3), Nicole Hellwig (5)

Olaf Denecke

(23.11.2009)

2. Damen schlägt den Tabellenführer

In einem spannenden Spiel konnten wir uns gegen den bis dato ungeschlagenen Tabellenführer TC Hameln 2 mit 17:14 durchsetzen.

Wir gingen stark ersatzgeschwächt in die Partie. Die Bremer-Schwestern und Svenja Nölting waren verhindert, Stephanie Rauls, Julia von Frankenstein und Sinem Kalies waren angeschlagen.

Der TC Hameln kam besser in die Partie und erzielte die ersten drei Tore. Doch dieses mal sollte sich unser Lieblingsspruch bewahrheiten (Wer 1:0 führt, der stets verliert). Nachdem wir uns von den schnellen drei Toren erholt hatten, erzielte Franziska Kiene unseren ersten Treffer. Durch diese Aktion aufgeweckt, kämpften wir uns auf einen 5:5 Ausgleich heran. Bis zum Halbzeitpfiff konnten wir sogar mit 8:7 in Führung gehen. Positiv überrascht über den unerwarteten Spielverlauf kam in der Kabine Euphorie auf. Das kaum Geglaubte war nur noch 30 Minuten entfernt. Wir nahmen uns vor, dieses Spiel nicht mehr aus den Händen zu geben und auch in der zweiten Halbzeit eine geschlossene Mannschaftsleistung und Kampfgeist zu zeigen. In der zweiten Hälfte legten wir erst mit 9:7 vor, dann aber brachen wir erneut ein und kassierten ein Tor nach dem anderen, was auch unsere herausragende Torhüterin nicht verhindern konnte. Beim Stand von 12:13 war die Erfolgsserie des TC beendet. Wir erzielten 5 Tore in Folge und machten so unseren dritten Sieg perfekt. Der TC Hameln 2 zeigte ein weitestgehend faires Spiel aber auch, dass man uns nicht unterschätzen darf und wir immer für eine Überraschung gut sind.

Vor allem Franziska Kiene hinterließ einen bleibenden, sehr guten Eindruck mit drei erzielten Toren und einer guten Leistung auf einer ihr unbekannten Position im rechten Rückraum.

Zur Zeit belegen wir den 4. Tabellenplatz. Am 28.11. um 16:15 Uhr sind wir zu Gast in Bodenwerder und wollen auch da zwei Punkte mitnehmen um unseren Platz im mittleren Tabellendrittel zu sichern.

Für den TV spielten: Julia von Frankenstein (5 gehaltene 7m), Cornelia Jacksch (8 Tore), Antonia Sieck (2 Tore), Isabelle Jacob, Franziska Kiene (3 Tore), Morine Verwohlt (2 Tore), Sinem Kalies, Stephanie Rauls (2 Tore), Tina Hoffmann

Sinem Kalies

(20.11.2009)

Schmerzhaftes Spiel und schmerzhafte Niederlage der 2. Damen

Nach dem Sieg gegen die zweite Vertretung der HSG Fuhlen-HO schreckten wir auch vor dem VfL Hameln nicht zurück. Auch hier sollten zwei Punkte mitgenommen werden. Das erste Tor allerdings warfen die Hamelner. Doch wie heißt es so schön: wer 1:0 führt, der stets verliert. Dachten wir zumindest… Das Spiel sollte sich aber anders entwickeln.

Bis kurz vor dem Halbzeitpfiff lagen wir mit 10:8 in Führung und waren guter Dinge. Dann allerdings stellte der VfL auf eine 5:1 Abwehr um, die uns, wie gehofft, etwas aus dem Konzept brachte. Wieder waren Abspielfehler im Angriff an der Tagesordnung. Diese wurden allerdings prompt von der vorgezogenen Spielerin Dubroika Burhenne mit schnellen Toren bestraft. Nach den ersten 30 Minuten führte der VfL Hameln mit 12:10. Erstaunlich war, das bis dato weder gelbe Karten, noch Zeitstrafen gegen uns ausgesprochen wurden. Dafür spielte der VfL zweimal in Unterzahl. Auf der Tribüne wurde es in der ersten Halbzeit aufgrund der Schiedsrichterentscheidungen schon ungewöhnlich laut. Doch es sollte noch schlimmer werden.

Die zweite Halbzeit begann, wie die erste endete. Mit zwei Toren in Folge vergrößerte der VfL den Vorsprung auf 14:10. Diese 4- Tore Führung konnten wir nicht mehr aufholen. Dazu trugen auch die desolate Schiedsrichterleistung, sechs Zeitstrafen gegen uns und ordinäre Äußerungen auf Seiten der Hamelner bei. Die aggressive Stimmung in der Mannschaft konnte uns nicht weiterhelfen, sondern handelte uns lediglich Zwei-Minuten-Strafen ein, berechtigt und unberechtigt. Angebliche Fouls von uns wurden bestraft, während identische Tätlichkeiten auf Hamelner Seite ohne Konsequenzen blieben. Die Tatsache, dass die, aus der ersten Halbzeit angeschlagene und sonst sehr standfeste Stephanie Rauls am Kreis immer wieder zu Boden ging, brachte das Fass endgültig zum Überlaufen. Die Zuschauer konnten auch mit eisernem Willen nicht mehr an sich halten. Allerdings kann man die Schuld an der 18:21 Niederlage nicht allein den Schiedsrichtern zuschreiben. Die Torhüterin des VfL kam an die wenigen Bälle, die in die beiden oberen Ecken des Tores ankamen, auf Grund ihrer Größe nicht heran. Doch diese Erkenntnis blieb in unseren Hinterköpfen verborgen. Viel zu viele Würfe erreichten das Tor auf halber Höhe oder gar unten. Des Weiteren erwies sich die Torhüterin des VfL als Siebenmeter-Killerin.

Aus diesem Spiel werden wir alles Wichtige mitnehmen, um am nächsten Samstag vor heimischem Publikum gegen den TC Hameln die Fehlerquote geringer zu halten. Anpfiff gegen den derzeit Tabellenersten ist um 15:30 Uhr.

Für den TV spielten:
Julia von Frankenstein (3 gehaltene 7m), Cornelia Jacksch (5 Tore), Antonia Sieck, Isabelle Jacob, Anna Bremer (5 Tore),
Julia Bremer (4 Tore), Franziska Kiene, Morine Verwohlt (2 Tore), Stephanie Rauls (1 Tor), Svenja Nölting (1 Tor)

Sinem Kalies

(09.11.2009)

TV Damen im WSL-Pokal-Viertelfinale

Am 07.11. wurde im WSL-Pokal-Achtelfinale der Damen das Lokalderby zwischen dem TV Bodenwerder und dem TV 87 Stadtoldendorf ausgetragen. Nachdem die Homburgstädterinnen eine Woche zu vor einen Zehn-Tore-Sieg im Punktspiel gegen die Münchhausenstädterinnen einfahren konnten, sollte an den Erfolg der Vorwoche angeknüpft werden: Die Chancenauswertung im Angriff sowie die Abwehrarbeit galt es zu verbessern.

Bis zur Halbzeit zeigte sich den Zuschauern jedoch ein sehr ausgeglichener Spielverlauf. Keines der beiden kreisholzmindener Teams konnte sich mit mehr als zwei Toren absetzen. Immer wieder wurden klare Torchancen von den Gästen vergeben. Entweder verfehlte der Ball das Tor oder man scheiterte an der Torhüterin des TVB. Von der gewünschten Steigerung der Chancenauswertung war nicht viel zu sehen. Vor allem Torfrau Laura Wohlgemuth ist es zu verdanken, dass die Stadtoldendorferinnen nicht den Anschluss verloren und in einen größeren Rückstand gerieten. Auch durch die Auszeit in der 17. Spielminute konnte die Mannschaft unter Spielertrainerin Nicole Hellwig das Gewünschte nicht umsetzen. Mit einem 6:8 aus Sicht der Gastgeber gingen die Mannschaften in die Pause.

In der zweiten Halbzeit war auf Seite der Gäste eine Leistungssteigerung zu sehen. Viele Chancen wurden zwar immer noch nicht genutzt, doch es gelang sich über 7:12 auf 10:16 abzusetzen. Dennoch ließ die Konzentration des Stadtoldendorfer Teams noch einmal nach, sodass die Gastgeberinnen auf 14:16 verkürzen konnten. Im Anschluss bauten die Gäste den Abstand jedoch wieder kontinuierlich aus, sodass - auch ohne den erkrankten Trainer Olaf Denecke - am Ende ein 18:24 Auswärtssieg gefeiert werden konnte.

Die nächste Runde des WSL-Pokals werden die Stadtoldendorferinnen im Dezember antreten. Hier kann dann hoffentlich auch der Wunsch, ein Allstar-Team aus beiden Stadtoldendorfer Damenmannschaften ins Rennen zu schicken, erfüllt werden. Hingegen der ursprünglichen Planung konnte dieses Mal - aufgrund Überschneidungen im Spielplan mit der zweiten Mannschaft - leider nur die 1. Damenmannschaft des TV Stadtoldendorf antreten.

Für den TV Stadtoldendorf kämpften sich ins Viertelfinale:
Laura Wohlgemuth (Tor) – Sarah Gnioth, Stephanie Ohrmann, Sarah Berhörster, Fabienne Torunski (9), Franziska Stock (2), Judith Dahmen (2), Nicole Hellwig (4), Chantal Gudewill (5), Anette Teiwes (2)

Sarah Berhörster

(09.11.2009)

1. Damenmannschaft gewinnt gegen den TV Bodenwerder

Nachdem die erste Damenmannschaft des TV Stadtoldendorf in der vergangenen Woche die ersten Pluspunkte einfahren konnte, sollte nun auch gegen den TV Bodenwerder ein Sieg her.

Das Spiel begann mit der 1:0-Führung für den TV Stadtoldendorf. Zunächst standen die Damen des TV Stadtoldendorf gut in der Abwehr, aber durch mangelnde Konzentration ließ dies kontinuierlich nach. Die erste Spielhälfte war dann übersät von Fehlpässen und Fehlwürfen. Unzählige Chancen wurden frei vorm Tor ausgelassen. Trotz allem schafften wir es dennoch mit einem Pausenstand von 12:6 in die Halbzeitpause zu gehen..

Nicky Hellwig, die als Spielertrainerin eingesprungen war, versuchte die Halbzeitpause für eine Ansprache zu nutzen. Dies fruchtete in den folgenden 30 Spielminuten allerdings wenig. Es folgten weiterhin viele Fehlwürfe. Der TV Bodenwerder kam allerdings nie heran. Sie konnten aber über den Kreis oft erfolgreich abschließen, so dass die Stadtoldendorferinnen in der letzten Viertelstunde die Abwehr auf 6-0 umstellen mussten. Nun stand die Abwehr wieder kompakter. Dies führte zu einem Endstand von 24:14. So konnten die Damen den Sieg aus der Vorwoche wiederholen und zwei Pluspunkte aus einem glanzlosen Spiel mitnehmen.

Am kommenden Wochenende ist die Damenmannschaft dann beim TV Bodenwerder zu Gast. Im Pokalspiel wird sich zeigen, wer die Fehler aus dem vergangenen Spiel besser verarbeiten konnte.

Für den TV spielten: Laura Wohlgemuth (im Tor), Fabienne Torunski (8), Kerstin Appel (5), Chantal Gudewill (4), Nicky Hellwig (3), Ann-Katrin Puchbauer (2), Franziska Stock, Judith Dahmen (je 1), Sarah Gnioth und Stephanie Ohrmann

1. Damen

(02.11.2009)

2. Damenmannschaft mit verdientem Sieg gegen HF Aerzen

Aufgrund der 16:30 Niederlage der 1. Damen des TV gegen die HF Aerzen gingen wir mit großem Respekt in die Partie. Da ein Sieg hergezaubert werden sollte, schien es deutlich ungünstig, dass unser Trainer Fresh fast zeitgleich die erste Herren in Hameln unterstützen musste. Doch es sollte sich herausstellen, dass wir mit Nicky einen guten Ersatz für dieses Spiel gefunden haben.

Wir begannen das Spiel im Angriff und konnten durch Mori mit 1:0 in Führung gehen. Und dieses sollte nicht Morines letzter Streich sein. In den kommenden Minuten schlichen sich jedoch kurzzeitig Fehler im Angriffsspiel ein, sodass die HF mit 1:3 in Führung gehen konnten. Dank einer sehr aktiven Nicky auf der Bank wachten wir auf und fingen an, uns Stück für Stück an das 3:3 heranzukämpfen. In der folgenden Zeit hagelte es gelbe Karten und Zwei-Minuten-Strafen, berechtigt und unberechtigt, auf beiden Seiten. Aber auch hierdurch ließen wir uns nicht beirren und bauten unser Spiel auf, sodass die Zuschauer eine ausgeglichene Partie zu sehen bekamen. Kurz vor dem Halbzeitpfiff erzielte Julia mit einem Tempogegenstoß das 9:6. Mit einem zufriedenstellenden 9:7 ging es in die Kabine.

Nickys Ansprache war ein deutliches Ziel herauszuhören: ein Sieg sollte her. Die ersten zehn Minuten der zweiten Halbzeit sollten gut überstanden werden, dann wären die zwei Punkte sicher gewesen. Doch warum einfach, wenn es auch kompliziert geht?

Bis zur 35. Minute spielten wir wie in der ersten Halbzeit. Dann jedoch kam der befürchtete Einbruch. Wir führten mit 12:9 als wir den ersten Fehlpass im Angriff spielten und unsere Torhüterin durch mangelnden Einsatz unsererseits den Anschlusstreffer nicht verhindern konnte. Dieses Desaster setzte sich in den folgenden fünf Minuten fort, bis Nicky in der 40. Minute und beim Stand von 12:13 für die HF das TTO zog. Ihre Ansprache hatte sich gewaschen und war klar und deutlich ausgedrückt. Wir alle wollten den Sieg vor heimischem Publikum. Nach dem Wiederanpfiff war dies auch zu erkennen. Im Angriff kämpften wir um jedes Tor, die kompakt stehende Abwehr und Julia im Tor taten ihr übriges. Wir konnten die HF zwar nicht ganz abschütteln, aber ein Zwei-Tore-Vorsprung sollte für unseren ersten, verdienten Sieg reichen.

Am nächsten Samstag treffen wir in Hessisch-Oldendorf auf eine starke Mannschaft, die uns aus der letzten Saison bekannt ist. Und auch hier lautet das Ziel wieder: Sieg!

Ein riesiger Dank geht an Nicky, die uns mit ihrem schwachen Herz tatkräftig unterstützt hat und uns immer wieder nach vorne gepeitscht hat!

Für den TV spielten: Julia von Frankenstein (5 gehaltene Siebenmeter), Conny (5 Tore), Toni, Julia B. (2 Tore), Isa, Atze, Mori (5 Tore), Anna B. (1 Tor), Sinem, Rauls (3 Tore) und Arnie (2 Tore)

Sinem Kalies

(30.10.2009)

Endlich das erste Erfolgserlebnis
Damen 1 besiegen HSG Lügde/Pyrmont 3 mit 34:12 (17:5)

Endlich, endlich das erste Erfolgserlebnis. Sichtlich erleichtert und für den Moment überglücklich ließen sich die Damen 1 nach Spielende von ihren treuen Zuschauern ein bisschen feiern. Und das haben sie sich auch verdient. Der überzeugende Sieg war zum jetzigen Zeitpunkt der Saison bitter nötig und wichtig für die Moral. Vier (einkalkulierte) Niederlagen hintereinander nach einem schwerem Auftaktprogramm standen zur Herbstferienspielpause bisher zu Buche. Meine Mannschaft hat heute fast alles richtig gemacht. Sie haben meine Vorgaben auf der Platte umgesetzt, wie ich es mir erhofft hatte. Eine überzeugende Mannschaftsleistung mit einer auf den Punkt bestens aufgelegten Laura Wohlgemuth im Tor, die drei Siebenmeter und vier Gegenstöße pariert und den notwendigen Rückhalt gegeben hat, einem starkem Rückraum, der erstmals in dieser Besetzung zusammenspielte, und einer Franzi Stock, die eine starke Partie abgeliefert hat. Alle haben sich voll reingehängt und durch konsequente ballorientierte Abwehrarbeit den Gegner früh in die Schranken gewiesen. Diesmal waren wir ballsicherer und hatten eine deutliche geringere Quote an technischen Fehlern die meistens zu unnötigen Ballverlusten führt.

Prima, dass es gelungen ist, mit Chantal Gudewill eine erfahrene Spielerin hinzu(zurück)zuholen.10 Treffer und die erhofften spielerischen Akzente im ersten Spiel für uns. Willkommen im Team! Hätten wir jetzt noch eine Linkshänderin für den rechten Rückraum dann, ja dann vielleicht. Schade nur, dass wir jetzt auf Anka studienbedingt teilweise und auf Kerstin und Jenny wegen Verletzungen längere Zeit verzichten müssen. Jacky wird noch einige Zeit Aufbautraining benötigen, bis sie wieder ins Tor kann. Bis dahin muss Laura die schwere Bürde allein tragen. Das alles müssen wir jetzt mit viel Moral kompensieren und als Mannschaft gezielt weiterarbeiten. Das sollte jetzt etwas leichter gehen, da wir endlich Zählbares vorweisen können. Dennoch bei aller Freude über den verdienten Sieg, das war realistisch betrachtet ein „Pflichtsieg“, der jetzt unbedingt sein musste. Und damit geht´s dann weiter am nächsten Samstag um 14:00 Uhr in der Rumbruchshölle gegen TV Bodenwerder.

TV 87:
Laura Wohlgemuth, Sarah Gnioth, Stephanie Ohrmann, Sarah Berhörster, Fabienne Torunski (9), Franziska Stock (5), Judith Dahmen (1), Nicky Hellwig (6), Kerstin Appel (3), Chantal Gudewill (10)

Olaf Denecke

(26.10.2009)

Beide Damenmannschaften unterliegen vor heimischer Kulisse

Die Heimpremiere der beiden Damenmannschaften endete mit Niederlagen gegen Mannschaften, die sich sicherlich im oberen Tabellendrittel der Tabelle festsetzen werden.

Damen 1

Nach der in der Vorwoche total daneben gegangenen Auftaktpartie in Aerzen war die zweite Vertretung von HSG Fuhlen-Hess. Oldendorf zu Gast. Im Vergleich zur Vorsaison hat auch diese Mannschaft sich personell verändert. Neben dem vollzogenen Trainerwechsel von Dirk Hanke zu Dirk Riechert sind auch einige neue Spielerinnen im Team, das auch eine sehr robuste Gangart an den Tag legt. Auf diese Spielweisen müssen wir uns mit unseren beiden Mannschaften schnell einstellen. In unserem ersten Heimspiel der neuen Saison wollten wir was gerade rücken. Zum Sieg hat es leider noch nicht gereicht. Die Summe der eigenen Fehler durch Auslassen klarer Torchancen gepaart mit den äußeren Umständen haben uns letztendlich auf die Verliererstraße gebracht. Doch wir können aus der Niederlage viel Positives mitnehmen. In der Vorwoche stand noch keine Mannschaft auf der Platte. Daher hatte ich von der Mannschaft gefordert, sich vor heimischem Publikum als Mannschaft zu präsentieren. Das hat sie getan. Meine Vorgaben wurden umgesetzt. Disziplin auf dem Spielfeld und Bank, Einsatzwille. Sie haben gefightet, alles gegeben und wollten den Sieg, den sie auch verdient gehabt hätten. Konditionell waren wir dem Gegner jederzeit gewachsen. Nur leider sollte es (noch) nicht sein. Die frühe Manndeckung gegen Fabienne Torunski hatte unsere Planungen doch schon früh zerstört. Daher musste ich Stephanie Ohrmann als „taktisches Opfer“ früh vom Feld holen, um variabler reagieren zu können. Steffi ist eine 100%ige Mannschaftsspielerin und stellt sich da voll in den Dienst der Mannschaft. Auch das ist wichtig für uns, um in der Gesamtheit voranzukommen. Die Mannschaft hat nie aufgegeben und alles versucht. Auch nach dem 12:17 aus unserer Sicht noch mal gegengehalten. Wir haben letztendlich verloren und halten noch nichts Zählbares in den Händen. Wichtig ist die geschlossene Mannschaftsleistung, die abgeliefert wurde. Wir müssen jetzt daran arbeiten, sich bietende klare Torchancen auch zu nutzen, die Feinabstimmung im Abwehrverbund voranzutreiben, im Angriffsspiel noch druckvoller ohne lange „Ruhephasen“ zu arbeiten und über die volle Spielzeit konzentriert zu sein. Denn der nächste Gegner am kommenden Sonntag ist in Hameln die zweite Vertretung vom TC. Auch dort hat es personelle Veränderungen gegeben. Spielerinnen von VfBHW wurden aufgesaugt und Zugänge aus der eigenen 1. Mannschaft eingebaut. An unser letztes Spiel in der Rattenfängerstadt haben wir ja ganz schlechte Erinnerungen. Es wir bis zur Herbstferienspielpause nicht einfacher für uns.

Neuzugänge bei der 1. Damen

TV 87 1: Laura Wohlgemuth, Jacqueline Gudewill, Sarah Gnioth, Stephanie Ohrmann, Sarah berhörster, Ann-Kathrin Puchbauer(4), Fabienne Torunski (8), Franziska Stock(1), Jennifer Richter (2), Judith Dahmen, Nicky Hellwig (2)

Damen 2

Personell dezimiert hat die Zweite gegen den Vorsaisonmeister HSG Lügde/Pyrmont 2 in der ersten Halbzeit eine gute Leistung geboten. 7:7 zum Seitenwechsel. In Hälfte zwei schwanden dann doch die Kräfte, was die Gäste mit ihrer cleveren Spielweise in einfache Tore umsetzen konnten. Festzuhalten ist dass unsere zweite Mannschaft eine ordentlich Leistung zum Saisonstart mit zwei unterschiedlichen Hälften abgeliefert und mit Moral alles versucht hat. Diese wesentliche Erkenntnis muss sie jetzt mitnehmen. Gegner am kommenden Samstag im Auswärtsspiel ist MTV Holzminden. Anwurf in der Sporthalle Liebigstraße ist um 16:15 Uhr.

TV 87 2: Julia v. Frankenstein, Cornelia Jacksch (6), Antonia Siek (1), Franziska Keine, Morine Verwohlt, Sinem Kalies, Stephanie Rauls (2), Tina Hoffmann

Ohne Foto: neu bei der 2. Damen sind Julia v. Frankenstein und Svenja Nölting. Beide Rückkehrer von TSG Emmerthal.

Olaf Denecke

(14.09.2009)

Saisonstart für TV Damen 1 geht voll daneben
In Aerzen gab´s hartes Brot statt Sahnetorte

Der Saisonstart der TV Damen 1 ist so was von daneben gegangen, dass deutliche Ernüchterung die Euphorie und Spannung vor dem ersten Punktspiel der neuen Saison erst mal vertrieben hat. Doch eben die muss jetzt schnell zurückkommen, wollen wir nicht am kommenden Sonntag im ersten Saisonheimspiel gegen HSG Fuhlen-Hess. Oldendorf ein ähnliches Desaster erleben. Die „Handballfreundinnen“ kamen so daher, wie ich es erwartet und meine Mannschaft darauf eingestellt hatte, dachte ich jedenfalls. Sie legen eine Spielweise an den Tag, die sich erst an zweiter Stelle mit dem Ball beschäftigt. Ist ja legitim, solange es zugelassen wird. So war es dann auch. Nach zwischenzeitlichem 3:2 für Aerzen hatten wir ne Durststrecke bis zum Spielstand von 12:3 zu überwinden, bis wir endlich wieder einen Treffer markieren konnten. Zu groß war der Rückstand, um hier noch mehr als Schadensbegrenzung zu betreiben. 14:4 lagen wir zur Halbzeit hinten, und es war kein Zeichen zu erkennen, dass es noch mal ein richtiges Aufbäumen geben würde. Der Drops war gelutscht, der Saisonstart, für den wir uns mehr vorgenommen und erhofft hatten, ordentlich daneben gegangen. Wir verfielen wieder in alte Muster. Nachlässige Deckungsarbeit gepaart mit dem Auslassen klarer Torchancen und der dann mit zunehmender Spielzeit gebrochenen Moral führten zur deutlichen Niederlage, aus der wir uns auch nicht rausreden können. Wir konnten der robusten Spielweise der Gastgeberinnen, die dann in der logischen Konsequenz zu einer ganzen Reihe einfacher Tore kamen, nicht annähernd Paroli bieten.

Es war noch keine Mannschaft auf dem Feld. Das muss sich (ich) ändern. Wir müssen jetzt ganz schnell in der Lage sein, uns wieder zu motivieren, die Bindung und Feinabstimmung untereinander auf dem Feld zu finden. Sicherlich wird es ob der nicht optimalen Saisonvorbereitung noch eine Zeit lang dauern, bis die neuen Spielerinnen voll integriert sind und wir insgesamt unsere Spielweise deutlich ändern können. Wir müssen in der Abwehr kompakter arbeiten, Torchancen herausarbeiten und den Abschluss vorbereiten, nicht überhastet die Bälle „wegwerfen“ und auch individuell im 1 gegen1 mehr Akzente setzen und uns daran gewöhnen, dass wir noch öfters gegen solch robuste Mannschaften antreten müssen. Also kurzum, diese Niederlage muss raus aus den Köpfen, denn kommenden Sonntag um 14:00 Uhr haben wir den nächsten dicken Brocken vor der Brust. Meine Mannschaft hat Potential und hier deutlich dazu gewonnen. Jetzt ist an uns allen, dies auch auf der Platte in Verwertbares umzusetzen.

Das erste Heimspiel sollte eigentlich Motivation genug sein, um was gerade zu rücken, haben wir doch ein Hammerprogramm bis zur Herbstferienspielpause. Ebenfalls am kommenden Sonntag starten die Damen 2 mit einem Heimspiel in die Saison. Gestern Abend konnte in Adelebsen noch mal unter Wettkampfbedingungen getestet werden. Nun geht´s los. Gegner in der Rumbruchshölle ist der Vorsaisonmeister HSG Lügde/Bad Pymont 2. Anwurf ist um 15:30 Uhr.

TV 87 Damen 1: Laura Wohlgemuth, Jaqueline Gudewill, Sarah Gnioth, Ann-Kathrin Puchbauer (3), Fabienne Torunski (5), Stephanie Ohrmann, Franziska Stock, Sarah Berhörster, Nicky Hellwig (5), Judith Dahmen (2), Jennifer Richter (1)

Olaf Denecke

(10.09.2009)

TV Damen vor dem Saisonstart
Ein Team - zwei Mannschaften

Mit zwei Mannschaften gehen die TV Damen in die Saison 09/10. Aus dem 18er Kader der letzten Saison werden nunmehr durch Personalzugänge, die in den nächsten Tagen vorgestellt werden, zwei Mannschaften gebildet, um allen Spielerinnen gerecht zu werden und in der Gesamtheit die Fortentwicklung des Frauenhandballs in Stadtoldendorf in den Focus zu rücken. Zudem wurde der „Trainerstab“ erweitert. Die Saisonvorbereitung ist jetzt fast beendet. Noch zwei Testspiele sind für die TV Damen vor den jeweiligen ersten Punktspielen der Saison 09/10 geplant. Dann gilt es, 18 Saisonspiele stehen dann auf dem Spielplan. Und der hat es nicht gerade gut gemeint mit unseren Mannschaften. Bis zur Spielpause im Oktober haben beide Mannschaften dicke Brocken als Gegner in der Anfangsphase. Die erste Mannschaft hat vier Spiele, davon drei in fremden Hallen und dabei ein Programm, das schlimmer hätte nicht kommen können. Nun, auf der anderen Seite wissen wir danach schon mal, wo wir uns einzureihen haben. Die zweite Mannschaft bekommt es mit dem Vorsaisonmeister HSG Lügde/Bad Pyrmont 2 zuhause und anschließend dann auswärts mit dem MTV Holzminden zu tun. Los geht´s am kommenden Sonntag, 06.09.09, wenn die 1.Mannschaft beim Absteiger aus der WSL Oberliga, HF Aerzen, antritt.

Olaf Denecke

(03.09.2009)

Damenteam geht in zweite Phase der Saisonvorbereitung!
Athletiktraining und die „Zeit der großen schweren Bälle“ weicht dem Balltraining

Seit Anfang Juli sind die Damen in der Saisonvorbereitung für die im September beginnende Punktspielserie. In der jetzt beendeten ersten Phase haben wir im Schwerpunkt an der körperlichen Fitness gearbeitet, den erwarteten Stand annähernd erreicht, wollen und müssen noch ne Schippe draufpacken, um für den Saisonverlauf die notwendigen Voraussetzungen zu schaffen, die ein so junges Team haben sollte.

Die Frage, weshalb ich im Moment soviel Wert auf das Training „ohne Ball“ lege, ist schnell beantwortet. Aufbauend auf dem im Selbstmanagement und Eigenmotivation durchgeführten vorangegangenen Ausdauertraining und neben den weiter stattfindenden Ausdauerläufen ist es jetzt notwendig Schnelligkeit, Antrittsschnelligkeit, hohe Belastungsphasen und die Elemente Kraft und Stabilisation im Training zu forcieren. Diese Inhalte werden uns also weiter begleiten mit dem Ziel, die Mannschaft auf die physischen Belastungen im Spielbetrieb vorzubereiten, kürzere Erholungspausen im Spiel und höhere Verletzungsresistenz zu erreichen. Körperlich fit sind wir leistungsfähiger! Handballspiele werden oft in den letzten Minuten entschieden. Genau diese Fähigkeit müssen wir erreichen damit wir auch in der 59. Minute noch Kraft und die mentale Frische haben ein Spiel zu entscheiden und nicht nach 35 Minuten „körperlich fertig“ sind. Mein Standpunkt zu diesem Thema: „Athletiktraining ist aus gesundheitlichen Gründen und zur Steigerung der sportlichen Leistung unabdingbar. Handball ohne Krafttraining funktioniert nicht!" Auch nicht im Frauenhandball. Ich erwarte einfach dass sich meine Spielerinnen eigenverantwortlich diesem Thema nicht verschließen und für sich selbst arbeiten. Möglichkeiten gibt es genug. Für dieses erste „Saisonziel“ , körperliche Fitness, müssen wir alle gemeinsam noch ein gutes Stück Arbeit verrichten! Wir haben ja noch ein bisschen Zeit.

Zudem habe ich habe ich Beachhandball in den Trainingsplan mit aufgenommen: weil es zum „Sommerhandball“ einfach dazu gehört, und das Spiel im Sand ist anstrengend, eignet sich aber hervorragend als Kraft- und Ausdauertraining. Und dann bringt es auch noch richtig Spaß, im Spiel ist die Kraftanstrengung kaum zu merken. Zudem fördert es das Direktspiel und schafft durch die Möglichkeit der mitspielenden Torhüter im Feld die Überzahlsituation 4 gegen 3. Beachhandball hat viel mit Taktik zu tun, Schaffen der Überzahlsituation und vor allem, weil Kempa-Tore aus der Luft, Treffer nach einer vollen Körperdrehung (Piruette) und Tore der mitspielenden Torhüter doppelt zählen. Einige Male haben wir bis jetzt zur Abwechselung in der „Sandkiste“ im Freibad trainiert und im Laufe der Zeit haben die „Mädels“ Spaß am Beachen gefunden. Jetzt ist der Sand, den man mal im Gesicht hat, nicht mehr so störend und gehört zum Spiel dazu.

Den Höhepunkt der ersten Trainingsphase bildete das Trainingslager das wir in Stadtoldendorf und Holzminden vom 24.07.-26.07.09 durchgeführt haben. Hier haben wir unter hoher Belastung gearbeitet. Besonderer Dank gilt hier Dirk Ulisch und Michaela Schostag (OL Damen MTV Rohrsen) für das körperlich fordernde zugleich aber motivierende Torwarttraining.
Hatte Dirk am Freitagabend „Grundlagenarbeit Torwart“ vermittelt, so standen die beiden Trainingseinheiten bei Michaela am Samstag unter dem Motto: Aus der Praxis für die Praxis und Technik. In abschließenden Spiel gegen die Damen der HSG Schoningen/Uslar/Wiensen dann Torwartcoaching durch Michaela. Unsere drei Torhüterinnen waren Samstagabend „platt“ aber genauso begeistert.

Wir gehen jetzt in die zweite Phase der Vorbereitung in der das Balltraining deutlicher Schwerpunkt ist. Zudem werden wir das ein oder andere Testspiel oder Turnier spielen, um die Spielfähigkeit zu erarbeiten, die wir brauchen, und die neuen Spielerinnen einzubinden. Deren Integration verläuft harmonisch wie erhofft. Das ganze Team wird da gestandene Spielerinnen dazubekommen und von ihren Erfahrungen profitieren. Sie werden uns definitiv verstärken und helfen, das ganze Team voranzubringen.

Olaf Denecke

(07.08.2009)

Trainingswochenende Weibliche A-Jugend MSG Misburg/Anderten und TV Damen
vom 31.07.- 02.08.2009 in Stadtoldendorf und Holzminden

Am vergangenen Wochenende hatten die TV-Damen Gäste aus Hannover in der Homburgstadt zu Gast. Die angereiste Weibliche A-Jugend der Mannschaftsspielgemeinschaft (MSG) Misburg-Anderten wurde zum bevorstehenden Saisonbeginn aus den verbliebenen Spielerinnen der Vorsaison neu gebildet, da beide Mannschaften ansonsten eigenständig nicht spielfähig gewesen wären. Mittlerweile verbucht die neu formierte Mannschaft zusätzliche Neuzugänge, sodass sich kurz vor der Ziellinie der Saisonvorbereitung eine Mannschaft mit Zukunft und sicherlich guten sportlichen Voraussetzungen für die kommende Saison findet. Im Punktspielbetrieb der Saison 2009/2010 wird die Mannschaft in der Gemeinsamen Regionsoberliga der Handballregion Hannover/WSL spielen.

Fordernd, abwechselungsreich und erfolgreiche Tage mit Trainingsinhalten mit Athletik in Halle und Liebigstadion, Wurf- und Torwarttraining, Aqua Fit im Freibad Holzminden, Angriffs- und Abwehrtraining, Training in Kleingruppen sowie Gruppentaktik umrahmt von zwei Freundschaftsspielen für die WJA MSG Misburg-Anderten zur Saisonvorbereitung standen auf dem Trainingsplan, den die Trainerinnen Aileen Denecke und Annika Brauns (WJA SG Misburg) sowie Olaf Denecke (Damen TV 87) für ihre Teams vorbereitet und umgesetzt haben.
Nach Anreise der Gäste aus Hannovers Osten am Freitagabend wurde in der TV-Halle mit einer ersten gemeinsamen lockeren Trainingseinheit der Auftakt für ein sportlich forderndes Wochenende durchgeführt. Im Anschluss wurde dann nach Holzminden verlegt, wo sich die Hannoveranerinnen ihr Quartier einrichteten und dann bis Sonntagmittag zum Training dort geblieben sind. Die teilnehmenden TV-Damen stießen dann dazu. Der Samstagmorgen begann mit Athletiktraining im Liebigstadion. Anschließend standen zwei Trainingseinheiten Balltraining mit Schwerpunkt Angriff und Grundlagenarbeit 3:2:1- Abwehr auf dem Programm. Sportlich abgeschlossen wurde der Tag mit einem Freundschaftsspiel bei dem sich die TV-Damen als gute Gastgeberinnen erwiesen. Nach dem von einigen genutzten Saunagang wurde gemeinsam noch zum Abendessen zusammen gesessen. Der lange Samstag hatte doch deutliche Spuren der Anstrengung hinterlassen. Recht früh war Nachtruhe erwünscht.

Sonntagmorgen ging es dann erstmal zum Aqua-Fit ins Holzmindener Freibad, um dann eine neuerliche Balltrainingseinheit folgen zu lassen. Parallel wurden die Keeperinnen der TV-Damen und der MSG von Dirk Ulisch einem intensiven Torwarttraining unterzogen. Anschließend folgte die Rückverlegung nach Stadtoldendorf. Am Nachmittag stand für die Hannoveranerinnen noch mal ein Testspiel auf dem Programm. Diesmal war die Weibliche A-Jugend der HSG Schoningen/Uslar/Wiensen (Landesliga BS) für ein Freundschaftsspiel gewonnen worden. Trotz bestimmt schwerer Beine und mit nachlassender Kraft konnten unsere Gäste noch einige gute Aktionen setzen. Mit guter Moral haben sie sich von einem diesmal überlegenen und ausgeruhtem Gegner nicht überrollen lassen. Zum Abschluss des Trainingswochenendes noch mal zu spielen stand im Vordergrund. Die Trainer und Teams waren sich einig: Das war eine prima Sache zusammen ein Trainingswochenende durchzuführen, was allen Teilnehmern viel abverlangt hat, aber auch viel Spaß bei der Sache gebracht hat. Das erhoffte Ergebnis wurde eindeutig erreicht und wird vielleicht im nächsten Jahr in die dritte Auflage gehen.

Olaf Denecke

(06.08.2009)

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