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TV 87 Stadtoldendorf

1. Herren

1. Herren

Hinten (v.l.n.r.): Dirk Adler, 87 Dennis von Frankenstein, 5 Jan Ahlers, 6 Gordon Wahl, 8 Jürgen Bätjer (mit Sohn),
11 Jobst Tschirch.

Mitte: Frank-Michael Wahl, Volker Gnioth, 22 Timo Heiligenstadt, 9 André Regenthal, 4 Sebastian Stenzel,
21 Florian Glombik, Jens Huckauf.

Vorne: Martina Schaper-Hörning, 2 Domenik Zimmermann, 1 Michael Edler, 12 Sascha Krannich, 16 Philipp Pape,
23 Jan Knöchel.

Es fehlen: Björn Schubert, Sascha Heiligenstadt, Tobias Walter.

Aktuelle Spiele und Tabelle

Handball-Oberliga: Leistungssteigerung macht Mut für die kommenden Partien
TV Stadtoldendorf unterliegt der HG Rosdorf-Grone knapp mit 35:38

Zufriedenstellendes Debüt für den Homburgstädter Trainer Jens Klingemann: Auch unter dem neuen Coach konnte der TV Stadtoldendorf zwar nicht punkten, doch zumindest in der Leistung steigerte sich der seit vier Partien sieglose Handball-Oberligist deutlich. Beim Tabellensechsten HG Rosdorf-Grone unterlag man nach einem spannenden Spiel auf Augenhöhe mit 35:38.

„Das war ein richtig guter, hochklassiger Auftritt zweier über den Großteil der Begegnung gleichstarker Teams“, lobte TV 87-Manager Volker Gnioth trotz der Niederlage anschließend. Es sei schade, dass der Kampf seiner Mannschaft am Ende nicht belohnt worden sei. Vor allem in der ersten Halbzeit hatten sich die Stadtoldendorfer stark wie selten in dieser Saison zuvor präsentiert. Vom 2:2 nach den ersten Minuten an verhinderten sie, dass die favorisierten Rosdorfer sich mehr als einen Treffer absetzten. Die äußerst temporeiche und druckvolle Partie blieb zunächst völlig ausgeglichen - zwischenzeitlich sogar mit Vorteilen auf Seiten des TV 87. Beim 17:15 kurz vor Ende der ersten Hälfte hatten die Gäste dann die Möglichkeit, sich zur Pause leicht von den Rosdorfern abzusetzen. Doch ein mit der Schlusssirene erzieltes Tor der HG nach einem unglücklichen Ballverlust ließ den Tabellensechsten zum Halbzeitstand von 17:17 aufschließen. Mit der dargebotenen Leistung konnten die Homburgstädter dennoch vorerst mehr als zufrieden sein. „Ich denke, das war wohl die beste Halbzeit, die wir in diesem Jahr gezeigt haben“, erklärte Volker Gnioth.

Auch nach der Pause hielten die Stadtoldendorfer dem Druck der Gastgeber weiter erfolgreich stand. Bis zum 22:22 gestalteten sie die Partie offen und überzeugten sowohl im Angriff als auch in der Abwehr, die zuletzt oft genug Sorgenkind der Stadtoldendorfer gewesen war. Eine ganze Reihe an Zeitstrafen machte dann jedoch die Hoffnungen der Homburgstädter auf einen Überraschungserfolg zunichte. Zwischen der 36. und der 48. Minute verließen gleich viermal TV 87-Spieler für zwei Minuten das Feld. Teilweise sogar in doppelter Unterzahl mussten die Gäste die Rosdorfer davonziehen lassen: Bis auf fünf Tore beim 33:28 setzte sich die HG in dieser Phase ab. Anschließend versuchten die Stadtoldendorfer zwar noch einmal, sich wieder heranzukämpfen, doch die souveränen Gastgeber ließen sich den Sieg nicht mehr nehmen. Nach einem überzeugenden Auftritt unterlag der TV Stadtoldendorf so mit 35:38.

Die Darbietung der Homburgstädter macht allerdings durchaus Hoffnung für die kommenden Spiele: „Man hat zweifellos gesehen, dass der Trainerwechsel dem Team gut getan und neue Impulse gegeben hat“, erkannte Volker Gnioth. Die Mannschaft befände sich auf einem sehr guten Weg. Zudem gab es am Rande der Partie weitere erfreuliche Nachrichten für den Oberligisten, der sich derzeit auf Platz 10 der Tabelle befindet: Stammspieler Gordon Wahl verlängerte seinen Vertrag um ein weiteres Jahr.

TV Stadtoldendorf: Michael Edler – Sascha Krannich – Timo Heiligenstadt (13) – Björn Schubert (9) – Sascha Heiligenstadt (5) – Gordon Wahl (3) – Florian Glombik (3) – Jobst Tschirch (2) – Florian Koch – Domenik Zimmermann – Daniel Adler – Jan-Christoph Ahlers – Andre Regenthal – Dennis von Frankenstein – Sebastian Stenzel

Katharina Emde (TAH)

(25.03.2009)

TV 87 trennt sich von Frank-Michael Wahl

Frank-Michael Wahl ist nicht mehr länger Trainer des TV Stadtoldendorf. Nach Informationen von zweitewelle.de, die von Manager Volker Gnioth bestätigt wurden, wurde dem Rekord-Nationalspieler die Entscheidung am heutigen Dienstag mitgeteilt. Frank-Michael Wahl hatte erst zum Saisonbeginn die Nachfolge von Roland Schwörer angetreten.

Damit hielt die Ehe zwischen dem 52-Jährigen und dem Tabellenneunten der Oberliga nicht einmal ein Jahr. Die Trennung erfolgte nach Angaben des Vereins in beiderseitigem Einvernehmen, zuletzt legte der TV eine Negativserie von 0:6-Punkten, darunter die beiden hohen Heimniederlagen gegen Burgdorf (28:50) und Springe (28:44), hin. Schon in den vergangenen Wochen wurde über ein Aus des gebürtigen Rostockers spekuliert, nachdem sich die Vertragsverlängerungen hinausgezögert hatten.

Als Interimslösung wird Jens "Eisen" Klingemann den TV Stadtoldendorf vorerst bis zum Saisonende übernehmen und steht somit am Samstag beim Auswärtsspiel in Rosdorf erstmals an der Seitenlinie. Klingemann spielte bis 2006 bei den Homburgstädtern und sammelte vorher u.a. mit dem TV Jahn Duderstadt und Göttingen 05 Erfahrungen in der Regional- und 2. Bundesliga. Der Name Jürgen Kloth, der im Zusammenhang mit der Nachfolge Wahls bereits die Runde macht, kann zum jetzigen Zeitpunkt nicht bestätigt werden. Nach Informationen von zweitewelle.de sucht der Verein aber einen Nachfolger.

Nach Christoph Geis ist Frank-Michael Wahl bereits der zweite Trainer, der während der laufenden Saison seine Koffer packen muss, zum Ende der Spielzeit verlassen zudem Jürgen Kloth (Rosdorf), Stefan Schenzel (Eyendorf) und Thomas Engler (Barsinghausen) ihre Klubs. Verlassen wird auch Michael Edler den TV Stadtoldendorf. Der Torhüter kehrt nach der Saison zu seinem Heimatverein SV Alfeld zurück.

Quelle: zweitewelle.de

(18.03.2009)

Handball-Oberliga: Homburgstädter sind chancenlos
TV Stadtoldendorf kassiert gegen Tabellenführer HF Springe 28:44-Niederlage

Ernsthafte Siegchancen hatte man sich zwar zu keinem Zeitpunkt ausgerechnet, doch ein Ergebnis in dieser Höhe hatte der Handball-Oberligist TV Stadtoldendorf in der vollbesetzten Rumbruchshalle eigentlich vermeiden wollen: Mit 28:44 kassierten die Homburgstädter auch gegen den Titelfavoriten HF Springe eine herbe Heimniederlage und mussten am Ende einsehen: Der Tabellenführer, der über den derzeit mit Abstand stärksten Kader der Liga verfügt, spielt vom Niveau her bereits in einer anderen Liga.

Dabei hatten die Stadtoldendorfer durchaus gut in die insgesamt über weite Strecken temporeiche Partie gefunden. Vor allem in den ersten Minuten zeigte das Team von Trainer Frank-Michael Wahl viele sehenswerte Spielzüge und verhinderte so zunächst, dass sich die Springer gleich in der Anfangsphase absetzen konnten. Bis zum Stand von 4:5 nach knapp zehn Minuten blieb das Spiel damit völlig ausgeglichen. Anschließend konnten die Gäste, die bis dahin sichtlich Mühe mit den konzentriert auftretenden Homburgstädtern hatten, jedoch von zwei kurz aufeinander folgenden Zeitstrafen auf Seiten des TV 87 profitieren, Nach und nach setzten sich die Handballfreunde bis auf vorerst vier Tore beim 11:7 ab. Zwar blieb auch der Meisterschaftsfavorit nicht ohne Fehler, doch in den entscheidenden Situationen behielten die Springer stets die Nerven. Bei den Stadtoldendorfern hingegen häuften sich die Fehler: Trotz einem insgesamt engagierten Auftreten ließen die Gastgeber zu viele eigentlich sichere Chancen ungenutzt und gaben den Springern dadurch im Gegenzug die Möglichkeit zu einfachen Kontertoren. Besonders den besten HF-Torschützen und ehemaligen Bundesliga-Spieler Sven Lakenmacher, der in der ersten Halbzeit den Großteil der Tore für die Gäste erzielte, bekamen die Homburgstädter kaum in den Griff. Zur Pause führte der Liga-Spitzenreiter so bereits mit 21:13.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit wirkte der TV Stadtoldendorf dann zunächst wieder stärker. Bis zur 43. Minute hielten die Homburgstädter den Abstand nicht nur, sondern verkürzten ihn bis auf sechs Tore beim 23:29. Wiederum überzeugten die Stadtoldendorfer mit mehreren guten Aktionen und schienen zwischenzeitlich mit dem starken Gegner auf Augenhöhe. Doch auf diese ansehnliche Phase folgte schnell der Rückschlag: Mit sechs Toren in Folge setzten sich die Gäste innerhalb weniger Minuten weit vom TV 87 ab. Anschließend gelang es den Homburgstädtern nur noch selten, den nötigen Druck im Angriff aufzubauen, um die vor allem dank Torwart Kristof König sehr stabile Springer Abwehr zu durchbrechen. Weitestgehend ungefährdet baute der Tabellenführer so seinen Vorsprung bis zum 44:28-Endstand aus und bleibt damit nach einem absolut verdienten Sieg weiter auf Aufstiegskurs.

Katharina Emde (TAH)

(17.03.2009)

Homburgstädter brauchen nicht an ihr Limit zu gehen
TV Stadtoldendorf 2 landet 39:26 Pflichtsieg nach anfänglichen Schwierigkeiten

Von der Papierform her betrachtet, hätte es ein lockerer Sieg werden sollen, immerhin war mit der SG Ost Himstedt-Bettrum der Tabellenletzte der Handball-WSLOberliga zu Gast beim TV Stadtoldendorf II. Zwar setzten sich die Homburgstädter am Ende erwartungsgemäß mit 39:26 (15:13) durch, doch gerade in der ersten Halbzeit tat sich der TV schwerer als nötig. Es war nicht gerade hochklassig was der Gast in den ersten 30 Minuten ablieferte. Trotzdem lag er über weite Strecken der ersten Halbzeit in Führung zurückzuführen war das vor allem auf eine gewisse Überheblichkeit im Spiel des TV Stadtoldendorf. Strahlte TV-Coach Bernd Beau vor dem Spiel noch Zuversicht aus, den Gegner schnell in die Schranken weisen zu können, so musste er sich spätestens in der 14. Minute erstmals verwundert die Augen reiben. Denn die SG lag mit vier Toren in Führung, und seine Truppe machte nicht den Anschein, die Begegnung wenden zu können. Ein Spiel über den Kreis fand bis zu dem Zeitpunkt so gut wie gar nicht statt. Meistens versuchte der TV sein Glück aus dem Rückraum, doch Fortuna war vor allem Florian Mühe nicht hold, der dreimal die Latte oder den Pfosten traf. Zudem ließ es der TV an der nötigen Dynamik vermissen, um den Tabellenletzten frühzeitig in die Knie zu zwingen. Besser wurde es erst, als Beau mit André Regenthal seinen einzigen Linkshänder aufs Feld schicken konnte, und Maik Franz die Rolle des Kreisläufers von Marcel Cyrol übernahm. Nun fanden die Homburgstädter nach und nach ins Spiel. In der 21. Minute war es Maik Franz, der die erste Führung für den TV erzielten konnte (9:8). Zwar schaukelten beide Mannschaften bis zum Halbzeitpfiff das Ergebnis im Gleichschritt hoch, gegen Ende des Durchgangs war aber schon abzusehen, wer in der zweiten Halbzeit das Rennen machen würde.

Den Gästen ging nach dem Seitenwechsel ziemlich schnell die Puste aus. So erzielte der Tabellenletzte zwischen der 32. und 42. Minute lediglich zwei Treffer. Diesen Umstand nutzte der TV, der auch jetzt nicht sein ganzes Potenzial abrufen musste, gnadenlos aus. Binnen zehn Minuten schraubte die Beau- Sieben den Vorsprung von 16:14 auf 23:16 hoch. Spätestens Mitte der zweiten Halbzeit hatte sich Gast dann aufgegeben, die Tore für den Hausherren fielen nun wie am Fließband, und am Ende stand ein dann doch standesgemäßer Sieg mit 13 Treffern Vorsprung.

TV 87 Stadtoldendorf:
Philip Pape, Sirko Macke (beide Tor), Sebastian Stenzel (3), André Regenthal (3), Marcel Cyrol (3/3), Sebastian Voss (1), Florian Mühe (6), Lars Knoke, Melvin Huckauf (6), Tobias König (9), Maik Franz (4), Björn Schubert (4).

Uwe Engelhardt (TAH)

(10.03.2009)

Handball-Oberliga: Homburgstädter melden sich zurück
TV Stadtoldendorf verliert beim MTV Vorsfelde knapp mit 38:39

Zwar blieb der Handball-Oberligist TV Stadtoldendorf punktlos, doch die Rehabilitation für das katastrophale Spiel gegen den TSV Burgdorf II kann dennoch als geglückt bezeichnet werden: Bei einem starken MTV Vorsfelde unterlagen die Homburgstädter nur knapp mit 38:39 – den Treffer zum verdienten Unentschieden vergab man unglücklich in den letzten Sekunden.

Trotz dieses Wermutstropfens überwog auf Seiten der Stadtoldendorfer anschließend die Zufriedenheit. „Die Mannschaft hat sich eindrucksvoll zurückgemeldet und ihren Kampfgeist sowie eine intakte Geschlossenheit unter Beweis gestellt“, lobte TV 87-Trainer Frank-Michael Wahl. Man sei nicht nur disziplinierter, sondern vor allem wieder harmonischer aufgetreten als in der Partie gegen Burgdorf. Lediglich in den ersten Minuten des Spiels war noch etwas von der Unsicherheit des Teams nach dem Misserfolg vom vorigen Wochenende spürbar gewesen. Doch arbeiteten sich die Homburgstädter von einem 2:4-Rückstand aus der Anfangsphase konzentriert wieder an den Gastgeber heran und gestalteten die Begegnung so bis zum 15:16 offen. Bis zur Pause konnten sich allerdings die vor allem in der Abwehr gut stehenden Vorsfelder bis auf 19:16 absetzen. „Leider haben wir den MTV am Ende der ersten Hälfte ein bisschen davonziehen lassen, doch herrschte nicht das Gefühl, dass wir das nicht mehr drehen könnten“, erinnerte sich TV 87-Manager Volker Gnioth. Der Wille der Mannschaft sei deutlich spürbar gewesen.

Tatsächlich verringerten die Stadtoldendorfer von Beginn der zweiten Halbzeit an den Vorsprung der Gastgeber stetig. Beim 25:25 konnte man dann erstmals den Ausgleich erzielen. Bis zum Stand von 38:38 in der 59.Minute blieb die Partie anschließend völlig ausgeglichen. Trotz aller Bemühungen gelang es keiner der beiden über weite Strecken äußerst ambitioniert auftretenden Mannschaften, sich weiter als ein Tor vom Gegner abzusetzen. Knapp 30 Sekunden vor Schluss fiel dann jedoch die Entscheidung zu Gunsten der Gastgeber: Der MTV verwandelte einen Siebenmeter zum späteren Entstand von 39:38 für den Tabellenzehnten. Zwar erspielten sich die Stadtoldendorfer in den letzten Sekunden noch einmal eine gute Chance und hatten es in der Hand, die Vorsfelder Halle zumindest mit einem Punkt zu verlassen, doch landete der Wurf vom bis dato sehr gut aufspielenden Timo Heiligenstadt direkt in den Armen des Torwarts. Damit blieb es trotz starker Leistung bei einer unglücklich knappen Niederlage. „Ein Unentschieden wäre sicherlich mehr als verdient gewesen, aber wir haben die entscheidenden Punkte eben nicht gemacht“, erklärte Volker Gnioth anschließend. „Was derzeit viel wichtiger ist, ist allerdings, dass die Partie gegen Burgdorf aus den Köpfen ist und wir wieder da sind“.

TV Stadtoldendorf: Sascha Krannich – Michael Edler – Björn Schubert (9) – Timo Heiligenstadt (8) – Florian Glombik (7) – Jan-Christoph Ahlers (4) – Jobst Tschirch (4) – Gordon Wahl (3) – Sascha Heiligenstadt (2) – Daniel Adler (1) – Domenik Zimmermann – Florian Koch – Andre Regenthal

Katharina Emde (TAH)

(05.03.2009)

Handball-Oberliga: Schwarzer Tag für die Homburgstädter
TV Stadtoldendorf kassiert 28:50-Niederlagen gegen TSV Burgdorf II

An manchen Tagen will gar nichts gelingen – diese Erfahrung musste nun auch der Oberligist TV Stadtoldendorf in einer bitteren Handball-Lehrstunde gegen den TSV Burgdorf II machen. Mit 28:50 wurden die chancenlosen Homburgstädter vom starken Tabellenzweiten und Mitfavoriten auf die Meisterschaft vor heimischem Publikum aus der Halle gefegt und kassierten damit die bislang höchste Niederlage der Saison.

Lediglich in der Anfangsphase der ersten Halbzeit hatte die Mannschaft von Trainer Frank-Michael Wahl mit dem TSV Schritt halten und die Partie bis zum 4:5 offen gestalten können. Dann zeigte sich jedoch schnell, dass die Stadtoldendorfer besonders dem hohen Tempo der Gäste an diesem Tag nicht im Geringsten gewachsen waren. Zwar bemühten sich die Gastgeber um einen konzentrierten Spielaufbau, doch fehlte im Angriff stets die letzte Durchschlagskraft gegen den in der Abwehr äußerst kompakt stehenden TSV. Vor allem durch diese Schwächen in der Offensive ermöglichte man den Burgdorfern immer wieder, ihre Stärke auszuspielen und schnelle Kontertore zu erzielen. Nach knapp einer Viertelstunde Spielzeit hatten sich die Tabellenzweiten bereits eine komfortable 12:7-Führung herausgearbeitet. In der Folgezeit hatten die Stadtoldendorfer den Gästen ebenso wenig entgegenzusetzen: Mit sechs Toren in Folge führten die von Dirk Pauling trainierten Burgdorfer den TV 87 zwischenzeitlich regelrecht vor und setzten sich zunächst bis auf 19:9 in der 25.Minute ab. Zur Halbzeitpause beim Stand von 14:23 lag der TV Stadtoldendorf somit bereits neun Tore zurück. Doch es kam noch schlimmer:

Auch nach der Pause dominierte der TSV die Homburgstädter nach Belieben. Ganze fünf Minuten und sieben Tore auf Seiten der Burgdorfer dauerte es zu Beginn der ersten Hälfte, bevor den Gastgebern überhaupt wieder ein Treffer gelang. Während der Tabellenzweite weiterhin seine Stärke demonstrierte, konnten die Stadtoldendorfer nur äußerst selten mit guten Aktionen punkten. Von den Homburgstädtern weitestgehend ungestört, erhöhten die Gäste so ihren Vorsprung zwischenzeitlich bis auf 23 Tore und deklassierten das Team von Frank-Michael Wahl schließlich auch in der Höhe verdient mit 50:28. Die Burgdorfer unterstrichen mit dieser Leistung einmal mehr ihre Aufstiegsambitionen, die glück- und chancenlosen Stadtoldendorfer erlebten hingegen einen der schwärzesten Tage in der Rumbruchshalle.

Katharina Emde (TAH)

(23.02.2009)

Gerechte Punkteteilung nach harter Partie
Handball-Oberliga: TV Stadtoldendorf und MTV Eyendorf trennen sich 35:35

„Es war das befürchtet unangenehme Kampfspiel“, musste TV 87-Trainer Frank-Michael Wahl am Ende feststellen: In einer bis zur letzten Sekunde spannenden Partie erarbeiteten sich die Stadtoldendorfer Oberliga-Handballer ein verdientes 35:35- Unentschieden beim MTV Eyendorf.

Wie bereits im Hinspiel war es den Homburgstädtern dabei erst spät gelungen, sich auf die unbequeme, vor allem aber körperlich harte Spielweise der Gastgeber einzustellen. Besonders in der ersten Halbzeit fanden die Stadtoldendorfer nur mühsam ins Spiel gegen den heimstarken Tabellenvierzehnten, der gerade in der Anfangsphase äußerst selbstbewusst auftrat. Über eine zwischenzeitliche 4:2-Führung setzten sich die Eyendorfer permanent weiter von den Homburgstädtern ab und hatten sich beim 10:17 nach knapp 20 Minuten bereits einen komfortablen Vorsprung herausgearbeitet. „Gerade im Deckungsbereich haben wir uns gegenüber der harten Gangart des MTV viel zu abwartend verhalten“, erklärte Frank-Michael Wahl die Schwierigkeiten der Stadtoldendorfer. Erst kurz vor Ende der ersten 30 Minuten konnten die Gäste noch einmal aufholen, so dass man sich schließlich mit nur vier Toren Rückstand in die Pause verabschiedete.

Eine Umstellung in der bis dahin unsicheren Deckung brachte die Homburgstädter anschließend endgültig zurück in die Partie und ermöglichte in der 40. Minute erstmals den Ausgleichstreffer zum 22:22. In der Folgezeit blieb das Spiel dann zunächst weiterhin kampfbetont und ausgeglichen, aber mit immer mehr Vorteilen für den TV Stadtoldendorf. Gut zwölf Minuten vor Schluss hatten sich die Gäste mit 29:26 bereits ein gutes Stück abgesetzt. Doch eine umstrittene rote Karte für Florian Glombik drohte die Partie noch einmal zu kippen: Der MTV Eyendorf kämpfte sich nicht nur bis auf 33:33 heran, sondern traf kurz darauf gleich zweimal in Folge zum 35:33. „Das Fehlen von Florian Glombik hat sich in diesem Moment natürlich vor allem in der Deckung bemerkbar gemacht“, berichtete TV 87-Manager Volker Gnioth. Dadurch hätten die Gastgeber erneut Aufwind bekommen. Wie bereits mehrfach in dieser Saison stellten die Homburgstädter, die knapp eine Minute vor Schluss bereits wie die Verlierer dieser Partie aussahen, allerdings erneut ihre kämpferischen Qualitäten unter Beweis: Nachdem sie zunächst den Anschlusstreffer erzielen konnten, profitierten sie wenige Sekunden vor dem Abpfiff von einem Fehler der unter Druck geratenen Gastgeber und warfen den 35:35-Enstand.
Am Ende war man beim TV Stadtoldendorf trotz der nicht ganz gelungenen Revanche für die Niederlage im Hinspiel mit dem Ergebnis zufrieden: „Ich denke, das war eine packende Partie mit einer gerechten Punkteverteilung“, so Volker Gnioth.

TV Stadtoldendorf:
Michael Edler - Sascha Krannich - Daniel Adler (7) - Timo Heiligenstadt (7) - Björn Schubert (7) - Jobst Tschirch (5) - Florian Glombik (3) - Domenik Zimmermann (3) - Gordon Wahl (2) - Jan-Christoph Ahlers (1) - Dennis von Frankenstein - Andre Regenthal

Katharina Emde (TAH)

(13.02.2009)

Handball-Oberliga: Gute Schlussphase rettet den Sieg
TV Stadtoldendorf erkämpft sich 36:35-Erfolg gegen den TS Großburgwedel (02.12.2008)

Schon mehrfach in dieser Saison musste sich der TV Stadtoldendorf ausgerechnet vor heimischem Publikum mit unglücklichen Spielausgängen abfinden, doch dieses Mal war das Glück auf Seiten der Homburgstädter: Dank eines furiosen Schlussspurts besiegte der Handball-Oberligist den TS Großburgwedel denkbar knapp mit 36:35.

Von Beginn an war die temporeiche Partie zwischen den beiden Mittelfeld-Mannschaften mit viel Einsatz geführt worden. Vor allem auf Seiten der Gäste, die ohne ihren Spielmacher Naoufel Fathallah angereist waren, gab es schon in den ersten Minuten mehrere gelbe Karten. Spielerisch setzten allerdings die Stadtoldendorfer die Akzente. Nach gut sieben Minuten hatten sich die Gastgeber bereits eine 6:3-Führung herausgespielt. Dem TSG fehlte dabei zu Anfang besonders im Angriff die nötige Durchschlagskraft, um die Homburgstädter ernsthaft in Bedrängnis zu bringen. So erhöhte das Team von Frank-Michael Wahl seinen Vorsprung beim 10:5 auf fünf Tore. Auf das sehenswerte erste Drittel der Homburgstädter folgte dann jedoch einmal mehr eine schwache Phase der Gastgeber. Die Stadtoldendorfer zeigten plötzlich Nerven und ließen die Großburgwedeler, die bis dahin klar unterlegen waren, zurück ins Spiel finden.
In der 24. Minute erzielte den TSG schließlich den Ausgleichstreffer zum 11:11. Dass der TV 87 in dieser Phase nicht in Rückstand geriet, verdankte man lediglich der Tatsache, dass auch die Gäste immer wieder Chancen vergaben. Erst gegen Ende der ersten Halbzeit gelang es den Homburgstädtern, sich erneut zu stabilisieren und mit einer 16:14-Führung in die Kabine zu retten.

Bereits kurz nach der Pause glichen die Gäste allerdings zum 16:16 aus. Zwar konnten sich die Stadtoldendorfer zunächst erneut um drei Tore absetzen, doch vergab das Team anschließend eine Möglichkeit nach der anderen. Stattdessen trafen die Großburgwedeler gleich sieben Mal in Folge und drehten so ihren Rückstand in eine komfortable 25:21-Führung nach gut 45 Minuten. In der Folgezeit kämpften sich die Homburgstädter jedoch langsam wieder an den TSG heran. Mehrfach verpassten sie dabei die Chance zum Ausgleich, aber knapp fünf Minuten vor Schluss wurden die Gastgeber mit dem Treffer zum 31:31 belohnt. Kurz darauf hatten die Stadtoldendorfer den Ausgang der Partie endgültig wieder in der Hand: Sie nutzten mehrere Fehler des TS Großburgwedel und setzten sich bis auf 36:33 ab.

In der 59. Minute sahen die Gastgeber somit bereits wie der klare Sieger aus, doch es wurde noch einmal eng für die Homburgstädter. In Überzahl schloss der TSG nicht nur zum 36:35 auf, sondern war knapp 20 Sekunden vor Abpfiff sogar im Ballbesitz. Den finalen Angriff der Gäste konnten die Stadtoldendorfer, nach zwei Zeitstrafen mittlerweile nur noch zu viert auf dem Feld, jedoch stoppen. Im letzten Heimspiel vor der Winterpause erkämpfte sich der TV 87 durch den Erfolg über Großburgwedel somit zwei weitere wichtige Punkte, um sich im Mittelfeld der Tabelle nach oben zu arbeiten.

Katharina Emde (TAH)

Handball-Oberliga: „Die Überraschung lag in der Luft"
TV Stadtoldendorf kassiert 30:33- Niederlage beim Tabellenführer Lehrter SV (24.11.2008)

Trotz guter Leistung reichte es am Ende nicht für die Überraschung: Beim Tabellenführer Lehrter SV unterlag der TV Stadtoldendorf mit 30:33. „Wir haben phasenweise gerade in der zweiten Halbzeit ein wirklich hervorragendes Spiel gemacht“, stellte TV 87-Manager Volker Gnioth fest. „Insgesamt wäre ine Punkt durchaus möglich gewesen“.

In der ersten Hälfte der Partie war allerdings noch der favorisierte Gastgeber die klar überlegene Mannschaft. Von Beginn an liefen die Stadtoldendorfer einem 0:2- Rückstand aus den Anfangsminuten hinterher, den die Gastgeber schließlich bis auf zwischenzeitlich 11:5 ausbauen konnten. Vor allem in der Deckung, eigentlich zuletzt Stärke der Homburgstädter, standen die Gäste dabei nicht immer sicher. Zwar verkürzte man zur Pause wieder bis auf 13:17, doch ernsthaft gefährlich konnten die Stadtoldendorfer dem bis dahin souverän auftretenden Gastgeber nicht werden. „Wir haben in der ersten Hälfte gut mitgespielt, waren aber zu abwartend“, erklärte TV 87- Trainer Frank-Michael Wahl entsprechend. „Statt aktiv zu agieren haben wir eher reagiert und sind insgesamt zu ängstlich gewesen“.

Nach der Pause kamen die Homburgstädter dann jedoch endlich besser ins Spiel. Vor allem dank einer offensiver auftretenden Abwehr kämpften die Gäste sich bis auf zwei Tore beim 27:29 wieder an den Lehrter SV heran und brachten den Tabellenführer immer öfter in Verlegenheit. „Im Grunde hat sich bei uns die Bremse aus der ersten Halbzeit plötzlich gelöst, sodass wir endlich mutiger agiert haben“, beschrieb Frank-Michael Wahl. Eine Überraschung habe durchaus in der Luft gelegen. Doch gelang es dem TV 87 - nicht zuletzt aufgrund von aus Stadtoldendorfer Sicht teilweise unverständlichen Schiedsrichterentscheidungen und Zeitstrafen - nicht, die Partie noch einmal zu drehen. Mit 30:33 mussten sich die Gäste trotz einer überzeugenden zweiten Halbzeit schließlich geschlagen geben.

Am Ende überwogen dennoch die positiven Eindrücke von der schweren Partie gegen den Tabellenführer. „Natürlich ist es schade, dass wir aus Lehrte keine Punkte mitnehmen, aber wir müssen nicht traurig sein“, fasste Volker Gnioth zusammen. „Wir haben gezeigt, dass wir auch mit Mannschaften wie Lehrte mithalten können und erneut unsere gute Moral bewiesen“. Das mache Mut für das nächste Heimspiel gegen den TS Großburgwedel.

TV Stadtoldendorf:
Sascha Krannich – Michael Edler – Sebastian Stenzel (6) – Jan Knöchel (5) – Björn Schubert (4) – Jobst Tschirch (4) – Gordon Wahl (3) – Domenik Zimmermann (2) – Florian Glombik (2) – Timo Heiligenstadt (2) – Sascha Heiligenstadt (2) – Andre Regenthal – Dennis von Frankenstein

Katharina Emde (TAH)

Handball-Oberliga: Veränderte Deckung bringt den Erfolg
TV Stadtoldendorf siegt beim TSV Barsinghausen mit 32:30 (13.11.2008)

Der TV Stadtoldendorf ist wieder auf Erfolgskurs: Nach dem beachtlichen Unentschieden gegen den Favoriten HG Rosdorf-Grone besiegten die Homburgstädter nun Tabellenschlusslicht TSV Barsinghausen mit 32.30. „Wir hatten uns vorgenommen, gerade bei solchen Gegnern, mit denen wir mindestens auf Augenhöhe sind, nicht die Konzentration zu verlieren. Ich denke, das ist uns heute gelungen“, lobte TV 87-Trainer Frank-Michael Wahl. Man sei heute die klar überlegene Mannschaft gewesen.

So waren die Gäste von Beginn an zwar nicht die dominierende, aber doch die souveräner aufspielende Mannschaft. Lediglich beim 0:1 lagen die Homburgstädter gegen die weiterhin punktlosen Barsinghausener zurück, anschließend behielten die Stadtoldendorfer stets die Oberhand. Dennoch gelang es dem TV 87 vor allem durch Probleme in der Abwehr, die dem Gastgeber immer wieder leichte Tore ermöglichte, nicht sich mehr als ein Tor vom TSV abzusetzen. Zur Halbzeit stand es daher trotz leichter Vorteile für die Homburgstädter nur 15:14.

Nach der Pause waren die Gäste endgültig das sichtlich stärkere Team. „Wir haben gemerkt, dass es nicht überall rund lief und im Anschluss an die erste Halbzeit beschlossen, unsere Deckung umzustellen, um besser im Verband zu stehen“, erklärte Frank-Michael Wahl. Tatsächlich zeigte sich schnell, dass die Stadtoldendorfer mit der neuen Formation deutlich besser zurechtkamen: Kontinuierlich bauten die Homburgstädter ihren Vorsprung über den Stand von 19:15 bis auf eine souveräne 27:20- Führung gut acht Minuten vor Schluss aus und legten damit den Grundstein für den Erfolg. Doch gleich mehrere Zeitstrafen gegen die Gäste drohten die Partie noch einmal zu kippen. Zwischenzeitlich nur noch mit drei Feldspielern auf dem Feld konnten die Stadtoldendorfern nicht verhindern, dass die Barsinghausener sich zwei Minuten vor Schluss bis auf zwei Tore genähert hatten. Trotz doppelter Unterzahl gelang den Homburgstädtern jedoch durch Björn Schubert der erlösende Treffer zum 32.29. Der Gastgeber erzielte bis zum Schluss zwar noch das Tor zum 32:30-Endstand, doch der Sieg war dem TV Stadtoldendorf nicht mehr zu nehmen. „Das war sicherlich die erwartet schwere Partie, aber am Ende bleibt es ein ganz klar verdienter Sieg mit einem Ergebnis, dass den Spielverlauf nicht unbedingt wieder gibt“, sagte TV 87-Manager Volker Gnioth im Anschluss an das Spiel. Nun bleibe zu hoffen, dass am Wochende beim Heimspiel ein ähnlicher Erfolg gelänge.

TV Stadtoldendorf: Michael Edler – Sascha Krannich – Sascha Heiligenstadt (7) – Timo Heilignestadt (6) – Björn Schubert (6) – Florian Glombik (4) – Gordon Wahl (3) – Sebastian Stenzel (2) – Jobst Tschirch (2) – Domenik Zimmermann (2) – Andre Regenthal – Jan Knöchel – Dennis von Frankenstein – Jan-Christoph Ahlers

Katharina Emde (TAH)

Handball-Oberliga: Aufstiegsfavorit ist eine Nummer zu groß
Hohe 24:37-Niederlage für den TV Stadtoldendorf beim HF Springe (23.10.2008)

Gegen den übermächtigen Gegner war der Handball-Oberligist TV Stadtoldendorf letztlich chancenlos: Beim Meisterschaftsfavoriten HF Springe unterlagen die Homburgstädter mit 24:37. Dreizehn Tore Differenz zeigten einen deutlichen Klassenunterschied. „Springe mit seinem hochkarätigen Kader, der wohl selbst auf höherer Ebene noch erfolgreich bestehen könnte, ist einfach nicht unser Maßstab. Das war deutlich zu sehen“, erklärte so auch TV 87-Trainer Frank-Michael Wahl. Schade sei allerdings, dass in der zweiten Halbzeit die Leistung nicht mehr gestimmt habe und die Niederlage deshalb unnötig hoch ausgefallen sei.

Dabei hatte die Partie aus Sicht der Stadtoldendorfer durchaus positiv begonnen. Die Gäste starteten äußerst konzentriert und erwischten den klar besseren Start. Nach knapp zehn Minuten führte der TV 87 fast überraschend mit 5:2. Anschließend fanden jedoch die Springer immer besser in das Spiel, während die Homburgstädter dem zunehmenden Druck nicht mehr standhalten konnten. Mit acht Toren in Folge bewiesen die Gastgeber nachdrücklich ihre Fähigkeiten und zogen den Stadtoldendorfern bis auf 10:5 davon. Diesen Rückstand konnte das Team von Frank-Michael Wahl bis zum Pausenstand von 17:11 nicht mehr verringern.

Auch in der zweiten Halbzeit gelang es dem TV 87 vor allem durch das souveräne Auftreten des Gastgebers nicht, an die Leistungen aus der Anfangsphase anzuknüpfen. Die dominierende Mannschaft waren nun klar die starken Springer, die ihre Führung über ein 22:13 konsequent weiter ausbauten. „Gerade nach der Pause mussten wir sehen, dass die Handballfreunde ein zu großes Kaliber sind“, erkannte TV 87-Manager Volker Gnioth. „Dadurch, dass wir bei weitem nicht in Bestform waren und wieder viele Chancen ausgelassen haben, war erst recht nichts mehr zu machen“. Mit 37:24 siegte der HF Springe schließlich auch in der Höhe völlig verdient über die Gäste aus Stadtoldendorf.

Bis zum Heimspiel gegen die HG Rosdorf-Grone in zwei Wochen wartet somit viel Arbeit auf Trainer Frank-Michael Wahl: „Es ist wichtig, dass wir etwas mehr Zeit haben, um Luft zu holen und den Kopf wieder frei zu bekommen“, so der TV 87-Coach. „Vor allem unsere Vorbereitung auf die Partien, die durch viele das Fehlen vieler Spieler beim Training zuletzt nicht immer optimal lief, muss sich wieder verbessern“.

TV Stadtoldendorf: Michael Edler – Sascha Krannich – Florian Glombik (7) – Björn Schubert (5) –
Timo Heiligenstadt (5) – Sascha Heiligenstadt (2) – Sebastian Stenzel (2) – Jobst Tschirch (1) –
Andre Regenthal (1) – Dennis von Frankenstein (1) – Gordon Wahl – Domenik Zimmermann

Katharina Emde (TAH)

Handball-Oberliga: Nur die kämpferische Leistung überzeugt
TV Stadtoldendorf verpasst gegen den MTV Vorsfelde den ersten Heimsieg (14.10.2008)

Der TV Stadtoldendorf wartet weiterhin auf seinen ersten Heimerfolg in der Handball-Oberliga. Gegen den MTV Vorsfelde verloren die Homburgstädter knapp mit 31:32. Besonders bitter: Bereits beim letzten Auftritt vor heimischem Publikum gegen den MTV Eyendorf hatte das Team von Trainer Frank-Michael Wahl mit nur einem Tor Unterschied verloren – nun wiederholte sich die Geschichte.

Schon der Auftakt der Partie zwischen den Tabellennachbarn wirkte auf beiden Seiten äußerst mühsam: Erst nach knapp vier Minuten fiel das erste Tor für die Stadtoldendorfer. Auch in der Folgezeit blieb das Spiel ausgesprochen zäh. Vor allem dem Gastgeber fehlte in der Anfangsphase trotz aller Bemühungen die Durchsetzungskraft im Abschluss gegen die überraschend passiv agierenden Vorsfelder. Nach gut 20 Minuten, in denen keine der Mannschaften spielerische Glanzpunkte setzen konnte, war die Partie beim 10:10 noch völlig ausgeglichen. Anschließend schien allerdings auf Seiten der Stadtoldendorfer endlich der Knoten zu platzen: Mit fünf Toren in Folge zogen die Homburgstädter ihren Gästen kurz vor Ende der ersten Hälfte zunächst bis auf 15:10 davon. Dieser Vorsprung währte jedoch nicht lange. Trotz Überzahl konnten die Stadtoldendorfer nicht verhindern, dass der MTV bis zur Halbzeit auf 15:12 verkürzte.

Nach der Pause kam es dann noch schlimmer für den Gastgeber. Während der MTV zusehends erstarkte, wollte den Homburgstädtern überhaupt nichts mehr gelingen. Nahezu alle Angriffe endeten neben dem Tor oder beim Vorsfelder Keeper. Gut eine Viertelstunde vor Schluss hatte sich das Blatt so komplett gewendet: Mit 21:18 führten nun die Gäste – nur drei Tore in 15 Minuten lautete dagegen die magere Ausbeute der Stadtoldendorfer. In der folgenden Phase konnten die Homburgstädter zwar ihre Torausbeute wieder steigern und damit ein weiteres Absetzen des MTV verhindern, doch das Auftreten des Gastgebers blieb sowohl im Angriff als auch in der Abwehr völlig verkrampft. Allein kämpferisch konnte der TV Stadtoldendorf überzeugen: In den letzten Minuten holte das Team den mittlerweile auf vier Tore angewachsenen Rückstand auf und erzielte schließlich den Anschlusstreffer zum 30:31. Das folgende Tor für die Vorsfelder rund 20 Sekunden vor dem Abpfiff zerstörte jedoch alle Hoffnungen auf ein Unentschieden. Mit 32:31 feierten die Vorsfelder einen letztlich verdienten Auswärtssieg und ziehen in der Tabelle damit an den nun elftplatzierten Stadtoldendorfern vorbei.

Katharina Emde (TAH)

Aufgebot und Torschützen:

TV 87 Stadtoldendorf:
Michael Edler, Sascha Krannich (2 gehaltene 7m) – Timo Heiligenstadt (3/3), Florian Glombik (6), Björn Schubert (3),
Sascha Heiligenstadt (7), Jan Knöchel, Jobst Tschirch (4), André Regenthal, Sebastian Stenzel (5/5), Gordon Wahl (2),
Domenik Zimmermann (1).

MTV Vorsfelde:
Markus Heinecke, Fabian Lemm – Stefan Schmidt (7), Michael Schwoerke (6), André Frerichs (5), Raul del Pino (4),
Nicolas Koch (3), Sascha Kühlbauch (3), Marco Basile (2), Kris Behrens (2), Marco Frerichs, Alexander Hofmann,
Tim Johow, Christopher Witzke.

Schiedsrichter: Markus Schmidt / Stephan Schröder (HSG Garbsen / SV Wacker Osterwald)

Handball-Oberliga: Wichtiger Erfolg beim Tabellenschlusslicht
TV Stadtoldendorf besiegt Gastgeber TuS Altwarmbüchen mit 25:24 (01.10.2008)

Am letzten Wochenende hatte man knapp verloren, nun gab es für den TV Stadtoldendorf ein glücklicheres Ende: Mit 25:24 siegten die Homburgstädter beim Gastgeber TuS Altwarmbüchen.

„Die Niederlage gegen den MTV Eyendorf war sicherlich noch in unseren Köpfen“, stellte TV 87-Trainer Frank-Michael Wahl nach der hart umkämpften Partie fest. Man habe es sich durch fehlende Lockerheit schlicht selbst schwer gemacht. Vor allem in der ersten Halbzeit ließen die Stadtoldendorfer viele Chancen gegen den bisher punktlosen Gastgeber verstreichen. Zwar führten die Homburgstädter zunächst mit 3:1, doch gelang es der Mannschaft nicht, sich wie erhofft gleich zu Anfang von den Altwarmbüchener abzusetzen. Nach dem 4:4-Ausgleich entwickelte sich stattdessen eine ausgeglichene Partie mit wechselnder Führung. Erst zur Pause konnte sich der TV Stadtoldendorf beim 12:10 erneut mit zwei Toren absetzen. „Im Grunde hätten wir bereits nach der Hälfte des Spiels mit fünf Toren oder mehr vorne liegen können“, erklärte Frank-Michael Wahl später. „Wir sind im Angriff im Grunde fast immer an uns selbst gescheitert, obwohl die Deckung wirklich gut funktioniert hat “.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit folgte dann die schwächste Phase des TV Stadtoldendorf. Nachdem den zunehmend selbstsicheren Altwarmbüchener kurz nach der Pause bereits der Ausgleich zum 14:14 geglückt war, erspielten sie sich bis zum 19:15 in der 40. Minute erstmals einen komfortablen Vorsprung. Dann jedoch meldeten sich die Homburgstädter eindrucksvoll zurück: Mit sechs Toren in Folge wendeten die Gäste das Blatt zu ihren Gunsten.
„Die Mannschaft hat sich in dieser Phase toll zusammengerissen und ihre Moral unter Beweis gestellt“, lobte TV 87-Manager Volker Gnioth. Doch die Partie sollte noch einmal spannend werden: Trotz einer zwischenzeitlichen 23:20-Führung verpassten es die Stadtoldendorfer, sich endgültig den Sieg zu sichern. Nach mehreren vergebenen Chancen stand es so kurz vor Schluss plötzlich 24:24. Der folgende Angriff der Altwarmbüchener verfehlte allerdings das Tor, während Sascha Heiligenstadt im entscheidenden Moment seine Chance nutzte: Mit 25:24 entschieden die Homburgstädter die dramatische Partie schließlich für sich. „Wir haben wie schon gegen Eyendorf ein extrem spannendes Spiel mit einem verdienten Sieger gesehen“, fasste Manager Volker Gnioth zusammen. Besonders im Hinblick auf das schwere Auswärtsspiel gegen den bisher ungeschlagenen Tabellenführer TSV Burgdorf II sei der Erfolg in Altwarmbüchen sehr wichtig gewesen.

Katharina Emde (TAH)

TuS Altwarmbüchen:
Jan Goitke, Daniel Templin – Helge Michaelis (2/1), Sören Wesebaum (1), Hannes Mazur (8), Thomas Fink (3/2),
Jan Mazur, Eric Hund (6), Nicolas Baris (1), Daniel Lopez- Rodriguez (1), Benjamin Klemz (2), Marvin Bohn, Björn Gaus.
Trainer: Mathias Kistner

TV 87 Stadtoldendorf:
Michael Edler, Sascha Krannich – Timo Heiligenstadt (7), Andre Regenthal (4), Sascha Heiligenstadt (3),
Gordon Wahl (3), Florian Glombik (2), Jobst Tschirch (2), Sebstian Stenzel (2), Jan Knöchel, Domenik Zimmermann,
Jan-Christoph Ahlers, Dennis von Frankenstein
Trainer: Frank-Michael Wahl

Schiedsrichter: Christian Petersen / Cord Mädge (MTV Eyendorf)

Handball-Oberliga: Erster Rückschlag für die Homburgstädter
TV Stadtoldendorf unterliegt dem MTV Eyendorf mit 34:35 (24.09.2008)

Der Handball-Oberligist TV Stadtoldendorf ist wieder auf dem Boden der Tatsachen zurück: Gegen den MTV Eyendorf wurden die Homburgstädter ihrer Favoritenrolle nicht gerecht und kassierten beim 34:35 vor heimischem Publikum die erste Niederlage der Saison.

Dass die Partie gegen den Tabellenletzten keineswegs eine leichte Aufgabe werden würde, hatten die Stadtoldendorfer von der ersten Minute an zu spüren bekommen. Nach dem mit einem 1:3-Rückstand verpatzten Start fanden die Gastgeber erst nach knapp zehn Minuten in das Spiel gegen vor allem in der Abwehr äußerst kompakt stehende Eyendorfer, die sich auch von einem zwischenzeitlichen 6:4-Vorsprung der Homburgstädter nicht beirren ließen. Den ambitioniert auftretenden Gästen gelang es im Verlauf der ersten Halbzeit zwar nicht, sich noch einmal die Führung zu erobern, doch erzielte das Team von Trainer Stefan Schrenzel immer wieder den Ausgleich. Zur Pause mussten sich die Stadtoldendorfer so mit einem 16:16 begnügen – das hatte man sich im Vorfeld zweifellos anders gewünscht.

Entsprechend couragiert gingen die Gastgeber anschließend die zweite Hälfte der Partie an und wurden sofort belohnt: Mit vier Toren Vorsprung konnten sich die Stadtoldendorfer beim 21:17 erstmals nennenswert von den starken Gästen absetzen. Dann allerdings verlor die Mannschaft mehr und mehr genau die Lockerheit, die in den vergangenen Partien den Erfolg gebracht hatte. Ungenaue Würfe, Ballverluste und Absprachefehler häuften sich und gaben den Eyendorfern die Chance zu Kontern. Nach dem erneuten Ausgleich der Gäste zum 21:21 war das Match wieder völlig offen. Bis zum Stand von 26:26 gelang es zunächst keiner der Mannschaften, die Oberhand zu gewinnen, doch knapp acht Minuten vor Schluss fiel schließlich die Entscheidung zugunsten der Gäste. Über eine längere Phase in Unterzahl verloren die Stadtoldendorfer völlig den Rhythmus und ließen den MTV fast nach Belieben auf das Tor von Michael Edler werfen. Den anschließenden Vorsprung der Eyendorfer von fünf Toren konnten die Homburgstädter trotz einer kämpferischen Endphase nicht mehr einholen: Der Schlusspfiff beendete die Aufholjagd der Gastgeber bei einem unglücklichen 34:35.

Während die Eyendorfer sich somit am Ende ausgelassen über ihre ersten Punkte in der Saison freuen durften, bedeutet da Ergebnis für die Stadtoldendorfer nach den zuvor positiven Resultaten einen Rückschlag. Ob die Homburgstädter dennoch wieder an die Leistungen der ersten beiden Partien anknüpfen können, wird sich bereits am kommenden Sonntag beim Auswärtsspiel gegen den TuS Altwarmbüchen zeigen.

Katharina Emde (TAH)

Aufgebot und Torschützen des Spiels TV 87 Stadtoldendorf – MTV Eyendorf 34:35 (16:16):

TV 87 Stadtoldendorf:
Michael Edler, Sascha Krannich – Timo Heiligenstadt (10/5), Sebastian Stenzel, Jan Knöchel (4), Jobst Tschirch (2), Florian Glombik (5), Domenik Zimmermann (1), Jürgen Bätjer (6), Sascha Heiligenstadt (5), Jan-Christoph Ahlers (1), Gordon Wahl.
Trainer: Frank-Michael Wahl
MTV Eyendorf: Johann C. Frischkorn (1), Florian Petersen – Marcus Krause (7), Eike Christian Vogt (7), Alexander Rieckmann, Raphael Oertzen (8), Malte Andresen (2), Simon Eberhard (7), Torsten Lippert, Andree Petersen (2), Sören Schäfer, Felix Köster (1), Sven Schmidt, Veith Horstmann
Trainer: Stefan Schenzel
Schiedsrichter: Robert Wendel / Van Hoang Chung (beide TuS Bothfeld 04)

Handball-Oberliga: Auch im zweiten Spiel gelingt die Überraschung
TV Stadtoldendorf besiegt den MTV Großenheidorn mit 35:32 (15.09.2008)

Traumstart für den Handball-Oberligisten TV Stadtoldendorf: Nach dem Unentschieden gegen die SG Hohnhorst/Haste holten die Homburgstädter nun auch beim MTV Großenheidorn Punkte. Mit 35:32 besiegte das Team von Trainer Frank-Michael Wahl den stärker eingeschätzten Gastgeber.

„Besser hätte es kaum laufen können. Dass wir nach zwei Partien gegen Topfavoriten mit einem Punkteverhältnis von 3:1 dastehen, hätte wohl kaum jemand erwartet“, stellte TV 87-Manager Volker Gnioth fest. Gegen den Tabellendritten der vergangenen Saison zeigten die Stadtoldendorfer von Beginn an ihren Siegeswillen. Trotz eines 0:2-Rückstands aus den Anfangsminuten blieben die Gäste ruhig und konnten schon kurz darauf zum 4:4 ausgleichen. In der Folgezeit zeigten beide Seiten gute Leistungen, ohne dass sich jedoch eine der Mannschaften absetzte. Erst kurz vor Ende der Halbzeit gewannen die Stadtoldendorfer erstmals die Oberhand und erspielten sich zur Pause eine 16:14-Führung. Anschließend folgte die wohl stärkste Phase der Homburgstädter.

„Zu Anfang der zweiten Hälfte hat das Team noch einmal deutlich zugelegt und Druck gemacht“, lobte TV 87-Trainer Frank-Michael Wahl. Bis auf sechs Tore beim 25:19 bauten die Gäste ihren Vorsprung aus. Ab der 45.Minute musste der TV Stadtoldendorf allerdings dem hohen Tempo Tribut zollen. Immer öfter fanden die Gastgeber aus Großenheidorn zurück ins Spiel, bis der komfortable Vorsprung der Homburgstädter knapp fünf Minuten vor Schluss auf 32:31 geschmolzen war. Doch wie schon in der Partie gegen Hohnhorst/Haste stellten die Stadtoldendorfer erneut ihre physische Stärke und die entsprechende Moral unter Beweis: Trotz einer guten Leistung der Gastgeber gab der TV 87 die Führung nicht mehr aus der Hand und siegte nach einem fairen Spiel auf hohem Niveau verdient mit 35:32.

„Das war eine hervorragende Partie“, freute sich Volker Gnioth über den Erfolg der Stadtoldendorfer. Der Schlüssel dazu sei deutlich sichtbar gewesen: „Hier stehen nicht zwölf Einzelspieler auf dem Feld, sondern wirklich ein Team“, so der Manager. Diese Erfolgsserie soll nach Möglichkeit auch am kommenden Wochenende fortgesetzt werden, wenn keiner der Favoriten, sondern Tabellenschlusslicht MTV Eyendorf zu Gast bei den Stadtoldendorfern ist.

Katharina Emde (TAH)

MTV Großenheidorn: Götz Heuer, Lars Wagner – Torben Buhre (7), Bertrand Salzwedel (5/2), Christoph Lindemann (5),
Matthias Rauls (4), Sven Seegers (3), Maiko Lindemann (2), Peter Muschelnknautz (2), Björn Teßmann (2),
Alexander Wienecke (1), Pascal Babin (1), Bastian Lubs, Alexander Wenzel.
Trainer: Stephan Lux

TV 87 Stadtoldendorf: Michael Edler, Sascha Krannich – Timo Heiligenstadt (8/5), Sebastian Stenzel (1), Jan Knöchel (4),
Jobst Tschirch (5), Florian Glombik (7), Domenik Zimmermann, Jürgen Bätjer (8), Sascha Heiligenstadt (1),
André Regenthal, Gordon Wahl (1).
Trainer: Frank-Michael Wahl

Siebenmeter: Großenheidorn 3/2, Stadtoldendorf 6/6;
Zeitstrafen: Großenheidorn 3, Stadtoldendorf 3
Schiedsrichter: Klaus Henniges / Oliver Aschendorf (Tuspo Göttingen/GW Parensen)

Handball-Oberliga: Der Siegtreffer fällt einen Moment zu spät
TV Stadtoldendorf spielt nach einem dramatischen Match 30:30 (09.09.2008)

Sie hatten großartig gekämpft und mit einem Punkt gegen den eigentlichen Favoriten SG Hohnhorst-Haste die Erwartungen mehr als erfüllt - doch richtige Freude wollte sich beim Oberligisten TV Stadtoldendorf nach dem packenden Auftaktmatch zunächst nicht einstellen: Der vermeintliche Siegtreffer für die Homburgstädter, der zeitgleich mit dem Schlusspfiff fiel, wurde den Gastgebern nicht anerkannt. So blieb es für beide Teams bei einem 30:30-Unentschieden.

Dennoch konnten die Stadtoldendorfer mehr als stolz auf ihre gelungene Saison-Premiere sein. Nicht immer lief im neuen Spielsystem alles rund, doch die Homburgstädter behielten im gesamten Spielverlauf stets die Nerven. Vor allem in der ersten Halbzeit hatten die Gastgeber gegen die favorisierten Haster noch Probleme, in den Spielrhythmus zu finden. So liefen die Stadtoldendorfer lange einem Rückstand von zwei Punkten aus der Anfangsphase hinterher, bevor nach knapp zwanzig Minuten erstmals der Ausgleich zum 8:8 fiel. In der folgenden Phase, die vor allem durch Unruhe sowohl in der Partie als auch in den Reihen der Stadtoldendorfer gekennzeichnet war, gelang es den Gastgebern jedoch, das Spiel bis zum Halbzeitstand von 14:15 weiter offen zu gestalten.

Nach der Pause erhöhten die Homburgstädter noch einmal den Druck und konnten nach fünf Minuten eine 18:17-Führung herausspielen. Diese währte allerdings nicht lange: Quasi im Alleingang wendete Simon Witte mit vier schnellen Toren das Blatt zu Gunsten der Gäste, ohne dass sich die Mannschaft jedoch weiter absetzen konnte. Anschließend nahm die Partie nicht nur an Spannung, sondern auch an Härte zu. Nach einer Tätlichkeit verließen beim Stand von 25:25 sowohl der Stadtoldendorfer Sascha Heiligenstadt als auch der torgefährliche SG-Spieler Simon Witte das Feld. In den nächsten Minuten schienen sich die Stadtoldendorfer dann selbst um den greifbar nahen Erfolg zu bringen: Mehrere unnötig vergebene Chancen sorgten dafür, dass die SG Hohnhorts/Haste gut sieben Minuten vor Schluss mit 28:26 führte. Doch trotz Unterzahl kämpften sich die Stadtoldendorfer, frenetisch angefeuert von einem begeisterten Publikum, erneut heran und konnten in der 59. Minuten das 30:29 erzielen, auf das jedoch der Ausgleichstreffer der SG folgte. Kurz darauf bot sich den Gastgebern noch einmal die Gelegenheit, das Unmögliche möglich zu machen und mit einem Sieg in die neue Saison zu starten. Knapp 30 Sekunden vor Schluss vergaben die Homburgstädter jedoch einen Siebenmeter. Dann folgten die wohl dramatischsten Sekunden der Partie: Gleichzeitig mit dem Abpfiff beförderte Jobst Tschirch den Ball ins Tor der Haster, und einen Moment freuten sich Team und Publikum bereits über den Sieg. Schnell folgte allerdings die Ernüchterung: Die Schiedsrichter hatten den Ball bei der Schlusssirene noch nicht hinter der Linie gesehen und erkannten den Treffer daher nicht an – es blieb beim 30:30. Nach dem ersten Frust überwog dann trotzdem die Zufriedenheit über den gelungenen Saisonauftakt. „Das war an Dramatik und Spannung kaum zu übertreffen“, freute sich TV 87-Manager Volker Gnioth. „Dieses Ergebnis hätte wohl kaum jemand vorhergesagt“. Das Team habe alle Diskussionen um Zu- und Abgänge beendet.

Katharina Emde (TAH)

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