Damen

Hier die Namen - ganz hinten: Die beiden Trainier Christian "Eyup" Küster und Olaf Denecke
Davor von links: Tina Hoffmann, Antonia Sieck, Laura Wohlgemuth, Isabelle Jacob, Jacqueline Gudewill,
Stephanie Ohrmann, Franziska Kiene, Ann-Katrin Puchbauer, Sarah Gnioth
Auf der Schaukel von links: Anna Bremer, Julia Bremer, Morine Verwohlt, Franziska Stock, Cornelia Jacksch,
Sarah Berhörster, Fabienne Torunski
Auf dem Bild fehlen: Stephanie Rauls, Sinem Kalies
Über die Links bei den Namen kommt Ihr zu der wachsenden Zahl an Portraits!
| Kaderliste Damen Saison 2008/2009 |
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| Trikot-Nr. |
Name |
Vorname |
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Jahr |
Position |
| 9 |
Berhörster |
Sarah |
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1987 |
RA |
| 7 |
Bremer |
Anna |
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1989 |
RR/KM |
| 13 |
Bremer |
Julia |
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1988 |
RM |
| 2 |
Gnioth |
Sarah |
|
|
1987 |
LA |
| 12 |
Gudewill |
Jacqueline |
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1991 |
TW |
| 4 |
Hoffmann |
Tina |
|
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1985 |
LA |
| 87 |
Jacksch |
Cornelia |
|
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1990 |
RL/RM/RR |
| 11 |
Jacob |
Isabelle |
|
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1990 |
RA |
| 6 |
Kalies |
Sinem |
|
|
1988 |
LA/RA |
| 10 |
Kiene |
Franziska |
|
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1989 |
RA/RR |
| 20 |
Ohrmann |
Stephanie |
|
|
1985 |
LA/KM |
| 17 |
Puchbauer |
Ann- Katrin |
|
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1987 |
LA/RM/RA |
| 66 |
Rauls |
Stephanie |
|
|
1991 |
KM/RR |
| 33 |
Sieck |
Antonia |
|
|
1990 |
RL/RM/RR |
| 22 |
Stock |
Franziska |
|
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1989 |
RM/KM |
| 18 |
Torunski |
Fabienne |
|
|
1987 |
RL/RM/RR |
| 8 |
Verwohlt |
Morine |
|
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1990 |
RL/RR |
| 1 |
Wohlgemuth |
Laura |
|
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1987 |
TW |
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| C |
Denecke |
Olaf |
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1961 |
Trainer |
| 51 |
Fathi ( K ) |
Eyup ( C ) |
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1979 |
Co-Trainer |
Auswertung der bisherigen Spiele

(wird laufend aktualisiert)
TV Damen - TSG Emmerthal 15:25 (8:13)
Mal einfach gesagt: Et is rum!
Vorab zur Erklärung für die doch zahlreichen Zuschauer beim letzten Heimspiel. Da ich am heutigen Tage an einer Schiedsrichterfortbildung des HVN für die beginnende Beachhandball-Saison in Hannover teilgenommen habe, konnte ich erst zur zweiten Halbzeit in der Halle sein. Daher, da geplant, hatte ich heute das Coaching in die Hände von Laura Wohlgemuth als Banking Coach und Fabienne Torunski als ohnehin mittlerweile etablierte Co-Trainerin auf dem Spielfeld abgegeben. Da ich nach meinem Eintreffen keine Veranlassung sah, was zu ändern, haben die beiden in toller Manier weitergemacht und ich habe mich ein bisschen zurückgehalten.
Nun zum Spiel: Es war unser letztes Saisonspiel und trotz der erwarten Niederlage gibt es mehrere Gründen , uns über das Erreichte und die nun beendete lange Saison zu freuen. Vorangestellt sei, dass wir unser Saisonziel erreicht haben: Nicht auf dem letzten Platz zu landen wie von vielen selbsternannten Handballfachleuten prognostiziert und zudem einstelliger Tabellenplatz. Obwohl diese Liga aufgrund der vergangenen beiden Spielzeiten zu früh kam, sind wir Achter geworden, können 11 Pluspunkte unser Eigen nennen und haben dabei 5 ½ mal siegen können.
Weiterhin bot das letzte Spiel noch Anlass zu mindestens dreifacher Freude: Fabienne Torunski konnte ihr 100stes Saisontor markieren. Daher auch die Freude der Insider auf der Bank als Fabi ihren letzten Siebenmeter verschossen hat. Ich sage nur: Asti-Fans jubeln! Danke Fabi. Und dann noch, wie es besser hätte nicht sein können. Sinem Kalies, die in den letzten Wochen deutlich an Selbstvertrauen gewonnen hatte mit stetig ansteigender Leistungskurve in den letzten Spielen, konnte ihren ersten Saisontreffer erzielen. Prima! Dritter Grund: Isa mit zweitem Saisontreffer. Gut für die Moral, denke ich. Nun will ich auch nicht weiter ausführen. Die Saison ist rum und gut gelaufen. Wir sind als Mannschaft gestartet und kommen als gefestigtes Team, das Höhen und Tiefen erlebt und so noch viele verborgene Qualitäten hat, heraus.
Unser Dank gilt den immer zahlreicher gewordenen Zuschauern, die uns unterstützt haben. Mein persönlicher Dank an dieser Stelle gilt auch meinen vertrauten Helfern, ohne die es nicht so gegangen wäre. Carl, der am Schiedsgericht fast immer da und für uns ganz wichtig war, zugleich auch Lieferant für die Asti-Fraktion. Und meinem Mannschaftsrat, der viele Dinge wie von mir erhofft und vorhergesagt souverän in den Griff bekommen hat. Und dann Laura, die lebende Liste der Aussetzer bei 18 Spielerinnen, die diese Aufgabe mit unglaublichem Durchhaltevermögen gemeistert hat. Zuletzt dann Fabi, mittlerweile als Co-Trainerin im Boot und anerkannt! Euch Allen einfach nur: DANKE! Ihr ward und seid Klasse! Auf ein Neues dann in der nächsten Saison. Dann gehen wir mit zwei Damenmannschaften in die Saison und wollen den nächsten Schritt in Richtung Fortentwicklung Damenhandball in Stadtoldendorf machen. Wir haben eine junge Pflanze gezogen und gepflegt, nun liegt es an uns allen diese großzuziehen. Die Grundlagen sind gelegt und ich bin guter Dinge, dass wir damit gemeinsam den richtigen Weg gehen.
TV 87: Laura Wohlgemuth, Jacqueline Gudewill, Tina Hoffmann, Sinem Kalies (1), Anna Bremer (2), Franziska Kiene, Isabelle Jacob (1), Julia Bremer (2), Fabienne Torunski (7), Franziska Stock, Antonia Sieck, Stephanie Rauls (1), Cornelia Jacksch (1), Sarah Berhörster.
Olaf Denecke
(11.05.2009)
TV Damen erwarten TSG Emmerthal zum Saisonfinale
Aufsteiger in die WSL-Oberliga zu Gast
Noch 60 Spielminuten, dann geht eine lange Saison mit 20 Pflichtspielen zuende. Zum letzten Saisonspiel stellt sich mit der TSG Emmerthal der derzeitige Tabellenzweite und Aufsteiger in die WSL-Oberliga in der Rumbruchshölle vor. 30:8 Punkte nennt die TSG ihre bisherige Saisonausbeute. Mit konstanten Leistungen hat diese Mannschaft, die in der Altersstruktur eine gesunde Mischung aus jungen Wilden und erfahrenen Spielerinnen aufweist, den erfolgreichen Weg durch die Saison gemacht. Trainer Michael Andrejew hatte da sicherlich beste Voraussetzungen für kontinuierliche Arbeit.
Für uns ist die Ausgangssituation keine Neue. Wir sind wieder krasser Außenseiter gegen diese kompakte und spielintelligente Mannschaft. Prunkstück dieses Teams ist die wurfgewaltige Rückraumachse, gegen die wir uns was einfallen lassen müssen. So wie es uns im Hinspiel in Emmerthal über weite Strecken gelungen war. Damals hat meine Mannschaft diese Aufgabe gut gemeistert. Unser Ziel ist, da wir wieder die „Vorgruppe“ zum Heimspiel der 1.Herren im letzten Saisonheimspiel sind, den Kopf hochzunehmen und noch mal eine mit den derzeitigen vorhandenen Möglichkeiten ordentliche Mannschaftsleistung abzuliefern. Personell werden wir erneut einige Veränderungen haben. Die, die Sonntag auf der Platte stehen, sollen noch mal ihre Spielzeit bekommen und sich mit einer ansprechenden Leistung aus dem Punktspielbetrieb der zuende gehenden Saison verabschieden.
Olaf Denecke
(08.05.2009)
TuSpo Bad Münder - TV Damen 18:18 (7:6)
Nicht Vogel, auch nicht Wurm - aber weiter jung und dynamisch
Diesmal will ich mein Fazit zum Spiel in Bad Münder mal vorweg nehmen. Heute nach dem frühen Spiel wollten wir wissen, sind wir nun der frühe Vogel, welcher nach dem Volksmund bekanntlich den Wurm fängt, oder doch nur der Wurm. Nun wir sind beides nicht. Am Biorhythmus hat es sicher nicht gelegen. Alle waren pünktlich hellwach. Wir waren sogar früher am Spielort als die Gastgeberinnen und wir wollten zwei Punkte. Wenn du über die gesamte Spielzeit gegen eine dezimierte Mannschaft spielst, die ihr Heil nur im überharten Spiel sucht, dich nach 54 Spielminuten endlich befreist und nach ungebrochenem Einsatzwillen mit zwei Toren vorn bist, denkst du, wir sind jetzt auf der Zielgerade und alles wird gut. Klar, meistens ist das auch so, wenn du nicht plötzlich gegen acht spielen und in der Abwehr eigentlich mit den Händen in der Tasche spielen musst, im Angriff akzeptieren sollst, dass die Dreischritt-Regel plötzlich, zumindest was uns betrifft, ganz anders ist, willst du nicht auch noch den Schauspielkünsten der Gegnerinnen und dem Handeln von deren Zwei, die über Wohl und Wehe entscheiden, zum Opfer fallen. Schade, es war so und es wurden uns schlicht und einfach der verdiente Lohn und ein Punkt durch dieses Tun genommen. Das ist einfach nur ärgerlich, aber im Nachhinein nicht zu ändern. Nun sei´s drum, so haben wir fast zum Saisonende noch ein Unentschieden für die Saisonstatistik produziert, reichlich eingesteckt und es nützt nichts, der Punkt ist nüchtern betrachtet weg.
Zum Spielgeschehen: 2:0 zügig geführt. Ungewohnte Situation für uns. Gut, schnell gerade gerückt 2:2. Dann 2:4 hinten 4:4. Noch mal das Gleiche bis zum 6:6. Bis zur Halbzeit schon mal drei Zeitstrafen kassiert. 4:6 aus unserer Sicht. Nun das war sicherlich nicht das was wir eigentlich vorhatten. Und böse Schatten waren bereits aufgezogen. Sie hatten sogar Beine. Nun noch mal aufrichten und die ersten 30 Minuten löschen und Neustart.
Nach der Halbzeit haben wir dann sofort den nächsten Gegentreffer hinnehmen müssen. Normal für uns und erstmal kein Problem. In der 39. Spielminute zwei Zeitstrafen gegen uns. Diese Situation konnten wir gut meistern. Torwartwechsel. Was jetzt folgte und was Jacqueline Gudewill jetzt hielt, war super. In 22 Minuten Spielzeit fünf Siebenmeter und drei Gegenstöße abgewehrt war: Klasse. Hatte Laura Wohlgemuth vorher schon stark gespielt und etliche Chancen der Gegnerinnen zunichte gemacht, war das jetzt noch ne Nummer stärker und dass obwohl Jacky unter der Woche krank war. Das Spiel ging jetzt immer hin und her. 10:10, 12:12, 14:14. Und dann war es in der 54. Spielminute soweit. 18:16 für uns, zwei Tore vor, TTO. Die Marschroute war klar. Der unbedingte Wille dieses unrühmliche Spiel für uns zu entscheiden, war in den Augen meiner Spielerinnen zu erkennen. Das Feuer war da, sie wollten diese zwei Punkte, die sie sich so hart erkämpft hätten. Doch sie bekamen sie nicht. Die drei Zeitstrafen, die wir jetzt noch im kurzen Abstand kassierten und die schon beschriebenen Ballverluste ohne eigene Fehler waren zu viel. Das konnte auch die Disqualifikation gegen die „Chefschauspielerin“ der Gastgeberinnen, die mit ihren Einlagen sichtlich Eindruck hinterließ, nicht aufwerten. Schade und sehr ärgerlich. Nun ist es an mir die Mannschaft unter Woche wieder aufzurichten und auf die nächste Aufgabe vorzubereiten.
Ein Saisonspiel haben wir noch. Kommenden Sonntag, 15:00 Uhr in der Rumbruchshölle gegen den derzeitigen Tabellenzweiten und sicheren Aufsteiger zur WSL-Oberliga TSG Emmerthal.
TV 87:
Laura Wohlgemuth, Jacqueline Gudewill, Tina Hoffmann, Sinem Kalies, Morine Verwohlt (2), Sarah Berhörster (1), Franziska Kiene, Isabelle Jacob, Julia Bremer (1), Fabienne Torunski (8), Stephanie Ohrmann, Franziska Stock (4), Antonia Sieck, Cornelia Jacksch (2)
Olaf Denecke
(04.05.2009)
TV Damen am kommenden Sonntag in Bad Münder
Vogel oder Wurm - das ist die Frage
Glaubt man dem Volksmund, dann fängt ja bekanntlich der frühe Vogel den Wurm. Nun, früh geht´s am Sonntagmorgen für uns los. Hoffentlich passt das bei allen in den Biorhythmus. Der Spielplan bestimmt, dass schon um 10:30 Uhr in der Sporthalle der Abraham-Lincoln-Schule angeworfen wird. Dort treffen wir auf einen Gegner, zu dem wir durchaus mindestens auf Augenhöhe sind. Zu dieser offensiven Aussage lasse ich mich jetzt mal hinreißen. Eine Armlänge schneller, wacher und effektiver wäre mir noch lieber. Zur Erinnerung hier angemerkt: Im Hin-(=Heim-)Spiel im Januar war uns ein gutes Spiel mit einer ansprechenden Mannschaftsleistung gelungen. Heimsieg damals! Von da ist unsere Leistungskurve stetig trotz einiger Niederlagen angestiegen. Daher hoffe ich darauf, dass meine Mannschaft ihre mittlerweile weiterentwickelten Tugenden Disziplin, Teamgeist und Einsatzwillen erneut wie in den letzten Spielen auch pünktlich mit Spielbeginn abrufen kann und gut ins Spiel kommt.
Sicherlich wird uns der Gegner da körperlich robust vollen Einsatz abverlangen. Da müssen wir dagegen halten, die gefährlichen und wurfgewaltigen Rückraumspielerinnen binden und uns mit Geduld Tormöglichkeiten herausarbeiten. Entscheidender Faktor aus meiner Sicht wird konzentrierte und willensstarke Abwehrarbeit die Grundlage und der Schlüssel zum eventuellen positiven Spielgeschehen aus unserer Sicht sein. Zudem dürfen uns nicht so viele technische Fehler mit unnötigen Ballverlusten wie letzte Woche unterlaufen. Also kurzum: Unser Wollen und unser Tun auf dem Spielfeld müssen kompatibel sein! Dann ist vielleicht ein Punktgewinn drin. Ob wir dann am Spielende nun der Wurm oder vielleicht doch der Vogel sind, wird sich zeigen. Sonntag 12:00 Uhr wissen wir mehr.
Personell werden wir einige Veränderungen haben. „Anka“ ist nicht an Bord. Diese Lücke werden wir mit unseren Möglichkeiten zu schließen versuchen. Hoffentlich wird Jacqueline Gudewill, die erkrankt ist, bis Sonntag wieder fit. Also Jacky: Hustensaft statt Maibaum!
Olaf Denecke
(01.05.2009)
TV Damen unterliegen TC Hameln 2 14:21 (8:13) Engagierter Auftritt gegen den Tabellenfünften reicht nicht zum Erfolg
Meine Mannschaft hat die von mir geforderte Einstellung gezeigt, engagiert gekämpft, aber letztendlich war es die Summe der eigenen Fehler, die uns zum Verlierer gemacht hat. Wenn du gegen diese kompakte Mannschaft so schnell 0:4 hinten liegst, kostet es einfach zuviel Kraft sich wieder aufzurichten und ins Spiel zu kommen. Zudem fehlt es uns einfach noch an Cleverness.
So war´s geschehen: Schnell, zu schnell, ohne dass wir eigentlich präsent waren, hatte uns der Gast schon vier Dinger eingeschenkt. Laura Wohlgemuth im Tor hatte da nicht die Chance erstmal den Ball anzufassen, bevor es schon eingeschlagen hatte. So einen Willkommensgruß hatten wir nicht vorgesehen. Mit zunehmender Spieldauer gelang es uns dann spielerisch etwas mehr im Spielaufbau zu tun und die Angriffsbemühungen gegen eine kompakt stehende Abwehr des TC zu forcieren. Allerdings erlahmte unser Angriffsspiel immer wieder durch technische Fehler in unseren Reihen. Lediglich drei Tore konnten wir bis zur Halbzeit für uns markieren, obwohl wir nach TTO in der 16.Spielminute bei 2:6 aus unserer Sicht nach personellen und taktischen Veränderungen besser dabei waren. Aber es waren die zu vielen Unachtsamkeiten, mit denen wir dem Gegner immer wieder in die Hände gespielt haben. Halbzeit 3:10 aus unserer Sicht. Nun war klar: entweder erleben wir wieder ein Debakel wie im Hinspiel, als wir seinerzeit in Hälfte zwei 21 Gegentore bekommen haben, oder es gelingt, den Hebel noch mal umzulegen, die mentale und körperliche Frische zu haben, um ein ordentliches Ergebnis zu erspielen.
Aber die harte Realität hat uns gleich nach Wiederbeginn gepackt: vier Tore in Folge in unserem Kasten! Warum auch immer, trotz enger Deckung bekamen wir die Gästeshooterin Carina Liepelt (10 Tore) nicht in Griff, standen selbst phasenweise einer kompakt arbeitenden 4:2 Deckung gegenüber, sodass Ann-Kathrin Puchbauer im Spielaufbau enorme Arbeit zu leisten hatte, unsere beiden Halbspielerinnen früh attackiert und so der Sinn der Sache am Torwurf gehindert wurden. Die Chancen, die uns der Gegner durch Lücken im eigenen Abwehverbund ließ, waren wir wegen der eigenen Fehlerquote nicht zu nutzen im Stande, sodass wir viel Kraft aufwenden mussten, um noch etwas Ergebniskosmetik zu betreiben. Jetzt zahlt es sich doch aus, dass wir in der Saisonvorbereitung viele Kilometer um Stadtoldendorf gelaufen sind. Läuferisch können wir im zweiten Abschnitt noch zulegen. In der Gesamtheit haben wir in der zweiten Halbzeit deutlich besser gespielt. Nun, es ist jetzt nicht mehr zu ändern. 14:21 verloren. An dem, was ich gefordert habe: Einsatzwillen, Teamgeist und Disziplin, hat es nicht gemangelt und eben das ist Motivation genug den Kopf hochzunehmen, in der Woche im Training hart zu arbeiten und sich konzentriert auf die nächste Aufgabe am nächsten Sonntag in Bad Münder vorzubereiten. Genau das werden wir tun, um das Saisonziel zu erreichen. Zwei Möglichkeiten haben wir noch dazu.
TV 87: Laura Wohlgemuth, Jaqueline Gudewill, Sarah Gnioth, Sinem Kalies, Morine Verwohlt (2), Franziska Kiene, Isabelle Jacob, Julia Bremer, Ann-Kathrin Puchbauer (4), Fabienne Torunski (5), Stephanie Ohrmann, Franziska Stock, Antonia Sieck (1) , Cornelia Jacksch (2)

Olaf Denecke / Foto: TAH
(30.04.2009)
TV Damen empfangen TC Hameln 2
Die TV Damen bereiten sich auf das Saisonfinale der WSL-Liga Mitte vor. Bis zum letzen Saisonspiel am 10. Mai spielen wir jetzt im Wochenrhythmus gegen Mannschaften aus allen Tabellenregionen. Wir haben noch zwei Heimspiele und müssen noch auswärts in Bad Münder ran. Den Auftakt zur Runde der letzten drei Spiele stellt die Partie gegen TC Hameln 2 dar. Im Vorprogramm zum Heimspiel der 1.Herren wird am kommenden Sonntag um 15:00 Uhr in der Rumbruchshölle angeworfen. Mit dem TC Hameln stellt sich eine kompakte Mannschaft in Stadtoldendorf vor, die zurzeit auf Platz 5 der Tabelle zu finden ist.
Im Hinspiel hat uns diese Mannschaft eine böse Niederlage beigebracht. Gerade dieses Spiel, das für uns den bisherigen Tiefpunkt der laufenden Saison darstellt, haben wir eingehend analysiert und seitdem stetig kleine Fortschritte gemacht. Wir stellen uns auf eine intensive Partie ein und wollen jetzt noch mal alles daran setzen unser Saisonziel mit ansprechenden Leistungen zu erreichen. Ich fordere dazu von meiner Mannschaft Charakter, Einsatzwillen und Teamgeist als Vorraussetzungen. Wir müssen jetzt laufen, laufen und um jeden Ball kämpfen. Wenn das gelingt geht vielleicht noch was. Warten wir es ab! Hart trifft uns die Tatsache, dass Steffi Rauls jetzt voraussichtlich durch Verletzung bis Saisonende ausfällt. Gerade im Abwehrspiel hatte Steffi in den letzen Wochen eine deutliche Leistungssteigerung zu verzeichnen. Ansonsten werden wir personell noch einige Veränderungen zur Vorwoche haben.
Olaf Denecke
(24.04.2009)
MTV Rohrsen 2 - TV 87 endet 21:9 (10:3)
Tina Hoffmann beschenkt sich selbst
Die Story zu unserem Auftritt in Rohrsen ist kurz und einfach erzählt. Wir sind dem potentiellen Aufstiegskandidaten zur WSL-Oberliga mit 21:9 unterlegen. Klar war diese Niederlage einkalkuliert und ob unserer eigenen Möglichkeiten am Spieltag nicht zu vermeiden. Dennoch haben wir uns gegen einen Gegner, der uns in allen Belangen deutlich athletisch und technisch überlegen war achtbar geschlagen. Der MTV Rohrsen kann dadurch, dass die Mannschaft durchgehend mit guten Einzelspielerinnen besetzt ist, über 60 Minuten Tempo gehen und so jeden Gegner ständig unter Druck setzen. Trainer Steffen Rasch hat da eine tolle Truppe zusammen. Meine Bewertung ist: dieses Team wird den Aufstieg perfekt machen. Wir lagen schnell 0:4 hinten, konnten uns dann mit zunehmender Spieldauer etwas befreien. Doch der Rückstand war schon zu deutlich. Es galt das Mögliche an diesem Tag zu bringen und ein Debakel zu vermeiden. 3:10 zur Halbzeit in Rückstand.
Nach Wiederanpfiff zu Hälfte zwei konnte Rohrsen auch gleich wieder vier Tore infolge markieren, ohne dass uns etwas Zählbares gelang. 3:14 war dann doch zu deutlich um noch dran zu glauben, dass für uns noch was geht. Mit zunehmender Spieldauer waren unsere Defizite nicht mehr zu übersehen. Nun sei´s drum, am Ende 9:21 gegen uns. Dennoch gab es auch bei uns noch eine kleine Erfolgsstory, die aus meiner Sicht wieder ein Teil im Gesamtbild der laufenden Saison darstellt und Ergebnis kontinuierlicher Trainingsarbeit, Fleiß und Geduld ist. Tina Hoffmann konnte an ihrem Geburtstag ihr erstes Saisontor erzielen. Jetzt ist wichtig das die Mannschaft sich unter Woche wieder aufrichtet, alle den Kopf hochnehmen und sich in Richtung nächstes Spiel am kommenden Sonntag gegen TC Hameln vorzubereiten. Für uns geht es jetzt mit drei noch ausstehenden Spielen ins Saisonfinale. Wir treffen in den nächsten Wochen auf Gegner aus allen Tabellenregionen. Bei entsprechender Einstellung, Trainingsarbeit und Konzentration auf das Wesentliche ist aus meiner Sicht noch ein Erfolgserlebnis möglich.
TV 87: Laura Wohlgemuth, Jacqueline Gudewill, Sarah Berhörster, Stephanie Rauls, Tina Hoffmann (1), Morine Verwohlt (1), Franziska Stock (2), Franziska Keine, Isabelle Jacob, Stephanie Ohrmann, Antonia Siek, Cornelia Jacksch (5)
Olaf Denecke
(21.04.2009)
TV Damen vor nächstem „dickem Ding“
Samstag zu Gast im Hohen Feld
Zur Zeit hat es unser Spielplan in sich. War es vor Ostern der derzeitige Tabellenführer HSG Lügde/Pyrmont 2, mit dem wir es zu tun hatten, ist am kommenden Samstag kein Geringerer der Gegner als der aktuelle Tabellendritte MTV Rohrsen 2. Angeworfen wird im Hohen Feld um 17:30 Uhr.
Wir werden dort auf eine Mannschaft treffen, die zur Zeit alles daran setzt, den Aufstieg in die WSL-Oberliga Wirklichkeit werden zu lassen, in den letzten Wochen stetig gepunktet hat und derzeit im Projekt Aufstieg spielberechtigte Spielerinnen aus dem Oberligateam zu Einsatz bringt. Alles legitim, in Ordnung und aus meiner Sicht logisch, um zielgerichtet den Unterbau unter der 1. Damen zu verbessern. In Sachen Damenhandball in unserer Region ist MTV Rohrsen zur Zeit die Nr. 1. Wir werden also auf eine starke Heimmannschaft treffen, die in der Breite gut ausgebildet, körperlich und athletisch sehr stark ist und keine Torchance einfach liegen lässt. Diese Mannschaft wird aus meiner Sicht den Aufstieg klarmachen. Fraglich nur, auf welchem Tabellplatz. Die Vorentscheidung dazu fällt sicherlich am 26.04.09, wenn dann Erster und derzeit Dritter direkt aufeinander treffen. Am Ende würde aber auch Platz Drei zum Aufstieg reichen, denn TSG Emmerthal hat ja die Tür zur WSL Oberliga schon aufgemacht.
Für uns sind die Vorzeichen die gleichen wie vor zwei Wochen. Wir sind krasser Außenseiter, wollen aber ein gutes Spiel abliefern und wenn möglich eigene Akzente setzen. Wichtig wird sein, dass wir gut ins Spiel kommen und nicht zu früh deutlich in Rückstand geraten. Wenn es meiner Mannschaft noch mal gelingt, wie in den Vorwochen Charakter zu zeigen, diszipliniert und leistungsbereit eine geschlossene Mannschaftsleistung abzurufen, dann können wir sicherlich ein ordentliches Spiel abliefern. Auch um uns Motivation für unser Restprogramm zu holen. Personell werden wir diesmal leichte Veränderungen haben.
Olaf Denecke
(17.04.2009)
Damenmannschaft unterliegt dem Tabellenführer
TV Damen verlieren gegen die HSG Pyrmont/Lügde 2 mit 13:16 (3:8)
Wenn man gegen den Tabellenführer, der jetzt 14 Spiele infolge gewonnen hat, verliert, dann kann man auch in der Niederlage zufrieden sein. Nämlich dann, wenn die Mannschaft eine entsprechende Leistung abgeliefert hat, man gegenüberstellt, was derzeit leistungsmäßig möglich ist und welche Möglichkeiten vorhanden sind. Selbstverständlich war die Niederlage einkalkuliert. Es galt die Mannschaft so auf die Platte zu bringen, dass sie in der Lage ist, ein ähnliches Debakel wie im Hinspiel zu vermeiden. Daher ist es umso wertvoller festzustellen, wie die Mannschaft die schwere Aufgabe gemeistert hat. Vorweggenommen: sie hat eine prima Leistung abgeliefert, aufopferungsvoll gekämpft, sich eigene Möglichkeiten erarbeitet und sich über die gesamte Spielzeit an meine Vorgaben gehalten. In der zweiten Hälfte konnten wir noch mal zulegen. Betrachtet man beide Hälften für sich, dann haben wir diese sogar für uns entscheiden können. Schade nur, dass wir wieder einige gute Tormöglichkeiten nicht genutzt haben. Aber nun nicht mehr zu andern und nachtrauern hilft nicht. Ich bin sehr zufrieden wie sich die Mannschaft präsentiert hat.
Wir hatten schnell 0:4 zurückgelegen und Erinnerungen an das Hinspiel kamen wieder hoch. Doch diesmal ging´s nicht ungebremst weiter, sondern wir konnten uns mit zunehmender Spieldauer eigene Möglichkeiten herausspielen. Konzentriert in der Abwehr arbeitend, mit einer unermüdlich ackernden Ann-Katrin Puchbauer auf der vorgezogenen Position konnten wir den Untergang verhindern. Über 3:6 konnten wir uns etwas befreien. Halbzeit 3:8. Bis dahin waren vier Tore der Gäste über 7m gefallen. Kein Grund für uns aufzustecken. Weitermachen und das Positive aus der ersten Hälfte mitnehmen. Es ist gelungen. Wir konnten den Gegner lange Zeit binden und verhindern, wieder deutlich in Rückstand zu geraten. Auch diesmal gelang es der Mannschaft im Unterzahlspiel durch Zeitstrafen, immerhin sieben gegen uns, die notwendige Ruhe zu bewahren, taktische Maßnahmen umzusetzen und zu erleben, dass sie hier mittlerweile auf einem guten Weg ist. Wir waren diejenigen, die in der zweiten Hälfte mehr Akzente setzen und uns Torchancen erarbeiten konnten. Unsere Rückraumachse hatte Schwerstarbeit zu verrichten, um das Angriffspiel organisiert in Richtung gegnerisches Tor zu bringen. Beide Kreisläuferinnen gingen voll drauf, kamen aber gegen die sichere Abwehr der Gäste nicht richtig zum Zug. Unsere Abwehr hat ihre Aufgabe gut gelöst. Aufmerksam und energisch genug, um wenig Möglichkeiten zuzulassen. Sarah Gnioth und Anna Bremer im Zusammenspiel im Mittelblock sind im Saisonverlauf zu einer sicheren Bank geworden und konnten dies erneut unter Beweis stellen. Alternativ haben sich Morine Verwohlt und Steffi Rauls hier ebenso bewährt. Zum Spielende konnten wir, da die Kraft da war, nochmal, nachdem wir 10:16 hinten waren, drei Tore in Folge erzielen. Unsere Trainingsarbeit und Geduld trägt langsam Früchte. Die Leistungskurve, orientiert an unseren derzeitigen Möglichkeiten, steigt an und stabilisiert sich.
TV 87: Laura Wohlgemuth, Jacqueline Gudewill, Sarah Gnioth, Stephanie Rauls, Tina Hoffmann, Sinem Kalies, Anna Bremer (3), Morine Verwohlt, Sarah Berhörster, Franziska Kiene, Isabelle Jacob, Ann-Katrin Puchbauer (5), Fabienne Torunski (5), Stephanie Ohrmann
Olaf Denecke
(07.04.2009)
TV Damen erwarten HSG Lügde/Pymont 2
Sonntag ist der Tabellenführer zu Gast
Im Hinspiel in Lügde hatte uns ein wahrer Herbststurm vom Ramberg geblasen. 23:5 hatten wir verloren und sind dabei noch gut weggekommen. Nach dem Spiel hatte ich mich zum Gegner so geäußert: Wir hatten es mit einer Mannschaft zu tun, die über gute Einzelspielerinnen auf allen Positionen verfügt, athletisch gut ist und über ausgeprägte spielerische Möglichkeiten verfügt, wenn man sie denn ins Spiel kommen lässt. Kurzum diese Mannschaft war uns in allen Belangen überlegen. Ich erwarte die Mannschaft zum Saisonende ganz weit oben in der Tabelle. Nun zum jetzigen Zeitpunkt ist die Mannschaft Tabellenführer, hat seit ihrer bisher einzigen Saisonniederlage am 23.09.08, 13 Spiele infolge gewinnen können. Ich habe die Mannschaft zwischendurch mal spielen sehen können und fühle mich in meiner Aussage vom Hinspiel bestätigt. Die Mannschaft um Spielmacherin Simone Stein marschiert. Mein Trainerkollege Bernd Wojtera, mit dem ich zusammen meine Trainerausbildung gemacht habe, hat ne tolle Truppe beieinander und gute Voraussetzungen in Lügde. Lediglich der Umstand, dass die erste Damenmannschaft der HSG Lügde/Pyrmont bereits in der WSL-Oberliga spielt, wird den Aufstieg verhindern. Ob es am Saisonende zur Meisterschaft reicht, wird sich noch zeigen, da Emmerthal und Rohrsen 2 dicht dahinter in der Tabelle sind. Das Restprogramm wird entscheidend sein.
Nun wir werden also am Sonntag auf eine völlig andere Mannschaft mit einer ganz anderen Spielanlage als in der Vorwoche treffen. Ich hoffe meine Mannschaft kann noch etwas vom Schwung des Heimsieges vor einer Woche auf das Spielfeld transportieren. Seit Jahresbeginn hat sich ein deutlicher Anstieg unserer Leistungskurve eingestellt. Allerdings lässt der sich ob der Niederlagenserie in der Hinrunde nicht deutlich an der Tabelle ablesen. Meine Mannschaft hat sich weiterentwickelt und ist mittlerweile in der Lage, taktische Vorgaben umzusetzen und die eigenen Möglichkeiten zu nutzen, wenn denn die notwendige Konzentration so wie letzten Samstag da ist. Aber wir sind auf Kurs in Richtung Saisonziel.
Für Sonntag ist die Ausgangssituation klar. Wir sind krasser Außenseiter, wollen aber ein gutes Spiel abliefern und, wenn möglich, eigene Akzente setzen. Wichtig wird sein, dass wir gut ins Spiel kommen und nicht zu früh deutlich in Rückstand geraten. Wenn es meiner Mannschaft gelingt, wie in der Vorwoche diszipliniert und leistungsbereit eine geschlossene Mannschaftsleistung abzurufen, dann können wir sicherlich ein ordentliches Spiel abliefern.
Personell werden wir leichte Veränderungen haben. Ein Fragezeichen steht noch hinter dem Einsatz von Fabienne Torunski die sich im Training verletzt hat. Abwarten, bis Sonntag haben wir noch Zeit!
Olaf Denecke
(03.04.2009)
TV Damen feiern verdienten Heimsieg
Klares 22:14 gegen die HSG Fuhlen-Hess.Oldendorf
Nach Spielschluss freuten sich die 14 Hauptdarstellerinnen auf Stadtoldendorfer Seite zu recht über zwei eingefahrene Punkte und den verdienten Heimsieg. Ich bin sehr zufrieden, wie sich meine Mannschaft präsentiert hat. Eine engagierte Mannschaftsleistung war aus meiner Sicht der Schlüssel zum Erfolg. Es ist uns gelungen unter der Woche die bittere Niederlage der Vorwoche zu verarbeiten. Die Mannschaft war rechtzeitig zum Anwurf motiviert und bereit sich voll reinzuhängen. So hatte ich mir das erhofft. Und am Ende ist die Mission Punktgewinn ja geglückt.
Nach obligatorischen Rückstand sind wir gut ins Spiel gekommen, konnten zügig ausgleichen, nachlegen, in Führung gehen und diese bis zum Spielende auch behalten. Unsere Spielanlage war diesmal nicht von einer hohen eigenen Fehlerquote geprägt, sondern auf der Grundlage einer gut und diszipliniert arbeitenden Deckung haben wir uns immer wieder Angriffsmöglichkeiten geschaffen, diesmal nicht so überhastet den Abschluss gesucht, dabei sogar noch ein paar „dicke Dinger“ liegen lassen. Sei`s drum. War diesmal nicht spielentscheidend. Viel mehr war der Faktor entscheidend, dass die taktische Vorgabe für die Abwehr, gegen die gefährlichste Angreiferin der Gäste, Kerstin Eggers, zu arbeiten und ihre gefährlichen Würfe aus dem linken Rückraum zu verhindern, anderseits die Anspiele an den Kreis zu stören, prima eingehalten und von Erfolg gekrönt war. Das war ne Energieleistung, Prima gemacht! Bis zur Halbzeit konnten wir uns noch nicht so richtig absetzen. 9:7 aus unserer Sicht. Aber Führung gegen diesen Gegner und Motivation genug für Hälfte zwei.
Nach der Pause haben wir einen guten Start erwischt. Drei Tore für uns in Folge. Es ging gut! Kleiner als vier Tore vor für uns ist der Abstand nicht mehr geworden. Die Kraft hat gereicht. Die notwendie Konzentration war da. Die Phase, als wir zwischenzeitlich mit doppelter Unterzahl auf dem Spielfeld standen, hat die Mannschaft gut gemeistert, anschließend noch mal zugelegt und den verdienten Sieg nach Hause gebracht. 22:14 gewonnen. Ein schöner, unerwarteter Erfolg. Wichtig für die Moral. Denn nächsten Sonntag, 05.04.09, kommt dann die aus meiner Sicht spielerisch beste Mannschaft der Staffel, HSG Lügde-Pyrmont 2, zu uns. Anwurf ist dann um 13:30 Uhr.
Olaf Denecke
TV 87: Laura Wohlgemuth, Jacqueline Gudewill, Sarah Gnioth, Stephanie Rauls (1), Sinem Kalies, Anna Bremer (3), Morine Verwohlt, Sarah Berhörster, Franziska Kiene, Ann-Katrin Puchbauer (6), Fabienne Torunski (9), Stephanie Ohrmann, Franziska Stock, Cornelia Jacksch (3)
(01.04.2009)
TV Damen erwarten nächsten „dicken Brocken“
Heimspiel am Samstag gegen HSG Fuhlen-Hess.Oldendorf 2
Der nächste schwere Gegner für die TV Damen ist am Samstag, 28.03.09, die HSG Fuhlen-Hess.Oldendorf 2. Anwurf ist um 15:30 Uhr in der „Rumbruchshölle“. Das Hinspiel haben wir 22:18 verloren. Dabei hatten wir zur Halbzeit klar zurückgelegen, sind aber nicht eingebrochen, sondern haben mit ausgezeichneter Moral und Einsatzwillen in der zweiten Hälfte den Gegner sichtlich an den Rand einer Niederlage gebracht. Leider nicht ganz gelungen.
Nun es wird wichtig sein, wie meine Mannschaft die ganz bittere Niederlage der letzen Woche verarbeitet hat. Die muss raus aus den Köpfen. Wenn uns das gelingt, dann haben wir ein neues Spiel mit allen Möglichkeiten auf unserer Seite. Es liegt an uns, diese zu nutzen. Am Samstag kommt eine Mannschaft zu uns, die ganz bestimmt auf Wiedergutmachung aus ist, um die Heimspielniederlage gegen TV Bodenwerder von der letzen Woche auszumerzen. Und die sind brandgefährlich. Klar ist, dass wir jetzt ein schweres Programm vor uns haben, und wir müssen an die Grenze gehen, um wieder in die Spur zu kommen. Die Mannschaft muss Charakter zeigen. Jetzt sind „Typen“ gefragt. Da wir am Samstag das Vorspiel vor der II.Herren bestreiten, hoffen wir auf Unterstützung von den Rängen. Bis dann!
Olaf Denecke
(27.03.2009)
MTV Holzminden : TV Damen 19:16 (11:7)
Franzi Kiene belohnt sich selbst mit ihrem ersten Saisontor
Es ist wieder eine kleiner Baustein in der bescheidenen Erfolgsgeschichte der TV Damen in der laufenden Saison: Franzi Kiene hatte diesmal das Vertrauen des Trainers ob ihrer guten Trainingsleistungen bekommen, war in der Startsieben und konnte ihr erstes Saisontor erzielen. „Es war einfach an der Zeit und es ist gelungen. Ich hoffe Franzi kann die Motivation durch ihr erstes Tor und auch durch ihre gute Leistung am Samstag noch eine Zeit lang mitnehmen.“
Ansonsten lagen am letzten Samstag Jubel und Niedergeschlagenheit, Freude und Tränen dicht beieinander. Am Ende waren es leider Tränen. 19:16 verloren! Ich war zuversichtlich, dass wir eine gute Rolle spielen könnten. Die Mannschaft hatte im Training gut gearbeitet. Alle wussten, was uns erwartet. Wenn ich dann nach 12:51 Minuten das erste TTO nehmen muss, weil wir 2:7 zurückliegen und dabei reihenweise grausame Fehler gemacht haben, überwiegend durch Nachlässigkeiten im Angriffsspiel, die postwendend bestraft wurden, dann müssen einige bei einer anderen Mannschaftsbesprechung gewesen sein. Das war sehr ärgerlich und im Nachhinein der Grundstein für die Niederlage. Es ist uns dann gelungen, mit einem hohen Aufwand an körperlichem Einsatz langsam ins Spiel zu finden. 7:11 aus unserer Sicht zur Halbzeit.
In der zweiten Hälfte war die Einstellung bei uns dann besser. Trotzdem unheimlich schwer und aufwendig, gegen einen solchen Gegner einen 4-Tore-Rückstand aufzuholen. Es folgte dann doch der Entschluss, Jennifer Kumlehn, der 5 Tore aus dem Stand aus dem Rückraum gelangen, in Manndeckung zu nehmen. Die spielerischen Möglichkeiten haben eben nicht ausgereicht. Gerade vor dieser Spielerin hatte ich eindrücklich gewarnt. Besonders Steffi Rauls in der zweiten Hälfte hat diese schwere Abwehraufgabe gut gelöst. Zwischenzeitlich war der MTV dann auf 14:11 davongezogen. Doch wir konnten uns noch mal aufbäumen, mit viel Aufwand auf 13:14 verkürzen. Ann-Kathrin Puchbauer zeichnete sich in dieser Phase mit ihren starken 1gegen1 Aktionen aus, Fabienne Torunski konnte trotz erheblicher Körperkontakte mit den Abwehrspielrinnen des MTV sechs Treffer markieren. Leider hatten wir ansonsten im Angriffsspiel nicht viel zu bieten. Über den Kreis ging gegen dieses Abwehrbollwerk fast nichts. Immer wieder wurde heftig ausgeteilt. Zuwenig wurden die sich bietenden Chancen genutzt. Fehlwürfe en masse. In dieser entscheidenden Spielphase mussten wir, nachdem bei 13:14 ein TTO gefolgt war, wegen der Gegebenheiten auf dem Spielfeld und in der Halle bis zum Ende gegen „9“ spielen. Trotz deutlich nachlassender Kräfte beim Gegner konnten wir daraus kein Kapital schlagen. Der überharten Gangart hatten wir dann nichts Wirkungsvolles entgegenzusetzen.
„Das wir das Spiel verloren haben ist am Ende die logische Folge der Summe eigener Fehler. Die ersten 12 Minuten waren absolut unterirdisch. Da hatten einige (wenige) den Kopf wohl bei anderen Dingen und es wurden genau wieder die Fehler gemacht, die ich schon ungezählte Male angesprochen habe. Mit so einer Einstellung geht´s nicht. Darüber werden wir unter der Woche reden. Wenn die Mannschaft dann Moral zeigt und so aufopferungsvoll kämpft, entmutigt mich das nicht, was unser Saisonziel betrifft, ist aber deshalb ärgerlich, dann ein Spiel herzugeben, das wir nicht hätten verlieren müssen. Was bleibt ist: Viel investiert, aber nichts gewonnen. Schade! Nun gilt es die nächste Aufgabe am kommenden Samstag anzugehen. Heimspiel um 15:30 Uhr gegen HSG Fuhlen-Hess.Oldendorf 2. Und die sind dann bestimmt brandgefährlich, da sie am Sonntag, warum auch immer, ihr Heimspiel gegen TV Bodenwerder verloren haben und dann bestimmt auf Wiedergutmachung aus sind."
TV 87: Laura Wohlgemuth, Jacqueline Gudewill, Sarah Gnioth, Stephanie Rauls, Sinem Kalies, Anna Bremer (1), Morine Verwohlt, Franziska Kiene (1), Julia Bremer, Ann-Katrin Puchbauer (6), Fabienne Torunski (6), Stephanie Ohrmann, Franziska Stock (1), Cornelia Jacksch (1)
Olaf Denecke
(23.03.2009)
TV Damen zum „Derby“ nach Holzminden
Ganz schwere Aufgabe beim MTV
Nach erneut zweiwöchiger Spielpause greifen die TV Damen am Samstag, dem 21.03.2009, mit einem Auswärtsspiel beim MTV Holzminden wieder in den Spielbetrieb ein. Anwurf ist um 14:15 Uhr in der Sporthalle Liebigstraße.
„Wir hatten jetzt wieder zwei Wochen ohne Spiel, und mit dem MTV haben wir einen Gegner vor der Brust, der uns sicherlich vor eine ganz schwere Aufgabe stellen wird. Seid Jahresbeginn durchlebt die Mannschaft von Guntram Schmidt ein Auf und Ab in ihren Spielergebnissen und ist sicherlich zur Zeit hinter ihren eigenen Erwartungen zurück. Und gerade das macht diese Aufgabe so schwer. Diese gestandene Mannschaft wird alles daran setzen uns deutlich zu schlagen, um sich selbst ein bisschen zu befreien und Motivation zurückzuholen. Im Hinspiel haben wir eine gute Mannschaftsleistung gezeigt, dem MTV lange Paroli geboten und am Ende etwas unglücklich mit zwei Toren verloren. Aus meiner Sicht hat das Spiel für beide Mannschaften wegen der derzeitigen Tabellenkonstellation durchaus noch besondere Bedeutung für den weiteren Saisonverlauf. Ich erwarte einen hochmotivierten Gegner dessen Stärke die mannschaftliche Geschlossenheit gepaart mit Routine und dem Prunkstück, dem wurfstarken Rückraum, ist. Ich hoffe, dass wir trotz Spielpause noch etwas Schwung vom Auswärtserfolg in Bodenwerder mitnehmen können. Entscheidend für uns wird sein, dass wir schnell ins Spiel finden und nicht zu früh deutlich in Rückstand geraten. Meine Mannschaft muss mit der gleichen Einstellung wie in Bodenwerder auf die Platte kommen, von Anfang an voll da sein und sich bietende Möglichkeiten konsequent nutzen. Dazu bedarf es zweifelsohne des vollen Einsatzes und der notwendigen Konzentration auf das Wesentliche. Personell sind wir sicherlich gut aufgestellt. Es ist vielleicht, wenn alles zusammen passt, was möglich. Klar ist das „Runde muß ins Eckige“. Ich sehe den MTV jedoch eindeutig in der Favoritenrolle."
Olaf Denecke
(19.03.2009)
TV Bodenwerder : TV Damen 12:14 (5:8)
TV Damen „gehen nicht baden“ sondern bringen zwei (+)Punkte aus Bodenwerder mit
„Ich bin mit der tollen Leistung meiner Mannschaft heute sehr zufrieden und freue mich für die Mädels, dass der Erfolg in Bodenwerder am 1. März gelungen ist. Wir hatten keine optimale Vorbereitung auf das Spiel, vier Wochen Spielpause nach der Heimniederlage gegen VFL Hameln, immer wieder Ausfälle durch Abwesenheit oder Krankheit, die eine gezielte Trainingsarbeit fast unmöglich gemacht haben, aber auf den Punkt waren alle da, wo ich sie hatte hinbringen wollen: Hellwach, diszipliniert und mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung, zum vollen Einsatz bereit hat sich die Mannschaft belohnt und ein wichtiges Erfolgserlebnis geholt.“
Der dem TVB entgegengebrachte Respekt war durchaus angebracht und alle hatten sich verinnerlicht, wie etwas für uns gehen könnte. Das Spielergebnis spiegelt eigentlich nicht den Spielverlauf so wieder, wie er diesmal war. Von Anfang an konnten wir in Führung liegend das Spiel kontrollieren und kamen auch nicht ernsthaft in Gefahr diese abzugeben. Eine neue und ungewohnte Erfahrung für uns. Aus einer kompakt stehenden, konsequent arbeitenden Abwehr heraus, die wenig zuließ, haben wir uns immer wieder gute Möglichkeiten für unser Angriffsspiel erarbeitet. Eine diesmal deutlich geringere Quote an technischen Fehlern oder unnötigen Ballverlusten war der Grundstein für den Erfolg. Vier der fünf Gegentore in der ersten Halbzeit resultierten aus Siebenmetern für den Gastgeber. Zwei gewohnt sichere Torhüterinnen, die den nötigen Rückhalt gaben, ein über weite Strecken gut organisiertes Rückraumspiel mit einer erneut gut aufgelegten und sechsmal erfolgreichen Torschützin Fabienne Torunski und einer in Angriff am Kreis und in Abwehr effektiv arbeitenden Stefanie Rauls, mit deutlich ansteigender Form, gepaart mit der prima Leistung der gesamten Mannschaft machten den entscheidenden Vorteil gegenüber dem TVB aus.
Alle haben ihre Spielzeit bekommen, sich bewährt und sicherlich ob der eigenen guten Leistung an Selbstvertrauen gewonnen. Alles in allem ein Erfolg in doppelter Hinsicht und wichtig für den weiteren Saisonverlauf. Zwei Wochen spielfreie Zeit liegen jetzt vor uns, bevor wir dann am 21.März beim MTV Holzminden antreten müssen. Und das wird eine ganze schwere Aufgabe.
TV 87: Laura Wohlgemuth (1 7m geh.), Jacqueline Gudewill (1 7m geh.), Sarah Gnioth, Tina Hoffmann, Anna Bremer (1), Morine Verwohlt, Sarah Berhörster, Franziska Keine, Isabelle Jacob, Ann-Katrin Puchbauer (2), Fabienne Torunski (6), Franziska Stock, Stephanie Rauls (2), Cornelia Jacksch (3)
Olaf Denecke
(06.03.2009)
TV Damen greifen nach Spielpause wieder ins Geschehen ein,
wollen aber nicht „baden gehen“!
Eine spieltechnisch bedingte vierwöchige Spielpause geht am kommenden Sonntag für die TV Damen zu Ende. Dann geht´s zum Auswärtsspiel nach Bodenwerder und es heißt Farbe bekennen und sehen, ob die eigentlich viel zu lange Pause zum jetzigen Zeitpunkt positiv war und die Heimniederlage vom 1. Februar verdaut ist oder ob es erstmal wieder dauert, bis der Motor anspringt und rundläuft. Nun, positiv ist zumindest, dass es zur Zeit keine ernsthaften Verletzungen gibt und wir personell gut aufgestellt sind. Der Kader ist nahezu komplett.
Die Aufgabe am Sonntag wird eine ganz schwere. Wir spielen gegen einen Gegner, den wir im Hinspiel besiegen konnten. Aber ich habe großen Respekt vor dem TVB. Die Mannschaft hat im Gegensatz zum Hinspiel zwischenzeitlich personell aufgerüstet und hat sicherlich mehr drauf, als es der derzeitige Tabellenplatz vermuten lässt. Wir treffen auf eine Mannschaft, die nicht einfach zu spielen ist und mit ihrer Routine jugendlichem Ehrgeiz energisch entgegentritt. Ich erinnere an das Hinspiel, als wir erstmal einem Rückstand hinterher gelaufen sind und es eine Zeit lange brauchte, bis wir uns befreien konnten. Wir haben die Spielpause bedingt durch Abwesenheiten und Ausfälle nicht so intensiv trainieren können, wie ich es mir gewünscht hätte. Nun sei`s drum. Die Mannschaft weiß um die Schwere der Aufgabe. Wenn es uns gelingt, dass alle am Sonntag hellwach, diszipliniert und bereit sind alles zu geben, so wie sie es beim Auswärtssieg bei VfBHW Hameln getan haben, dann ist vielleicht etwas möglich. Klar ist: Auch wenn das Hallenbad gleich nebenan ist, baden gehen wollen wir nicht!
Schaun mer mal!
Olaf Denecke
(27.02.2009)
Damenteam landet Auswärtssieg in Hameln bei VfBHW
Jacqueline Gudewill hält den Erfolg fest
Am Sonntagabend, 25.01.09, 18:20 Hölle Nord in Hameln zeigte die Anzeigetafel das Spielergebnis von 23:18. Doch diesmal wird das Ergebnis aus Sicht des TV 87 angezeigt. Euphorisch und ausgelassen freuen sich die jungen TV Damen berechtigt über den Erfolg an dieser schwierigen Spielstätte.
Meine Mannschaft hat heute eine prima Mannschaftsleistung mit vollem Einsatz über die gesamte Spielzeit mit der notwendigen mentalen Stärke auf die Platte gebracht. Sie hat meine Vorgaben diszipliniert umgesetzt, sich voll reingehängt und sich so zwei unerwartete Punkte im Haben geholt. Der frühe Einsatz von Fabienne Torunski nach Verletzungspause war sicherlich riskant, aber es ist gut gegangen und Fabi hat mit ihrer sehr guten Leistung und 10 Toren wesentlichen Anteil am Erfolg. Immer wieder hat sie den Ball gefordert und auf beiden Halbpositionen effektiv gearbeitet. Letztendlich bin ich froh, dass sie „heil“ das Spiel beendet hat.
Der Garant für unseren Erfolg aber war Jacqueline Gudewill im Tor. Was „Jacky“ gehalten hat war einfach nur klasse. Diesmal in der Startsieben war sie von Anfang an da und hat mit tollen Paraden und reaktiosschnellen Aktionen von Anfang an den notwendigen Rückhalt gegeben. Sie konnte wieder einmal entscheidende Situationen für die Mannschaft meistern. Drei gehaltene Siebenmeter und etliche eigentlich unmögliche Abwehrtaten haben die Mannschaft auf Kurs gehalten. Prima klappt das Zusammenspiel mit Laura Wohlgemuth. Die beiden ergänzen sich prima und helfen sich gegenseitig. Das verdiente Lob der Mannschaft nach Spielschluss hinterließ bei ihr schon deutliche Spuren.
Nur Fabi und Jacky gewinnen so ein Spiel selbstverständlich nicht allein. Die Rückraumachse hat erneut ein starkes Spiel gemacht. In welcher personellen Zusammensetzung auch immer. Alle Spielerinnen haben auf ihren Positionen ihre Aufgaben prima erfüllt. Der Abwehrverbund hat diesmal von Anfang an gut gestanden und wenig zugelassen. Sarah Berhörster gewinnt langsam an Selbstvertrauen und konnte sich wieder in die Torschützenliste eintragen. Morine Verwohlt diesmal auch meist auf Außen konnte ebenfalls zwei Treffer durch gutes Kombinatsspiel mit der „Halben“ markieren. Ann-Katrin Puchbauer erneut stark in Abwehr und Angriff bringt mit ihrer kreativen und athletischen Spielweise konstant die notwendigen Impulse.
Wir haben heute mal das notwendige Glück auf unserer Seite gehabt und uns durch diese tolle und disziplinierte Mannschaftsleistung zwei unerwartete Punkte geholt und an die beiden guten Spiele in diesem Jahr angeknüpft. Ich freue mich für meine Mannschaft, dass dieser Erfolg gelungen und endlich mal eingetreten ist, was ich immer gesagt habe: Irgendwann werden wir uns Punkte holen, mit denen wir nicht rechnen, wenn wir kontinuierlich weiterarbeiten und Geduld haben.
Durch unseren Sieg konnten wir uns in der Tabelle etwas verbessern. Eine weitere Überraschung ist sicherlich der Heimsieg von Bad Münder gegen MTV Holzminden gestern.
Nun heißt es für uns unter der Woche weiterarbeiten und uns auf das Spiel am kommenden Sonntag vorzubereiten.
Dann kommt mit VFL Hameln ein ganz dicker Brocken in die Rumbruchshölle. Anwurf ist dann um 14:00 Uhr.
TV 87:
Jacqueline Gudewill 3 (7m geh), Laura Wohlgemuth, Anna Bremer (2), Morine Verwohlt (2), Sarah Berhörster (1),
Franziska Keine, Isabelle Jacob, Julia Bremer (1), Ann-Katrin Puchbauer (2), Fabienne Torunski (10),
Stephanie Ohrmann, Antonia Sieck, Stephanie Rauls (2), Cornelia Jacksch (3)
Olaf Denecke
(26.01.2009)
TV Damen unterliegen nach gutem Spiel in Emmerthal 12:18 (4:8)
Erstes Saisontor für Isabelle Jacob
Das Damenteam ist mit einer 12:18 Niederlage aus Emmerthal zurückgekehrt. Die Niederlage beim potentiellen Aufstiegskandidaten zur WSL-Oberliga war einkalkuliert, fiel aber wesentlich geringer aus, als eigentlich erwartet. Und dies liegt hauptsächlich daran, dass meine Mannschaft über weite Strecken des Spiels ein gute Mannschaftsleistung abgeliefert, organisiert und mit hohem kämpferischen Einsatz gearbeitet hat.
Bis zur Mitte der ersten Halbzeit waren wir die aktivere Mannschaft. Erst als TSG-Trainer Michael Andrejew nach 11:27 min Spielzeit sein Team zum ersten TTO zusammengeholt und eine lautstarke Ansage gemacht hatte, kamen die Gastgeberinnen besser ins Spiel. Bis zur 14. Spielminute hatten wir in einem torarmen Spiel zweimal geführt und bis dahin ein 4:4 herausspielen können. Als der Druck auf unser Tor durch Umstellungen im Team von Emmerthal stärker wurde, verloren wir ein wenig die Linie und mussten bis zur Halbzeit vier Gegentore infolge einstecken.
Diesmal ist es uns gelungen den obligatorischen 10 Minuten Tiefschlaf nach dem Seitenwechsel wegzulassen. Es gelang uns nach Wiederbeginn, den ersten Treffer der zweiten Hälfte zu erzielen und nicht einzubrechen, da wir jetzt des öfteren Treffer aus dem Rückraum hinnehmen mussten, da wir nicht schnell genug Gegenwehr leisten konnten.
Hier hatte meine Mannschaft dann doch meine Anweisungen nicht so richtig verinnerlicht und war auch nicht in der Lage hier entscheidende Gegenwehr zu leisten. Dennoch haben wir die Gastgeberinnen ein ums andere Mal in Verlegenheit gebracht, selbst Tore erzielen können und dafür gesorgt, dass die Unzufriedenheit bei den Emmertalerinnen nicht zu übersehen war. Sie leisteten sich jetzt einige Frustfouls, die entsprechend bestraft wurden, die sie eigentlich nicht nötig haben. Es gelang uns aber dagegen zu halten und nicht, wie befürchtet, aus der Halle geschossen zu werden. Ja, hätten wir unsere Quote an technischen Fehlern, die wiederholt zu Ballverlusten geführt und gute eigene Torchancen verhindert haben, geringer halten können, dann wäre vielleicht sogar noch ein besseres Ergebnis drin gewesen.

Ich bin mit der gebotenen Leistung meiner Mannschaft sehr einverstanden. Gemessen an dem, was derzeit möglich ist, hat sie in den beiden Partien in diesem Jahr jeweils eine prima Mannschaftsleistung gebracht. Das Torhüterduo mit Laura Wohlgemuth und Jaqueline Gudewill ist eine sichere Bank und bringt derzeit konstant gute Leistungen. Den verletzungsbedingten Ausfall von Fabienne Torunski müssen wir versuchen aufzufangen. Anna Bremer braucht nach siebenwöchiger Spielpause noch etwas Zeit, um zu ihrer Leistungsstärke zu rückzufinden. Ann-Katrin Puchbauer fühlt sich nach der Rückkehr in den Rückraum sichtlich wohler, kann aber genauso effektiv auf RA eingesetzt werden. Steffi Rauls, leicht gehandicapt ins Spiel gegangen, musste am Kreis viel einstecken, konnte dennoch zwei Treffer erzielen. Hier haben wir, wenn alle da sind, sicherlich noch Potential, das sich langsam entwickelt.
Eine erfreuliche Erfolgsstory noch: bei 56:28 min Spielzeit noch mal TTO genommen um zu wechseln mit dem Ziel, noch ein bisschen Ergebniskosmetik hinzubekommen und Isa Jacob dann auf RA konnte ihr erstes Saisontor erzielen. Wieder ein kleines Stückchen Erfolg für kontinuierliche Trainingsarbeit und Geduld. Sicherlich gut für die Moral.
Nächsten Sonntag, 25.01.09, müssen wir dann in der Hölle Nord gegen VfBHW Hameln antreten. Ein Gegner, zu dem wir wegen seiner eigenen Heimniederlage gegen TV Bodenwerder auf Tuchfühlung sind.
TV 87 Stadtoldendorf
Laura Wohlgemuth, (1 7m geh) Jacqueline Gudewill (1 7mgeh), Sarah Gnioth, Anna Bremer, Morine Verwohlt (1),
Sarah Berhörster , Isabelle Jacob (1),Julia Bremer (3), Ann Katrin Puchbauer (1), Franziska Stock (1), Antonia Sieck ,
Stephanie Rauls (2), Cornelia Jacksch (3)
Torfolge aus Sicht TV 87
1.Hz 1:0,1:1,1:2,2:2,3:2,3:3,4:3,4:4, 4:5,4:6,4:7,4:8 2.Hz 5:8,5:9,5:10,5:11,6:11,6:12,7:12,7:13,7:14,7:15,7:16,8:16,9:16,9:17,10:17,11:17,12:17,12:18
Olaf Denecke
(20.01.2009)
Damen treten in Emmerthal an und sind klarer Außenseiter
Am kommenden Sonntag, 18.01.2008, muss das Damenteam bei der TSG Emmerthal antreten. Schon um 11:00 Uhr ist Anwurf in der Sporthalle Kirchohsen. Wir werden dort auf eine kompakte Mannschaft treffen, in der sich sowohl Spielerinnen der ehemaligen Landesligamannschaft wie auch der derzeitigen Weiblichen A-Jugend befinden, die ich während meiner Trainertätigkeit bei der TSG selbst trainiert habe. Die Leistungskurve der Mannschaft von Trainer Michael Andrejew ist derzeit konstant ansteigend und der Aufstieg in die WSL Oberliga ist durchaus noch machbar und sicherlich auch mittlerweile das (intern) erklärte Saisonziel.
Ich erwarte eine spielstarke Mannschaft mit wurfgewaltigen Rückraumspielrinnen, gegen die wir uns etwas einfallen lassen müssen. Ich erwarte, dass die TSG mit einer 5:1 Abwehrformation auf die Platte kommen wird. Ich hoffe, der wichtige Erfolg der letzten Woche zeigt am Sonntag noch mentale Wirkung. Lief es letzte Woche in der Rückraumachse deutlich besser, haben wir diese Woche das Pech, dass Fabienne Torunski verletzungsbedingt einige Zeit ausfallen wird. Nun dann müssen andere ran und es richten. Jacqueline Gudewill kann spielen und Laura Wohlgemuth ist nach überstandener Krankheit wieder an Bord. Unser Torhüterduo wird am Sonntag sicherlich keine Langeweile haben. Wir gehen als klarer Außenseiter in die Partie und müssen wie in der Vorwoche aktiv arbeiten und unsere Möglichkeiten suchen und nutzen.
Olaf Denecke
(16.01.2009)
Start ins neue Jahr mit Heimsieg gegen Tuspo Bad Münder
Starke Torhüterleistung und Sarah Berhörster mit den ersten beiden Saisontoren
Endlich ist es ist gelungen! Wir haben gegen Tuspo Bad Münder die Oberhand behalten und können zum jetzigen Zeitpunkt der Saison zwei wichtige Punkte im Haben für uns verbuchen. Durch die derzeitige Tabellensituation ist es enorm wichtig für uns, dieses „4-Punkte-Spiel“ für uns entschieden zu haben. Die Mannschaft brauchte dringend dieses Gefühl, in der Lage zu sein, das Spielfeld als Sieger verlassen zu können. Und dies geht zur Zeit eben nur gegen die Gegner, mit denen wir „auf Augenhöhe“ sind.
Der Heimerfolg hat uns in die Spur zurück und wieder auf Kurs in Richtung Saisonziel gebracht. Ich bin mit dem Spiel meiner Mannschaft und der gezeigten Einstellung sehr zufrieden, weiß aber genauso, dass uns die harte Realität schon nächsten Sonntag in Emmerthal wieder einholen kann. Dann wartet sicherlich ein Gegner anderer Qualität auf uns.
Aber wie gesagt: die Geschehnisse am Samstagabend waren ganz wichtig für die Moral und den weiteren Saisonverlauf. Meine Mannschaft hat die Vorgaben und das, was wir uns während der Spielpause im Training in der Vorbereitung auf das Spiel erarbeitet haben, über weite Strecken des Spiels prima umgesetzt. Mit einer tollen Moral, deutlich mehr organisierten Aktivitäten in Angriff und Abwehr zu unseren letzten beiden Spielen haben sie sich für die Strapazen der letzten Trainingseinheiten trotz spürbarer Nervosität belohnt.
Das Risiko, Umstellungen im Rückraum und auch auf den Außenpositionen vorzunehmen, hat sich ausgezahlt. Mit Ann-Katrin Puchbauer in der Startsieben auf RM kam der erhoffte Impuls, da sie mit ihrer Athletik und Stärke im 1gegen1 mit wiederholtem erfolgreichen Abschluss sowie ihrer kreativen Spielfähigkeiten die Mannschaft nach vorn gepuscht hat.
Auch im Spiel auf den Halbpositionen hat sie gezeigt, was abgehen kann, wenn 165 Zentimeter Körperlänge plötzlich explodieren wie ein Marshmallow in der Mikrowelle. Im Ganzen hat die Rückraumachse gut funktioniert, was sich auch in den erzielten Toren widerspiegelt. Diesmal wurde von allen Rückraumspielrinnen deutlich mehr und aktiver gearbeitet.
Jacqueline Gudewill, die diesmal durchspielen musste, da Laura Wohlgemuth erkrankt ausgefallen ist, bot eine starke Torhüterleistung mit drei gehaltenen Siebenmetern sowie einigen fast unmöglichen Paraden. Schrecksekunde, als sie sich zum Spielende an der Hand verletzt hat, aber doch bis zum Ende durchgehalten hat. Hoffentlich ist die Verletzung nicht so schlimm, dass sie uns ausfällt. Denn beide Torhüterinnen bilden ein prima Duo.
Die ersten Spielminuten sind wir erst mal wieder obligatorisch in Rückstand geraten. Das muss so sein, glaube ich! Aber diesmal waren wir in der Lage sofort nachzulegen. Besser noch: das zu tun, was ich gefordert hatte, und auf 7:1 vorzulegen. Ein ungewohntes Gefühl. Bis zur Halbzeit konnten wir durch kontrolliertes Spiel mit einer deutlich verminderten Fehlerquote über 10:2 mit 14:3 in Führung gehen. In der Pause hat sich die Mannschaft dann eingeschworen, jetzt nicht wieder den üblichen 10-Minuten-Tiefschlaf zu nehmen. Es ist gelungen, wenn auch unser Angriffsspiel ob der deutlichen Führung zunehmend verhaltener wurde. Da wir in der Lage waren, das Heft in der Hand zu behalten, konnten alle Spielerinnen ihre Spielanteile bekommen, wenngleich ich die Mannschaft während dem TTO in der zweiten Hälfte darauf eingestellt habe, heute kein guter Gastgeber zu sein, sondern bis zum Spielende zu powern, um sich selbst zu zeigen, was sie leisten kann.
Fazit: Verdienter Sieg, wichtig für die Moral. Besonders schön ist, dass Sarah Berhörster, diesmal in der Startsieben, zwei Treffer in Folge und damit ihre ersten beiden Saisontreffer erzielen konnte. Auch ein Ergebnis von kontinuierlicher fleißiger Trainingsarbeit.
Unser Dank gilt den doch zahlreichen Zuschauern, die am Samstagabend nicht den Weg in die Rumbruchshölle gescheut und uns mit Heimspielatmosphäre als „achter Mann“ zum Sieg getragen haben.
TV 87 Stadtoldendorf
Jacqueline Gudewill (3 7mgeh), Sarah Gnioth, Tina Hoffmann, Morine Verwohlt (2), Sarah Berhörster (2), Julia Bremer,
Ann Katrin Puchbauer (5), Fabienne Torunski (7), Stephanie Ohrmann, Franziska Stock (1), Antonia Sieck (1),
Stephanie Rauls (2), Cornelia Jacksch (5)
Torfolge aus Sicht TV 87:
1.Hz 0:1, 1:1, 2:1, 3:1, 4:1, 5:1, 6:1, 7:1, 7:2, 8:2, 9:2, 10:2, 11:2, 12:2, 12:3, 13:3, 14:3
2.Hz 14:4, 15:4, 15:5, 16:5, 16:6, 17:6, 18:6, 19:6, 20:6, 20:7, 21:7, 22:7, 23:7, 24:7, 25:7
Olaf Denecke
(13.01.2009)
TV Damen starten mit Heimspiel ins neue Jahr
Tuspo Bad Münder kommt in die Rumbruchshölle
Nach vierwöchiger Weihnachtsspielpause greifen die TV Damen am Samstag, 10.01.2009, mit einem Heimspiel gegen Tuspo Bad Münder wieder in den Spielbetrieb ein. Anwurf ist um 19:00 Uhr in der Rumbruchs(eis)hölle.
Wir hatten jetzt vier Wochen ohne Spiel und mit dem Gast aus Bad Münder haben wir einen Gegner vor der Brust, mit dem wir nach dem bisherigen Saisonverlauf und der derzeitigen Tabellensituation durchaus „auf Augenhöhe“ sein könnten. Eben deswegen hat das Spiel eine besondere Bedeutung und ist ein „Schlüsselspiel“ für den weiteren Saisonverlauf, da wir gegen einen direkten Konkurrenten in Richtung unseres Saisonziels antreten müssen. Mir ist die Mannschaft aus Bad Münder dieser Saison unbekannt. Vielleicht ist das auch gut so, da wir dann unbelasteter an die Sache herangehen können und uns erstmal nur mit uns selbst beschäftigen müssen. Alles andere entscheidet sich dann auf der Platte. Meine Mannschaft jedenfalls ist motiviert und hat in den letzten beiden Wochen im Training gut gearbeitet. Ich hoffe, dass alle verinnerlicht haben, dass wir am Samstag die Chance hätten vielleicht ein Erfolgserlebnis zu haben und zudem Wiedergutmachung für unsere letzten schlechten Leistungen vor Weihnachten betreiben können. Dazu bedarf es zweifelsohne dem vollem Einsatz und der notwendigen Konzentration auf das Wesentlich aller 14, die dabei sein werden. Ganz aus dem Vollen schöpfen können wir nicht, da einige gesundheitlich angeschlagen sind. Fehlen wird uns auch Anna Bremer, die zur Zeit in Kanada ist. Es ist vielleicht, wenn alles zusammenpasst, was möglich. Klar ist, das „Runde muß ins Eckige“ und das möglichst einmal mehr als es dem Gegner bei uns gelingt. Mindestens einmal mehr! Schaun mer mal und am Besten schauen auch noch ein paar Zuschauer zu der ungewöhnlichen Zeit mal rein. Dann geht´s vielleicht ein bisschen Besser.
Ein Hinweis noch: vor unserem Spiel findet von 15:00 bis 18:00 Uhr eine E-Jugend-Punktspielrunde (Turnierform) in der Rumbruchshalle statt. Über ein paar Zuschauer würden sich unsere fast Jüngsten Handballer sicherlich freuen.
Olaf Denecke
(09.01.2009)
TC Hameln 2 : TV 87 Damen 36:14
Damenteam weiter im freien Fall (10.12.2008)
Sonntag, 07.12.2008, zweiter Advent, 15:30 Uhr zeigt die Anzeigetafel in der Halle West in Hameln unweit von einem der schönsten Weihnachtsmärkte in Niedersachsen, auch für alle Beteiligten hart und deutlich:
jetzt haben wir es entgültig geschafft, das letzte bisschen Hoffnung auf einen ordentlichen Jahresabschluss zu beerdigen.
Und das völlig zurecht! Was wir uns da in Hameln geleistet haben, war bisher das negativste Erlebnis in dieser Saison. Und negative hatten wir im bisherigen Saisonverlauf schon genug, dachte ich. Jetzt, spätestens jetzt muss allen klar sein durch das Spielergebnis von Tuspo Bad Münder : TV Bodenwerder am gleichen Tag, mit Heimsieg von Bad Münder, sind wir auch erstmals weg von unserem (Minimal)Saisonziel und auf dem besten Weg den selbsternannten „Handballfachleuten“ bestens in die Karten zu spielen und unser Image weiter zu demolieren.
Nein, das war ne Enttäuschung und ist auch nicht mehr schönzureden. Es wird immer deutlicher, dass uns (nur) die Spielklassenreform zu Saisonbeginn in die WSL-Liga gebracht hat. Ok, diesmal haben wir zumindest die ersten 14 Minuten ordentlich mitgespielt. 4:6 aus unserer Sicht. TTO, noch mal ordnen, erste Umstellung der Deckungsformation. Nochmal TTO vom Gegner. Weitermachen, dran beiben war die Devise! Aufmerksamer sein, Rückraumspiel druckvoller machen. Ergebnis 7:15 zu Halbzeit. Schon wieder acht Tore Rückstand.
Nochmal die Abwehr umgestellt, um die an diesem Tage entscheidenden beiden Spielrinnen von TC an die Leine zu legen und Schlimmeres zu verhindern. Wenn wir dann die zweite Hälfte trotz aller Maßnahmen mit 7:21 aus unserer Sicht hergeben, ab der 42sten Spielminute quasi aufhören zu spielen und uns in unser Schicksal ergeben, können wir am Ende froh sein, dass wir unter 40 Gegentoren geblieben sind. Wirkungslos und ohne Not, überhastet und unkonzentriert in unseren Angriffsbemühungen gepaart mit einer warum auch immer desolaten Abwehrleistung geht man dann so zum Jahresabschluss von der Platte.
Jetzt geht´s erstmal in die Weihnachtsspielpause. Und die müssen wir nutzen, um wieder in die Spur zu kommen.
Unser nächstes Spiel haben wir dann am 10.01.09, 19:00 Uhr, mit dem Heimspiel gegen Tuspo Bad Münder.
Nach der jetzigen Tabellensituation ein „4-Punkte Spiel“ in Sachen weiterer Saisonverlauf.
TV87 Stadtoldendorf:
Laura Wohlgemuth, Jacqueline Gudewill (1 gehaltener Siebenmeter), Sarah Gnioth, Fabienne Torunski (3), Sinem Kalies,
Morine Verwohlt (1), Sarah Berhörster, Isabelle Jacob, AnnKatrin Puchbauer (2), Stephanie Ohrmann,
Franziska Stock (3),
Antonia Siek, Cornelia Jacksch (5), Sarah Berhörster.
Olaf Denecke
Damen: TV87 Stadtoldendorf - MTV Rohrsen 2 12:20 (2:9)
Erneute Niederlage bedeutet deutlichen Rückschritt (03.12.2008)
Die Story zu unserem Spiel vom letzten Samstag ist schnell und einfach erzählt. Wir haben ob einer schlechten Mannschaftsleistung, bei der wir in der ersten Hälfte zum wiederholten Male überhaupt nicht präsent waren, verdient und auch in der Höhe gerecht verloren.
2:9 lagen wir nach 30 Minuten zurück. Sicherlich ist es uns dann wenigstens noch gelungen in der zweiten Halbzeit selbst besser zu agieren statt nur zu reagieren und noch ein wenig Ergebniskosmetik zu betreiben. Allerdings waren dann fünf Zeitstrafen gegen uns auch nicht zu verkraften. Überzahlspiel gegen einen Gegner der ebenfalls 5x2 min im zweiten Durchgang kassiert hat, war auch nicht gerade von Erfolg gekrönt. 10:11 ging die zweite Runde an diesem Tag auch verloren. Für unseren Auftritt können wir uns bei den hartnäckigen Zuschauern, die am Samstagnachmittag in die eiskalte Rumbruchs(eis)hölle gekommen waren, nur entschuldigen und hoffen, dass sie uns nicht endgültig den Rücken kehren.

Mir war klar: wir würden gegen eine Mannschaft antreten müssen, die nicht nur deutlich über uns im oberen Tabellendrittel steht, da sie schon einige schwere Spiele in dieser Saison für sich entscheiden konnte. Die Ausgangssituation war: wir würden auf eine dynamische Mannschaft mit beweglichem Rückraumspiel und häufigen Spiel zum Kreis treffen. Nur leider war meine Botschaft, was wir dagegen tun wollten, scheinbar nicht bei allen angekommen. Der Spielverlauf spiegelt das wieder.
Diesmal will ich hier nicht wiederholen, was wir leider wieder alles nicht richtig gemacht haben und letztendlich verdient als zweiter Sieger vom Spielfeld gegangen sind. So langsam muss endlich allen klar werden, dass ein Handballspiel nicht erst in der 31sten Minute beginnt oder eben dass unser Potenzial nicht ausreicht, um die erste Hälfte nicht da zu sein und dann in der zweiten Hälfte das Spiel noch drehen zu können. Viel Zeit zum Luft holen bleibt uns nicht und es muss mir gelingen die Mannschaft für die Aufgabe am kommenden Sonntag, 07.12.2008, vorzubereiten und die Motivation zurückzuholen. Die Vorzeichen hierfür stehen jedoch nicht gut, da wir diese Woche wegen anstehender Terminüberschreitungen kein gemeinsames Mannschaftstraining haben. Sei`s drum, Samstag müssen wir in Hameln bei TC 2 ran und da droht uns in unserer jetzigen Situation realistisch betrachtet sicherlich wieder Ungemach. Hinzu kommt jetzt auch noch das sich Jacqueline Gudewill nach ihren tollen Leistungen in der letzten Zeit im letzten Spiel verletzt hat. Abwarten was wird. Schaun mer mal !
Torfolge:
1.Halbzeit 0:1, 0:2, 0:3,1:3,1:4,1:5,1:6,2:6,2:7,2:9
2.Halbzeit 3:9,3:10,3:11,4:12,5:12,5:13,6:13,6:14,7:15,7:16,7:17,8:17,9:17,9:18,9:19,10:19, 11:19,11:20,12:20
Zeitstrafen in Min: Sinem Kalies (2), Julia Bremer (2), Franzi Stock (2), Anna Bremer (4), Fabienne Torunski (4)
TV 87: Laura Wohlgemuth, Jacqueline Gudewill (3 7m geh), Sarah Gnioth, Tina Hoffmann, Sinem Kalies, Anna Bremer (4), Sarah Berhörster, Julia Bremer, Ann-Katrin Puchbauer (2), Fabienne Torunski (5), Stephanie Ohrmann, Franziska Stock, Antonia Siek, Stefanie Rauls (1)
Olaf Denecke
Damen: HSG Fuhlen-Hess.Oldendorf 2 –TV 87 Stadtoldendorf 22:18 (12:5)
Bittere Niederlage nach starker Leistung (24.11.2008)
„Es ist bitter, ganz bitter dass wir dieses Spiel vor allem nach der tollen Mannschaftsleistung in der zweiten Hälfte verloren haben. Besonders in der zweiten Hälfte hat meine Mannschaft heute eine tolle Mannschaftsleistung geboten, sich auch nach einem Acht-Tore Rückstand nicht aufgegeben sondern weiter attackiert und ihre Möglichkeiten gesucht. Sie hat das heute gut umgesetzt, was ich gefordert habe. Diszipliniert, stabiler und aufmerksamer im Abwehrverbund und konzentrierteres Spiel nach vorn. Zum schon guten Spiel der Vorwoche gegen MTV Holzminden eine weitere Steigerung als Mannschaft, aber auch als Einzelspielerinnen. Es ist gelungen, die eigene Fehlerquote weiter zu reduzieren und einfach über die gesamte Spielzeit aufmerksamer und leistungsbereiter zu sein. Heute hatten wir keinen Leistungseinbruch, der uns früh auf die Verliererstraße gebracht hat. Unsere Leistung und Moral in der zweiten Hälfte haben uns auch das Lob des Gegners gebracht, sind wir doch in der zweiten Hälfte der „gefühlte Sieger“. Nur für die Statistik: Die zweite Halbzeit haben wir 13:10 gewonnen. Hätten wir Beachhandball gespielt, hätten damit die Möglichkeit zur Entscheidung durch Penalty-Werfen (Einer gegen Torwart) gehabt.
Wir waren gut ins Spiel gekommen, haben zu Beginn unerwartet dreimal geführt. Die Gastgeberinnen kamen dann über ein starkes und bewegliches Rückraumspiel zunehmend besser ins Spiel und konnten bis zur Halbzeit über 7:3 auf 12:5 aus ihrer Sicht davonziehen. Aber diesmal nicht uneinholbar, wie schon beschrieben. Sogar ihre zwischenzeitliche 21:13 Führung hat uns nicht total umgehauen. Wir waren eher in der Lage nach dem Zwischenstand von 15:22 in den letzten 6 Minuten noch drei Tore in Folge zu erzielen, ohne noch eins hinnehmen zu müssen. Hätte das Spiel vielleicht noch 10 Minuten länger gedauert, dann wäre für uns vielleicht noch was möglich gewesen. Ja wenn, war aber nicht so, denn auch diesmal war nach 60 Minuten Schluss.
Schade, sehr schade, dass meiner Mannschaft heute wieder der Lohn für ihre Leistung versagt blieb. Am Ende bleibt wieder nichts Zählbares, zumindest nicht in Pluspunkten in der Tabelle für uns übrig. Für den weiteren Weg und die Moral der Mannschaft war der Spielverlauf dennoch enorm wichtig. Aus einer Mannschaft die ne prima Leistung geboten hat, ragten Ann-Katrin Puchbauer, die ihre schwierige Aufgabe in Abwehr und Angriff prima gelöst hat, und beide Torhüterinnen heraus, die wieder einige wichtige Bälle entschärfen konnten.
Bei Anna Bremer ist zu hoffen, dass sie ihren derzeit guten Lauf und die Motivation noch eine Zeit lang konservieren kann.
Unser Rückraumspiel war vor allem durch die deutlich geringere Fehlerquote durch unnötige Ballverluste wesentlich druckvoller erfolgreicher. Diesmal gelang es auch, das Spiel über die Außenpositionen und Anspiele an den Kreis wesentlich effektiver als Lösungsmöglichkeiten einzusetzen. Für die gesamte Mannschaft gilt jetzt (hoffentlich) in Ruhe weiterzuarbeiten und die nächste schwierige Aufgabe am nächsten Samstag, 29.11.2008, anzugehen.
Gegner im Heimspiel ist dann die zweite Vertretung von MTV Rohrsen.
Anwurf ist um 17:00 Uhr in der „Rumbruchshölle“. Bis dann!

Ein gutes Spiel von Heute im Nachklapp:
Torfolge: H-O 2 : TV 87
0:1, 1:1, 1:2, 2:2, 2:3, 4:3, 5:3, 6:3, 7:3, 7:4, 8:4, 9:4, 10:4, 11:4, 11:5, 12:5, Hz 13:5, 13:6, 14:6, 15:6, 15:7, 15:8, 16:8, 17:8, 17:9,17:10,18:10,18:11,18:12,19:12,20:12,20:13,21:13,21:14,21:15,22:15, 22:16, 22:17, 22:18
Und sonst so:
Zeitstrafen: Gesamt 16 (je 8)
TV 87: Tina Hoffmann 1, Morine Verwohlt 2, Fabienne 2 Torunski, Cornelia Jacksch 3 (Rot nach 3x2)
Torhüterinnen, gehaltene Siebenmeter: Laura Wohlgemuth 1, Jacqueline Gudewill 3
TV 87 Stadtoldendorf:
Laura Wohlgemuth, Jacqueline Gudewill, Sarah Gnioth, Tina Hoffmann, Sinem Kalies, Anna Bremer (5),
Morine Verwohlt (1), Isabelle Jakob, Ann-Katrin Puchbauer (4), Fabienne Torunski (4), Stephanie Ohrmann,
Franziska Stock (2), Cornelia Jacksch (2)
Olaf Denecke
Damenteam unterliegt MTV Holzminden im Derby nach bester Saisonleistung 15:17 (6:9)
Anna Bremer und starke Torhüterinnen ragen heraus (17.11.2008)
Es ist sehr, sehr schade, dass meine Mannschaft für ihre Leistung im Derby gegen MTV Holzminden wieder nicht belohnt wurde und zusehen musste, wie die zwei vielleicht möglichen Pluspunkte am Ende doch in den Sporttaschen der MTVerinnen verschwanden und uns nur wieder nur das Nachsehen bleibt. Trotz der Niederlage hat meine Mannschaft die bisher beste Saisonleistung geboten. Sie hat sich endlich mal selbst gezeigt, was möglich ist, wenn die kämpferische Einstellung und die Leistungsbereitschaft stimmt und die Mannschaft sich auf dem Spielfeld als Einheit präsentiert. Eben darum waren wir in der Lage, gegen die erwartet kompakt auftretende Gastmannschaft zweimal einen 4-Tore-Rückstand aufzuholen und das Spiel bis zur 57. Spielminute offen zu halten. Die Leistung heute bewerte ich trotz der Niederlage aufgrund der Tatsache, wie die Mannschaft heute aufgetreten, ist höher als die bei unserem bisher einzigen Saisonsieg gegen TV Bodenwerder. Nüchtern betrachtet war unsere Fehlerquote schon geringer. Fehler gemacht haben wir selbstverständlich, das braucht seine Zeit. Trotz der guten Mannschaftsleistung sind Anna Bremer und beide Torhüterinnen die Spielerinnen, die heute herausragend waren. Anna hat sich in den letzten Monaten mit Trainingsfleiß stetig gesteigert. War sie in Lügde in einer schwachen Mannschaft auch auf ungewohnter Postion mit guter Leistung dabei, war es diesmal ne tolle Leistung, die sie in Abwehr und Angriff gezeigt, richtig heiß lief und fünf Treffer erzielt hat. Diesmal hat es sich gezeigt, wie wichtig zwei Torhüterinnen sind. Beide ergänzen sich prima. Laura Wohlgemuth, stark in Hälfte eins, konnte wieder einige Hammerdinger entschärfen, hatte dann in der zweiten Hälfte eine Schwächephase, die mit zunehmendem Spielverlauf gerade in so einem Spiel normal ist, sodass ein Torwartwechsel angeraten war. Was folgte, war eine ebenfalls starke Leistung von Jacqueline Gudewill mit einer erneut hohen Quote an gehaltenen Bällen. Wie erwartet, kam der MTV sehr kompakt daher und suchte den Schlüssel zum Erfolg hauptsächlich über die Rückraumachse, aus der es Jennifer Kumlehn gelang, fünf Treffer aus Distanz zu erzielen. Um diese Waffe zu entschärfen, war schon erheblicher Aufwand zu betreiben, sodass hier stellenweise eine enge persönliche Deckung notwendig war. Gut gelöst! Alles in allem ist das Wesentliche: Trotz Niederlage und wieder der entgangenen Belohnung für die Leistung müssen wir das Positive und das ist diesmal nicht wenig mitnehmen und hoffentlich in der Lage sein, dies ins nächste Spiel am kommenden Sonntag mitzunehmen. Dann wartet der nächste dicke Brocken auf uns. Der Gegner im „Märchenviertel“ in Hessisch Oldendorf ist dann die zweite Mannschaft der HSG Fuhlen-Hessisch Oldendorf. Ein besonderer Dank vom ganzen Team gilt den Zuschauern die uns toll hinter uns gestanden haben.
Für den, der nicht dabei war und was verpasst hat, im Kurzticker die Torfolge aus unserer Sicht: 0:1,1:1,1:2,2:2,2:3,2:4,3:4,4:4,5:4,5:5,5:6,6:6,6:7,6:8,6:9 (Halbzeitstand), 6:10,7:10,7:11,7:12,8:12,9:12,9:13,10:13,11:13,12:13,13:13,13:14,13:15,14:15,15:15,15:16,15:17
Olaf Denecke
Herbststurm bläst Damenteam vom Ramberg
HSG Lügde/Pyrmont 2 - TV 87 23:5 (8:4) (13.11.2008)
Ja, wir waren als krasser Außenseiter bei der HSG Lügde/Pyrmont 2 angetreten und haben diese Rolle auch klar angenommen! Doch unsere Reise nach Nordrhein-Westfalen war noch weniger erfolgreich, als wir es erwartet hatten. Da eine Niederlage einkalkuliert war, geht´s eigentlich nur darum WIE wir das Spiel verloren haben. Das Fazit diesmal vorweg. „Wir hatten es mit einer Mannschaft zu tun, die über gute Einzelspielerinnen auf allen Positionen verfügt, athletisch gut ist und über ausgeprägte spielerische Möglichkeiten verfügt, wenn man sie denn ins Spiel kommen lässt. Kurzum diese Mannschaft war uns in allen Belangen überlegen. Angetrieben von einer guten Simone Stein, die als Spielmacherin noch selbst 9 Tore erzielen konnte, steigerte sich die Mannschaft der Gastgeberin mit zunehmender Spielzeit immer mehr. Auch weil wir einfach zuviel zuließen und nicht die richtigen Antworten zu geben in der Lage waren.“
Bis zur 18 Spielminute lagen wir 0:6 hinten. Nach dem ersten TTO und einigen notwendigen Umstellungen gings dann bei uns etwas besser. Wir konnten drei Treffer infolge markieren und kamen erstmal auf 3:6 heran. Zur Halbzeit dann 4:8 aus unserer Sicht. Durch die Leistungssteigerung in den letzten 12 Minuten vor der Pause waren wir „gefühlt“ näher dran, als das nüchterne Spielergebnis es anzeigte. Hierauf aufbauend wollten wir in Hälfte zwei nochmal alles mobilisieren, um ein achtbares Ergebnis zu erzielen, kämpfen, besser in der Abwehr stehen und die wenigen Tormöglichkeiten, die wir im Angriff hatten, auch nutzen. Eben eine ordentliche Mannschaftsleistung bieten. Doch was dann geschah, kam einer Demontage gleich.
Wir waren zwischen der 31.ten und 33.ten Spielminute gar nicht vorhanden, geistig irgendwie in der Kabine geblieben und kassierten in diesen Minuten 4 Gegentore infolge durch Gegenstöße. Nichts, aber auch gar nichts hatten wir da entgegenzusetzen. Das Spiel war jetzt beim Stand von 4:12 eigentlich schon verloren und ein Angriff nach dem anderen rollte auf unser Tor. Die Gastgeberinnen liefen jetzt richtig heiß und waren nicht mehr aufzuhalten. Drei Zeitstrafen gegen uns zwischen der 42. und 50.Spielminute taten ihr Übriges dazu. Da nützt es auch am Ende nicht viel, dass Jacqueline Gudewill, nach Verletzungspause das erste Mal wieder dabei, in der zweiten Hälfte drei Siebenmeter und noch einige andere Knaller abwehren konnte.
„Was wir vor allem in der zweiten Hälfte erlebt haben, war kein laues Lüftchen, sondern ein Herbststurm, der uns vom Ramberg geblasen hat. Die Gastgebermannschaft ist prima besetzt, verfügt über viel Potenzial und man darf sie nicht ins Spiel kommen lassen. Ich erwarte die Mannschaft zum Saisonende ganz weit oben in der Tabelle. Aus unserer Sicht geht´s jetzt erstmal um Schadenbegrenzung, irgendwie das auch bei uns vorhandene Potenzial zu aktivieren und Trainingsleistungen auf die Spielfläche zu transferieren und die notwendige Motivation zum richtigen Zeitpunkt zu bringen, wenn es um Punkte geht. Viel Zeit haben wir jetzt nicht.

Der nächste Gegner am kommenden Samstag, 15.November, ist dann im Heimspiel der MTV Holzminden. Diese Mannschaft wiederum hat ganz andere Spielertypen in ihren Reihen, ist ein eingespieltes, erfahrenes Team, das durchaus seine Qualitäten hat und sicherlich als Favorit anreist. Wir werden uns der Aufgabe stellen und vielleicht …
Anwurf am Rumbruchsweg ist um 17:00 Uhr.
TV 87 Stadtoldendorf:
Laura Wohlgemuth, Tina Hoffmann, Sinem Kalies, Anna Bremer, Morine Verwohlt (1), Franziska Keine, Isabelle Jakob, Jacqueline Gudewill (3 geh. Siebenmeter), Julia Bremer, Ann-Katrin Puchbauer, Fabienne Torunski (2), Stephanie Ohrmann, Antonia Siek, Stephanie Rauls (2)
Olaf Denecke
Damenteam wieder am Ball
Schwerer Gang nach Nordrhein-Westfalen am kommenden Sonntag (29.10.2008)
Nach dreiwöchiger „Herbstferienspielpause“ greift das Damenteam am kommenden Sonntag wieder in das Punktspielgeschehen der WSL-Liga Mitte ein.
Zum Auftakt für den „heißen Herbst“ müssen die jungen TV-Ladies den Weg über die Landesgrenze nach Nordrhein-Westfalen antreten. Gegner in der Sporthalle Am Ramberg in Lügde ist dann die zweite Mannschaft der HSG Lügde/Bad Pyrmont. Spielbeginn ist um 14:15 Uhr.
„Die zurückliegende Spielpause hat für uns den Nachteil gehabt, dass wir seit Saisonbeginn am 14.09.08 erst drei Spiele hatten und zweimal drei Wochen Unterbrechung hinnehmen mussten, die spieltechnische Ursachen hat. So kommt die Mannschaft natürlich nicht in den Spielrhythmus.
Vorteilhaft war die Pause insofern, dass Steffi Rauls und Jaqueline Gudewill ihre Verletzungen auskuriert haben und wieder an Bord sind. Zwischen Halloween und Tannenbaum haben wir jetzt fünf Spiele, fast im Wochenabstand, zu bestreiten.
Das wird aus meiner Sicht ein „heißer Herbst“.
Die kommenden Gegner haben es in sich und werden am Saisonende sicherlich weit oben in der Tabelle zu finden sein. Allesamt gestandene Teams, auf die wir jetzt treffen. Zum anderen werden wir dann wissen, wo wir stehen.
Wir haben die spielfreie Zeit für intensive Trainingsarbeit genutzt, um die ausgemachten Problemfelder zu minimieren.
Nun bleibt abzuwarten, wie weit wir damit gekommen sind. Für das, was jetzt kommt, muss die Mannschaft 100% leistungsbereit sein.
Am kommenden Sonntag in Lügde müssen wir versuchen mit voller Konzentration ins Spiel zu kommen, die Abwehr stabilisieren, ohne zu früh wieder auf die Verliererstraße zu kommen, und versuchen, aus unserer krassen Außenseiterrolle, in der ich uns sehe, für uns Positives zu erzielen.
Olaf Denecke
TV Damen verliert Heimspiel 15:20 gegen VfBHW Hameln
Stefanie Ohrmann wirft (noch) nicht das Siegtor ...(17.10.2008)
aber sie wird es im Laufe der Saison tun - da bin ich mir sicher!
Deutlich zu hoch und dem Spielverlauf nicht entsprechend endete das Heimspiel der TV Damen am letzten Sonntag. Wir hatten uns viel (vielleicht zu viel) vorgenommen, unter der Woche viel in Sachen Spielvorbereitung gearbeitet und haben dann am Ende doch verloren. Wie heißt es doch so schön: Lehrgeld bezahlt. Ja, das haben wir ganz bestimmt. Aber letztendlich war es doch die leider vorhandene Summe der eigenen Fehler, die uns auf die Verliererstrasse gebracht hat. Fahrlässig ausgelassene 100%ige Torchancen im Angriff und ein noch nachlässigeres Abwehrspiel, warum auch immer, sind gegen so eine „ausgebuffte“ Mannschaft einfach tödlich.
Die ersten 10 Minuten haben wir erstmal gar nicht am Spiel teilgenommen, um dann nach dem frühen ersten Team-Time-Out besser ins Spiel zu kommen. Nach dem ersten deprimierenden Rückstand gelang es uns bis zur Halbzeit den Rückstand auf 8:9 zu verkürzen. Ein Tor Rückstand im Handball ist ja nun wirklich nicht die Welt, aber… nun, diese „erfahrene Mannschaft“ wollte es meiner Girl Group unbedingt zeigen. Lassen wir es dabei, es sollte nicht sein.
Zu der ganzen Misere kamen dann noch zumindest in Hälfte zwei verschiedene zweifelhafte Entscheidungen der Unparteiischen gegen uns zum Tragen, die uns nicht gerade auf die Siegerstraße haben einbiegen lassen. Nun egal, ist so geschehen, wir haben diesmal nicht gewinnen können, weil wir einfach zu viele Fehler gemacht haben. Und nun gilt es, diese „Baustellen“ zu schließen und Geduld zu bewahren. Dann werden wir im Laufe der Saison unsere Erfolgserlebnisse haben und uns die verlorenen Punkte wiederholen. In meiner Mannschaft steckt noch viel Potential, von dem sie noch nichts weiß oder noch nicht bereit ist, es zu entdecken und zum Erfolg zu nutzen. Abwarten! Schade nur das wir jetzt wegen der Herbstferien schon wieder drei Wochen Spielpause haben.
TV 87:
Laura Wohlgemuth (2 gehaltene 7m), Sarah Gnioth, Tina Hoffmann, Anna Bremer (1), Morine Verwohlt, Sarah Berhörster,
Franziska Kiene, Julia Bremer (3), Ann Katrin Puchbauer (3), Fabienne Torunski (6), Stephanie Ohrmann,
Franziska Stock (2), Antonia Siek, Cornelia Jacksch
Olaf Denecke
TV Damen vor nächster Heimaufgabe:
Am 12.10.08 kommt VfBHW Hameln (07.10.2008)
Nach dreiwöchiger spieltechnisch bedingter Spielpause haben wir am kommenden Sonntag unser nächstes Heimspiel. Gast im Vorspiel vor der 1.Herren ist dann der VfBHW Hameln. Diese Mannschaft ist uns relativ unbekannt, da sie in der vergangenen Saison auch in der WSL-Liga Mitte gespielt hat und daher ein direkter Vergleich im Punktspielbetrieb nicht anstand. Doch das spielt auch nicht so die große Rolle.
Wir müssen die Aufgabe lösen. Wir erwarten eine Gastmannschaft gespickt mit erfahrenen Spielerinnen, ergänzt durch einige Jüngere in der Altersstruktur unserer Mannschaft. Wenn es uns gelingt, den Schwung aus dem Heimspielerfolg aus unserem letzten Spiel gegen Bodenwerder wieder aufleben zu lassen, noch konsequenter und aufmerksamer in der Abwehr zu arbeiten und mit konzentrierten Angriffsspiel gepaart mit hoher Laufbereitschaft auf die Platte zu kommen, dann sind wir sicherlich nicht chancenlos. Doch für ein nächstes Erfolgserlebnis muss die Mannschaft bis an die Grenzen gehen.
Spielbeginn ist am kommenden Sonntag um 15:00 Uhr.
Olaf Denecke
Heimspieldebüt mit Heimsieg gegen TV Bodenwerder 17:11 (9:5)
Heimspielatmosphäre trägt Damen zum ersten Saisonerfolg (22.09.2008)
Es ist gelungen. Wir haben gegen den TV Bodenwerder die Oberhand behalten und können zum jetzigen Zeitpunkt der neuen Saison die ersten beiden Punkte im Haben für uns verbuchen.
Meine Mannschaft hat die Vorgaben und das, was wir uns unter der Woche im Training in der Vorbereitung auf das Spiel erarbeitet haben, über weite Strecken des Spiels prima umgesetzt. Mit einer tollen Moral, deutlich mehr organisierten Aktivitäten in Angriff und Abwehr zur Vorwoche, haben sie sich für die Strapazen der Saisonvorbereitung trotz spürbarer Nervosität belohnt.
Dieser Erfolg zum jetzigen Zeitpunkt ist enorm wichtig für uns. Die Mannschaft wird dieses Gefühl, in der Lage zu sein, das Spielfeld als Sieger verlassen zu können, mitnehmen. Ich bin mit dem Spiel meiner Mannschaft und der gezeigten Einstellung sehr zufrieden, weiß aber genauso, dass es noch nicht richtig rund läuft und noch viele Dinge in der Feinabstimmung zu verbessern sind. Kommt ja auch immer darauf an was der Gegner zulässt.
Schade nur, dass jetzt erst mal wieder eine Spielpause bis zum 12.10.08 kommt und wir nicht richtig in den Tritt kommen.
Die ersten Spielminuten sind wir erst mal wieder ständig einem Rückstand nachgelaufen, den wir aber immer wieder ausgleichen konnten. Nach dem 3:5 aus unserer Sicht hatten wir die stärkste Phase des Spiels und konnten über den 5:5 Ausgleich bis zur Pause auf 9:5 vorlegen. Da hat sich die Mannschaft richtig befreit und bis Spielende die Führung nicht mehr aus der Hand gegeben. In der Halbzeit hieß es schon mal Tuchfühlung zum jetzt möglichen Erfolg herzustellen, klare Vorgaben zu machen und umzusetzen. Klar war, wir wollten das Ding nicht mehr aus der Hand geben, aber es musste uns gelingen, konzentriert und engagiert weiterzumachen und nicht den Anschluss nach dem Wiederbeginn zu verpassen. Geringer als 3 Tore Abstand zum Gegner ließen wir die Führung nicht mehr werden.
Auch wenn die Mannschaft eine solche Leistungssteigerung bringt und sich alle voll reinhängen, sei es mir erlaubt zu erwähnen dass bei Fabienne Torunski, mit 6 erzielten Treffern, die Leistungskurve langsam nach vorangegangenem Verletzungspech wieder ansteigt und Selbstzweifel sich legen könnten, wenn es gelingt, das so in die nächsten Wochen mitzunehmen, dass Morine Verwohlt sich für Trainingsfleiß hat belohnen können als sie aus dem Rückraum ne Rakete gezündet und den Ball da versengt hat, wo er hin soll, und Laura Wohlgemuth im Tor auch im zweiten Spiel erneut über die volle Spielzeit glänzend aufgelegt war, eine prima Leistung gebracht und großen Anteil am Heimspielerfolg hat. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung, dem Willen, das Spiel für uns zu entscheiden, und Dank den doch vom Spiel davor gebliebenen Zuschauern (oder vielleicht waren ja einige doch extra in die Halle gekommen), die uns mit „Heimspielatmosphäre“ unterstützt haben, ist der Erfolg gelungen.
TV 87 Stadtoldendorf:
Laura Wohlgemuth, Sarah Gnioth, Tina Hoffmann, Anna Bremer, Morine Verwohlt (2), Sarah Berhörster, Franziska Kiene,
Julia Bremer (1), Ann Katrin Puchbauer (3), Fabienne Torunski (6), Stephanie Ohrmann, Franziska Stock (1),
Antonia Sieck (1), Cornelia Jacksch (3)
Olaf Denecke
[Anmerkung des Webmasters: Aber sicher sind einige extra zum Damenspiel gekommen! :-) ...]
Damenmannschaft gibt am Samstag 20.09.08 ihre Heimpremiere ... (19.09.2008)
... und Gast in der OS-Halle ist dann der TV Bodenwerder. Nach der doch deutlichen Niederlage zum Saisonauftakt gegen VFL Hameln wollen wir uns zum Heimspielauftakt der neuen Saison voll reinhängen und hoffentlich zählbares einfahren.
Mit dem TVB kommt eine Mannschaft in die Rumbruchshölle, die nach meiner Einschätzung zu uns durchaus auf Schlagdistanz ist, aber keinesfalls unterschätzt werden darf. Wir haben letzte Woche in Hameln unterm Strich zu viele eigene Fehler gemacht, die eine clevere Mannschaft des Gegners zu Toren, die letztendlich die Niederlage für uns bedeuteten, gemacht hat. Die aus unserer Sicht positiven Dinge aus unserem Spiel sind für denjenigen, der nicht dabei war, nicht ersichtlich. Lediglich das doch deutliche, um ein paar Tore zu hohe Spielergebnis steht zu Buche. Nun, klar ist, wir wollen am Samstag vor hoffentlich zahlreichem eigenem Publikum etwas bewegen und die Punkte in Stadtoldendorf behalten. Dazu muss und wird die Mannschaft sich steigern, bemüht sein, die Quote der Fehler durch Unkonzentriertheiten runterzubringen, deutlich abgestimmter und aktiver im Abwehrverbund zu arbeiten und im Angriff auch dahinzugehen, wo es wehtut.
Wenn das alle das umsetzen können, nicht aufstecken, wenn es nicht läuft, und bis zur letzten Spielminute aufmerksam sind, dann könnte es vielleicht was werden mit dem ersten Heimsieg.
Ich bin sicher: meine Mannschaft wird alles versuchen, das da was geht. Jaqueline Gudewill und Steffi Rauls werden verletzungsbedingt definitiv ausfallen.
Spielbeginn am Samstag ist um 17:00 Uhr.
Olaf Denecke
Damen: Saisonauftakt mit Niederlage in Hameln
Laura Wohlgemuth verhindert höhere Niederlage (15.09.2008)
Moral und Einsatzbereitschaft stimmen, noch haben wir nichts Zählbares in den Händen, aber doch etwas gewonnen. Auch Niederlagen haben meistens was Positives. Das ist kein Schönreden, sondern die einfache Erkenntnis nach dem ersten Saisonspiel. Ich habe eine deutliche Niederlage einkalkuliert. Der Gegner war heute noch eine Nummer zu groß für uns.
Mit dieser cleveren Mannschaft werden sicherlich noch andere ihre Probleme bekommen .Zu schnell sind wir, ohne unsere Ordnung gefunden zu haben, mit 0:4 in Rückstand geraten. Waren einfach zu nervös in den eigenen Aktionen und hatten zudem auch noch mehrfach kein Glück im Abschluss. Mehrere Treffer ans Holz auf unserer Seite waren auf Seiten der Hamelnerinnen einfach Tore. Allein drei verwandelte Siebenmeter in Hälfte eins, dazu mehrere Treffer resultierend aus unseren Fehlern, bei denen wir dem Gegner den Ball zu überhastet in die Hände gespielt haben, brachten uns schnell ins Hintertreffen.
3:10 lagen wir zur Halbzeit hinten. Dies zog sich wie ein roter Faden durch das Spiel. Unsere Bemühungen endeten meist am Holz oder in der Abwehr von VFL Hameln, die wie erwartet sehr körperbetont und gut organisiert zu Werke gingen.
In der zweiten Hälfte verloren wir auch noch Steffi Rauls durch Verletzung und damit auch eine weitere Variante im Angriffsspiel. Hoffentlich ist die Verletzung nicht so schlimm, wie es nach dem Spiel aussah. Heute haben alle noch nicht ihre volle Leistung abrufen können. Die spürbare Nervosität war einfach noch zu groß und hemmte die eigenen Aktionen.
Doch eine glänzend aufgelegte Laura Wohlgemuth im Tor, die duchspielen musste, da Jaqueline Gudewill doch noch weiter verletzungsbedingt fehlen wird, verhinderte mit tollen Paraden und Übersicht Schlimmeres.
Ann-Katrin Puchbauer mit ihrer hohen Laufbereitschaft, Athletik und Spielintelligenz findet langsam ins Team und von ihr werden wir in der Saison noch viel Positives sehen, davon bin ich überzeugt.
6:22 hieß es dann am Ende aus unserer Sicht. Sicherlich nach dem Spielverlauf um ein paar Tore zu hoch. Wir werden nun im Training in der eingeschlagenen Richtung weiterarbeiten und nach vorn schauen. Wichtig ist jetzt Geduld.
Nächsten Samstag haben wir dann unser erstes Heimspiel gegen TV Bodenwerder.
TV 87 Stadtoldendorf: Laura Wohlgemuth, Sarah Gnioth, Tina Hoffmann, Sinem Kalies, Anna Bremer, Morine Verwohlt, Sarah Berhörster, Isabelle Jakob, Julia Bremer (1/1), Ann-Katrin Puchbauer (1), Stephanie Ohrmann, Antonia Sieck (1), Stephanie Rauls (1), Cornelia Jacksch (2)
Olaf Denecke
Damen: Saisonstart am kommenden Sonntag
Neuzugänge im Damenteam (12.09.2008)
Jetzt ist es bald (oder doch schon) soweit. Am Sonntag, dem14.09.08, startet die Damenmannschaft in die neue Saison.
Eine lange Saison mit zur Zeit 20 Spielen liegt vor dieser sehr jungen Mannschaft, in der sechs Spielerinnen ihre Einsätze bekommen werden, die noch in der A-Jugend spielen könnten. Unglücklicherweise hat es der Spielplan so gewollt dass wir gleich einen echten Brocken vorgesetzt bekommen und beim VFL Hameln auswärts antreten müssen. Zum jetzigen Zeitpunkt kommt diese Aufgabe eigentlich noch zu früh. Realistisch gesehen sind wir klar in der Außenseiterrolle, aber der werden wir uns stellen. Wir werden versuchen alles daran zu setzen, in der Abwehr stabil zu stehen, von der Einstellung bereit zu sein, aktiv zu arbeiten und die eigene Quote technischer Fehler durch überhastete Aktionen runterzubringen, um zu verhindern, dass wir gnadenlos überrollt werden. Nun bleibt abzuwarten was in der Halle Nord passiert.
Die Mannschaft hat eine gute Saisonvorbereitungszeit absolviert, hart gearbeitet, und ich hoffe, wir können diesen Schwung mit den gewonnenen Erkenntnissen mit in die Saison nehmen und in Verwertbares, letztendlich Erfolge umsetzen. Personell sind wir gut aufgestellt. Fraglich ist im Moment noch, ob Jaqueline Gudewill bis zum Sonntag wieder fit wird und eingesetzt werden kann. Unser Kader ist glücklicherweise groß genug, um den ein oder anderen Ausfall kompensieren zu können. Jetzt ist Geduld gefragt. Wir müssen kleine Schritte machen und stetig an der Verbesserung der „Spielfähigkeit“ arbeiten, dann werden sich sicherlich auch zählbare Erfolge einstellen.
In die Saison starten wir mit dem Ziel besser abzuschneiden, als es uns von den „Handballfachleuten“ vorhergesagt wird. Allerdings ist es auch so, dass wir ab Oktober sechs Studentinnen in der Mannschaft haben, die sich mit Masse in der Woche an ihren Studienorten aufhalten und Mannschaftstraining nur einmal in der Woche möglich sein wird.

Bevor es nun losgeht noch die Vorstellung der drei Neuen im Damenteam. Ann-Kathrin Puchbauer ist von der HSG Northeim zu uns gewechselt. „Anka“ ist flexibel einsetzbar. Sinem Kalies hat sich uns von vorher MTV Deensen angeschlossen und ist eine Spielerin für die Außenpositionen. Dritter im Bunde der Neuen ist der neue Trainer Olaf Denecke. Ein alter Bekannter in der Handballabteilung des TV 87. Der lizensierte Übungsleiter kam nach vier Jahren von der TSG Emmerthal zurück und hat die Aufgabe von Florian Glombik übernommen. Eine Aktion die Handballchef Jens Huckauf lautlos und geschickt über die Bühne gebracht hat.
Olaf Denecke
Damenteam mit Trainingswochenende kurz vor Ende der Saisonvorbereitung 2008/2009 Saisonstart schon greifbar nahe! (05.09.2008)
Nicht mehr ganz zwei Wochen, dann beginnt für das Damenteam mit dem ersten Saisonspiel beim VFL Hameln die Saison 2008/2009. Daher hatten Trainer Olaf Denecke und Co-Trainer Eyup Fathi (C.K.) für ihre Mannschaft ein Trainingswochenende in den Trainingsplan aufgenommen, das den Höhepunkt und fast das Ende der Saisonvorbereitung für die kommende Saison darstellte.
Zwei Tage mit dem Schwerpunkt Verbesserung der „Spielfähigkeit“ mit allem, was dazugehört, standen auf dem Programm. Lediglich Sinem Kalies, Fabienne Torunski und Stephanie Rauls konnten aus privaten Gründen nicht teilnehmen. Somit war fast das ganze Team an Bord. Nach einem „Warm Up“ am Samstagvormittag nach vorangegangenem Fotoshooting standen für den ersten Tag dann zwei Spiele über die jeweils volle Distanz von 2 x 30 Minuten gegen TUS Bothfeld 1 (Regionsliga Hannover) und SV Alfeld 1 (WSL-Oberliga) auf dem Programm.

Dank gilt Dirk Ulisch und Tobias Gesse, die beide Spiele geleitet haben. Beide Gästeteams wollen in ihren Ligen in der kommenden Saison oben mitmischen. SV Alfeld strebt wohl sogar nach Höherem und wird sicherlich um den Aufstieg in die Landesliga mitspielen. Entsprechend eingestellt gingen beide Mannschaften dann auch zur Sache. Sogar einige Zuschauer kamen am Samstagnachmittag in die TV-Halle. Fraglich ist, ob sie sich nur zufällig verirrt haben.
Nach einem langen Tag wurde der Abend dann für eine intensive „Mannschaftsbesprechung“ und Einstimmung für den zweiten Trainings(spiel)tag genutzt.
Nach freiem Vormittag stand die Teilnahme am Saisonvorbereitungsturnier des MTV Geismar in Göttingen auf dem Programm. In der Gruppe der Damen bis Regionsliga in der „Sauna“ der Halle I in Göttingen hießen die Gegner HSG Gillersheim-Berka, HG Rosdorf-Grohne, TVE Sehnde und DJK BW Hildesheim. „Ich bin mit dem bis hierher Erreichten, der Einstellung und Leistungsbereitschaft meiner Mannschaft und dem Verlauf des bisher Absolvierten sehr zufrieden. Die Spielergebnisse von unserem Trainingswochenende sind zweitrangig, eher was die Mannschaft geleistet hat. Am Sonntagabend waren sie einfach nur platt, können aber stolz sein auf das, was sie geleistet haben. Die Mannschaft hat in den letzten Wochen prima gearbeitet und es ist deutlich eine Weiterentwicklung aller zu verzeichnen. Mit dem Trainingswochenende wollten wir unter hoher körperlicher Belastung testen und gegen Mannschaften unterschiedlicher Spielklassen spielen, die uns in der Punktspielserie nicht begegnen. Wir haben verschiedene Varianten ausprobiert, die erhofften Erkenntnisse gewonnen und werden bis Saisonbeginn mit Schwerpunkt noch an der „Spielfähigkeit“ arbeiten. Im Ausblick auf die nun bald beginnende Saison bin ich optimistisch und freue mich auf die Herausforderung, mit meiner Mannschaft in die Saison zu starten, bin aber genauso realistisch und weiß, das eine sehr schwere Saison vor dieser sehr jungen Mannschaft liegt. Da wird es noch einige Zeit brauchen bis alles läuft. Dass wir das schwere Los erwischt haben, bei VFL Hameln starten zu müssen, passt mit zwar nicht so richtig in den Plan, ist aber nicht zu ändern. 20 Saisonspiele, doppelt so viele wie in der vergangenen Saison werden wir „Aufsteiger“ in die WSL-Liga Mitte absolvieren müssen, wenn sich die Liga durch Mannschaftsrückziehungen nicht noch weiter reduziert“, resümiert Trainer Olaf Denecke und gibt gleichzeitig einen Ausblick auf die neue Saison.
Olaf Denecke
Weibliche A-Jugend der SG Misburg zu Gast in Stadtoldendorf (18.08.2008)
Vom 22.08.-24.08.08 ist die Weibliche A-Jugend der SG Misburg (Hannover) Gast in Stadtoldendorf. In Kooperation mit unserer Damenmannschaft werden sich die jungen Misburgerinnen in einem Trainingslager auf die neue Saison vorbereiten. Die Spielerinnen unsere Damenmannschaft werden an Teilen des Trainingsprogramms teilnehmen und zudem die Gäste als Gastfamilien über das Wochenende bei sich aufnehmen.
Zustande gekommen ist das Vorhaben dadurch das Aileen Denecke, mittlerweile Spielerin der 1. Damen der SG Misburg in der Landesliga Hannover und Trainerin des Gästeteams in Zusammenarbeit mit ihrem Vater Olaf Denecke, dem Trainer unserer Damenmannschaft, das Projekt erdacht und in die Tat umgesetzt hat.
Handballchef Jens Huckauf hat das Vorhaben organisatorisch unterstützt und gefördert. Aileen ist ein „Gewächs“ der Jugendarbeit des TV 87. Hat sie doch das Handballspiel in ihrer Heimatstadt unter der Homburg erlernt und bis 2001 für den TV 87 gespielt. Beide Trainer haben für ihre Teams ein abwechselungsreiches und forderndes Trainingsprogramm gestrickt. Handball gespielt wird auch. So treffen die WJA SG Misburg und unsere Damen am Samstag, 23.08.08, um 17:00 Uhr zu freundschaftlichem Vergleich in der Sporthalle Dassel aufeinander. Am Sonntag, 24.08.08, um 16:00 Uhr gibt es dann das Testspiel der Misburgerinnen gegen die Weibliche A-Jugend des VFL Hameln in der TV-Halle. Beide Spiele in der OS-Halle.
Am folgenden Wochenende, 30.08. und 31.08.08, geht es dann für unsere Damen ans „Eingemachte“.
Dann lädt Trainer Olaf Denecke sein Team zum Trainingswochende.
Olaf Denecke
*** Biite beachtet die geänderten Spielorte! ***
Damenteam in dritter Phase der Saisonvorbereitung!
Höhepunkt des Trainingsprogramms am kommenden Wochenende (26.08.2008)
Wir sind kurz vor dem Ende der dritten und letzten Phase der Saisonvorbereitung. Den Höhepunkt unserer Trainings- und Spielplanung für die neue Saison haben wir für das kommende Wochenende, 30.08. und 31.08.08 geplant. Dann werden wir noch mal intensiv unter hoher körperlicher Belastung testen.
In zwei vorangegangenen Phasen haben wir bis hierher Grundlagenarbeit in der Breite absolviert und an der körperlichen Fitness sowie im Bereich der Technik gearbeitet. Wir haben den erwarteten Stand erreicht und wollen noch ne Schippe draufpacken, um Spielpraxis zu bekommen. Es geht nun darum die spielerischen Fähigkeiten im Abwehr- und Angriffsspiel in die richtige Abstimmung zu bringen. Schließlich liegt das letzte Pflichtspiel der letzten Saison vom 10. Februar schon mehr als sechs Monate zurück. Das erste Vorbereitungsspiel gegen die 2. Mannschaft der HSG Hattorf-Schwiegershausen (Regionsoberliga Südniedersachsen) haben wir zwar mit 18:14 verloren, dabei aber trotzdem ordentlich an Motivation gewonnen, da wir ein gutes Spiel gemacht haben und den Schwung mitnehmen. So kann auch eine Niederlage was Positives haben. Kommt immer darauf an, was man erwartet hat. Bis zum Saisonstart am 14.09.08 gegen VFL Hameln sind Spielergebnis für mich zweitrangig. Wichtiger sind die gewonnen Erkenntnisse.
"Zurückblickend auf das bisher Geleistete kann ich hier nur sagen, wie die Mannschaft bisher mitgezogen hat, ist einfach nur Klasse. Sie sind motiviert bei der Sache, haben erkannt, was Sache ist, mir den Einstieg leicht gemacht, immer wieder das nächste Ziel erreicht und puschen sich gegenseitig. Ich habe eine Mannschaft übernommen, die funktioniert und noch viel leisten und erreichen kann. Mit einem letzten Fitnesstest am 05.09.08 schließen wir dann die Saisonvorbereitung für die Saison 08/09 ab", beschreibt der neue Trainer Olaf Denecke den Stand der Dinge beim Damenteam.
So sieht das Programm für kommendes Wochenende aus:
Samstag 30.08.2008
Zwei Vorbereitungsspiele über jeweils volle Spielzeit in der TV Halle,
zu Gast sind dann
um 14:45 Uhr TUS Bothfeld I (Regionsliga Hannover) und
um 17:30 Uhr SV Alfeld I (WSL Oberliga)
Sonntag 31.08.2008
Teilnahme am 15. Paul-Otto-Saisonvorbereitungsturnier des MTV Geismar in Göttingen
Gegner in der Gruppe der Mannschaften bis Regionsliga sind dann die Teams von HG Rosdorf Grohne, HSG Gillersheim Berka, DJK Hildesheim und TVE Sehnde.
Spielmodus: Jeder gegen Jeden
Trainingswochenende Weibliche A-Jugend SG Misburg und TV Damen
vom 22.08.-24.08.08 in Stadtoldendorf (26.08.2008)
Fordernd, abwechselungsreich und drei erfolgreiche Tage mit Trainingsinhalten mit Athletik in Halle und Jahnstadion, Wurf- und Torwarttraining, Aqua Fit im Freibad, Abwehrtraining, Training in Kleingruppen sowie Gruppentaktik umrahmt von zwei Freundschaftsspielen für die SG Misburg zur Saisonvorbereitung standen auf dem Trainingsplan den die Trainer Aileen Denecke und Sven Petters (WJA SG Misburg) sowie Olaf Denecke (Damen TV 87) für ihre Teams erdacht und in die Tat umgesetzt haben. Nach Anreise der Gäste aus Misburg mit dem Zug am Freitagabend fiel der eigentlich geplante Spaziergang durch die Fußgängerzone gleich mal dem Dauerregen zum Opfer. Doch dies sollte die einzige Pleite des Wochenendes bleiben! Kurzfristig wurde eine Kennlernrunde in „Bremers Kleiner Kneipe“ auf den Plan gerufen. Das war eindeutig eine gute Idee. So konnte das Kennenlernen schon mal beginnen. Die Trainer nutzten die Möglichkeit den Trainingsplan für Samstag vorzustellen und erste organisatorische Dinge sowie Ziele zu besprechen. Nach dem Umzug in die TV-Halle wurde der Freitagabend mit einer ersten gemeinsamen lockeren Trainingseinheit sportlich fortgeführt bevor die TV Damen unsere Gäste in ein gemeinsames Abendprogramm entführt haben. Der Samstagmorgen begann mit einem Geländelauf zum „Wake up“ und den Organismus langsam hochzufahren. Anschließend stand Aqua Fit im Freibad auf dem Programm. Kam trotz schlechter Witterung gut an. Aber ne heiße Dusche entschädigt ja für Vieles.
Der Samstag setzte sich dann weiter fort mit gemeinsamen Hallentraining. Das geplante Freundschaftsspiel zwischen den TV Damen und dem Misburgerinnen konnte kurzfristig, da die OS Halle nicht zur Verfügung stand, in Dassel stattfinden. Für die Trainer war das Ziel: Wir wollen testen. 16:14 heiß es am Ende für die TV Damen. Das Spielergebnis ist jedoch zweitrangig. Viel wichtiger die Erkenntnisse die Trainer und Teams zu diesem Zeitpunkt der Saisonvorbereitung gewonnnen haben. Der Samstagabend wurde zu einer gemeinsamen Veranstaltung genutzt. Deutlich erkennbar waren dann doch die Anstrengungen des Tages.
Auch am Sonntag wurde ordentlich gearbeitet und am Nachmittag stand für die Misburgerinnen noch mal ein Testspiel auf dem Programm. Diesmal in der TV Halle war die Weibliche A-Jugend von VFL Hameln für ein Freundschaftsspiel gewonnen worden. Trotz bestimmt schwerer Beine und mit nachlassender Kraft bestimmten unsere Gäste von Anfang an das Spiel und waren noch in der Lage einige sehenswerte Aktionen zu setzen. Deutlich mit 28:5 als Sieger ließen sie keinen Zweifel aufkommen, wer der „Chef im Ring“ ist. Mit diesem positiven Abschluss traten sie dann am Sonntagabend die Heimreise nach Hannover an. Die Trainer und Teams waren sich einig: Das war eine prima Sache zusammen ein Trainingswochenende durchzuführen was allen Teilnehmern viel abverlangt hat aber auch viel Spaß bei der Sache gebracht hat. Das erhoffte Ergebnis wurde eindeutig erreicht und sollte vielleicht nächstes Jahr wiederholt werden. Geplant ist auch ein Gegenbesuch der TV Damen in Misburg während der Saison wenn sich ein gemeinsamer Termin finden lässt.

Zum Abschluss heißt aber auch Dank zu sagen an diejenigen, die dazu beigetragen haben, dass diese Maßnahme überhaupt so hat stattfinden können. Dank also an dieser Stelle an Jens Huckauf, der organisatorisch gesteuert und möglich gemacht hat, dass gespielt und trainiert werden konnte, nachdem die OS Halle kurzfristig nicht genutzt werden konnte, an die Schiedsrichter der beiden Freundschaftsspiele und an die TV Damen und ihre Familien, die sich bereit erklärt hatten, unsere Gäste als Gastfamilien aufzunehmen, und Familie Bremer, die uns die Möglichkeit gegeben hat, in „Bremers Kneipe“ Gast sein zu dürfen.
Olaf Denecke