1. Herren

Hintere Reihe (v.l.n.r.): Björn Schubert, Jan Ahlers, Jürgen Bätjer, Andre Regenthal,
1. Vorsitzender des Fördervereins Erhard Schrader
Mittlere Reihe: Co-Trainer Walter Wöhler, Tobias König, Sebastian Voss, Timo Heiligenstadt, Dominik Niemeyer,
Jobst Tschirch, Fachwart Jens Huckauf
Vordere Reihe: Manager Volker Gnioth, Florian Glombik, Tobias Walter, Franz Köhler, Sebastian Stenzel,
Trainer Roland Schwörer, Physiotherapeutin Martina Schaper-Hörning, 2. Vorsitzender des TV Klaus Grewe
Ganz vorne in gelb die beiden Torhüter Swen Herrendörfer und Michael Edler
Die Mannschaft
| Name |
Vorname |
Alter |
Position |
bei Neuzugängen abgebender Verein |
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| Edler |
Michael |
38 |
Torwart |
SV Alfeld |
| Herrendörfer |
Swen |
32 |
Torwart |
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| Glombik |
Florian |
30 |
LA |
|
| Stenzel |
Sebastian |
20 |
LA |
|
| Walter |
Tobias |
27 |
RA |
|
| Ahlers |
Jan |
21 |
RA |
|
| Bätjer |
Jürgen |
31 |
KM |
|
| Niemeyer |
Dominik |
25 |
RL |
|
| Heiligenstadt |
Timo |
25 |
RL / RM / RR |
|
| Schubert |
Björn |
31 |
RR |
|
| Tschirch |
Jobst |
22 |
RM / RL |
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| Köhler |
Franz |
19 |
RM |
MTV Braunschweig |
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| Trainer |
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| Schwörer |
Roland |
38 |
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| Betreuer |
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| Wöhler |
Walter |
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| Abgänge |
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neuer Verein |
| Brandes |
Thomas |
38 |
Trainer |
Eintracht Hildesheim |
| Backhaus |
Florian |
24 |
KM |
HF Springe |
| Mieleke |
Tobias |
31 |
LA |
Ziel unbekannt |
| Rettig |
Marc |
29 |
KM |
2. Mannschaft TV |
| Bartsch |
Markus |
27 |
TW |
TV Eiche Dingelbe |
| Zalandauskas |
Kestas |
42 |
RM |
MTV Großen Marpe |
| Nolte |
Martin |
21 |
TW |
HSG Wesertal |
| Klingemann |
Jens |
38 |
RR |
Karriereende |
| Jastram |
Marcel |
24 |
LA |
MTV Bad Salzdetfurth |
Handball-Oberliga: Gelungenes Saisonfinale für die Homburgstädter
TV Stadtoldendorf besiegt TC Schöningen mit 30:24 (03.06.2008)
Der Handball-Oberligist TV Stadtoldendorf kann sich über einen gelungenen Saisonabschluss freuen: Am letzten Spieltag siegten die Homburgstädter vor heimischem Publikum über Tabellen-Schlusslicht TC Schöningen mit 30:24.
Mit einer zwar nicht überragenden, aber letztlich souveränen Leistung präsentierte sich der Gastgeber von Beginn an/ vor allem in der ersten Halbzeit als das stärkere Team. So unterstrichen die Stadtoldendorfer bereits in der Anfangsphase ihre Ambitionen, sich mit einer guten Partie von ihren Fans zu verabschieden und gingen mit dem 5:2 nach knapp sechs Minuten klar in Führung. Auch in der Folgezeit wirkte das Team um Jürgen Bätjer vor allem im Angriff ruhig und konzentriert, während die Gäste gerade dort immer wieder deutliche Schwächen zeigten. Weitestgehend ungefährdet gelang es dem TV 87 daher, seinen Vorsprung auf zunächst fünf Tore auszubauen. Lediglich Mitte der ersten Halbzeit schienen die Gastgeber für einen Augenblick die Linie zu verlieren und brachten die Schöninger, die zwischenzeitlich bis auf 12:10 aufschlossen, ins Spiel zurück. Dann allerdings gewann der Gastgeber endgültig die Oberhand: Bis zur Pause erhöhte die Mannschaft auf 18:12.
Danach wollte jedoch zunächst wenig gelingen. Nach dem erneuten Anpfiff vergaben die Stadtoldendorfer zahlreiche gute Chancen und mussten zusehen, wie ihr Vorsprung auf 19:16 schmolz. Trotz weiterer unnötiger Fehler gelang es den Homburgstädtern anschließend allerdings, sich bis zum 28:20 in der 47. Minute acht Tore von den zu oft unkonzentriert wirkenden Schöningern abzusetzen und damit den Grundstein für den Erfolg zu legen. Souverän verteidigten die Stadtoldendorfer ihren Vorsprung bis zum 30:24-Endstand und konnten sich verdientermaßen über ein gelungenes Saisonfinale freuen.

Im Anschluss an die Partie wurden dann die Abgänge Dominik Niemeyer, Torwart Swen Herrendörfer, Dirk Pauling und Trainer Roland Schwörer von TV 87-Manager Volker Gnioth verabschiedet, bevor Fans und Mannschaft die lange Saison gemeinsam vor der Halle ausklingen ließen. Damit beendet der TV Stadtoldendorf die Oberliga-Saison auf einem vor allem in Anbetracht der überdurchschnittlich vielen Verletzungen auf einem akzeptablen siebten Tabellenplatz.









Katharina Emde (TAH)
Handball-Oberliga: Weitere Verstärkung für den Rückraum
Jan Knöchel wechselt zum TV Stadtoldendorf (03.06.2008)
Nach Torwart Sascha Krannich und Timo Heiligenstadt gelang dem Handball-Oberligisten TV Stadtoldendorf die dritte Neuverpflichtung: Der Rückraum-Spieler Jan Knöchel wird in der kommenden Saison von der HSG Kathleenburg in die Homburgstadt wechseln. „Wir freuen uns auf Jan Knöchel und hoffen, mit ihm gute Erfolge zu erzielen“, ist TV 87-Manager Volker Gnioth zufrieden.
Seine Handballkarriere begann der 21-jährige Neuzugang in der E-Jugend der SG Hardenberg, knapp vier Jahre später wechselte er dann zur HG Rosdorf-Grone. Anschließend folgten Verträge bei der GWD Minden und dem SV Alfeld, bevor der Maschinenbau-Student in die Herrenmannschaft des Ligakonkurrenten Rosdorf zurückkehrte. Gemeinsam mit seinem Freund und Mannschaftskollegen Sascha Heiligenstadt, der in der kommenden Saison ebenfalls zum Kader des TV 87 gehören wird, trat er zuletzt für den Verbandsligisten HSG Kathleenburg an. In Stadtoldendorf soll der vielseitige Spieler nun vor allem den Rückraum verstärken.
„Jan Knöchel ist dort auf allen drei Positionen einsetzbar und daher eine echte Alternative, gerade für unser Team“, so Volker Gnioth. „Er wird uns spielerisch sicherlich noch weiter nach vorne bringen“. Auch der 21-Jährige selbst freut sich auf die kommende Zusammenarbeit: „Der Wechsel nach Stadtoldendorf ist absolut perfekt. Ich hoffe sehr, dort auch längerfristig eine sportliche Heimat zu finden“.
Katharina Emde (TAH)
Handball-Oberliga: Rekordnationalspieler übernimmt das Traineramt
TV87 verpflichtet Frank-Michael Wahl als Nachfolger von Roland Schwörer (03.06.2008)
Kurz vor Ende der laufenden Saison gibt es für den TV Stadtoldendorf noch eine Erfolgsmeldung zu verbuchen: Wie jetzt bekannt wurde, gelang es TV 87-Manager Volker Gnioth, den Handballrekordnationalspieler Frank-Michael Wahl als neuen Trainer des Handball-Oberligisten zu verpflichten. Damit tritt der 51-Jährige die Nachfolge von Roland Schwörer an, der die Mannschaft in Richtung Hameln verlässt, um dort als Jugendtrainer zu arbeiten.
Der Name Frank-Michael Wahl ist dabei nicht nur Handball-Fans ein Begriff: In seiner 20 Jahre währenden aktiven Laufbahn absolvierte der gebürtige Rostocker 344 Länderspiele zunächst für die DDR-Auswahl und später für die Bundesrepublik. Mit seinem Heimatverein SC Empor Rostock wurde er in den Achtziger Jahren zudem mehrfach DDR-Meister und Pokalsieger. Größter Erfolg des Finanzdienstleisters, der heute mit seiner Lebensgefährtin in Hessisch-Oldendorf lebt, war aber neben zwei dritten Plätzen bei den Weltmeisterschaften 1978 und 1986 vor allem der überraschende Sieg des DDR-Teams bei den Olympischen Spielen 1980 in Moskau. Nach dem Ende seiner aktiven Karriere 1993 wurde Frank-Michael Wahl zum ersten Ehrenspielführer der Nationalmannschaft ernannt und wechselte in den Trainerstab des VfL Hameln, wo er - mittlerweile als Chefcoach tätig - im Jahr 2000 trotz sportlicher Erfolge entlassen wurde.
Zuletzt stand er daher beim Oberliga-Konkurrenten HF Springe unter Vertrag. In der kommenden Saison soll der Rekordnationalspieler, dessen Sohn Gordon bereits seit Oktober den Rückraum der Homburgstädter verstärkt, die Stadtoldendorfer dann wieder auf einen der oberen Plätze in der Handball-Oberliga führen.
Katharina Emde (TAH)
Handball-Oberliga: Am Ende fehlt wieder einmal die Kraft
Ersatzgeschwächter TV Stadtoldendorf unterliegt bei der TSG Emmerthal mit 20:28 (26.05.2008)
„Wir sind im Prinzip mit dem letzten Aufgebot angetreten und es ist dementsprechend gekommen wie es kommen musste“, bleibt TV 87-Manager Volker Gnioth nur festzustellen. Erneut stark ersatzgeschwächt unterlag seine Mannschaft am vorletzten Spieltag der laufenden Saison mit 20:28 im Derby gegen die TSG Emmerthal.
Neben Björn Schubert und Dominik Niemeyer fielen bereits von Beginn an Sebastian Stenzel sowie Jürgen Bätjer krankheitsbedingt aus. Knapp zehn Minuten nach Anpfiff schied zu allem Überfluss auch der gerade erst ins Team zurückgekehrte Jobst Tschirch aufgrund einer Fußverletzung aus. Vor allem im Rückraum fehlten den Stadtoldendorfern dadurch erneut die Alternativen.

In der ersten Halbzeit gelang es den mit Spielern aus der zweiten Mannschaft verstärkten Homburgstädtern dennoch, die personellen Lücken zu schließen und sich gegen die Gastgeber zu behaupten. Zwar erwischten die Emmerthaler mit einem 3:0-Vorsprung den deutlich besseren Start, doch konnte der TV Stadtoldendorf mit einer disziplinierten Leistung zum 4:4 aufschließen. Anschließend entwickelte sich bis zum Halbzeitstand von 11:11 eine nahezu ausgeglichene Partie mit wechselnder Führung. Auch nach der Pause konnte sich zunächst keine der beiden Mannschaften absetzen.
Ab der 45.Minute begannen sich jedoch die personellen Probleme bei den Stadtoldendorfern mehr und mehr bemerkbar zu machen. Hatten die Gäste bis zum 16:16 die Partie noch offen gestalten können, mussten sie nun ihren fehlenden Kräften Tribut zollen und den TSG Emmerthal bis zum 24:17 davonziehen lassen.



„Die Mannschaft hat wirklich gekämpft, aber ohne unsere eigentliche Rückraumreihe hat die Durchschlagskraft nicht mehr ausgereicht“, erklärt Volker Gnioth. „Dadurch haben sich dann Lücken in der Abwehr aufgetan und den Emmerthalern die Chance zu schnellen Toren gegeben“. Mit 20:28 verloren die Homburgstädter schließlich das Derby gegen die am Ende stärkere TSG. Zum Saisonfinale gegen den Tabellenletzten TC Schöningen, der als Absteiger bereits feststeht, erhoffen sich die Stadtoldendorfer am kommenden Sonnabend dann noch einmal ein erfreulicheres Ergebnis vor heimischem Publikum.

TV Stadtoldendorf:
Swen Herrendörfer – Michael Edler – Tobias Walter (7) – Dirk Pauling (6) – Florian Glombik (3) – Gordon Wahl (3) – Björn Schubert „Mille“ (1) – Jobst Tschirch – Andre Regenthal – Timo Heiligenstadt – Tobias König – Jan-Christoph Ahlers
Bericht: Katharina Emde (TAH), Fotos: Werner Regenthal
Handball-Oberliga: Beim Derby will man sich leine Blöße geben
TV Stadtoldendorf zu Gast beim TSG Emmerthal (24.05.2008)
Das Saisonfinale rückt immer näher: Zum vorletzten Spiel in der Rückrunde tritt der Handball-Oberligist am Sonnabend, 24. Mai, um 19 Uhr beim TSG Emmerthal an. „Nach dem Erfolg gegen Celle reisen wir natürlich dorthin, um erneut zu gewinnen“, erklärt TV 87-Manager Volker Gnioth. „So ein Derby hat allerdings immer eine ganz eigene Dynamik“. Zwar stecken sowohl die Emmerthaler, die sich mit dem momentan zehnten Tabellenrang in ausreichendem Abstand zur Abstiegsregion positionieren konnten, als auch die siebtplatzierten Homburgstädter im gesicherten Mittelfeld fest, doch die Brisanz der Partie bleibt ungebrochen.
„Für beide Teams geht es im Grunde um nichts mehr, aber durch die lokale Nähe wird es trotzdem ein völlig anderes Aufeinandertreffen als in vielen sonstigen Spielen“, macht der Stadtoldendorfer Trainer Roland Schwörer deutlich. Auf keinen Fall wolle man sich ausgerechnet bei dem Derby am Sonnabend noch eine Blöße geben. Gegen die Emmerthaler gilt es für die Gäste dabei vor allem, die Rückraum-Mitte mit dem zuletzt starken Julian Kutschera in den Griff zu bekommen.
„Der TSG spielt relativ ruhig und überhastet vor allem vorne nicht“, beschreibt Roland Schwörer. „Wichtig ist, dass wir uns darauf einstellen und außerdem in der Deckung stabil stehen – dann könne wir die Saison zu einem ordentlichen Abschluss bringen“. Nach dem Heimsieg über Celle hoffen die Stadtoldendorfer so nun auf einen weiteren Erfolg. „Der Ergebnis am vergangenen Wochenende hat die Moral der Mannschaft sicherlich noch einmal gestärkt“, ist Volker Gnioth überzeugt. „Wenn wir den Tabellendritten geschlagen haben, dann müssten wir auch trotz der Brisanz des Derbys beim Zehntplatzierten bestehen“.
Eine besondere Note erhält die Partie im Übrigen durch Sascha Krannich: Der TSG-Torwart wird in der kommenden Saison für den TV Stadtoldendorf spielen.
Katharina Emde (TAH)
1. Herren besiegt MTV Post Eintracht Celle mit 30:24 (18.05.2008)

TV 87 Stadtoldendorf:
Michael Edler (2 gehaltene 7m), Swen Herrendörfer – Jürgen Bätjer (10/1), Florian Glombik (3), Jobst Tschirch (6),
Gordon Wahl (5), Dirk Pauling (2), Tobias König (2), André Regenthal, Jan-Christoph Ahlers (2).
Trainer: Roland Schwörer
MTV Post Eintracht Celle:
Jörg Oehus, Frederik Hövermann – Henrik Löbens (2/2), Ralf Peters, Jens Fischer, Jörg Matthée (2), Nils Kahler (7),
Henrik Weinmann (4), Sascha Dehning (1), Sascha Niebuhr (1), Tobias Kakuschke (4/1), Bastian Lüer (3).
Trainer: Ingmar Steins
Schiedsrichter: Hauke Geister / Benjamin Kretzschmar (MTV Groß Lafferde)
Spielfilm:
2:1 (5.), 4:3 (10.), 7:6 (15.), 10:7 (20.), 12:9 (25.), 13:11 (30., Halbzeit),
15:12 (35.), 16:13 (40.), 19:14 (45.), 22:17(50.), 26:20 (55.), 30:24 (60., Endstand)
Gelbe Karten:
Jan-Christoph Ahlers, Tobias König, Jürgen Bätjer (Stadtoldendorf),
Henrik Weinmann, Nils Kahler, Ralf Peters (MTV Post Eintracht Celle)
Rote Karten: keine
Zwei Minuten:
Stadtoldendorf 2 (Florian Glombik 2x),
MTV Post Eintracht Celle 3 (Sascha Dehning 2x, Sascha Niebuhr)
Siebenmeter:
Stadtoldendorf 2/1 (Dirk Pauling scheitert am Pfosten),
MTV Post Eintracht Celle 5/3 (Ralf Peters und Jörg Mathée scheitern an Torwart Michael Edler)

Dank für die Fotos und Infos an Werner Regenthal!
Handball-Oberliga: Stadtoldendorfer büßen Tabellenrang ein
TV 87 unterliegt gegen den TS Großburgwedel 25:30 (06.05.2008)
Der TV Stadtoldendorf verliert einen Tabellenplatz: Beim TS Großburgwedel kassierte der TV Stadtoldendorf eine 25:30-Niederlage und musste den nun punktgleichen Gastgeber in der Tabelle an sich vorbeiziehen lassen.
„Mit unserem dezimierten Kader ist im Moment einfach nicht mehr drin“, erkannte TV 87-Manager Volker Gnioth am Ende der Partie. „Uns fehlen vor allem leichte Tore aus dem Rückraum“. Der Sieg der Gastgeber sei insgesamt in jedem Fall verdient. Über weite Strecken war es den Homburgstädtern allerdings gelungen, mit den heimstarken Großburgwedelern mitzuhalten. Nach leichten Anfangsschwierigkeiten mit einem 0:3-Rückstand fand das Stadtoldendorfer Team immer besser ins Spiel und schloss schließlich zum 8:8 auf. In der Folgezeit entwickelte sich eine völlig ausgeglichene Partie mit wechselnder Führung, ohne dass sich eine der Mannschaften absetzte. „Uns ist es, wenn man von den ersten Minuten absieht, sehr gut gelungen, die Tempogegenstöße der TS zu unterbinden“, lobte TV 87-Trainer Roland Schwörer. Zur Halbzeit lagen die engagiert auftretenden Stadtoldendorfer trotz aller personellen Schwierigkeiten mit 13:14 nur knapp zurück.
Auch nach der Pause ließen sich die Stadtoldendorfer nicht abschütteln und nährten bis zum 21:21 in der 45.Minute die Hoffnung auf einen Erfolg. Doch durch drei zum Teil unnötige Zeitstrafen schwächten sich die Homburgstädter kurz darauf selbst - eine Chance, die sich der TS Großburgwedel nicht nehmen ließ: Die Gastgeber nutzten die Überzahl und bauten ihren bis dato hauchdünnen Vorsprung konsequent aus. Mit 30:25 sicherten sich die Großburgwedeler so einen in den letzten Minuten ungefährdeten Erfolg. „Das Ergebnis ist sehr ärgerlich, denn die Möglichkeit zu gewinnen war zweifellos da“, resümierte Roland Schwörer. „Ohne die Zeitstrafen hätten wir die Partie sicherlich zumindest bis zuletzt offener gestalten können“.
Nach drei Niederlagen in Folge steht der TV Stadtoldendorf nun vorerst auf dem achten Tabellenplatz. Und auch beim Heimspiel gegen den MTV Post Eintracht Celle, momentan Drittplatzierten der Liga, in zwei Wochen wird es für die Homburgstädter wohl schwer werden.
TV Stadtoldendorf:
Michael Edler - Swen Herrendörfer - Dirk Pauling (9) - Sebastian Stenzel (5) - Gordon Wahl (4) - Jürgen Bätjer (3) - Jobst Tschirch (2) - Andre Regenthal (1) - Florian Glombik (1) - Tobias König - Jan-Christoph Ahlers
Katharina Emde (TAH)
Handball-Oberliga: „Auf jeder Position ein Stückchen besser“
TV Stadtoldendorf verliert gegen die HSG Northeim 27:32 (23.04.2008)
Weder das Ergebnis noch die Leistung stimmte: Beim Tabellenachten HSG Northeim unterlag der TV Stadtoldendorf mit 27:32. „Wir haben heute eine sehr schlechte Vorstellung abgeliefert und mannschaftlich nicht im Geringsten überzeugt“, stellte TV 87-Trainer Roland Schwörer im Anschluss an die Partie fest. „Diese Niederlage ist sicherlich verdient“. Ohne die Verletzten Björn Schubert, Dominik Niemeyer und den kurzfristig ausgefallenen Tobias Walter konnten die Stadtoldendorfer von Beginn an kaum mit den Gastgebern mithalten. Lediglich bis zum 2:2 befanden sich die Mannschaften auf Augenhöhe, dann gelang es den Gastgebern jedoch schnell, sich mit 8:4 erstmals deutlich von den ersatzgeschwächten Homburgstädtern abzusetzen. Wie bereits in der Partie gegen den MTV Eyendorf verpassten die Stadtoldendorfer vor allem durch zahlreiche unnötig vergebene Chancen erneut den Anschluss und ermöglichten ihren direkten Verfolgern in der Tabelle so, sie bis zum Halbzeitstand von 15:10 souverän auf Distanz zu halten.
„Nachdem wir in den ersten Minuten gleich zwei Siebenmeter verworfen haben, lagen wir eigentlich permanent hinten und haben insgesamt nur zehn Tore geworfen“, fasst TV 87-Manager Volker Gnioth die ersten dreißig Minuten der Partie zusammen. Gerade im Rückraum habe über den gesamten Zeitraum die Durchschlagskraft gefehlt.
Auch in der zweiten Hälfte lief es für die Homburgstädter nicht besser: Bis zur 45. Minute bauten die clever spielenden Northeimer ihren Vorsprung auf zwischenzeitlich zehn Tore aus. Zwar konnte sich der TV 87 noch einmal ein wenig herankämpfen, der verdiente Sieg war den Northeimern allerdings nicht mehr zu nehmen. Mit 27:32 mussten sich die Stadtoldendorfer am Ende klar geschlagen geben.
„Wir haben weder unsere Möglichkeiten zu Gegenstößen genutzt noch Gegenstöße verhindert“, kritisierte Trainer Roland Schwörer. „Die HSG war auf jeder Position ein Stückchen besser und schneller“. Ähnlich sieht dies auch Volker Gnioth: „Man muss sicherlich sagen, dass die Schiedsrichterentscheidungen teilweise katastrophal waren, aber letztlich hat Northeim eine hochmotiviertes Spiel gezeigt und daher gerechterweise gewonnen“.
Für das Heimspiel am kommenden Wochenende hofft man daher wieder auf eine deutliche Leistungssteigerung.
„Wir müssen unseren Fans in jedem Fall Besseres anbieten als die heutige Partie“, so TV 87-Coach Roland Schwörer.
Katharina Emde (TAH)
HSG Northeim/Hammenstedt/Hillerse:
Marc-Oliver Wode, Stefan Wilke (1 gehaltener 7m) - Kevin Schiffer (4/4), Jan-Henrik Schmidt (3), Dennis Friedrichs (5), Andre Kühn (5/1), Marjan Bode, Kai Hungerland (7), Oliver Strupeit (3), Sascha Heiligenstadt (3), Jan Knöchel (2).
TV 87 Stadtoldendorf:
Michael Edler, Swen Herrendörfer (1 gehaltener 7m) – Jürgen Bätjer (6), Florian Glombik (2), Jobst Tschirch (2), Sebastian Stenzel (5/3), Tobias König, Gordon Wahl (5), Dirk Pauling (5), André Regenthal (2), Jan-Christoph Ahlers, Timo Heiligenstadt.
Spielfilm:
2:2 (5.), 5:2 (10.), 7:4 (15.), 10:6 (20.), 13:8 (25.), 15:10 (30.),
19:12 (35.), 23:13 (40.), 25:15 (45.), 29:20 (50.), 32:24 (55.), 32:27 (60.)
Rote Karte: Jürgen Bätjer (Stadtoldendorf)
Schiedsrichter: Kathrin Dörhage / Cornelia Elsner (HSG Nord Edemissen)
Handball-Oberliga : Dominik Niemeyer und Björn Schubert fallen weiterhin aus
TV Stadtoldendorf spielt gegen die HSG Northeim (19.04.2008)
Zum Ende der Saison kämpft der Handball-Oberligist TV Stadtoldendorf noch einmal mit Verletzungspech: Am Sonntag, 20.April, treffen die Homburgstädter ab 15 Uhr auf die achtplatzierte HSG Northeim. Beim Duell gegen den direkten Verfolger muss die Mannschaft mit Dominik Niemeyer und Björn Schubert erneut gleich auf zwei ihrer wichtigsten Rückraum-Spieler verzichten.
„Wir haben in dieser Liga zwar bisher immer erfolgreich gegen die HSG gespielt, aber aufgrund unserer momentanen personellen Situation sind wir am Wochenende nur der Außenseiter“, schraubt TV 87-Manager Volker Gnioth die Erwartungen dementsprechend niedrig.
Zudem sorgten die Northeimer, die zurzeit noch fünf Punkte Rückstand auf den TV Stadtoldendorf haben, erst am vergangenen Wochenende mit einem Sieg über den Tabellenzweiten HG Rosdorf-Grone für eine Überraschung in der Liga.
Unsere Gastgeber haben sich in dieser Saison bereits früh den Klassenerhalt gesichert, womit vorher gar nicht unbedingt zu rechnen war“, erklärt der Homburgstädter Trainer Roland Schwörer. „Das Ergebnis aus der vergangenen Woche hat außerdem wieder einmal gezeigt, wie schwer sich auch Spitzenmannschaften gegen die HSG im Moment tun“.
Einen entscheidenden Anteil an den Erfolgen der Northeimer trug dabei meist deren starker Torwart Mark-Oliver Wode. „Er ist in diesem sonst jungen, ausgeglichenen Team auf jeden Fall hervorzuheben“, weiß Volker Gnioth. „Nicht nur deshalb müssen wir nicht nur in der Abwehr ähnlich gut wie zuletzt in Eyendorf stehen, sondern uns vor allem im Angriff steigern“.
Dennoch hoffen die Stadtoldendorfer nach der Rückkehr von Dirk Pauling, der zuletzt aus beruflichen Gründen fehlte, weiterhin auf einen Erfolg. „Wir hatten die ganze Saison immer wieder Besetzungsprobleme. Auch dieses Mal werden wir natürlich versuchen, das Beste daraus machen“, ist Roland Schwörer überzeugt. „Jeder Spieler muss in dieser Situation natürlich mindestens 100 Prozent geben“. Wenn das gelänge, so der TV 87-Coach, sei ein Erfolg aber durchaus möglich.
Katharina Emde (TAH)
Handball-Oberliga: Schlechte Chancenverwertung besiegelt die Niederlage
Ersatzgeschwächter TV Stadtoldendorf verliert in Eyendorf mit 22:24 (15.04.2008)
Rückschlag für den TV Stadtoldendorf: Ausgerechnet beim Tabellenvorletzten MTV Eyendorf konnten die Homburgstädter stark ersatzgeschwächt nicht punkten und unterlagen knapp mit 22:24. Durch den kurzfristigen Ausfall von Dominik Niemeyer und Björn Schubert hatte die Mannschaft auf zwei ihrer wichtigsten Rückraumspieler verzichten müssen. „Das Ganze ist sehr ärgerlich, weil die Partie eigentlich eines der Spiele war, das wir deutlich für uns entscheiden wollten“, stellte TV 87-Manager Volker Gnioth anschließend fest. „Mit nur einem der Beiden hätte es sicherlich anders ausgesehen“. Lange Zeit konnten die Stadtoldendorfer jedoch trotz ihrer personellen Probleme, die sich durch eine unnötige rote Karte für Andre Regenthal in der zehnten Minute noch zusätzlich verschärften, gut mithalten. Nachdem die Gastgeber sich zunächst mit 5:2 leicht abgesetzt hatten, gelang es den Homburgstädtern dank eines disziplinierten, mannschaftlich geschlossenen Auftretens in der Folgezeit zum 6:6 aufzuschließen und bis zum Halbzeitstand von 11:10 die Führung zu erobern. „Eigentlich war ich vor allem mit der gezeigten Leistung in der Abwehr durchaus zufrieden“, erklärte TV 87-Trainer Roland Schwörer. „Wir waren über weite Strecken die stärkere Mannschaft“. Allerdings habe man bereits in den ersten dreißig Minuten zu viele Möglichkeiten leichtfertig vergeben. Auch nach der Pause überzeugten die Stadtoldendorfer als die spielerisch überlegene Mannschaft, doch unnötige Fehler verhinderten, dass man sich weiter als zwei Tore von den kampfstarken Eyendorfern absetzen konnte. Knapp zehn Minuten vor Schluss kassierten die Gäste so den 20:20-Ausgleich und anschließend den Führungstreffer des Tabellenvorletzten. Ausgerechnet zwei verworfene Siebenmeter auf Seiten der Stadtoldendorfer machten dann den Sieg für den Gastgeber perfekt. Mit 24:22 erarbeiteten sich die in der Schlussphase noch einmal erstarkenden Eyendorfer zwei wichtige Punkte im Abstiegskampf. Bitter ist das Ergebnis hingegen für die Homburgstädter: Trotz unbestreitbar guter Leistung in der Abwehr und im Spielaufbau unterlagen die Gäste am Ende durch eine schlechte Chancenverwertung und insgesamt sechs verworfenen Siebenmetern gegen einen durchaus bezwingbaren Gegner. „Wenn ich so oft das Tor selbst bei Freiwürfen nicht treffe und so viele Tempogegenstöße nicht gelingen, darf ich mich auch nicht wundern, dass ich verliere“, kritisierte so auch Volker Gnioth. Die Niederlage sei daher wirklich schade.
TV Stadtoldendorf:
Michael Edler – Swen Herrendörfer – Sebastian Stenzel (9) – Jürgen Bätjer (5) – Jobst Tschirch (2) – Gordon Wahl (2) – Tobias Walter (2) – Tobias König (1) – Florian Glombik (1) – Andre Regenthal – Jan-Christoph Ahlers – Sebastian Gnioth
MTV Eyendorf:
Johann C. Frischkorn, Florian Petersen - Volker Rieckmann (7/3), Marcus Krause (4), Felix Köster (4), Raphael Oertzen (3), Torsten Lippert (1), Andree Petersen (2), Eike Christian Vogt (1), Sven Schmidt (1), Ronny Weidemann (1).
Katharina Emde (TAH)
Spielfilm:
2:0 (5.), 3:1 (10.), 6:5 (15.), 6:8 (20.), 7:8 (25.), 10:11 (30.),
11:12 (35.), 13:14 (40.), 16:16 (45.), 17:19 (50.), 21:20 (55.), 24:22 (60.)
Gelbe Karten: Eyendorf 3, Stadtoldendorf 3
Rote Karte: André Regenthal (Stadtoldendorf)
Zwei Minuten: Eyendorf 12, Stadtoldendorf 7 Siebenmeter: Eyendorf 3/4, Stadtoldendorf 3/9
Schiedsrichter: Horst Rahenbrock / Martin Hoffmann (HSC Ehmen)
Handball-Oberliga: Gegen den Tabellenvorletzten sind zwei Punkte Pflicht
TV Stadtoldendorf trifft auf den MTV Eyendorf (12.04.2008)
Nach dem Heimspielerfolg am vergangenen Wochenende soll die Siegesserie fortgesetzt werden: Am Sonnabend, 12. April, treffen die Oberliga-Handballer des TV Stadtoldendorf um 19.15 Uhr auf Gastgeber MTV Eyendorf. Bei der Partie gegen den derzeitigen Tabellenvorletzten befinden sich die Homburgstädter dabei klar in der ungeliebten Favoritenrolle.
„Auf dem Papier sind wir zweifellos überlegen“, stellt TV 87-Manager Volker Gnioth fest. Man habe in der Heide noch nie verloren und auch das Hinspiel deutlich für sich entscheiden können. Zudem konnte der MTV Eyendorf in der laufenden Saison bisher nur wenige Erfolge verbuchen.
Bedingt durch den Verlust von Rückraumspieler Malte Andresen und die Verletzung des Haupttorschützen Volker Riekmann, der mittlerweile allerdings ins Team zurückgekehrt ist, kämpft die Mannschaft um den Klassenerhalt. Nach einer herben 22:32- Niederlage gegen den Tabellenletzten TC Schöningen am vergangenen Wochenende stehen die Gastgeber mit mageren zehn Punkten nun allerdings mehr denn je unter Zugzwang.
TV 87-Trainer Roland Schwörer warnt dennoch davor, die Eyendorfer zu unterschätzen: „Wir müssen den MTV sehr ernst nehmen. Unsere Gastgeber leben fast ausschließlich von ihrem Kampf und ihrer Motivation“, so der Coach. „Als Abstiegskandidat, den noch vier Punkte von den rettenden Platzierungen trennen, geht es für sie in jedem Spiel immer um alles“. Daher sei es wichtig, den Eyendorfern von Anfang an den Wind aus den Segeln zu nehmen. Mit einer ähnlichen Leistung wie beim Heimspiel gegen den TuS Altwarmbüchen sollte dies jedoch möglich sein. „Wenn wir im Deckungsverband wieder gut stehen und vorne unsere Tore werfen, rechne ich mit einem Sieg“, ist Volker Gnioth überzeugt.
Für alle Fans, die sich mit auf die weite Reise bis vor die Tore Hamburgs begeben möchten, startet um 15 Uhr ein Bus von der OS-Sporthalle am Rumbruchsweg aus. Dabei wird auch Gelegenheit sein, vor dem Spiel noch in Ruhe essen zu gehen.
Katharina Emde (TAH)
Handball-Oberliga: Schwache Gäste stellen keine Gefahr dar
TV Stadtoldendorf besiegt den TuS Altwarmbüchen deutlich mit 31:23 (07.04.2008)
Ungefährdeter haben die Stadtoldendorfer Oberliga-Handballer in dieser Saison wohl selten gewonnen: Gegen den vor allem in der ersten Halbzeit erschreckend harmlosen TuS Altwarmbüchen hatten die Homburgstädter beim 31:23 nicht die geringste Mühe. „Ich kann heute wirklich nicht klagen“, zeigte sich TV 87-Trainer Roland Schwörer am Ende dementsprechend zufrieden. „Das Team hat sich perfekt motiviert und gut ins Spiel gefunden“.
Für die Altwarmbüchener hingegen war der Sieg hingegen schon nach 20 Minuten in weite Ferne gerückt. Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase, in der beide Seiten zwar bemüht, aber oft zu ideenlos agierten, gewannen die Stadtoldendorfer ab Mitte der Halbzeit endgültig die Oberhand. Vor allem in der Deckung zeigte das Team von Roland Schwörer eine tadellose Leistung und verwandelte mit sieben Toren in Folge die knappe 5:4-Führung in einen komfortablen 12:4-Vorsprung. In der Folgezeit hatte der Tabellenzwölfte aus Altwarmbüchen den Homburgstädtern nur wenig entgegenzusetzen. Während die Gastgeber zunehmend selbstbewusster auftraten, kämpfte der TuS mit zahlreichen leichten Fehlern im Angriff und scheiterte meist spätestens an Torwart Michael Edler, der sich in bester Form präsentierte. Zur Halbzeit führten die Stadtoldendorfer so schließlich verdient mit 16:7 gegen die über weite Strecken schwachen Altwarmbüchener.
„Wir haben in der ersten Hälfte sehr gut defensiv gedeckt“, lobte Roland schwörer. Dadurch habe man kaum Tore über die Kreismitte bekommen.
Auch nach der Pause dominierte der TV 87 die Partie. Den Gastgebern gelang es lediglich, die Schwächen in der eigenen Abwehr zu verbessern, im Angriff wollte dem Team jedoch weiterhin nur wenig gelingen. Souverän erhöhten die Stadtoldendorfer ihren Vorsprung mit dem 21:9 in der 38. Minute erstmals auf zwölf Tore und konnten diesen konsequent halten. Bereits zehn Minuten vor Schluss war die Partie beim 29:17 damit entschieden. Zwar konnten die Altwarmbüchener den Abstand bis zum Abpfiff noch einmal verringern, gefährden konnten sie den 31:23-Sieg der Homburgstädter allerdings längst nicht mehr.
„Am Ende gab es einen kleinen Bruch in unserem Spiel, weil ich viel durchgewechselt habe“, erklärt Trainer Roland Schwörer. „Ein höheres Ergebnis sieht auf dem Papier sicherlich schöner aus, aber es war mir wichtig, alle noch einmal ins Spiel zu lassen“. Für das kommende Wochenende, wenn die Stadtoldendorfer zu Gast beim Abstiegskandidaten MTV Eyendorf sind, hofft er nun auf einen ähnlichen Ausgang.
Katharina Emde (TAH)
Aufgebot und Torschützen des Spiels TV 87 Stadtoldendorf - TuS Altwarmbüchen
TV 87 Stadtoldendorf:
Michael Edler (3 gehaltene 7m), Swen Herrend örfer – Dominik Niemeyer (8/2), Björn Schubert (8), Jürgen Bätjer (5), Florian Glombik (3), Tobias König, Sebastian Stenzel (2), Gordon Wahl (2), André Regenthal (1), Jan-Christoph Ahlers (2).
TuS Altwarmbüchen:
Jan Goitke, Daniel Templin – Helge Michaelis (11/8), Hannes Mazur (5), Maik Hoffmann (4), Monty von der Ah (2), Thomas Fink (1), Jan Mazur, Marvin Bohn, Waldemar Noll, Benjamin Klemz, Björn Gaus.
PS.: Es ist etwas untergegangen, dass Dominik Niemeyer im Spiel MTV Vorsfelde - TV 87 Stadtoldendorf 34:35 (17:11) – 22. Spieltag (29.03.08) sein 200. Tor in dieser Spielzeit warf und weiterhin die Torschützenliste der Oberliga anführt
Handball-Oberliga: Favoritenrolle für die Homburgstädter
TV Stadtoldendorf empfängt den Tabellenzwölften TuS Altwarmbüchen (07.04.2008)
Die Marschroute für den TV Stadtoldendorf ist klar: „Nachdem die ganz schweren Spiele hinter uns liegen, hoffen wir uns nun in der Tabelle zumindest noch ein wenig weiter nach vorne arbeiten zu können. Da müssen wir natürlich vor allem die Heimspiele für uns entscheiden“, gibt TV 87-Manager Volker Gnioth das Ziel vor. Am Sonntag, 6.April, ab 17 Uhr wollen die Homburgstädter so vor heimischem Publikum gegen den TuS Altwarmbüchen punkten. Der momentane Tabellenzwölfte ist für die Gastgeber dabei bereits ein alter Bekannter. Nicht nur in der Oberliga, sondern auch beim Stadtoldendorfer Allersheimercup trafen die beiden Teams zuletzt aufeinander. „Bisher haben wir zwar meist gewonnen, aber oft waren die Ergebnisse durchaus eng“, erinnert sich Volker Gnioth. Im Hinspiel hatten die Stadtoldendorfer allerdings wenig Probleme: Mit 37:29 besiegten sie die Altwarmbüchener, die bisher vor allem auswärts kaum Erfolge verbuchen konnten, klar. „Dem TuS geht es zurzeit ähnlich wie Vorsfelde“, erkennt TV 87-Trainer Roland Schwörer. „Sie brauchen, um nicht in den Abstiegskampf gezogen zu werden, definitiv noch ein paar Erfolge. Daher werden sie mit einer Top-Einstellung ins Spiel gehen“. Zudem gingen die Altwarmbüchener aus den letzten Partien durchaus gestärkt hervor: Ende Februar sorgte das Team um Spielmacher Helge Michaelis mit einem hohen 33:24-Sieg über Tabellenführer Rosdorf-Grone für eine Überraschung, erkämpften ein Unentschieden gegen das Mittelfeld-Team Emmerthal und distanzierten sich beim 29:23 zuletzt deutlich von Schlusslicht Schöningen. Die Favoritenrolle liegt dennoch bei den Stadtoldendorfern: „Der TuS ist gerade spielerisch zu beachten, aber das ist definitiv eine Partie, in der wir nicht der Außenseiter sind und deshalb gerade vor unseren Fans und Sponsoren eine gute Leistung abrufen müssen“, stellt Roland Schwörer fest. Ein Sieg sollte absolut machbar sein. Dabei helfen soll auch Dominik Niemeyer, dessen Rückkehr nach Hameln zum Ende der Saison in der vergangenen Woche bekannt wurde. „Das sind seine Abschiedsspiele für den TV Stadtoldendorf, bei denen er noch einmal alles geben wird“, erklärt Volker Gnioth. „Ich bin also guter Dinge, dass die Mannschaft es schafft“.
Katharina Emde (TAH)
Oberliga: 21 Tore in 20 Minuten retten die Partie
Die 1. Herren des TV87 besiegt den MTV Vorsfelde knapp mit 35:34 (02.04.2008)
Lange Zeit hatte es nicht danach ausgesehen, am Ende konnte sich der TV Stadtoldendorf dann allerdings doch noch über einen Sieg freuen: Trotz eines zwischenzeitlichen Rückstands von neun Toren besiegten die Handball-Oberligisten den MTV Vorsfelde dank einer furiosen Aufholjagd mit einem knappen 35:34.
Zunächst hatten die Stadtoldendorfer jedoch nur schwer ins Spiel gefunden. „Eigentlich von Beginn an haben unsere Gastgeber die Führung übernommen“, berichtet TV 87-Manager Volker Gnioth. Durch verschiedene Undiszipliniertheiten habe man völlig unnötige Zeitstrafen kassiert. Doch auch vollzählig zeigten die Homburgstädter sowohl im Angriff als auch in der Abwehr nicht die gewohnte Leistung und ermöglichten den Vorsfeldern, ihren Vorsprung auf komfortable sechs Tore auszubauen. Zur Pause führten die Gastgeber so verdient mit 17:11. Bei den Stadtoldendorfern konnte zu diesem Zeitpunkt niemand zufrieden sein: „Der MTV hatte sicherlich einen sehr guten Torwart, aber vor allem hat uns in den ersten 30 Minuten die Durchschlagskraft gefehlt“, kritisiert Volker Gnioth. „Vorne waren wir schwach, und die Verteidigung mehr als löchrig.“
Auch in der zweiten Halbzeit setzte sich dieses Bild zunächst fort. Bis zur 40.Minute zogen die Vorsfelder auf 23:14 davon – die Stadtoldendorfer schienen bereits als Verlierer festzustehen. Doch in der letzten Viertelstunde startete das Team um die Torjäger Björn Schubert und Dominik Niemeyer eine dramatische Aufholjagd. Bis kurz vor Schluss warfen die Homburgstädter 21 Tore und sorgten so für packende Schlussminuten: Über ein 32:32 hatten sich die Gäste mit 34:32 zunächst die Führung erkämpft, doch knapp 60 Sekunden vor dem Ende der Halbzeit erzielten den erneuten Ausgleich. Erst mit der Schlusssirene konnte Abwehrchef Jürgen Bätjer das Siegtor zum glücklichen 35:34 für die Stadtoldendorfer werfen.
„Die Mannschaft hat da einfach plötzlich einen Hebel umgelegt und alles richtig gemacht“, lobt Volker Gnioth anschließend. „Die erste Halbzeit war indiskutabel, die letzten 20 Minuten allerdings absolut gigantisch“. Eine solche Leistung würde sicherlich auch gegen helfen, wenn am kommenden Wochenende gegen Altwarmbüchen wieder ein Spiel in der eigenen Halle stattfindet.
TV Stadtoldendorf:
Swen Herrendörfer – Michael Edler- Dominik Niemeyer (12) – Björn Schubert (12) – Florian Glombik (4) – Tobias Walter (4) – Jürgen Bätjer (2) – Sebastian Stenzel (1) – Tobias König – Andre Regenthal – Gordon Wahl – Jan-Christoph Ahlers
Katharina Emde (TAH)
Dominik Niemeyer verlässt den TV Stadtoldendorf (02.04.2008)
Handball-Regionalligist VfL Hameln präsentierte Dominik Niemeyer als Neuzugang für die kommende Saison. Der „verlorene Sohn“ kehrt somit nach dreijähriger Abstinenz an seine alte Wirkungsstätte zurück. Der 26-jährige Rückraumspieler erlernte das Handball-Einmaleins in der VfL-Jugend, verließ den Verein vor drei Jahren aber in Richtung TV Stadtoldendorf, weil er seinerzeit hinter Hajo Wulff im linken Rückraum nur wenige Spielanteile bekam. Da Wulff (wie bereits mehrfach berichtet) nach schwerer Knieverletzung seine Karriere beendet, eröffnen sich Niemeyer bei seinem Heimatverein auf der angestammten Position neue Perspektiven. Dazu ist der 1,93 Meter große Halblinke in den vergangenen Jahren zu einem Top-Angriffsspieler, der aber auch in der Deckung aufgrund seiner Größe Präsenz zeigt, gereift. Mit 205/61 Treffern in 22 Partien führt er derzeit unangefochten die Oberliga-Torschützenliste an, ließ es also im Schnitt beachtliche 9,3-mal pro Spiel krachen.
Quelle: TAH (jko/ue)
Ein alter Bekannter kehrt zurück (28.03.2008)
Torwart Sascha Krannich kehrt zum TV Stadtoldendorf zurück.
Beim Handball-Oberligisten TV Stadtoldendorf kündigen sich erste personelle Veränderungen an: Zur kommenden Saison 2008/2009 wird Torwart Sascha Krannich die Homburgstädter verstärken. Der 24-Jährige wechselt vom Ligakonkurrenten TSG Emmerthal und wird in Zukunft die bisherige Nummer Eins Swen Herrendörfer ersetzen, der den Verein zum Ende der Punktspiele verlässt. „Die Verhandlungen wurden letzte Woche erfolgreich abgeschlossen, sodass wir uns nun darüber freuen können, demnächst einen der besten Torhüter der Liga in unseren Reihen zu haben”, zeigte sich TV 87-Manager Volker Gnioth zufrieden. Gerade in der letzten Zeit habe der Nachwuchsmann zahlreiche Top-Partien geliefert. Auch Sascha Krannich selbst freut sich auf die baldige Zusammenarbeit: "Mich reizt vor allem die sportliche Perspektive in Stadtoldendorf, wo ich mich sicherlich gut weiterentwickeln kann", erklärt der gelernte Dachdecker seine Entscheidung für den TV Stadtoldendorf. "Ich möchte mich nach oben arbeiten und um den Aufstieg spielen". Mit seinem derzeitigen Team sei dies momentan leider nicht möglich.
Sein neuer Verein ist Sascha Krannich dabei durchaus nicht unbekannt: Bereits von 2002 bis 2005 spielte der Torwart für die Homburgstädter, kehrte dann jedoch aufgrund einer beruflichen Chance zu seinem Heimatverein TSG Emmerthal zurück, bei dem er in der C-Jugend seine Karriere begonnen hatte. " Es ist sicherlich von Vorteil, dass wir Sascha Krannich schon kennen", ist Volker Gnioth überzeugt. "Unhabängig davon ist er aber vor allem ein junger, dynamischer und extrem talentierter Torhüter, der mit Michael Edler mit Sicherheit ein sehr gutes Gespann bilden wird".
Doch auch abseits der ersten Neuverpflichtung konnten zuletzt bereits einige Weichen für die kommende Saison gestellt werden: Nach Michael Edler und Gordon Wahl verlängerten nun mit dem zurzeit noch verletzten Timo Heiligenstadt sowie Abwehrchef Jürgen Bätjer zwei weitere Stammspieler des TV Stadtoldendorf ihre Verträge. Damit werden die beiden Leistungsträger trotz durchaus zahlreicher anderer Interessenten aus der Liga auch im nächsten Jahr dem Kader der Stadtoldendorfer angehören. Noch offen ist allerdings die Zukunft des Top-Torschützen Dominik Niemeyer. "An ihm sind natürlich sehr viele Vereine dran", erklärt TV 87 Manager Volker Gnioth. Man befände sich momentan in Gesprächen und versuche natürlich nach Kräften, ihn zu halten. Eine Entscheidung ist vermutlich erst in einigen Wochen zu erwarten.
Katharina Emde (TAH vom 27.03.2008)
„Eine der letzten Chancen, den Anschluss an die Tabellenspitze zu schaffen“
Handball-Oberliga: TV Stadtoldendorf trifft auf den TV Jahn Duderstadt (21.02.2008)
Auf die Handballer des Oberligisten TV Stadtoldendorf wartet die nächste Herausforderung: Gut eine Woche nach der verlorenen Partie gegen Tabellenführer Rosdorf-Grone ist das Team von Trainer Roland Schwörer nun am Sonnabend, 23. Februar, um 18 Uhr zu Gast bei dessen direktem Verfolger TV Jahn Duderstadt.
„Für uns geht es vor allem darum, die unglückliche Niederlage in Rosdorf so schnell wie möglich wieder abzuhaken, um mit viel Mut das kommende Spiel gegen den Zweitplatzierten zu bestreiten“, erklärt der TV 87-Coach. Um dort zu punkten, müsse jeder Spieler erneut zu hundert Prozent seine Leistung abrufen, denn leichter als gegen den Tabellenführer werde man es auch gegen den TV Jahn sicher nicht haben. So gelten die Duderstädter, die vor knapp zwei Jahren aus der Regionalliga abstiegen, als einer der Topfavoriten für die Meisterschaft und bestätigten diese Einschätzung nicht zuletzt mit ihrem zweiten Tabellenplatz.
„Für mich war der TV Jahn von Beginn an ein heißer Kandidat für den Aufstieg“, berichtet TV 87-Manager. „Die Mannschaft verfügt neben dem zur Zeit wohl bestem Torwart der Liga Christian Wedemeyer über einen sehr ausgeglichenen exzellenten Kader“. Dazu zählen mit den starken Rückraumspielern Stefan Pietsch, Matthias Heim und Lukasz Kobusinski gleich mehrere Handballer mit Regional- oder Zweitligaerfahrung. Dennoch rechnen sich die Stadtoldendorfer durchaus Chancen beim Gastgeber aus, gegen den man in der Hinrunde noch ein Unentschieden hatte erkämpfen können. „Wir wollen die Duderstädter mindestens ärgern, eigentlich aber sogar zwei Punkte holen“, gibt Roland Schwörer das Ziel vor. „Dadurch, dass der TV Jahn eine ähnliche Spielweise wie wir aufweist, müssten wir uns gut auf sie einstellen können. Wenn es uns gelingt, unsere Leistung im Vergleich zum vergangenen Wochenende noch einmal ein Stück zu steigern, ist ein Sieg sicherlich möglich“.
Einen Vorteil sehen die Stadtoldendorfer zudem in ihrer Außenseiterrolle: „Gegen Duderstadt haben wir absolut nichts zu verlieren“, so TV 87-Manager Volker Gnioth. Ohne den Druck könne man einfach eine kämpferische Partie bieten, an dessen Ende dann vielleicht eine Überraschung steht. Allerdings ist das Spiel gegen den TV Jahn Duderstadt wohl eine der letzten Chancen für die momentan mit fünf Punkten Rückstand auf die Tabellenspitze sechstplatzierten Homburgstädter, den Anschluss an die vordersten Ränge zu sichern. „Das ist quasi eine unserer wenigen verbleibenden Möglichkeiten, sich durch den Sieg über eines der Topteams nach oben zu arbeiten“, beschreibt Volker Gnioth die Situation. Anschließend könne man nur noch auf die Schützenhilfe der anderen Mannschaften hoffen.
Katharina Emde (TAH)
Unnötige Fehler und der starke Rosdorfer Christian Brand verhindern die Überraschung
TV Stadtoldendorf unterliegt beim Tabellenführer HG Rosdorf-Grone mit 31:35 (21.02.2008)
Am Ende war es doch ein verdienter Sieg für die HG Rosdorf-Grone: Trotz guter Leistung unterlag der TV Stadtoldendorf beim Tabellenführer mit 31:35. „Wir haben zwar nie geführt, aber dennoch eine spannendes Partie auf Augenhöhe geliefert“, resümiert TV 87-Manager Volker Gnioth.
Insgesamt habe die HG aber einfach schlauer und vor allem fehlerfreier gespielt.
Die Stadtoldendorfer kämpften dabei von Beginn an gegen einen Rückstand aus den Anfangsminuten. Nachdem die Rosdorfer zunächst über ein 2:0 bis auf 10:5 Mitte der ersten Halbzeit davongezogen waren, gelang es den Gästen dann jedoch, das Spiel wieder enger zu gestalten und bis auf 10:12 zum starken Tabellenführer aufzuschließen. „Wir hatten in der frühen Phase der Partie Probleme, das temporeiche Gegenstoßspiel der Gegner zu kontrollieren“, erklärt TV 87-Trainer Roland Schwörer. Einen Ausgleich hätten allerdings vor allem einige ungenutzte Chancen verhindert. So konnten sich die Rosdorfer zur Halbzeit eine dem Spielverlauf angemessene 18:15-Führung sichern.
Auch nach der Pause wollte den Stadtoldendorfern keine Wende gelingen. Geschickt nutzten die Gastgeber ihre Möglichkeiten und vergrößerten ihren Vorsprung zwischenzeitlich bis auf acht Tore – ein Sieg für die Gäste schien in weite Ferne gerückt. Anschließend kämpften sich die Homburgstädter jedoch noch einmal ins Spiel zurück. Vor allem dank der guten Zusammenarbeit von Neuzugang Dirk Pauling, der einen überzeugenden Einstand gab, und dem in Rosdorf besten Schützen Björn Schubert verringerten die Homburgstädter ihren Rückstand bis auf 27:29. „In dieser Phase, also um die 50.Minute herum, hatten wir wirklich die Chance, das Spiel noch einmal zu drehen“, erinnert sich Volker Gnioth. „Nach einer Auszeit der HG habe man allerdings den Rhythmus wieder verloren und die Möglichkeit durch unnötige Fehler wieder verspielt. Zwei schnelle Tore der Rosdorfer zum 31:27 fällten die Entscheidung zu Gunsten der Gastgeber, die sich schließlich mit 35:31 zwei weitere Punkte im Kampf um die Meisterschaft sicherten.
„Es ist ein bisschen ärgerlich, weil wir vor allem vorne über weite Strecken sehr ordentlich gespielt haben und gegen die meisten anderen Teams so vermutlich gewonnen hätten, aber die Rosdorfer stehen eben nicht umsonst ganz oben in der Tabelle“, zog der Homburgstädter Trainer Roland Schwörer Bilanz. Man habe sich in entscheidenden Situationen einfach zu viele Fehler erlaubt. Zudem gelang es den Stadtoldendorfern trotz Manndeckung zu keiner Phase, den überragenden Rosdorfer Torjäger Christian Brand in den Griff zu bekommen. Mit 14 Toren warf er fast die Hälfte aller Punkte für den Gastgeber, der in der Tabelle seinen Vorsprung gegenüber den sechstplatzierten Homburgstädtern nun weiter ausbauen konnte.
Die nächste Chance, in die Spitzengruppe aufzuschließen, bietet sich dem TV 87 aber schon am nächsten Wochenende: Dann ist das Team zu Gast beim Zweitplatzierten TV Jahn Duderstadt.
TV Stadtoldendorf:
Swen Herrendörfer – Michael Edler – Björn Schubert (13) – Dominik Niemeyer (5) – Jürgen Bätjer (5) – Dirk Pauling (3) –
Florian Glombik (3) – Andre Regenthal (2) – Tobias König – Sebastian Stenzel – Gordon Wahl – Jan Christoph Ahlers
Katharina Emde (TAH)
Handball-Oberliga: „Monat der Wahrheit“ für die Homburgstädter
TV Stadtoldendorf trifft auf den Tabellenführer HG Rosdorf-Grone (15.02.2008)
Die nächsten vier Wochen werden für den Handball-Oberligisten TV Stadtoldendorf mehr als nur richtungsweisend sein:
Mit der HG Rosdorf-Grone, dem TV Jahn Duderstadt sowie der SG Hohnhorst-Haste warten die drei derzeitigen Topteams der Liga auf die Homburgstädter.
„Das wir der Monat der Wahrheit“, weiß TV 87- Manager Volker Gnioth. „In der kommenden Phase dort Punkte zu holen, ist vermutlich unsere letzte Chance, zur Spitze aufzuschließen“.
Die erste Möglichkeit dazu bietet sich den Stadtoldendorfern nun am Sonnabend, 16. Februar: Dann ist das Team von Trainer Roland Schwörer um 16.30 Uhr zu Gast beim Tabellenführer HG Rosdorf-Grone. „Auf dem Papier spielt zwar der Sechste gegen den Ersten, aber ich würde dennoch von einem absoluten Spitzenspiel sprechen“, erklärt Volker Gnioth. Man erwarte eine hochklassige und brisante Partie – auch wenn man in diesem Fall der klare Außenseiter sei. So sprechen alle Zahlen eine eindeutige Sprache: Bereits im Hinspiel unterlagen die Homburgstädter deutlich mit 31:39, und auch insgesamt konnte man von sieben Begegnungen in den vergangenen Jahren lediglich zwei Partien für sich entscheiden. Vor heimischem Publikum verloren die Rosdorfer in der laufenden Saison bisher zudem noch nicht ein Spiel.
Dennoch rechnen sich die Stadtoldendorfer nach dem erfolgreichen Rückrundenstart durchaus Chancen aus: „Das wird natürlich eine enorm schwere Partie, aber wir fahren sicherlich nicht dorthin, um nur zuzuschauen. Wir wollen gewinnen, und daraufhin haben wir in den letzten Wochen auch trainiert“, gibt sich Stadtoldendorfs Trainer Roland Schwörer kämpferisch.
Dabei müssen die Stadtoldendorfer nicht nur die starken Topspieler der HG wie Christian Brand in den Griff bekommen, sondern vor allem in Angriff geduldiger agieren. „Zuletzt waren wir vorne oft zu wenig bewegungsfreudig und nicht diszipliniert genug“, stellt der TV 87-Coach fest. Wenn es jedoch gelinge, dies zu verbessern, sei ein Punktgewinn nicht unrealistisch.
Für alle Fans, die die Homburgstädter bei dem schweren Spiel unterstützen möchten, werden aufgrund der geringen Entfernung Fahrgemeinschaften gebildet. Treffpunkt ist um 14.30 Uhr am Ballisgraben in Stadtoldendorf.
Katharina Emde (TAH)
Handball-Oberliga: Auf Trainer Roland Schwörer wartet noch viel Arbeit (04.02.2008)
TV Stadtoldendorf besiegt SV Alfeld mit 29:27
Eigentlich waren die Rollen zwischen den Handballoberligisten TV Stadtoldendorf und SV Alfeld klar verteilt: „Wir sind als krasser Außenseiter hier“, hatte der Trainer der Gäste, Jürgen Kloth, noch vor Spielbeginn festgestellt. Roland Schwörer hingegen erwartete einen deutlichen Sieg: „Zwei Punkte hier vor heimischem Publikum zu holen ist nicht nur möglich, sondern Pflicht“, so der TV-87- Coach. Doch sein Team tat sich mit der Favoritenposition mehr als nur schwer: In einer spannenden, spielerisch aber über weite Strecken zerfahrenen Partie konnten sich die Stadtoldendorfer erst in den letzten Minuten einen 29:27-Erfolg sichern.
Die Anfangsphase war dabei durch ständige Spielunterbrechungen und darauf folgende Freiwürfe gekennzeichnet, von denen fast ausschließlich die im Angriff ansonsten harmlos auftretenden Alfelder profitierten. Nach vier verwandelten Siebenmetern führten die Gäste dabei in der 8. Minute erstmals 5:4. Anschließend gelang es jedoch keiner der beiden Mannschaften, spielerisch zu überzeugen. Die Stadtoldendorfer, zu Beginn noch das überlegen wirkende Team, verloren nach der turbulenten Anfangsphase immer mehr den Rhythmus und vergaben durch leichte Fehler zahlreiche Chancen. Vor allem in der Offensive agierten die Gastgeber oft zu ungeduldig. Zudem trat der Regionalliga-Absteiger aus Alfeld im Angriff zwar ideenlos auf, konnte sich jedoch auf eine stabile Abwehr verlassen, an der die Homburgstädter immer öfter scheiterten. So mussten sich die Stadtoldendorfer mit einem unerwarteten 13:15-Rückstand in die Halbzeit verabschieden. „Wir sind nach einigen katastrophalen Schiedsrichterentscheidungen ständig einem kleinen Rückstand hinterhergelaufen“, fasste TV 87-Manager Volker Gnioth die ersten 30 Minuten zusammen. Für die zweite Hälfte müsse man sich nun deutlich steigern.
Aber auch nach der Pause fand das Team von Roland Schwörer zunächst nicht ins Spiel. Trotz Unterzahl erhöhten die Alfelder ihren Vorsprung durch drei schnelle Tore auf 18:13. In der Folgezeit gelang es den Stadtoldendorfern dann allerdings, das Spiel nicht nur offener zu gestalten, sondern schließlich sogar zu drehen. Fünf Tore in Folge sorgten in der 47. Minute für den 20:20-Ausgleich. Knapp fünf Minuten später erkämpften sich die Homburgstädter beim 24:23 erstmals die Führung. Trotz des wiederholten Ausgleichs behielten die Homburgstädter jedoch die Nerven und sicherten sich schließlich besonders dank eines noch einmal stark aufspielenden Dominik Niemeyers einen knappen 29:27-Erfolg und damit zwei weitere wichtige Punkte, um den Anschluss an die Spitzengruppe zu halten.
Zufrieden konnte das Team mit der gezeigten Leistung an diesem Wochenende jedoch nicht sein: „Mit dem Spielverlauf können wir so nicht einverstanden sein“, kritisierte Roland Schwörer. Speziell in Standardsituationen gebe es daher viel Arbeit - besonders im Hinblick auf die Partie gegen den Tabellen-Spitzenreiter HG Rosdorf-Grone in zwei Wochen.
TAH (ke)
Aufgebot und Torschützen des TV 87 des Spiels:
Michael Edler, Swen Herrendörfer - Dominik Niemeyer (9/1), Björn Schubert (5), Jürgen Bätjer (5), Tobias Walter (5/1), Florian Glombik (2), Tobias König (2), Sebastian Stenzel, Gordon Wahl (1), André Regenthal
Handball-Oberliga: Trotz Pausenrückstand ein am Ende deutlicher Erfolg
TV Stadtoldendorf besiegt die TSG Emmerthal mit 31:26 (21.12.2007)
Im letzten Punktspiel vor der Weihnachtspause hatte der TV Stadtoldendorf noch einmal allen Grund zum Jubeln: Gegen die TSG Emmerthal siegte der Handball-Oberligist mit 31:26. Dabei war es den Homburgstädtern nach einer über weite Strecken ausgeglichenen Partie erst in den letzten fünf Minuten gelungen, sich mit einer herausragenden mannschaftlichen Leistung von den Gästen abzusetzen. „Bis kurz vor Schluss haben hier beide Teams absolut auf Augenhöhe gespielt“, kannte auch TV 87-Manager Volker Gnioth an. Man habe sich lange schwer getan und sei erst am Ende richtig aufgewacht.
Die Stadtoldendorfer, eigentlich bestrebt, die blamable erste Halbzeit des Spiels gegen Celle wieder gut zu machen, kämpften von Beginn an mit Problemen in der Abwehr. „Im Deckungsbereich haben wir gerade anfangs nicht gut gestanden und der TSG zahlreiche Möglichkeiten geboten“, erklärte Trainer Roland Schwörer. Allerdings konnten die ebenfalls sehr unsicher wirkenden Gäste die Chancen kaum nutzen, sondern vergaben vielmehr gleich zwei Siebenmeter, so dass erst nach knapp drei Minuten das erste Tor fiel.
In der Folgezeit entwickelte sich eine durchwachsene Partie, in der sich keine der Mannschaften über längere Zeit einen Vorsprung erarbeiten konnte. Neben Schwierigkeiten im Angriff gelang es den Homburgstädtern vor allem nicht, den starken Emmerthaler Julian Kutschera im Griff zu halten, der durch Lücken in der Abwehr zu oft freistehend zum Wurf kam. Nicht zuletzt dadurch gerieten die Gastgeber immer wieder in Rückstand: So führten die Stadtoldendorfer zwar in der 15.Minute mit zwei Toren Vorsprung 7:5, anschließend büßten sie diesen jedoch trotz Überzahl wieder ein. Kurz vor der Pause kassierte der TV 87 zudem zwei weitere Tore und musste sich mit 14:16 in die Kabine verabschieden.
Die zweite Halbzeit begann hingegen gut für die Stadtoldendorfer: Schnell konnten die Gastgeber auf 16:16 aufschließen und sogar den Führungstreffer erzielen. In den darauffolgenden Minuten schien sich das Bild aus den vergangenen dreißig Minuten fortzusetzen. Dabei zeichneten sich allerdings zusehends Vorteile für den TV 87 ab, der vor allem im Angriff cleverer zu agieren begann und gegen Ende der zweiten Halbzeit beim 26:24 erstmals erneut mit zwei Toren Vorsprung führten. Die endgültige Entscheidung fiel jedoch erst in den letzten Minuten vor Schluss, als die mannschaftlich geschlossen auftretenden Stadtoldendorfer noch einmal alle Kräfte mobilisierten. Den folgenden schnell und sicher vorgetragenen Angriffen konnten die Emmerthaler nicht mehr folgen und mussten sich schließlich mit 31:26 geschlagen geben.
Die Freude bei den Gastgebern war anschließend groß: „Wir haben die wichtige Aufgabe, das letzte verlorene Spiel wieder gut zu machen, erfüllt“, war Roland Schwörer zufrieden. „Die Mannschaft hat den Pausenrückstand in einen am Ende deutlichen Vorsprung verwandelt“. Damit habe sie nicht nur bis zuletzt gekämpft, sondern sich auch als Mannschaft bewiesen.
Einen großen Anteil am Sieg hatte neben Torwart Michael Edler, der in der zweiten Halbzeit eine sichere Bastion im Tor des TV 87 war und Dominik Niemeyer mit 14 Treffern als Top-Torjäger auch Tobias König. Der Nachwuchsspieler zeigte erneut sowohl in der Abwehr als auch im Angriff eine überaus gute Leistung.
TV Stadtoldendorf: Swen Herrendörfer – Michael Edler – Dominik Niemeyer (14) – Jürgen Bätjer (4) – Tobias König (4) – Sebastian Stenzel (3) – Florian Glombik (2) – Tobias Walter (2) – Björn Schubert (1) – Gordon Wahl (1) – Andre Regenthal – Jan-Christoph Ahlers
Katharina Emde (TAH)
Handball-Oberliga: Katastrophale erste Halbzeit kostet alle Siegchancen
TV Stadtoldendorf unterliegt in Celle mit 24:31 (13.12.2007)
Der TV Stadtoldendorf hat den Anschluss an die Spitzengruppe verpasst: Gegen den MTV Post Eintracht Celle verlor der Handball-Oberligist nach einer verpatzten ersten Halbzeit mit 24:31.
„Wir haben dreißig Minuten lang weit unter unseren Möglichkeiten gespielt und uns von den Cellern völlig den Schneid abkaufen lassen“, stellte TV 87-Trainer Roland Schwörer fest. Dem schnellen und sicheren Spiel der Celler habe man nichts entgegenzusetzen gehabt. Vor allem in der Startphase der Partie dominierte der MTV die Gäste aus Stadtoldendorf nach Belieben. So sahen sich die Homburgstädter bereits nach zehn Minuten mit einem 4:10- Rückstand konfrontiert, der sich bis zur Pause stetig bis auf 11:20 vergrößerte. „Die erste Halbzeit geht klar an Celle“, erklärte Roland Schwörer. „Die Mannschaft hat vor allem mit der aggressiven Deckung des MTV und mit der eigenen Abwehr Probleme gehabt“. Dadurch, so der Trainer weiter, habe man zahlreiche Zweikämpfe verloren und unnötige Kontertore erhalten.
In der zweiten Halbzeit gelang es den Stadtoldendorfern dann jedoch, sowohl den Angriff als auch die Abwehr mehr und mehr zu stabilisieren. Bis zur 50. Minuten kämpften sich die Homburgstädter auf 20:25 heran. „Die Befürchtungen, die Entwicklung der vergangenen dreißig Minuten würde anhalten, haben sich nach dem erneuten Anpfiff nicht bestätigt“, sagte TV 87-Manager Volker Gnioth. Stattdessen habe man das Gefühl gehabt, die Mannschaft könne das Spiel noch einmal spannend machen. Doch unglückliche Schiedsrichterentscheidungen, vergebene Chancen und vor allem ein verworfener Siebenmeter verhinderten den Anschluss. „In der zweiten Halbzeit haben wir mindestens auf Augenhöhe mit dem MTV gespielt. Wenn wir den Treffer zum 25:21 erzielt hätten, wären wir vielleicht sogar wieder herangekommen“, spekulierte Roland Schwörer nach der Partie.
In den letzten Minuten gewannen jedoch die Celler erneut die Oberhand und feierten schließlich einen verdienten 31:24- Erfolg.
„Die Gastgeber waren heute einfach das klar bessere Team“, kannte Volker Gnioth die Leistung des MTV an. „Sie haben vor allem in den Anfangsminuten gezeigt, dass sie als Sieger den Platz verlassen wollten“. Der TV Stadtoldendorf habe sich in entscheidenden Phasen nicht durchsetzen können und sei zu oft an Torwart, Latte oder Pfosten gescheitert. Lobende Worte fand der Stadtoldendorfer Manager jedoch für die Leistung der Torwarte: „Sowohl der Celler Schlussmann Oehus als auch unsere Torwarte Swen Herrendörfer und Michael Edler haben wieder einmal toll gehalten“.
TV Stadtoldendorf: Michael Edler – Swen Herrendörfer – Dominik Niemeyer (10) – Björn Schubert (5) – Tobias König (3) –
Andre Regenthal (3) – Sebastian Stenzel (2) – Florian Glombik (1) – Tobias Walter – Jürgen Bätjer – Gordon Wahl –
Jan-Christoph Ahlers
Katharina Emde (TAH)
Handball-Oberliga: Schwere Aufgabe gegen den langjährigen Gegner
Verfolgerduell zwischen TV Stadtoldendorf und MTV Post Eintracht Celle (13.12.2007)
Der nächste Gegner ist ein alter Bekannter: Am Sonnabend, 8. Dezember trifft der TV Stadtoldendorf um 17.30 Uhr auf Gastgeber MTV Post Eintracht Celle, der nicht nur mit den Homburgstädtern in der Verbandsliga spielte, sondern vor mittlerweile vier Jahren sogar gemeinsam mit ihnen in die höhere Klasse aufstieg. „Die Celler sind wohl unsere langjährigsten Kontrahenten“, erklärt TV 87-Manager Volker Gnioth. Daher werde es auch dieses Mal eine spannende Partie geben.
Zudem steht der MTV als Fünftplatzierter in der Tabelle nur einen Punkt vor den Stadtoldendorfern und hält damit ebenfalls Kontakt zur Spitzengruppe: „Das Spiel am Wochenende ist ganz klar ein Verfolgerduell“, formuliert Volker Gnioth. „Aufgrund der geringen Abstände gilt für beide Mannschaften, den Anschluss an die vordersten Ränge zu schaffen“. Dies sei das das erklärte Ziel der Stadtoldendorfern.
In der letzten Saison hatte der TV 87 jedoch große Probleme gegen den MTV Post Eintracht Celle. Zwar standen die Homburgstädter in der Tabelle am Ende vor dem Gastgeber, doch beide Spiele gegen den MTV waren zuvor verloren worden. Diese Negativserie wolle man nun endlich beenden, so Volker Gnioth: „Wir haben da absolut etwas gut zu machen und wollen gerade deshalb natürlich gewinnen“.
Gegen die heimstarken Celler wird dies jedoch vermutlich ausgesprochen schwierig. „Der MTV spielt sehr routiniert und hat mit dem herausragenden Rückraumspieler Miroslav Jovocic und dem ehemaligen Bundesliga-Torwart Jörg Oehus zwei äußerst leistungsstarke Spieler“, weiß TV 87-Trainer Roland Schwörer. „Wenn wir als Außenseiter in dieser Partie zwei Punkte holen wollen, müssen wir eine Menge Kraft aufbringen und unsere mit Abstand beste Saisonleistung zeigen“. Er hoffe daher, dass neben Magnus Wegener auch Tobias König, der gegen Großburgwedel eine beeindruckende Leistung zeigte und maßgeblich am Sieg des TV 87 beteiligt war, wieder spielen könne. „Tobias König ist am vergangenen Wochenende sehr stark aufgetreten. Allerdings ist er auch für die zweite Herrenmannschaft wichtig“, berichtet Roland Schwörer.
Für alle Fans fährt am Wochenende wieder ein Bus, der um 14Uhr am der Sporthalle am Rumbruchsweg in Stadtoldendorf startet. So bleibt noch genügend Zeit, den Celler Weihnachtsmarkt zu besuchen, bevor es zum Spiel weitergeht.
Katharina Emde (TAH)
Handball-Oberliga: Zehn verpatzte Minuten machen alle Hoffnungen zunichte
TV Stadtoldendorf unterliegt dem Lehrter SV deutlich mit 33:41 (13.12.2007)
Der Handball-Oberligist TV Stadtoldendorf hat einen schweren Rückschlag auf dem Weg in die oberen Tabellenränge erlitten: Beim Gastgeber Lehrter SV verloren die Homburgstädter klar mit 33:41. „Diese Niederlage ist sicherlich verdient, aber das Ergebnis ist dabei um Einiges zu hoch ausgefallen“, stellte TV 87-Manager Volker Gnioth fest. Das größte Problem sei vor allem der kleine Kader gewesen. So fehlten den Stadtoldendorfern gegen den starken Regionalliga-Absteiger erneut vier Stammspieler. Durch die Ausfälle von Timo Heiligenstadt, Magnus Wegener, Jobst Tschirch und Franz Köhler musste das Team von Roland Schwörer ohne gelernten Mittelmann antreten. „Bei einem solchen Gegner ist das nur schwer zu kompensieren“, erklärte der Trainer.
Dennoch waren die Homburgstädter in der ersten Halbzeit über weite Strecken das dominierende Team. Bereits nach wenigen Minuten hatten sich die Gäste beim Stand von 4:1 einen Vorsprung herausgespielt, den sie lange Zeit stabil halten konnten. Kurz vor Ende nutzten die Lehrter jedoch eine Zeitstrafe der Stadtoldendorfer und die damit verbundene Unterzahl, um zum Pausenstand von 17:16 aufzuschließen. „Wir haben eine wirklich sehr gute erste Halbzeit gespielt“, zeigte sich Roland Schwörer trotzdem zufrieden. „Die Spieler haben alle Aufgaben erfüllt, von der guten Deckung bis hin zu den konzentrierten Angriffen“. So habe man verhindern könne, dass der SV seine Stärken im Konterspiel ausnutze.
Nach der Pause konnten die Stadtoldendorfern jedoch nicht mehr an diese Leistungen anknüpfen. Zwar gelang es den Spielern, die Partie bis zum Stand von 24:25 offen zu halten, doch anschließend machten zehn katastrophale Minuten alle Hoffnungen auf einen Erfolg zunichte. Ohne nennenswerte Gegenwehr warfen die Lehrter innerhalb kürzester Zeit neun Tore in Folge und kippten die Partie damit endgültig zu ihren Gunsten. „Das war der totale Blackout“, erklärte Volker Gnioth. „Wir haben im Angriff gänzlich unnötige Fehler gemacht, die dem SV die Chance zu Gegenstößen gegeben haben“. Anschließend fanden die Stadtoldendorfer zwar zu ihrem Spielrythmus zurück, doch mit elf Toren Rückstand war das Match bereits entschieden. Mit 33:41 unterlag der TV 87 dem Tabellennachbarn am Ende deutlich.
Die Gründe für die Niederlage sieht Roland Schwörer dabei vor allem in der personellen Situation: „Die Lehrter waren gut in Form, aber wir hätten mit mehr Möglichkeiten sicherlich mindestens mithalten können. Mit einem so kleinen Kader fehlt einfach die Kraft, um größere Rückstände wieder ausgleichen zu können“, so der Trainer. Jeder Spieler müsse 100 Prozent Leistung bringen, sonst könne man gegen Mannschaften wie Lehrte einfach nicht bestehen. Dies werde auch für das Heimspiel gegen Großburgwedel am kommenden Wochenende gelten.
TV Stadtoldendorf: Swen Herrendörfer – Michael Edler – Dominik Niemeyer (15) – Björn Schubert (8) – Jürgen Bätjer (3) – Florian Glombik (2) – Andre Regenthal (2) – Gordon Wahl (2) – Tobias Walter (1) – Sebastian Stenzel
Katharina Emde (TAH)
Handball-Oberliga: Ein hochdramatisches Finale mit verdientem Ausgang
TV Stadtoldendorf gewinnt 29:27 gegen die HSG Northeim (21.11.2007)
Der Handballoberligist TV Stadtoldendorf bleibt das vierte Spiel in Folge ungeschlagen: Trotz eines stark dezimierten Kaders besiegte das Team von Trainer Roland Schwörer die Gäste aus Northeim knapp mit 29:27. Neben dem seit langem verletzten Timo Heiligenstadt fehlten beim Spiel gegen den Tabellennachbarn zudem die Stammspieler Franz Köhler, Magnus Wegener und Jobst Tschirch, so dass die Homburgstädter ohne etatmäßigen Mittelmann auskommen mussten.
„Uns war von Anfang an klar, dass wir aufgrund unserer personellen Probleme heute nur über eine gute Mannschaftsleistung gewinnen können“, sagte Roland Schwörer. Dies sei dem Team über weite Strecken zweifellos gelungen. So hatten die Stadtoldendorfer bis zur 50. Minute das Spiel klar dominiert, bevor sie in der Schlussphase der hohen Kraftanstrengung Tribut zollen mussten und ihren Vorsprung nur knapp bis zum Abpfiff retten konnten.
In einem von beiden Mannschaften hart geführten Match, das durch viele Unterbrechungen und umstrittene Schiedsrichterentscheidungen geprägt wurde, zeigten sich die Gäste von Beginn an vor allem im Angriff zu harmlos. Bereits nach wenigen Minuten war es dem TV 87 gelungen, eine 6:2-Führung herauszuspielen. Anschließend häuften sich jedoch die Unkonzentriertheiten bei den Homburgstädtern. Die Gastgeber vergaben zahlreiche Chancen, so dass die HSG in der 18.Minute den Anschlusstreffer zum 7:6 erzielen konnte. Dennoch blieb der TV Stadtoldendorf, auch dank der hervorragenden Leistung des Torwarts Michael Edler, die überlegene Mannschaft und konnte seinen Vorsprung bis zur Pause kontinuierlich zum Stand von 14:7 ausbauen.
Auch in der zweiten Halbzeit deutete zunächst nichts auf eine Wende im Spiel hin. Die Stadtoldendorfer Handballer hielten ihr Polster gegen die ideenlos agierenden Northeimer nicht nur konstant, sondern bauten es sogar zwischenzeitlich auf zehn Tore Vorsprung aus. Acht Minuten vor Schluss sah der TV 87 beim 25:17 daher schon fast wie der sichere Sieger aus. Doch die Gäste aus dem Nachbarlandkreis mobilisierten noch einmal alle Kräfte und erhöhten das Tempo. Durch taktische Fehler, aber vor allem aufgrund der körperlichen Erschöpfung schmolz das Polster der Stadtoldendorfer innerhalb kürzester Zeit auf 26:24. Knapp eine halbe Minute vor dem Abpfiff hatte die HSG Northeim beim 28:27 schließlich die Chance zum Ausgleich, doch der zuvor eingewechselte Torwart Swen Herrendörfer und eine gut formierte Abwehr verhinderten, dass der TV 87 seine Führung erstmals verlor. Im folgenden Gegenangriff fiel dann mit dem Tor zum 29:27 endgültig die Entscheidung zugunsten der Homburgstädter.
„Das war ein hochdramatisches Finale, mit dem so wohl keiner mehr gerechnet hätte“, sagte TV 87- Manager Volker Gnioth. „Wir haben 50 Minuten haushoch geführt und sind dann völlig eingebrochen“. Dennoch sei der Sieg völlig verdient gewesen. Auch Roland Schwörer zeigte sich am Ende zufrieden: „Die Mannschaft hat sich wirklich reingehängt. Einige Spieler sind heute weit über ihre Grenzen hinausgegangen“, lobte er. Neben den beiden Torwarten habe besonders Florian Glombik auf der ungewohnten Position in der Rückraum-Mitte eine tolle Leistung gezeigt. Für das Auswärtsspiel gegen Lehrte am kommenden Wochenende sei es dennoch wichtig, mit einem größeren Kader anzureisen.
TV Stadtoldendorf: Michael Edler – Swen Herrendörfer – Björn Schubert (10) – Dominik Niemeyer (7) – Sebastian Stenzel (5) – Florian Glombik (4) – Jürgen Bätjer (2) – Tobias Walter (1) – Gordon Wahl – Andre Regenthal
Katharina Emde (TAH)
Trainerbericht: 29:27 gegen Northeim (21.11.2007)
In einem in der Schlussphase dramatisch verlaufendem Spiel setzten wir uns am Ende knapp aber verdient gegen die Gäste aus Northeim durch. Und das ohne einen gelernten Mittelspieler!
Durchatmen nach dem Schlusspfiff und die Erkenntnis: Noch zwei Minuten länger und das Spiel hätte wohl einen anderen Sieger gesehen. Aber zunächst der Reihe nach. Über eine sichere Abwehr und gute Gegenstöße setzten wir uns über 5:1 und 8:3 in der Anfangsphase ab. Zwar lief unser Angriffsspiel nicht rund, dennoch konnten wir den Vorsprung gegen die harmlosen Gäste bis zum Wechsel auf 14:7 ausbauen.
Nach der Pause veränderte sich nichts am Spielverlauf. Über die Zwischenstationen von 18:9 und 23:15 sahen wir 10 Minuten vor Abpfiff wie der sichere Sieger aus. Die Gäste stellten ihre Abwehrformation um und versuchten mit zwei vorgezogenen Spielern dem Spiel noch eine Wende zu geben. Und dieser Plan ging fast auf. Zu früh abgeschlossene Angriffe, viele leichte Abspielfehler und eine nicht mehr vorhandene Rückwärtsbewegung sorgten dafür, dass Northeim Tor um Tor aufholen konnte. Auch der stark haltende Michael Edler konnte am Ende die Würfe der frei vor ihm auftauchenden Angreifer aus Northeim nicht mehr abwehren. 90 Sekunden vor Abpfiff stand es nur noch 28:27 für uns und das Spiel drohte komplett zu kippen. Mit einer kämpferischen Energieleistung retteten wir die wichtigen zwei Heimpunkte ins Ziel und waren froh, dass ein Handballspiel exakt 60 Minuten dauert und eben nicht noch ein oder zwei Minuten länger.
Für den TV spielten: Herrendörfer (ein gehaltener 7m), Edler im Tor.
Im Feld: Niemeyer (7/1); Schubert (10), Glombik (4), Stenzel (5), Regenthal, , Bätjer (2), Walter (1), Wahl und Voss.
Unser nächsten Spiel bestreiten wir auswärts beim Regionalligaabsteiger aus Lehrte. Diese Mannschaft hat sich nach einem kleinen Zwischentief wieder gefangen und ist gegen unseren stark dezimierten Kader eindeutiger Favorit. Trotz dieser Außenseiterposition werden wir alles daran setzen, unsere kleine Siegesserie fortzuführen und hoffen dabei wieder auf stimmgewaltige Unterstützung unserer Fans.
Roland Schwörer
Handball-Oberliga: Die Gäste sind jederzeit für eine Überraschung gut
TV87 Stadtoldendorf erwartet den Nachbarn HSG Northeim (15.11.2007)
Mit drei Siegen in Folge konnte der Handball-Oberligist TV Stadtoldendorf zuletzt eine erfolgreiche Serie aufstellen. Am Sonntag, 18. November, soll diese Bilanz nun ab 17 Uhr im Heimspiel gegen die HSG Northeim fortgesetzt werden. Nach dem deutlichen Sieg über den Tabellenletzten Eyendorf wird es am kommenden Wochenende allerdings wohl deutlich schwieriger werden. „Das Ziel sind ganz klar zwei Punkte, um in der Tabelle weiter nach oben zu klettern. Aber die Northeimer sind sehr unbequeme Gegner“, erklärt TV 87-Trainer Roland Schwörer. „Diese Mannschaft zu unterschätzen wäre ein großer Fehler, der in der laufenden Spielzeit schon einigen Teams passiert ist“.
So entpuppten sich die Gäste, die anfangs meist als Kandidat für die unteren Ränge eingestuft wurden, als die Überraschungsmannschaft der Saison. Nach neun Spieltagen steht der vermeintliche Absteiger im gesicherten Mittelfeld auf dem neunten Platz, knapp hinter den Stadtoldendorfern. Besonders zu Hause präsentierten sich die Northeimer als Bastion und mussten dort erstmals am vergangenen Wochenende eine Niederlage gegen den Tabellenführer Rosdorf-Grone hinnehmen. „Die HSG hat bisher ausgesprochen gute Partien gezeigt“, weiß Stadtoldendorfs Manager Volker Gnioth. Damit hätten sie auch ihre eigenen Erwartungen mehr als erfüllt.
Der Erfolg erklärt sich dabei vor allem durch die mannschaftliche Geschlossenheit der Northeimer sowie durch die Leistungen des Torwarts Mark Oliver Wode, der sich zurzeit in bestechender Form befindet. „Unsere Gegner profitieren von einem soliden Team, das über einen ausgeprägten Kampfeswillen verfügt“, berichtet Roland Schwörer. „Aus ihrer guten Deckung hinaus spielen sie zudem einen recht schnellen Handball“.
Für den TV Stadtoldendorf ist es daher umso wichtiger, dass sich nicht nur die Abwehr auch unter Druck stabil präsentiert, sondern auch im Angriff ruhig und geduldig agiert wird. „Wenn wir nicht das Risiko gefährlicher Konter durch die Northeimer eingehen wollen, müssen wir besonders vorne sicher spielen. Leichte Fehler dürfen wir uns sicherlich nicht erlauben“, sagt Roland Schwörer. Ein Sieg sei aber mehr als nur möglich: „Dies ist ein Heimspiel gegen eine Mannschaft aus dem Mittelfeld - da müssen wir gewinnen“.
Katharina Emde (TAH)
Handball-Oberliga: Der Tabellenletzte ist keine Gefahr
TV Stadtoldendorf gewinnt zu Hause gegen den MTV Eyersdorf (Nachtrag vom 16.11.2007)
Gegen den Tabellenletzten hatte der TV Stadtoldendorf keinerlei Mühe: Am achten Spieltag in der Handball-Oberliga besiegten die Homburgstädter den MTV Eyendorf vor heimischen Publikum klar mit 36:25. „Es war eine gute Partie, die wir mehr als souverän für uns entschieden haben“, erklärte TV 87-Manager Volker Gnioth nach einem vor allem seitens der Gäste kampfbetonten Spiel, in dessen Verlauf die Schiedsrichter überdurchschnittlich viele gelbe Karten vergeben mussten.
Schon in den ersten Minuten der Partie hatte sich allerdings gezeigt, dass die Eyendorfer zwar engagiert, aber letztlich vor allem im Angriff zu fehlerhaft agierten, um eine ernsthafte Gefahr für die Stadtoldendorfer darzustellen. Besonders in der Anfangsphase häuften sich bei den Gästen unnötige Ballverluste. Dem TV 87 gelang es jedoch bis zur zehnten Minute und dem Stand von 4:4 trotz spielerischer Überlegenheit nicht, diese Schwächen für sich zu nutzen. Erst nach einer Viertelstunde hatten sich die Homburgstädter erstmals einen verhältnismäßig komfortablen Vorsprung von vier Toren herausgespielt, den sie bis zur Pause auf eine 18:13- Führung ausbauten.
Mit dem Beginn der zweiten Halbzeit erhöhte der TV Stadtoldendorf dann das Tempo und setzte sich endgültig weit vom MTV Eyendorf ab, der von dem Ansturm der Gastgeber geradezu überrollt wurde. Innerhalb von fünf Minuten erhöhte das Team von Roland Schwörer seinen Vorsprung auf 23:14. „Wir hatten uns für die zweiten dreißig Minuten vorgenommen, den Druck deutlich zu erhöhen“, berichtete der Trainer anschließend. Dies sei allerdings nur für einen kurzen Zeitraum tatsächlich zufrieden stellend gelungen. So ließ der TV 87 durch Unkonzentriertheiten den MTV Eyendorf in der Folgezeit wieder besser ins Spiel kommen und büßte einen Teil seines Polsters bis zum 27:22 zehn Minuten vor Schluss ein.
Die endgültige Entscheidung fiel jedoch bereits kurze Zeit später in der 52.Minute, als gleich zwei MTV-Spieler eine Zwei-Minuten-Strafe erhielten. In doppelter Unterzahl hatten die Eyendorfer keine Chance gegen die Stadtoldendorfer, die mit Unterstützung der Fans noch einmal das Tempo verschärft hatten. Verdient siegte der TV 87 am Ende mit 36:25 und wurde damit seiner vollends Favoritenrolle gerecht.
„Im Großen und Ganzen bin ich zufrieden“, sagte Roland Schwörer nach dem Erfolg seiner Mannschaft. „Aber eigentlich hätten wir wesentlich früher eine höhere Führung herausgespielt haben müssen. Für die nächsten Partien gibt es sicherlich noch Steigerungspotential“. Bereits am kommenden Sonntag erwarten die Stadtoldendorfer den Tabellennachbarn HSG Northeim – dann soll die zuletzt erfreuliche Heimspielbilanz fortgesetzt werden.
Katharina Emde (TAH)
Hier noch Aufgebot und Torschützen des TV 87 vom Spiel gegen den MTV Eyendorf (die zweite Zahl hinter der Torzahl bezieht sich auf verwandelte Siebenmeter):
TV 87 Stadtoldendorf - MTV Eyendorf 36:25 (18:13)
TV 87: Michael Edler, Swen Herrendörfer - Dominik Niemeyer (5), Björn Schubert (9), Jobst Tschirch (5/2),
Jürgen Bätjer (5), Tobias Walter (4/1), Florian Glombik (1), Franz Köhler, Gordon Wahl, Sebastian Stenzel (3),
André Regenthal, Magnus Wegener (4/1)
Dank an Werner Regenthal für diese Information!
Handball-Oberliga: Der Tabellenletzte ist nicht zu unterschätzen
TV87 Stadtoldendorf erwartet den MTV Eyendorf (Nachtrag vom 15.11.2007)
Der TV Stadtoldendorf erwartet den derzeitigen Tabellenletzten: Am Sonntag, 11. November, trifft der Handball-Oberligist in der OS-Sporthalle am Rumbruchsweg auf den MTV Eyendorf. „Da zählt ganz klar nur ein Sieg“, stellt TV 87-Trainer Roland Schwörer klar. Alles andere sei mehr als eine negative Überraschung.
Allerdings bleiben die Gäste schwer einzuschätzen, denn eigentlich hatte sich die Mannschaft in der Vergangenheit zumeist im gesicherten Mittelfeld platziert. „Die Eyendorfer sind eigentlich ein seit Jahren absolut eingespieltes Team, das durchaus krisenerprobt ist“, weiß Roland Schwörer. In dieser Saison blieb der MTV jedoch bisher weit hinter den Erwartungen zurück und findet sich nun nach acht Spieltagen mit nur 1:13 Punkten am hinteren Ende der Tabelle wieder. „Eyendorf kämpft momentan mit argen Problemen“, erklärt TV 87-Manager Volker Gnioth. „Die ganzen ersten Wochen über fiel der Leistungsträger und Top-Torschütze der letzten Saison, Volker Riekmann, verletzungsbedingt aus“. Diesen Verlust habe der MTV offenbar nicht kompensieren können.
Seit kurzem ist Volker Riekmann jedoch wieder in den Kader zurückgekehrt, und auch der MTV Eyendorf konnte zuletzt wieder für positive Schlagzeilen sorgen. „Am Wochenende haben unsere Gäste ihr Pokalspiel sicher gewonnen“, sagt Roland Schwörer. „Zudem ist ihre Auswärtsbilanz erstaunlicherweise deutlich besser als ihre Heimspielausbeute“. Daher dürfe man die Eyendorfer nicht unterschätzen. Dennoch ist die Zielvorgabe klar: „Wir werden das Spiel sicher nicht auf die leichte Schulter nehmen, aber zu Hause gegen den Tabellenletzten- so eine Partie muss einfach gewonnen werden“, ist Volker Gnioth überzeugt.
Mit einem Sieg könnten sich die Stadtoldendorfer, die zurzeit auf dem achten Tabellenplatz stehen, weiter nach vorne verbessern. „Bis zum Dritten ist es gerade einmal ein Punkt, bis zum Ersten sind es drei“, berichtet Roland Schwörer. „In dieser engen Tabelle möchten wir gerne bald weiter vorne stehen“.
Bevor die Homburgstädter Oberligisten um 17 Uhr stattfinden, gibt es allerdings noch ein Vorspiel: Ab 15 Uhr tritt die männliche A-Jugend des TV 87 in der Landesliga gegen Stadthagen an und hofft auf zahlreiche Zuschauer zur Unterstützung.
Katharina Emde (TAH)
Gegen den Landesligisten ist ein Sieg Pflicht
Zweite Runde im HVN-Pokal für den TV Stadtoldendorf (01.11.2007)
Statt einem Oberliga-Spiel steht für die Handballer des TV Stadtoldendorf dieses Wochenende die zweite Runde im HVN-Pokal an: Am Sonntag, 4.November, ab 17 Uhr reist das Team um Trainer Roland Schwörer zum MTV Jahn Schladen.
Gegen den Landesligisten, der im Pokal zuvor den TuS Bergen klar besiegte, ist dabei ein Erreichen der nächsten Runde Pflicht. „Die Schladener spielen zwei Klassen unter uns, da müssen wir sie eigentlich deutlich schlagen“, ist TV 87-Manager Volker Gnioth überzeugt. „Mit einer guten Abwehrleistung ist der MTV vermutlich kein Problem“. Zudem spielen die Schladener zwar sehr kompakt, aber einen meist verhältnismäßig tempoarmen Handball – eine Spielweise, die dem TV 87 ausgesprochen gut liegt.
Allerdings reisen die Homburgstädter auch mit einem deutlich kleineren Kader an. So sollen die Stammspieler Jürgen Bätjer und Tobias Walter aufgrund von noch nicht vollständig auskurierten Verletzungen gegen den MTV geschont werden, während Jan Ahlers in der zweiten Herrenmannschaft zum Einsatz kommt. Stattdessen wird vermutlich Gordon Wahl verstärkt ins Spiel einbezogen werden. „Sicherlich wäre es ein Fehler, Gegner zu unterschätzen“, erklärt Volker Gnioth. „Aber das Match in Schladen gibt uns die Chance, einige Sachen ein bisschen zu testen“.
Katharina Emde (TAH)
Handball-Oberliga: „Sieg war zu keiner Zeit in Gefahr“
TV Stadtoldendorf überzeugt beim 37:29 in Altwarmbüchen (01.11.2007)
Dank einer erneut sehr guten Vorstellung kann sich Handball-Oberligist über die nächsten zwei Auswärtspunkte freuen: Gegen den TuS Altwarmbüchen siegten die Homburgstädter ungefährdet mit 37:29. „Wir haben das Spiel zu keinem Zeitpunkt aus der Hand gegeben. Der TuS hatte eigentlich kaum eine Chance, uns wirklich in Gefahr zu bringen“, freute sich TV 87-Manager Volker Gnioth über das aus Stadtoldendorfer Sicht gelungene Match.
Bereits in den ersten Minuten konnten sich die von Beginn an überlegenen Gäste mit vier Toren Vorsprung 7:3 absetzen. „Dank einer sehr konzentrierten Anfangsphase lagen wir schnell deutlich vorne“, stellte Stadtoldendorfs Trainer Roland Schwörer fest. Die Mannschaft habe nicht in der Abwehr sicher gestanden, sondern zudem im Angriff ruhig und nahezu fehlerfrei gespielt. Auch im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit präsentierten sich die Stadtoldendorfer gegen die meist zu harmlosen Altwarmbüchener als das dominierende Team und überzeugten vor allem mit einem mannschaftlich geschlossenen Auftreten, sodass der TV 87 zur Halbzeit verdient mit einer 17:13 führte. „Sicherlich hätte man noch weiter vorne liegen können, wenn die Abwehr noch konsequenter gewesen wäre“, erklärte Roland Schwörer. „Aber wir haben uns unser deutliches Polster von vier Toren Abstand bewahrt“.
Nach der Pause fanden die Homburgstädter jedoch nicht wie zuvor ins Spiel zurück. „Wir hatten einen leichten Durchhänger, durch den der TuS Altwarmbüchen wieder heran kommen konnte“, so der Trainer. So sei die Führung innerhalb von knapp zehn Minuten bis auf 20:19 zusammengeschmolzen. Dann jedoch fand der TV Stadtoldendorf wieder zu der Form aus der ersten Halbzeit zurück und baute seinen Vorsprung kontinuierlich zum Endstand von 37:29 aus.
„Ich bin sehr zufrieden, dass wir dieses Schlüsselspiel um die zukünftige Positionierung in der Tabelle für uns entscheiden konnten“ freute sich Roland Schwörer anschließend. Damit könne man sich im oberen Drittel festsetzen. Dem kann auch Manager Volker Gnioth zustimmen: „Ich kann jetzt wieder beruhigt in die Zukunft blicken“.
TV87 Stadtoldendorf: Swen Herrendörfer – Michael Edler – Dominik Niemeyer (11) – Björn Schubert (9) – Jürgen Bätjer (8) – Jobst Tschirch (5) – Florian Glombik (2) – Andre Regenthal (1) – Magnus Wegener (1) – Gordon Wahl – Franz Köhler – Tobias Walter – Jan Ahlers
Katharina Emde (TAH)
Handball-Oberliga: Neuzugang Gordon Wahl soll die Abwehr unterstützen
TV Stadtoldendorf trifft auf den TuS Altwarmbüchen (01.11.2007)
Nach dem deutlichen Sieg gegen den MTV Vorsfelde vor heimischen Publikum soll jetzt auch die Auswärtsbilanz des Handball-Oberligisten TV Stadtoldendorf positiv fortgesetzt werden: Am Sonntag, 28. Oktober, tritt die Mannschaft um 16 Uhr gegen den starken Tabellennachbarn TuS Altwarmbüchen an. „Das letzte Match hat sicherlich das Selbstbewusstsein aller gestärkt“, erklärt TV 87-Manager Volker Gnioth. Das Ziel gegen den derzeitigen Zwölften der Liga seien ganz klar zwei Punkte.
Allerdings hat sich der TV Stadtoldendorf schon mehr als einmal schwer mit den Altwarmbüchener getan. So konnte in der vergangenen Saison das Auswärtsspiel erst in letzter Minute gewonnen werden, nachdem die Homburgstädter über den gesamten Spielverlauf zurückgelegenen hatten. Auch beim Allersheimer Cup im August präsentierte sich der TuS Altwarmbüchen bereits in bester Form und errang ein Unentschieden gegen die favorisierten Stadtoldendorfer. „In der Tabelle geht es momentan ausgesprochen eng zu, jeder kann jeden schlagen. Ein Sieg ist also absolut möglich, aber es wird hart“, weiß Volker Gnioth. „Entscheidend wird sein, dass wir den überragenden Mann der Konkurrenten, Helge Michaelis, in den Griff bekommen“. Zudem müssten die Chancen im Angriff erneut optimal genutzt und die Abwehr stabil gehalten werden.
Dies soll unter anderem der TV 87- Neuzugang Gordon Wahl garantieren: Vor knapp 14 Tagen wechselte der 26-Jährige mit sofortiger Wirkung vom direkten Ligakonkurrenten Handballfreunde Springe zu den Homburgstädtern und gab bereits gegen Vorsfelde ein vielversprechendes Debüt. „Gordon hat sich heute sehr gut präsentiert“, hatte Manager Volker Gnioth anschließend gelobt.
Gleich mehrere Vereine hatten den Sohn des deutschen Handball- Rekordnationalspielers und derzeitigen Trainers der Springer, Frank-Michael Wahl, umworben, nachdem dieser den Rückzug von seinem Heimatverein angekündigt hatte. Aufgrund der optimalen Trainingsmöglichkeiten und der besseren Perspektiven entschied sich der 26-Jährige jedoch für den TV 87.
Dort soll er nun nicht nur den ausgesprochen kleinen Kader verstärken, sondern auch die durch den verletzungsbedingten Ausfall von Timo Heiligenstadt entstandene Lücke schließen.
„Die Verpflichtung von Gordon bedeutet für uns vor allem eine riesige Entlastung, weil wir jetzt gerade im Deckungsbereich wieder Wechselalternativen haben und dadurch endlich das Tempospiel durchhalten können, für das uns bisher die Kraft fehlte“, freut sich Stadtoldendorfs Trainer Roland Schwörer. Der neue Rückraumspieler sei als starker Abwehrspieler bekannt und könne zudem auf beiden Halbpositionen eingesetzt werden. Auch gegen Altwarmbüchen werde er wieder im Kader stehen.
Für alle Fans, die die Homburgstädter unterstützen möchten, werden aufgrund der kurzen Entfernung erneut Fahrgemeinschaften gebildet. Treffpunkt ist um 14.30 Uhr am Ballisgraben in Stadtoldendorf.
Katharina Emde (TAH)
1. Herren: Neuverpflichtung beim TV 87 (17.10.2007)
Seit Montag, dem 15.10.2007, hat der TV 87 einen neuen Spieler. Gordon Wahl wechselt vom Ligakonkurrenten den Handballfreunden Springe mit sofortiger Wirkung zum TV 87 und ist für das Heimspiel gegen Vorsfelde bereits spielberechtigt. Nachdem Gordon seine Zelte in Springe abgebrochen hatte, wurden einige Vereine aufmerksam und wollten den Sohn von Handballrekordnationalspieler Frank-Michael Wahl verpflichten. Gordon entschied sich auf Grund der besseren Perspektiven für den TV 87. Für uns ist es wichtig den relativ kleinen Kader weiter aufzustocken, ganz besonderst nach dem verletzungsbedingten Ausfall von Timo Heiligenstadt für den Rest der Saison.
Gordon gilt als sehr guter Abwehrspieler und ist im Angriff im Rückraum einsetzbar. Damit erhöhen sich die spielerischen Alternativen für unseren Trainer deutlich.
Volker Gnioth
Handball-Oberliga: Erster Heimsieg soll die Position im Mittelfeld sichern
TV Stadtoldendorf spielt gegen Aufsteiger MTV Vorsfelde (17.10.2007)
Bisher sieht die Heimspielbilanz des Handball-Oberligisten TV Stadtoldendorf mehr als trist aus: Keines der drei Matches in der OS-Sporthalle am Rumbruchsweg konnten die Homburgstädter bisher für sich entscheiden. Am Sonntag, 21. Oktober, sollen nun ab 17 Uhr endlich die ersehnten ersten zwei Punkte zu Hause gewonnen werden. „Wir brauchen mittlerweile erst einmal Luft nach unten“, stellt TV 87-Trainer Roland Schwörer fest. Ein Sieg, besonders vor heimischem Publikum, sei daher ausgesprochen wichtig.
Mit dem MTV Vorsfelde wird dabei der punktgleiche Tabellennachbar zu Gast sein. Nach dem Abstieg in die Verbandsliga vor zwei Jahren schafften die Vorsfelder anschließend den direkten Wiederaufstieg und richten in dieser Saison den Blick sogar in Richtung der vorderen Ränge. „Unsere Gegner peilen nach eigenen Angaben mindestens eine Platzierung im sicheren Mittelfeld an, vielleicht sogar noch ein Stückchen weiter oben“, weiß Manager Volker Gnioth. „Das ist eine gute Mannschaft mit großen Plänen“.
Tatsächlich unterlagen die Handballer aus Vorsfelde in ihren letzten Spielen nur äußerst knapp den als stärker eingeschätzten Cellern sowie der Mannschaft aus Springe, gegen die der TV Stadtoldendorf erst am vergangenen Sonnabend eine empfindliche Niederlage hinnehmen musste. „Der MTV ist absolut ernst zu nehmen“, erklärt Roland Schwörer. Die Mannschaft profitiere von einer gesunden Mischung aus jungen Nachwuchs- und erfahrenen Stammspielern. „Neben einem guten Angriff verfügt sie vor allem über einen relativ starken Rückraum“, so der Trainer weiter.
Damit wird für den TV Stadtoldendorf wieder einmal die Stabilität der Verteidigung von größter Bedeutung sein. „Um zu gewinnen, müssen wir aus einer sicheren Abwehr heraus nach vorne spielen und dort dann natürlich erfolgreich abschließen“, bestätigt Volker Gnioth. Unterstützung erhalten die Stadtoldendorfer Spieler dabei erstmals von Neuzugang Gordon Wahl, der vor allem im Deckungsspiel entlasten soll. Ob hingegen Jürgen Bätjer am Sonntag auf dem Platz stehen kann, ist noch ungewiss. Der Abwehrchef, der im letzten Spiel bereits aus beruflichen Gründen passen musste, leidet noch immer an einer Schulterverletzung aus dem Spiel gegen die HG Rosdorf/Grone. „Es ist sehr wichtig, dass Jürgen dabei ist. Wir hoffen also, dass er bis zumWochenende fit ist“, sagt Roland Schwörer. „Aber auch ohne ihn werden wir alles für den ersten Heimsieg geben“.
Katharina Emde (TAH)
Der starke Aufsteiger aus Vorsfelde kommt zum Heimspiel (17.10.2007)
Am kommenden Wochenende stellt sich mit dem MTV Vorsfelde ein starker Aufsteiger aus der Verbandsliga in Stadtoldendorf vor. Spielbeginn ist am Sonntag, 21. Oktober, um 17.00 Uhr.
Das Team aus Vorsfelde setzt sich aus einer guten Mischung von erfahrenen und jungen Spielern zusammen. Sollen beide Punkte zu Hause bleiben, so müssen wir es schaffen, unser Potential über die gesamten 60 Spielminuten abzurufen.
Das heißt, die Abwehr muss wieder sicher stehen und im Angriff müssen wir sicherer abschließen als in Springe, damit unser Gegner keine schnellen Angriffe über die erste und zweite Welle laufen kann.
Mit der nötigen Einstellung sollte der erste Heimsieg der noch jungen Saison möglich sein.
Erstmals wird uns auch unser Neuzugang Gordon Wahl zur Verfügung stehen, der uns auf beiden Halbpositionen und vor allem im Deckungsbereich ein Stück weiter nach vorne bringen soll.
Volker Gnioth
Handball-Oberliga: Unnötige Auswärtsniederlage (17.10.2007)
Mit 27:30 mussten wir uns den HF Springe geschlagen geben und kassierten damit die erste Auswärtsniederlage der laufenden Saison.
Ohne Routinier Jürgen Bätjer starteten wir zerfahren und unkonzentriert in die Partie. Gegen die offensiv ausgerichtete Gästeabwehr spielten wir viel zu statisch und bewegten uns nur mit Ball. Auch fehlte uns die Abstimmung im Innenblock unserer Abwehr, so dass wir folgerichtig nach 12 Spielminuten mit 5:10 in Rückstand lagen.
Kleinere Umstellungen in Abwehr und Angriff sorgten dann für ein ausgeglicheneres Spiel und noch vor dem Wechsel konnten wir auf 14:16 verkürzen.
Nach der Pause gab es zunächst sechs Minuten Leerlauf. Beiden Mannschaften unterlief eine Vielzahl an technischen Fehlern und Fehlwürfen. Ab der 40. Minute schienen wir das Heft in die Hand nehmen zu können und gingen erstmals in Führung. In den letzten zehn Spielminuten sorgten wir jedoch dafür, dass Springe wiederum in Führung gehen konnte und sich sogar einen Vorsprung von drei Toren erarbeitete. Gerade in der Schlussphase ließen wir etliche klare Chancen ungenutzt und schlossen aus schlecht vorbereiteten Spielsituationen ab.
Für den TV spielten: Herrendörfer, Edler im Tor. Im Feld: Niemeyer (12/5), Schubert (3), Glombik (5), Tschirch (4), Walter (1), Stenzel, Köhler (1 ), Regenthal und Voss (1).
Volker Gnioth
Handball-Oberliga: Swen Herrendörfer rettet das Unentschieden
TV Stadtoldendorf spielt gegen den TV Jahn Duderstadt 26:26 (10.10.2007)
Die verpatzte Vorstellung vor gut einer Woche gegen die HG Rosdorf-Grone war am Ende völlig vergessen: In der vollbesetzten Sporthalle am Rumbruchsweg errangen die Handballer des TV Stadtoldendorf gegen den Meisterschaftsfavoriten TV Jahn Duderstadt ein 26:26.
Bereits zum dritten Mal in dieser Saison spielte der Oberligist damit Unentschieden. Dieses Mal war jedoch nicht das Ergebnis das Entscheidende, sondern die Leistung der Mannschaft. „Wir sind glücklich über das Remis, aber selbst wenn wir noch mit einem Tor verloren hätten: Was heute zählt, ist, dass wir uns als Team gezeigt und Wiedergutmachung bei den Fans betrieben haben“, erklärte TV 87-Manager Volker Gnioth.
Tatsächlich präsentierten sich die Homburgstädter gegen die hoch eingeschätzten Duderstädter sechzig Minuten lang äußerst engagiert und ließen sich dieses Mal auch von Rückständen nicht aus der Ruhe bringen. Grundstein für das Unentschieden war dabei neben der erneut hervorragenden Leistung der Torwarte eine insgesamt konstant stabile Deckung. „Unsere Verteidigung hat das gesamte Spiel über gut funktioniert“, konnte sich Trainer Roland Schwörer freuen.
Gleich zu Beginn der ersten Halbzeit waren die Stadtoldendorfer mit zwei schnellen Toren in Führung gegangen, doch Ungenauigkeiten beim Passspiel ließen den TV Jahn kurz darauf wieder aufschließen. Von da an entwickelte sich ein spannender Kampf zwischen den über weite Strecken gleichstarken Mannschaften, der zur Pause mit 13:13 endete.
Während in den ersten dreißig Minuten meist der TV 87 eine knappe Führung behauptet hatte, schien sich in der zweiten Halbzeit das Spiel zu drehen. Nach und nach gelang es den Duderstädtern, sich trotz der Gegenwehr der Stadtoldendorfer und besonders des Torwarts Swen Herrendörfer einen Vorsprung von zwischenzeitlich vier Toren herauszuarbeiten. Dennoch behielt das Team um Roland Schwörer die Nerven und nutzte geschickt ihre Chancen bis zum verdienten Ausgleich zum 24:24.
In den folgenden Minuten entwickelte sich dann ein wahrer Handball-Krimi: Beim Stand von 26:26 nahm sich der TV Jahn Duderstadt gerade einmal eine halbe Minute vor Schluss noch einmal eine Auszeit. Der anschließende Angriff konnte zwar von den Stadtoldendorfern geblockt werden, aber fast gleichzeitig mit dem Schlusspfiff erhielten die Duderstädter einen letzten Siebenmeter, der den Sieg für die Gäste in greifbare Nähe rücken ließ. Doch der überragende Swen Herrendörfer rettete mit einer Parade das Unentschieden für den TV 87 und wurde damit zum gefeierten Helden
„Angriff und Verteidigung, insbesondere Swen Herrendörfer, haben hervorragend gespielt“, lobte Volker Gnioth. „Das war ein ganz anderer TV 87 als beim vorherigen Heimspiel. Mit einem Remis gegen einen der Favoriten können wir sehr zufrieden sein“.
TV Stadtoldendorf: Michael Edler – Swen Herrendörfer – Björn Schubert (7) – Tobias Walter (6) – Dominik Niemeyer (4) – Jürgen Bätjer (3) – Franz Köhler (2) – Jobst Tschirch (2) – Florian Glombik (2) – Sebastian Stenzel – Andre Regenthal
Katharina Emde (TAH)
Handball-Oberliga: Abwehrchef Jürgen Bätjer fehlt beim Derby
TV Stadtoldendorf trifft auf HF Springe (Nachtrag vom 17.10.2007)
Knapp eine Woche nach dem tollen Auftritt gegen den Meisterschaftskandidaten TV Jahn Duderstadt steht für die Handballer des Oberligisten TV Stadtoldendorf das nächste Spiel auf dem Programm: Am Sonnabend, 13.Oktober, treten die Homburgstädter in Springe an.
„Das wird ein torreiches Spiel“, prophezeit TV 87-Trainer Roland Schwörer. „Zumindest im letzten Spiel haben sich die Springer mit über 40 Toren als ausgesprochen angriffsstark präsentiert“. Eine konstant stabile Deckung sei daher Grundvoraussetzung für den Sieg. Ausgerechnet am Sonnabend fehlt den Stadtoldendorfern jedoch Abwehrchef Jürgen Bätjer, der beruflich verhindert ist. Dadurch muss der TV Stadtoldendorf nicht nur auf einen wichtigen Mann verzichten, sondern zusätzlich mit einem zumindest kurzzeitig verkleinerten Kader auskommen. „Das ist natürlich nicht optimal, aber man muss es nehmen wie es kommt. Wir haben diese spezielle Situation in den letzten Tagen intensiv trainiert“, äußert sich Roland Schwörer.
Zudem kassierten die Homburgstädter im vergangenen Winter zwar ausgerechnet ihre erste Saison-Niederlage in Springe, doch konnten die Gegner dieses Jahr bisher noch nicht oft genug überzeugen. „Die HF Springe ist eigentlich eine gute Mannschaft, die bisher allerdings hinter ihren Erwartungen zurückgeblieben ist“, erzählt TV 87-Manager Volker Gnioth. So befindet sich die Mannschaft, deren Trainer Frank Wahl mit 300 Länderspielen deutscher Rekordnationalspieler ist, zurzeit punktgleich mit den Stadtoldendorfern im Mittelfeld.
Dennoch seien sie aber nicht zu unterschätzen, warnt Roland Schwörer: „Springe ist absolut launisch: An guten Tagen gewinnen sie gegen praktisch jeden, an schlechten sind sie hingegen völlig von der Rolle. Man weiß nie genau, was einen erwartet“.
Trotzdem ist der TV Stadtoldendorf nach der Leistung gegen Duderstadt guter Dinge: „Wenn wir wieder so spielen wie letzte Woche, dann werden wir in Springe auch gewinnen“, hofft Volker Gnioth. Für alle Fans werden ab 15.45 Uhr am Ballisgraben in Stadtoldendorf Fahrgemeinschaften gebildet, da ein Bus sich aufgrund der Kürze der Entfernung nicht lohnt.
Katharina Emde (TAH)
Handball-Oberliga: TV-Trainer Roland Schwörer findet deutliche Worte
31:39-Heimniederlage für TV Stadtoldendorf (03.10.2007)
Stark begonnen, dann stark nachgelassen und am Ende mehr als verdient verloren. Im Heimspiel gegen die HG Rosdorf/Grone musste Handball-Oberligist TV Stadtoldendorf eine deutliche 31:39 (16:19)-Niederlage einstecken und steht nun mit 4:4 Punkten auf dem neunten Tabellenplatz der Oberliga Niedersachsen.
„Um es deutlich zu sagen: Was wir heute gespielt haben, war unter aller Sau. Wir haben uns nicht als Mannschaft präsentiert, sondern als eine Ansammlung von Einzelspielern", ging Trainer Roland Schwörer mit seinen Spielern hart ins Gericht. Zwar führte der TV nach sieben Minuten bereits mit 7:1 Toren gegen einen insgesamt starken HG Rosdorf/Grone. Doch eine Auszeit der HG brachte die Wende für die Gäste. „Ich habe meine Mannschaft daran erinnert, was wir uns eigentlich vorgenommen hatten", so HG-Coach Lars Rindiisbacher. Innerhalb weniger Minuten verspielte die Mannschaft des TV Stadtoldendorf nun die komfortable Führung und lag nach 19 Minuten erstmals mit 10:11 in Rückstand.
„Wir haben heute zwölf Minuten Handball gespielt und 48 Minuten zugeguckt, was der Gegner macht", so Roland Schwörer. Durch kopflose Aktionen habe seine Mannschaft den Gegner immer wieder zu schnellen Gegenstößen eingeladen. Rücklauf- und Defensivverhalten seien ein großes Problem gewesesen. „Unsere Torhüter haben mir heute Leid getan," sagte Schwörer weiter.
Über die gesamte Spielzeit war eine konzentrierte Defensivleistung der Grundstein für den Erfolg der HG Rosdorf/ Grone. Immer wieder wurden die TV-Spieler zu Fehlern oder überhasteten Torschüssen gezwungen. Der TV Stadtoldendorf offenbarte dagegen in der Abwehr große Schwächen. Zwar konnten die TV-Handballer bis zur 38. Minute wieder auf 21:22 verkürzen, doch das Gefühl, das Spiel noch drehen zu können, kam weder bei den Zuschauern noch bei TV-Manager Volker Gnioth auf. Und so gelang es der HG Rosdorf/Grone in der Folgezeit, immer wieder eingeladen von Fehlern des TV Stadtoldendorf, dem nun beinahe nichts mehr gelang, den Vorsprung weiter auszubauen und einen auch in der Höhe verdienten Sieg einzufahren.
„Die Mannschaft, die sich heute als Team präsentiert hat, hat verdient gewonnen. Wir sind derzeit nicht in der Lage, auch in kritischen Phasen einen kühlen Kopf zu bewahren und individuelle Fehler zu kompensieren. Unser kleiner Kader darf keine Ausrede für die heute gezeigte Leistung sein. Wenn wir es nicht schaffen, die Teamfähigkeit entscheidend zu verbessern, haben wir in der Spitzengruppe der Liga nichts verloren", so TV-Trainer Roland Schwörer abschließend.
TV Stadtoldendorf: Michael Edler, Swen Herrendörfer - Sebastian Stenzel, Jan-Christoph Ahlers, Andre Regenthal, Jürgen Bätjer (1), Dominik Niemeyer (5), Jobst Tschirch (6/1), Björn Schubert (9), Tobias Walter (6/1), Florian Glombik (3), Franz Köhler (1).
HG Rosdorf/Grone: Martin Bode, Sascha Kurzrock - Johannes Hartdegen, Jan-Heiner Lück (7/3), Marcus Wuttke (5/1), Frederik Brandes (5), Sebastian Frank (4), Christian Brand (8), Jonas Norpoth (3), Salam Mousbah (1), Abi Ankrah, Ender Kanar (6).
Quelle: TAH (alb) vom 2. Oktober 2007
Handball-Oberliga: Ein alter Bekannter ist zu Gast am Rumbruchsweg
Spitzenspiel zwischen dem TV Stadtoldendorf und der HG Rosdorf-Grone (29.09.2007)
„Wie gut wir tatsächlich sind, müssen wir am Sonntag unter Beweis stellen“, stellt TV 87-Manager Volker Gnioth fest. Denn dann treten die Stadtoldendorfer Handballer um 17 Uhr in der Sporthalle am Rumbruchsweg gegen den derzeitigen Tabellen-Dritten und altbekannten Rivalen HG Rosdorf-Grone an.
Bereits zum siebten Mal treffen die Oberliga-Teams aufeinander, in den letzten beiden Partien konnte sich dabei der TV Stadtoldendorf durchsetzen. Die Ergebnisse der Vergangenheit sind am Sonntag jedoch nur nebensächlich: „Das ist ein ganz neues Match“, erklärt Trainer Roland Schwörer. „Die Mannschaften, besonders die HG, haben sich seit der vergangenen Saison sehr verändert“.
So setzen die Rosdorfer in diesem Jahr verstärkt auf bewegliche Spieler, mit denen eine offensive Abwehrweise und schnell folgende Angriffe möglich sind. „Die HG spielt völlig anders als die Mannschaften, gegen die wir bisher angetreten sind“, so Roland Schwörer. Für die Stadtoldendorfer bedeute dies, sich viel öfter ohne Ball bewegen zu müssen und früh kaum Freiräume zu haben.
Aber auch der Abwehr und den Torwarten wird gegen Rosdorf-Grone alles abverlangt werden. Ebenso wichtig ist nach dem aus Stadtoldendorfer Sicht torarmen Spiel gegen Alfeld allerdings die Steigerung des Angriffs. „Hier müssen wir unsere Leistung wieder steigern und wesentlich kreativer agieren“, hofft der Trainer der Homburgstädter. Optimal wäre eine Mischung aus dem Offensivspiel gegen Haste und der Deckung gegen Alfeld.
Damit sollen dann zu Hause die nächsten zwei Punkte geholt werden. „Gewinnen macht einfach mehr Spaß, und zu Hause ohnehin“, weiß Roland Schwörer.
Katharina Emde (TAH)
Der Manager im Rosdorfer Interview (26.09.2007)
Sascha Kurzrock hat für den HG Rosdorf-Grone und dessen Internetseite ein Interview mit Volker Gnioth geführt, das wir im folgenden auch hier veröffentlichen:
"Wie jedes Jahr birgt es auch am Sonntag wieder Brisanz: Das Derby zwischen dem TV Stadtoldendorf und dem Gast aus Rosdorf. Wir haben den Manager des TV, Volker Gnioth, zum Interview gebeten. Hier verrät er das große Plus des TV am Sonntag, ob noch einmal nachgelegt wird und was Trainer Schwörer besser macht als sein Vorgänger.
HGRG.de: Volker, am kommenden Sonntag treffen mit dem TV Stadtoldendorf und der HG Rosdorf-Grone zwei bislang ungeschlagene Mannschaften aufeinander. Erkläre uns bitte, warum der TV nach zwei Siegen in der letzten Saison auch am Sonntag das Spielfeld als Sieger verlassen wird:
Volker Gnioth: Am Sonntag kommt es in Stadtoldendorf zum Top-Spiel zwischen dem TV 87 und Rosdorf, beide Teams sind prima in die Saison gestartet und werden versuchen, auch dieses Spitzenspiel zu gewinnen. Für den TV 87 könnte der Heimvorteil am Ende den Ausschlag geben. Ich rechne mit mehr als 600 begeisterten Fans, die der so wichtige "8 Mann" sein werden und die Halle zum brennen bringen.
HGRG.de: Nach zwei Unentschieden zum Saisonstart konntet Ihr in Alfeld einen klaren Erfolg einfahren. Seid Ihr jetzt in der Liga angekommen?
Volker Gnioth: Ich denke, in der Liga angekommen sind wir vor mehreren Jahren bereits. Wir haben gegen zwei Spitzenteams jeweils unentschieden gespielt. Das ist außer uns bisher noch keinem anderen Team gelungen. Ich denke, die beiden Mannschaften - Großenheidorn und Haste - werden da oben erstmal bleiben.
HGRG.de: Wo liegen die Unterschiede zwischen Thomas Brandes, dem alten Trainer, und Roland Schwörer, seinem Nachfolger?
Volker Gnioth: Roland Schwörer ist der bessere Psychologe, er kann mit unseren Spielern besser umgehen und sie sehr gut motivieren.
HGRG.de: Timo Heiligenstadt fällt vermutlich für den Rest der Saison aus, zudem habt Ihr Euren Kader ausgedünnt. Ist schon Ersatz gefunden und wenn ja, wer ist es?
Volker Gnioth: Wir verfügen zur Zeit nur noch über 11 gesunde Spieler, die aber eine große Qualität besitzen und an einem guten Tag jeden Gegner schlagen können.
Ich vertraue diesen Akteuren und traue ihnen viel zu. Der Ausfall von Timo ist allerdings eine kleine Katastrophe. Trotzdem stehe ich mit einigen interessanten Spielern in Verbindung und hoffe, eine oder mehrere Überraschungen für Sonntag parat zu haben.
HGRG.de: Was ist an dem Gerücht dran, dass Florian Backhaus wieder an den Rumbruchsweg zurück kehrt?
Volker Gnioth: Spekulationen, laßt Euch überraschen!
HGRG.de: Vielen Dank und dann bis zum Sonntag!"
Eine stabilere Abwehr soll zwei Punkte sichern
Handball-Oberliga/ Derby zwischen dem TV Stadtoldendorf und dem SV Alfeld (23.09.2007)
Dieses Mal haben die Handballer des TV Stadtoldendorf keinen langen Anfahrtsweg zu ihrem Auswärtsspiel: Am Sonntag, 23. September, beginnt um 17 Uhr das Derby gegen den SV Alfeld. „Spiele gegen de Nachbarn haben natürlich immer eine besondere Brisanz“, weiß TV 87-Manager Volker Gnioth. Gegen Alfeld sei es oft genug knapp zugegangen.
Mit dem Regionalliga-Absteiger wartet auch am dritten Spieltag eine schwere Aufgabe auf die Homburgstädter. „Der SV ist spielerisch stark und lebt vor allem von seiner mannschaftlichen Geschlossenheit“, erklärt Stadtoldendorfs Trainer Roland Schwörer. Allerdings befindet sich das Team zurzeit im Umbruch, denn zum Ende der letzten Saison hat der langjährige Leistungsträger und Haupttorjäger Goran Krka den Verein verlassen. Nun treten die Alfelder, die in der Tabelle momentan direkt hinter dem TV 87 stehen, mit einer noch jungen, aber bereits sehr starken Mannschaft an.
Für die Stadtoldendorfer wird am Sonntag vor allem entscheidend sein, ob sich die Abwehr als etwas stabiler präsentieren kann. „Wir haben einen guten Angriff, aber wenn man jede Woche 43 Gegentore kriegt, ist es schwer zu gewinnen“, stellt Volker Gnioth fest. Dies sieht Roland Schwörer nicht anders: „Das Problem ist eindeutig die Deckung. Aber um zwei Punkte mitzunehmen, müssen wir auch in den Schlussminuten cleverer agieren“, so der Trainer.
Endgültig verzichten muss der TV 87 zudem auf Timo Heiligenstadt. Der Stammspieler wird sich in Kürze einer Operation am Kreuzband unterziehen und fällt daher für den Rest der Saison aus. „Jetzt müssen wir dringend einen Spieler finden, der zu unserer Mannschaft passt und die Lücke schließen kann“, sagt Volker Gnioth.
Erst einmal zählt jedoch das Spiel am morgigen Sonntag: Dann will der TV Stadtoldendorf endlich seine Unentschieden-Serie beenden und zwei Punkte holen. Dabei hofft die Mannschaft auf eine große Fankulisse. Ein Bus fährt aufgrund der kurzen Entfernung allerdings nicht.
Katharina Emde (TAH)
Handball-Oberliga: Abwehrschwächen und ein unnötiges Foul kosten den Sieg
TV Stadtoldendorf spielt erneut unentschieden (18.09.2007)
Im zweiten Spiel der Saison das zweite Unentschieden – auch gegen die SG Hohnhorst/Haste wollte den Handballern des TV Stadtoldendorf kein Sieg gelingen: Nach einem bis zuletz packenden Match trennten sich die Mannschaften am Ende 43:43. Erst in den letzten vier Minuten hatten die Homburgstädter noch einen Rückstand von drei Toren aufholen können. „Wir haben heute auch ein bisschen Glück gehabt“, musste der TV 87- Trainer Roland Schwörer eingestehen.
Dabei waren die Stadtoldendorfer Handballer in der ersten Halbzeit noch das klar dominierende Team gewesen und hatten sich zwischenzeitlich sogar einen Vorsprung von fünf Toren erarbeitet. Dennoch gelang es der Mannschaft nicht, sich bis zur Pause deutlich von der SG Hohnhorst/Haste abzusetzen. Trotz guter Leistung führten die Homburgstädter nach 30 Minuten schließlich nur 22:20. „Unser größtes Versäumnis war sicherlich, dass wir uns in der ersten Halbzeit keinen komfortablen Vorsprung herausgespielt haben“, kritisierte Roland Schwörer später.
Besonders bitter für den TV 87 war jedoch der Ausfall Dominik Niemeyers zum Ende der ersten 30 Minuten. Der bis dahin mit acht Treffern Top-Torschütze der Stadtoldendorfer ließ sich kurz vor dem Schlusspfiff zu einem unüberlegten Foul hinreissen und wurde zu Recht von den Schiedsrichtern auf die Tribüne verbannt. „Die Rote Karte von Dominik war für mich spielentscheidend“, sagte Volker Gnioth.
So wendete sich in der zweiten Halbzeit das Blatt zugunsten der SG. Während sich die Stadtoldendorfer ihre Tore hart erarbeiten mussten, gelangen den Gegnern immer wieder schnelle und einfache Tore, die die Abwehrschwächen des TV 87 nur zu deutlich machten. In der 44.Minute verlor da Team von Roland Schwörer endgültig die Oberhand und lag erstmals mehrere Treffer zurück. Zwar gelang den Homburgstädtern zwischenzeitlich der Ausgleich, aber kurz vor Schluss sahen die Stadtoldendorfer beim 39:42 schon fast wie die Verlierer der Partie aus. Doch in den letzten Minuten mobilisierte die Mannschaft noch einmal alle Kräfte und startete, nicht zuletzt unterstützt von einem herausragenden Michael Edler im Tor, eine packende Aufholjagd, die beim 43:43 ein glückliches Ende fand.
Die Mannschaft hat erneut ihre gute Moral unter Beweis gestellt“, lobte Volker Gnioth anschließend, doch das außergewöhnlich hohe Ergebnis zeigte auch klar die Schwächen der Stadtoldendorfer auf: „Beide Teams haben heute fast ohne Abwehr gespielt“, kritisierte der TV 87-Manager. Hier bestehe Nachholbedarf für die nächsten Spiele, denn bereits am Sonntag werden die Handballer dann in Alfeld antreten.
Katharina Emde (TAH)
Oberliga / Trainerbericht: Unentschieden im ersten Heimspiel (18.09.2007)
43:43 endete unser erstes Heimspiel dieser Saison gegen die SG Hohnhorst/Haste. Beide Mannschaften verzichteten dabei weitesgehend auf aktive Abwehrarbeit.
Bereits in der ersten Halbzeit entwickelte sich eine Partie, die von beiden Angriffsreihen dominiert wurde. Bis zur 25. Minute stellten wir die Mannschaft, die beim Ausnutzen der Torchancen noch konsequenter zu Werke ging als die Gäste aus dem Schaumburger Land. So führten wir zu diesem Zeitpunkt mit fünf Toren Vorsprung. Leichte Fehler sorgten dafür, dass wir nur mit einer knappen 22:20-Führung in die Pause gingen. Hinzu kam noch, dass wir mit dem Pausenpfiff eine berechtigte rote Karte gegen Dominik Niemeyer kassierten und damit einen soliden Abwehrspieler und unseren bis dahin besten Torschützen verloren.
In der zweiten Hälfte erwischten wir den besseren Start, schafften es aber nicht, uns weiter als mit zwei Toren Unterschied abzusetzen. Ab der 45. Spielminute dominierten dann die Gäste aus Haste, glichen aus und gingen sogar in Führung. Drei Minuten vor Schluss führte die SG mit 42:39 und sah bereits wie der sichere Sieger aus. Wir gaben jedoch nicht auf und nutzten die Abschlussschwäche der Gäste in den Schlussminuten aus, um doch noch zum etwas schmeichelhaften Punktgewinn zu kommen.
Für den TV spielten: Herrendörfer, Edler im Tor. Im Feld: Niemeyer (9/3); Schubert (9), Bätjer (3); Glombik (2), Tschirch (8/5); Walter (5/1), Stenzel (1), Köhler (5 ) und Regenthal (1).
Im nächsten Spiel treten wir auswärts beim Regionalligaabsteiger aus Alfeld an. Hier erwartet uns eine Mannschaft, die ebenfalls mit 2:2 Punkten gestartet ist und über ein hohes spielerisches Potential verfügt. Trotzdem hoffen wir auf unseren ersten doppelten Punktgewinn in dieser Saison.
Roland Schwörer
Handball-Oberliga: Packender Kampf zwischen zwei gleichstarken Teams
TV Stadtoldendorf holt gegen Großenheidorn einen verdienten Punkt (18.09.2007)
Am Ende konnten beide Mannschaften zufrieden sein: Mit 34:34 endete das erste Punktspiel des Handball-Oberligisten TV Stadtoldendorf gegen den MTV Großenheidorn verdient unentschieden. „Das war eine Partie auf höchstem Niveau, von zwei absolut gleichwertigen Teams“, lobte TV 87-Manager Volker Gnioth. Im gesamten Spielverlauf habe keine der Mannschaften mehr als zwei Tore Vorsprung erreichen können.
Den Zuschauern bot sich in Großenheidorn ein von Beginn an packendes und kampfbetontes Match, in dessen Verlauf die Führung ständig wechselte. Zur Pause hatte der TV Stadtoldendorf dabei noch mit 17:15 die Nase vorn, doch schon kurz danach mussten die Homburgstädter zwei schnelle Gegentreffer hinnehmen. „Wir haben zwar immer mitgehalten, aber gerade dann leichte Fehler gemacht, wenn einmal die Chance bestand, sich abzusetzen“, stellte TV-Trainer Roland Schwörer fest. „Das Gleiche gilt allerdings auch für den MTV Großenheidorn.“
So blieb das Spiel bis um Schluss hochdramatisch. Erst knapp 50 Sekunden vor dem Abpfiff hatte Florian Glombik den Ausgleich für den TV 87 geworfen. Der folgende Ansturm des MTV Großenheidorn auf das Stadtoldendorfer Tor konnte zwar von Torwart Michael Edler gestoppt werden, doch auch den Homburgstädtern fehlte anschließend das letzte Quäntchen Glück: Ein in der letzten Sekunde erhaltener Freiwurf blieb chancenlos im Großenheidorner Block hängen.
Dennoch zeigte sich Roland Schwörer am Ende zufrieden. „Die Mannschaft und vor allem unsere Torwarte haben ein tolles Spiel gemacht, Moral und Kampfgeist haben mich wirklich überzeugt. An der Taktik müssen wir allerdings noch ein wenig arbeiten“, resümierte der Trainer. Auch der Ausfall von Sebastian Stenzel, der nach einem Foul gegen Ende der ersten Halbzeit die rote Karte erhielt, habe sich bemerkbar gemacht: „Bei unserem kleinen Kader wird da am Ende die Kraft knapp“.
Hoffnung für die weiteren Spiele der Saison macht das Match jedoch allemal: „Beide Teams werden mit diesen Leistungen ganz weit vorne in der Tabelle landen“, ist sich Volker Gnioth sicher.
TV Stadtoldendorf: Michael Edler – Swen Herrendörfer – Dominik Niemeyer (10) – Björn Schubert (5) – Jürgen Bätjer (5) – Florian Glombik (4) Jobst Tschirch (4) – Tobias Walter (2) – Franz Köhler (2) – Sebastian Stenzel (2) – Andre Regenthal
Katharina Emde (TAH)
Gegen Großenheidorn sollen wichtige Punkte geholt werden
Handball-Oberliga/ Saisonauftakt für den TV Stadtoldendorf (08.09.2007)
Stadtoldendorf (ke). TV 87-Manager Volker Gnioth ist gespannt: „Wir fiebern schon lange dem ersten Punktspieltag entgegen“, erzählt er. Am Sonnabend, 08.September, startet nun die neue Handballsaison. Mit dem MTV Großenheidorn wartet jedoch gleich zu Saisonbeginn eine schwere Aufgabe auf den Oberligisten.
Das Auftaktmatch könnte dabei durchaus richtungsweisend sein. „Großenheidorn stand in der letzten Saison im oberen Mittelfeld und ist eine ausgesprochen heimstarke Mannschaft“, weiß Trainer Roland Schwörer. „Die nächsten beiden Auswärtsspiele werden zeigen, ob meine Mannschaft um den Aufstieg mitspielen kann“. So sollen am Sonnabend die ersten beiden Punkte eingefahren werden. Das hofft auch Volker Gnioth: „Nach einer gut gelaufenen Saisonvorbereitung wollen wir von Anfang an möglichst viele Spiele für uns entscheiden, um am Ende weit vorne zu stehen“.
Unklar ist allerdings noch, ob sich Timo Heiligenstadt von seiner Verletzung erholt hat und am Wochenende wieder eingesetzt werden kann. Das Fehlen des Stammspielers reißt dabei eine große Lücke in den ohnehin kleinen Kader des TV Stadtoldendorf. „Das tut uns doppelt weh, auch weil Timo auf allen Positionen einsetzbar ist“, muss Roland Schwörer eingestehen. Dennoch sei man sich sicher, gegen Großenheidorn einen ersten Erfolg feiern zu können.
Für alle, die die Handballer unterstützen möchten, startet am Sonnabend um 16 Uhr wieder ein Fan-Bus vor der OS-Sporthalle in Stadtoldendorf.
Quelle: TAH (ke)
Franz Köhler wechselt zum TV Stadtoldendorf
Handball-Oberliga / Erste Neuverpflichtung für die kommende Saison (29.05.2007)
Torgefährlich, flink und vor allem talentiert soll er sein, eine Alternative für den Stadtoldendorfer Rückraum. Mit gerade einmal 18 Jahren wird Franz Köhler ab Juli der Jüngste im Team der Stadtoldendorfer Oberliga-Handballer sein, doch TV-Manager Volker Gnioth hält große Stücke auf seine neueste Verpflichtung. "Er soll uns vor allem in der Rückraum-Mitte weiterhelfen". Zur Zeit sei noch nicht geklärt, ob Magnus Wegener aus beruflichen Gründen auch in der kommenden Saison für den TV Stadtoldendorf spielen wird. "Da macht es Sinn vorzubeugen".
Mit elf Jahren kam Franz Köhler in seinem Heimatort Harsum zum Handball. Drei Jahre später wechselte er bereits ins Oberligateam der Eintracht Hildesheim, bevor er in dieser Saison den Sprung aus der Jugend zum MTV Braunschweig in die Oberliga der Herren schaffte. "Bei unseren Spielen gegen Braunschweig hat er sich sehr hervorgehoben. Dort sind wir auf ihn aufmerksam geworden", berichtet Volker Gnioth.
Franz Köhler, der derzeit die elfte Klasse des Sportgymnasiums in Himmelsthür besucht, blickt optimistisch in seine Stadtoldendorfer Zukunft. "Ich hoffe, dass wir in der nächsten Saison den Aufstieg schaffen". Sein persönliches Saisonziel sei es, von den erfahrenen Spielern zu lernen, sich selbst weiterzuentwickeln und sich vielleicht sogar einen Stammplatz im Team zu erarbeiten. "Mein erster Eindruck ist sehr positiv. Ich hoffe, dass ich mich gut integrieren kann und hier mehr erreiche als in Braunschweig", so Köhler.
Julia Schwekendiek (TAH)
Roland Schwörer neuer Trainer beim TV Stadtoldendorf
Handball-Oberliga / Vier Zugänge und vier Abgänge zur Saison 2007/08 (18.05.07)
Drei Neuzugänge stehen beim TV Stadtoldendorf bereits fest für die neue Saison, jetzt ist auch das Amt des Trainers wieder besetzt. Vier Wochen nach dem Rücktritt von Thomas Brandes gab TV-Manager Volker Gnioth die Verpflichtung von Roland Schwörer bekannt, der ab Juli gemeinsam mit Spielertrainer Jürgen Bätjer die Zügel beim Oberligisten in die Hand nehmen soll.
"Ich bin mir sicher, einen qualifizierten Trainer gefunden zu haben", urteilte Volker Gnioth und würdigte gleichzeitig das große Engagement von Jürgen Bätjer, der im April als Interimscoach in die Bresche gesprungen war. Bereits in der vergangenen Saison hatte Gnioth mit Schwörer verhandelt. Damals entschied sich der 38-jährige Hamelner und Inhaber der Trainer B-Lizenz jedoch aus persönlichen Gründen für ein Angebot der TSG Emmerthal. "Vor einem Jahr hätte ich den Aufwand, den der TV Stadtoldendorf betreibt, nicht garantieren können", begründete Schwörer, der als Gesamtschullehrer in Barsinghausen Biologie und Sport unterrichtet, verheiratet ist und zwei Kinder hat. Vor einigen Wochen wurde er wegen ausbleibender Erfolge vorzeitig von der TSG Emmerthal freigestellt. Die Ansprüche seien dort jedoch ganz anders gewesen, so Schwörer. "Das Ziel beim TV Stadtoldendorf bleibt bestehen. Wir wollen nicht nur oben mitspielen, sondern den Aufsteig schaffen". Die Voraussetzungen seien durch die gute Besetzung des Teams bereits gegeben, lediglich an der mannschaftlichen Geschlossenheit gelte es zu arbeiten.
Als HVN-Auswahltrainer ist Schwörer im Jugendbereich sehr engagiert, nimmt Trainerprüfungen im Handball-Verband Niedersachsen (HVN) ab und hat als Spieler unter anderem in den Pflichten von Alfeld, Hildesheim oder Barsinghausen gestanden. Dominik Niemeyer, Jobst Tschirch und Sebastian Stenzel haben zu früheren Zeiten bereits unter ihm trainiert.
Neben Roland Schwörer als Trainer hat der TV Stadtoldendorf bereits mit Franz Köhler vom MTV Braunschweig und Pascal Hoffmann von der HSG Nörten-Angerstein zwei Rückraumspieler verpflichtet, die ebenfalls am 3. Juli in die Saisonvorbereitung einsteigen werden. Für Hoffmann wird es die erste Saison in der Oberliga sein. "Er hat die Chance zu zeigen, wieviel Potenzial in ihm steckt. Als Deckungsspieler ist er sehr gut. Wir werden sehen, wie er sich bei uns entwickelt", so Gnioth. Mit Torwart Michael Edler vom SV Alfeld soll die Lücke, die Markus Bartsch im Stadtoldendorfer Tor hinterlässt, geschlossen werden. "Er hat uns in den Spielen gegen Alfeld schon oft den Zahn gezogen und war maßgeblich am Regionalliga-Aufstieg seiner Mannschaft beteiligt", glaubt Gnioth einen wichtigen Baustein für das Stadtoldendorfer Saisonziel gefunden zu haben.
Verabschieden wird sich der TV Stadtoldendorf am letzten Spieltag also von Markus Bartsch, der aus beruflichen und privaten Gründen zu seinem Heimatverein Dingelbe zurückgeht. Ebenso wird Marc Rettig das Oberligateam verlassen und ab der kommenden Saison beim TV 87 II spielen. Tobias Mieleke, der als Spielertrainer gemeinsam mit Trainer Thomas Brandes im April zurückgetreten war, wird ebenfalls seine Abschiedsvorstellung beim letzten Saisonspiel am morgigen Sonnabend geben. Des Weiteren wird auch Kestas Zalandauskas den TV Stadtoldendorf verlassen und als Spielertrainer zum westfälischen Landesligisten TV Großenmarpe gehen.
Julia Schwekendiek (TAH)