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TV 87 Stadtoldendorf

1. Herren

Obere Reihe (v.l.n.r.): Dennis Bosse - Jens "Eisen" Klingemann - Philip Hix - Sascha Hille - Christian Kühne - Michael Hensel ... Mittlere Reihe: Gerrit Hofmann - Tobias Walter - Florian Glombik - Tobias Mieleke - Marc Rettig - Sebastian Froböse ... Untere Reihe: Sebastian Stenzel - Jan Carlos Hufnagel - Sascha Krannich - Ingmar Rusch - Kai Stiebenz - Jasmin Krüger ... Es fehlt Kestas Zalandauskas ...

Aktuelle Spiele und Tabelle

Hier gibt's die Steckbriefe!

Tobias Walter präsentiert sich mit 17 Treffern in Bestform (05.04.2005)

Einen völlig ungefährdeten 38:33-Sieg feierten die Handball-Oberligisten des TV Stadtoldendorf über Tabellenschlusslicht VfL Bad Nenndorf. Mit 23:15 Treffern hatten die Homburgstädter das Spiel bereits bis zur Halbzeitpause entschieden. Nur 250 Zuschauer waren beim vorletzten Saisonauftritt der TVer in eigener Halle dabei. Und die sahen vor allem eines: Einen Tobias Walter, der sich bei seinem Comeback nach der Grippepause mit 17 Treffern in absoluter Bestform präsentierte.

Bereits nach rund zehn Minuten hatte sich das Team von Michael Hensel gegen die Gäste aus Bad Nenndorf eine 8:5-Führung herausgearbeitet. Über ein 20:11 (25.) ging es schließlich noch mit einer komfortablen Acht-Tore-Führung in die Kabine. „Wir haben das Spiel aus einer sicheren Deckung vorentschieden“, zeigte sich Hensel mit der Halbzeit eins später auch zufrieden. Immer wieder hatten die TVer von leichten Fehlern der Gäste profitiert und konnten so das geplante Tempogegenstoßspiel aufziehen. Zumeist war es Tobias Walter, der bereits auf dem Weg nach vorne war und vorm gegnerischen Tor mit einer traumhaften Wurfquote überzeugte. Mit fünf Treffern in den 20 Auftaktminuten ließ zunächst auch Sascha Hille aufhorchen. Während Walter seine Torejagd im Laufe der Partie fortsetzte, gelang es Hille im Angriff später keine Akzente mehr zu setzen. „Wir haben in Hälfte eins viel zu früh abgeschlossen“, so VfL-Coach Rainer Hinze in seiner Analyse der ersten Halbzeit. Obwohl sein Team im zweiten Spielabschnitt dann noch einmal enger herankam, stand für ihn fest: „Wir waren einfach zu schlecht, um hier zu gewinnen“. Zu Beginn der zweiten Halbzeit glänzten zunächst noch einmal die Homburgstädter. Bis auf zehn Treffer (29:19, 43. und 30:20, 45.) setzten sich die Gastgeber ab, ehe sie die Zügel deutlich schleifen ließen. Immer nachlässiger wurde die TV-Abwehr und ermöglichte es den Gästen so, das Ergebnis am Ende etwas ansehnlicher zu gestalten. Angetrieben von ihrem Rückraumschützen Boutaba Abdelaziz (elf Tore), schoss sich der VfL in der 56. Minute bis auf fünf Tore heran (30:25). Wirklich eng sollte es aber nicht mehr werden. Am Ende war es für die TVer auch ohne die verletzten Jens Klingemann und Florian Glombik ein Duell zwei nicht ebenbürtiger Gegner, das Coach Hensel aber die Möglichkeit bot, seinen kompletten Kader aufs Feld zu schicken. Dabei machten auch die Nachwuchsspieler eine gute Figur. A-Jugend-Spieler Sebastian Stenzel gelangen gegen VfL-Keeper Caspar Lücke sogar zwei Treffer von der linken Außenseite.

Der TV: Sascha Krannich, Ingmar Rusch - Tobias Walter (17/3), Sascha Hille (5), Sebastian Froböse (2), Kestas Zalandauskas (2), Marc Rettig (6), Tobias Mieleke (2), Sebastian Stenzel (2), Marcel Jastram (1), Jan-Oliver Detjen (1), Jan Ahlers.

Quelle: TAH/ste

Oberliga: MTV Rosdorf profitiert vom Klingemann-Ausfall (06.03.05)

Eine nur leichte Leistungssteigerung zur Vorwoche reichte den Handball-Oberligisten des TV Stadtoldendorf nicht, um sich beim MTV Rosdorf für die Niederlage im Hinspiel zu revanchieren. Auch in eigener Halle mussten sich die Homburgstädter den stark aufspielenden Gästen mit 26:29 (15:13) Treffern geschlagen geben. Dabei lieferten sich die TVer rund 35 Minuten eine sehr ausgeglichene Partie mit den Gästen, kamen aber aus dem Konzept, als Jens Klingemann mit einer Knieverletzung aus dem Spiel genommen werden musste.

Die Achse Klingemann und Kestas Zalandauskas hatte zumindest in Hälfte eins gut funktioniert. Jeweils fünf Treffer hatten beide Rückraumspieler zur Halbzeitführung beigetragen. Die schrumpfte nach dem Seitenwechsel zwar zusammen, die TVer konnten aber eine leichte Führung (16:15) verteidigen, und Zalandauskas legte in der 35. Minute sogar mit dem 17:15 vor. Kurz zuvor musste sein Angriffspartner Klingemann nach einem Zusammenprall mit seinem Gegenspieler aus dem Spiel genommen werden.
„Wir haben von diesem Ausfall natürlich profitiert“, so MTV-Coach Lars Rindlisbacher in seiner Analyse nach dem Spiel. Denn er hatte nun nicht mehr die Qual der Wahl, welchen der beiden Stadtoldendorfer Rückraumschützen er bewachen sollte. Zalandauskas erhielt nun eine konsequente Manndeckung und war so gut wie kalt gestellt. Und damit auch der Angriff der Homburgstädter. Die Gäste übernahmen nun die Regie auf dem Feld und setzten sich bis zur 48. Minute auf drei Treffer zum 19:22 ab. Mit vier verwandelten Siebenmetern sorgte Sebastian Froböse dafür, dass der Vorsprung des MTV nicht zu groß wurde. Feldtore der Homburgstädter waren aber Mangelware, während der Rosdorfer Rückraum mit Jonas Norpoth (7), Dennis Diebitz (5) und Marcus Wuttke (5) oft zu freie Bahn vorm Stadtoldendorfer Gehäuse hatte.
Kämpferisch mochte Trainer Michael Hensel seinem Team nach der Partie nichts vorwerfen. Eine zwischenzeitliche Vier-Tore-Führung (22:26) in der 53. Minute verkürzten die TVer auf 24:26 und hatten sogar die Möglichkeit zum Anschlusstreffer. Gleich drei völlig verpatzte Abwürfe von Keeper Ingmar Rusch, der genau wie Sascha Kran-nich, nicht seinen besten Tag erwischt hatte, landeten aber nur in den Händen der Gegner.
„Nach dem Ausfall von Jens Klingemann konnten wir die Manndeckung gegen Kestas Zalandauskas nicht kompensieren“, so TV-Coach Hensel in seinem Fazit. TV-Manager Volker Gnioth sprach von einem „deutlichen Problem im Rückraum“, das auch den rund 400 Zuschauern nicht verborgen geblieben war. Sowohl Sascha Hille, als auch Jan-Oliver Detjen konnten keine Akzente gegen die gut organisierte Abwehr des MTV setzen. Sebastian Froböse überzeugte zwar kämpferisch, wurde von der körperlich ebenbürtigen Abwehr der Gäste aber geschickt auf Distanz zum Kreis gehalten.
Für das kommende Wochenende hofft man beim TV nun auf die Rückkehr von Jens Klingemann, der im TV-Spiel genauso schmerzlich vermisst wurde, wie Rechtsaußen Tobias Walter, der mit Grippe pausieren musste.
Nach der Niederlage sind die Homburgstädter übrigens punktgleich mit dem MTV Rosdorf auf Platz fünf der Tabelle abgerutscht.

Der TV: Sascha Krannich, Ingmar Rusch - Kestas Zalandauskas (6), Jens Klingemann (5/2), Sascha Hille (1), Sebastian Froböse (7/4), Florian Glombik (4), Marc Rettig (1), Tobias Mieleke (1).

Quelle: TAH vom 07.03.05 (ste)

Oberliga: TV Stadtoldendorf ist mit einem Punkt noch gut bedient (27.02.05)

„Vor dem Spiel wäre ich zufrieden gewesen“. Hinterher war es Steffen Böhm, Coach des TuS Bergen, nicht. Dabei hatte sein Team mit 25:25-Treffern immerhin einen Punkt aus der Stadtoldendorfer „Rumbruchshölle“ entführt. TV-Coach Michel Hensel ging es wohl andersherum. Nach der wohl schlechtesten Saisonleistung und einem Halbzeitrückstand von 10:13 Toren war seine Mannschaft mit einem Punkt am Ende noch gut bedient.

Dabei wären beinahe noch zwei Punkte für die TVer herausgesprungen. Nachdem die Mannschaft über 50 Minuten einer Führung der Gäste hinterher gespielt hatte, gelang Sascha Hille, der bis dahin eher durch Fehlwürfe aufgefallen war, der wichtige Anschlusstreffer zum 20:21. Die Latte des TuS verhinderte danach den Ausgleich, ehe Florian Glombik in der 52. Minute der umjubelte Treffer zum 22:22 gelang. In dieser hektischen Schlussphase behielt Jens Klingemann die Nerven und verwandelte einen fälligen Siebenmeter zur ersten Stadtoldendorfer Führung der Partie (22:21). Die Wende war allerdings nur vorübergehend geschafft. Noch einmal legten die Gäste vor (23:24). Erneut war es Klingemann, der Verantwortung übernahm und ausglich. Sascha Hilles dritter Treffer zum 25:24 sollte knapp zwei Minuten vor Schluss schließlich der wichtigste bleiben. Und es sah tatsächlich noch nach einem Sieg der TVer aus. Denn Ingmar Rusch, der sich nicht nur bei seinen zwei gehaltenen Siebenmetern in Topform präsentierte, parierte den Gegenzug der Gäste, die allerdings in Ballbesitz blieben und eine Minute vor Schluss erneut ausglichen. Eine lange Minute, die eigentlich zum Führungstreffer gereicht hätte. Vielleicht einen Moment zu früh suchte Sebastian Froböse den Weg zum Tor und vergab die Möglichkeit zum Siegtreffer. In Anbetracht des Spielverlaufs musste man den Gästen zutrauen, in den verbleibenden 13 Sekunden erneut in Führung zu gehen. Es blieb allerdings beim schmeichelhaften Unentschieden.

„Maßlos enttäuscht“ zeigte sich Coach Hensel nach der Partie. „Die Mannschaft hatte das Spiel im Kopf scheinbar schon vorher gewonnen“, analysierte er direkt nach der Partie. Fast während der gesamten 60 Minuten habe die nötige Konzentration gefehlt. Einzig mit der kämpferischen Einstellung war er halbwegs zufrieden. Denn immerhin hatte sein Team den TuS nicht komplett davonziehen lassen und sich am Ende wieder herangekämpft. Rund 50 Minuten hatten die 400 Handball-Fans in Stadtoldendorf „grottenschlechten“, so Keeper Ingmar Rusch, Handballsport gesehen. Besonders in der Abwehr fehlte den TVern die nötige Zuordnung, so dass die Gäste um ihren Goalgetter Hansjörg Brokmann (neun Tore) immer wieder leichtes Spiel hatten, Lücken am Kreis der Homburgstädter zu finden. Im Angriff hatten die TVer den ebenfalls stark aufspielenden Tormann der Gäste, Jan Fischer, gleich zu Beginn warm geschossen. Mit 0:4 lagen die Homburgstädter so bereits nach acht Minuten in Rückstand und TV-Coach Michael Hensel musste eine Auszeit nehmen, obwohl das Spiel seiner Mannschaft noch gar nicht begonnen hatte. Es sollte nicht wirklich helfen. Bis zur 50. Minute verteidigten die Gäste ihre Anfangsführung gegen einen TV, der einfach nicht zu seinem Spiel finden wollte. Neben Keeper Rusch, waren es Spielmacher Kestas Zalandauskas und Klingemann, die mit Treffern in den entscheidenden Phasen am Ende noch für ein halbwegs versöhnliches Ende sorgten.

Der TV: Ingmar Rusch, Sascha Krannich - Jens Klingemann (8/2), Kestas Zalandauskas (7), Florian Glombik (3), Tobias Walter (3), Sebastian Froböse (1), Sascha Hille (3), Tobias Mieleke, Marcel Jastram.

Quelle: TAH vom 28.02.2005 (ste)

TVer feiern, als wäre soeben der Aufstieg geglückt (13.02.2005)

Nach drei Unentschieden in Folge ist den Handball-Oberligisten des TV Stadtoldendorf gegen die direkten Tabellennachbarn von der TSG Emmerthal endlich wieder ein doppelter Punktgewinn gelungen. Zusammen mit rund 450 Zuschauern feierten die TVer ihren verdienten 31:27 (14:12)-Sieg hinterher deshalb, als wäre soeben der Aufstieg geglückt. Damit haben die Homburgstädter natürlich schon längst nichts mehr zu tun, zumindest gelang ihnen durch den Derby-Sieg aber der Sprung auf Platz vier der Tabelle.

Und danach sah es in Hälfte zwei gar nicht mehr aus. Ihren Zwei-Tore-Vorsprung zur Halbzeit (14:12) verspielte die Truppe von Coach Michael Hensel gleich zu Beginn des zweiten Spielabschnittes. Mitte der Halbzeit zogen die Gäste sogar auf drei Treffer davon (18:21, 45.). Eine kritische Phase, in der die TVer das Spiel scheinbar aus der Hand gaben. Gegen nur vier Gästespieler suchten sie einfach zu früh den Abschluss und wurde im Gegenzug geschickt ausgekontert.
Dirk Schröder, mit acht Treffern überragender TSG-Rückraumschütze, besorgte das 18:21 selbst. Coach Hensel löste in dieser Phase die 6:0-Abwehr auf und entschied sich für eine Manndeckung gegen Schröder, der im Rückraum der Gäste bis dahin zur Höchstform aufgelaufen war. Und nicht nur die Abwehr der Homburgstädter, sondern auch der Angriff spielte mit. Angetrieben von einem stark aufspielenden Jens Klingemann (zehn Tore) starteten die Homburgstädter ihre Aufholjagd.
Nachdem Klingemann auf 19:21 verkürzt hatte, krönte Keeper Ingmar Rusch seine bis dahin hervorragende Vorstellung im Tor. Er überraschte seinen herauseilenden Gegenüber, Michael Edler, mit einem Direktwurf zum 20:21-Anschlusstreffer (47.). Es sollte aber eng bleiben und auch auf den Ausgleichstreffer zum 23:23 mussten die Fans noch einige Minuten warten. Denn fast über die gesamte Spielzeit, wollte den Homburgstädtern ihr Tempospiel einfach nicht so richtig gelingen. Dabei zeigten sich Abwehr und Keeper bis dahin gut abgestimmt. Immer wieder gelang es, die TSG-Angriffe zu entschärfen, ein Ballbesitz für die TVer resultierte daraus aber nur selten.
„Wir haben das Tempospiel der TVer geschickt unterbunden“, kommentierte derTSG-Spielertrainer Marc Siegesmund dann auch in seinem Fazit nach dem Spiel, am Ende habe seinem Team besonders in der Abwehr wohl einfach die Kraft gefehlt. Immer öfter musste er in der Schlussphase zusehen, wie sich seine Mannschaft Abspielfehler erlaubte oder nach einem missglückten Wurfversuch eben nicht in Ballbesitz blieb.
Und die TVer nutzten ihre Chance. Sie kamen in Ballbesitz, und brachten einfach jeden Ball im gegnerischen Gehäuse unter. So wurde aus einem 24:24 in der 53. Minute am Ende ein 31:27-Sieg. „Die Fitness hat den Ausschlag gegeben“, war auch Hensel nach dem Spiel sicher.

Der TV: Ingmar Rusch (1), Sascha Krannich - Florian Glombik (5), Sebastian Froböse (4), Jens Klingemann (10/1), Kestas Zalandauskas (1), Tobias Walter (5), Tobias Mieleke (1), Sascha Hille (3), Marc Rettig (1).

Quelle: TAH/ste (14.02.2005)

Oberliga: TV gelingt die Revanche gegen MTV Obernkirchen nicht (23.01.05)

Den Handballern des TV Stadtoldendorf ist die Revanche gegen MTV Obernkirchen nicht gelungen. Dabei hatte das Team von Coach Michael Hensel zeitweise bis zu drei Tore geführt und einen kleinen Vorsprung bis in die Schlussphase verteidigt. Nach gleich drei verworfenen Siebenmetern in den fünf Schlussminuten, mussten sich die Homburgstädter am Ende aber mit einem 26:26- (13:11) Unentschieden gegen den direkten Tabellennachbarn zufrieden geben.

Dabei schien die Partie in der 55. Minute bereits zu Gunsten der Stadtoldendorfer gelaufen. Denn nachdem Stefan Bergmann in der 52. Minute zum Ausgleich (22:22) getroffen hatten, legten die TVer erneut vor (25:23, 55.). „Wenn man in drei Minuten drei Siebenmeter verwirft, muss man sich nicht wundern”, kommentierte der sichtlich enttäuschte Coach Michael Hensel nach der Partie. Er hatte in der Schlussphase mit ansehen müssen, wie Jens Klingemann, Tobias Walter und Sebastian Froböse vom Siebenmeterpunkt der Reihe nach am gut aufgelegten MTV-Keeper Dennis Bekemeier gescheitert waren. Aus der 25:23-Führung in der 55. Minute wurde so der 25:25-Ausgleich (58.). Längst standen die rund 400 Handball-Fans, als Klingemann dann seinen bereits fünften Siebenmeter zum umjubelten 26:25 verwandelte. Die Schlussminute war bereits angebrochen. Und die Gäste behielten die Nerven. 15 Sekunden vor Schluss gelang Eric Speckmann der erneute Ausgleich zum 26:26-Endstand.

Den Punkt haben die TVer in der Schlussphase verschenkt, denn entschieden hätte die Partie schon viel früher sein können. Mehrfach während des Spiels hatte sich das Team von Coach Hensel drei Tore abgesetzt, allerdings stets die Chance verpasst, den Vorsprung weiter auszubauen. Mit jeweils sieben Treffern gehörten die beiden Flügelspieler Tobias Walter und Florian Glombik neben Keeper Sascha Krannich, der in der Schlussphase überzeugte, noch zu den auffälligsten Akteuren. Das Konzept, aus einer sicheren Abwehr ein schnelles Tempospiel aufzuziehen, war fast über die gesamte Spielzeit aufgegangen. Das bestätigte auch Hensel hinterher: „Mit der Deckungsarbeit bin ich zufrieden, wir haben vorne einfach noch zu viel vergeben.”
Trainerkollege Frank Käber war nach dem Spielverlauf insgesamt zufrieden: „Meine Mannschaft hat eine tolle Moral bewiesen und sich den Punkt wohl auch verdient.” Und da musste man ihm wohl recht geben. Denn fast 60 Minuten war sein Team damit beschäftigt, einen Vorsprung der Gastgeber aufzuholen. Immer wenn ihnen der Anschlusstreffer gelungen war, zogen die TVer erneut auf zwei oder drei Tore davon. Dennoch verloren die MTVer nicht den Kopf und haben sich den Auswärtspunkt wohl auch deshalb verdient.

Der TV: Ingmar Rusch, Sascha Krannich - Kestas Zalandauskas (2), Tobias Walter (7), Sebastian Froböse (3), Jens Klingemann (3/3), Florian Glombik (7), Sascha Hille (2), Marc Rettig (2), Marcel Jastram, Jan-Oliver Detjen.

Quelle: TAH/ste (24.01.05)

Eintracht Hildesheim läuft sich in Stadtoldendorf aus (16.01.05)

Am Ende stand eine deutliche 25:42-Niederlage gegen die Eintracht aus Hildesheim und die Erkenntnis für die Stadtoldendorfer Handballer, dass zwischen der Handball-Oberliga und der 2. Bundesliga eben doch nicht nur die Regionalliga, sondern Handball-Welten liegen. Von den rund 400 Handball-Fans in der „Rumbruchshölle“ gab es nach dem Spiel dennoch Standingovations, denn der TV Stadtoldendorf hat sich gar nicht einmal so schlecht verkauft. Immerhin stand es zur Halbzeit erst 12:18 für die Gäste.
Und auch die hatten sich ihren Applaus verdient. Wie angekündigt, war Gerald Oberbeck mit seinem kompletten Kader in Stadtoldendorf angereist. Und der wusste zu begeistern, ohne sich dabei wirklich verausgaben zu müssen. Dennoch gingen nach dem Spiel wohl viele der Zuschauer, die nicht regelmäßig Bundesliga-Handball sehen, mit einer wichtigen Erkenntnis nach Hause: Der Ball wird ein wenig schneller gespielt und auch ein wenig platzierter und härter geworfen. Insgesamt wirken Profis auch physisch etwas stärker.
Ein stetes Raunen - vielleicht auch Staunen - im Publikum bestätigte, dass Maik Hairstone seine körperliche Überlegenheit am eindrucksvollsten zu demonstrieren wusste. Bei fast jedem seiner am Ende insgesamt zehn Treffer erklärte er seinen Beinamen „Air“ eindrucksvoll selbst. Ein Tor fürs Publikum gab es dann kurz vor Schluss, als Hairstone sich hochschraubte und den Ball über den komplett aufgestellten Block der Homburgstädter zwischen die Pfosten hämmerte. Nicht ganz so imposant, aber mit neun Treffern fast ebenso effektiv beeindruckte auch der quirlige Linksaußen der Hildesheimer, Tomek Tluczynski. Bereits in Hälfte eins hatten Ex-Nationalspieler Sven Lakenmacher und auch Marius Kasmauskas demonstriert, dass sie - wenn nötig - immer ein Tor werfen können.
In Anbetracht der Niederlage vom Vorabend zog Gerald Oberbeck im Anschluss trocken Bilanz: „Nach so einer Niederlage ist es gar nicht so schlecht, sich etwas auszulaufen.“
TV-Coach Michael Hensel war das Ergebnis egal: „Wichtig war, dass wir uns bewegt haben.“ Natürlich habe sein Team in Eins-zu-eins-Situationen nicht die körperlichen Mittel, einem Zweitligisten Paroli zu bieten. Den direkten Kontakt am Kreis vermieden die Hildesheimer aber ohnehin, wo es sich vermeiden ließ. Das Torewerfen wurde hauptsächlich auf die übermächtige zweite Reihe verlegt.

Während das Publikum die Treffer der Hildesheimer eher mit Staunen zur Kenntnis nahm, wurde jedes Tor des Heim-Teams natürlich bejubelt. Und immerhin 25 Treffer gegen die Zweitligisten konnten sich eigentlich sehen lassen. Dabei griffen die Homburgstädter sogar das eine oder andere Mal in die Trickkisten und wussten ihre Gäste zu überraschen. Allen voran Sebastian Froböse, dem gegen seine ehemaligen Mannschaftskameraden immerhin neun Treffer gelangen - die meisten davon aus dem Rückraum.
„Die Würfe sind nicht unbedingt härter, sondern platzierter“, kommentierte Ingmar Rusch aus Sicht seiner Torwart-Kollegen Sascha Krannich und Sirko Macke. Umso mehr Spaß mache es, einen Wurf zu halten. Und das gelang allen drei Keepern. Sascha Krannich entschärfte gegen Tluczynski sogar einen Siebenmeter. Marc Rettig demonstrierte am Kreis, dass er sogar in der Lage ist, einen Nationalspieler so sehr in Fahrt zu bringen, dass der die Nerven verliert. Bereits nach 24. Minuten war das Spiel für den Abwehrchef der russischen Nationalmannschaft, Viatcheslav Gorpishin, nach einem Ellbogenhaken gegen den fast zwei Köpfe kleineren Rettig vorbei. Es sollte allerdings das einzige grobe Foul bleiben.

Am Ende durften übrigens auch Mesut Sümercan und Jörg Heinemann zufrieden Bilanz ihres offiziellen Abschiedsspieles ziehen. Beiden gelang zumindest ein Treffer vom Kreis, der von den Hildesheimern fast über die gesamten 60 Minuten gut bewacht war.

Während man sich in Stadtoldendorf am Ende über tollen Handball freute, hat das Spiel aus Hildesheimer Sicht im Nachhinein einen bitteren Beigeschmack. Die Diagnose für Kapitän Jürgen Bätjer, der sich während der Partie am Fuß verletzte, steht inzwischen fest. Er wird für einige Wochen mit einem Bänderriss ausfallen.

Der TV: Ingmar Rusch, Sascha Krannich, Sirko Macke - Kestas Zalandauskas (2), Sebastian Froböse (9), Florian Glombik (3), Tobias Walter (5), Jens Klingemann (3/1), Tobias Mieleke (1), Jörg Heinemann (1), Mesut Sümercan (1), Jan-Oliver Detjen, Marc Rettig, Sascha Hille, Marcel Jastram, Sebastian Stenzel.
Eintracht: Mike Hairstone (10), Marius Kasmauskas (6), Stefan Kloppe (5), Tihomir Knez (2), Georgi Nikolov (3), Niklas Hermann (1), Sven Lakenmacher (4), Marco Krist (3), Tomek Tluczynski (9).

Quelle: TAH/ste (18.01.05)

Michael Hensel: „Wir haben heute einen Punkt verschenkt”

Den Handballern des TV 87 Stadtoldendorf ist die Revanche für die Hinspielniederlage gegen den SV Alfeld nicht ganz gelungen. Nach einer kuriosen Partie mussten sich die Homburgstädter am Ende mit einem 29:29 (15:15)-Unentschieden zufrieden geben. Dabei hatte das Team von Michael Hensel noch knapp drei Minuten vor Schluss mit drei Treffern geführt. Das Remis spiegelt eine Partie wider, in der die TVer mehrfach Chancen verpassten, eine Drei-Tore-Führung weiter auszubauen - und das rächte sich am Ende.

Aus einem anfänglichen Rückstand (0:1 und 2:3) wurde nach rund acht Minuten eine Führung (4:3) für die Homburgstädter. Kestas Zalandauskas bescherte seinem Team in der 17. Minute beim 10:7 erstmals den Vorsprung von drei Toren, den die Mannschaft trotz guter Möglichkeiten nicht weiter ausbaute und den SV gegen Ende des ersten Spielabschnitts sogar wieder besser ins Spiel kommen ließ. Sebastian Froböse, der mit fünf Treffern und einer starken Leistung in der Abwehr glänzte, verpasste es in der Schlussminute mit seinem Siebenmeter für das 16:14 zu sorgen. Er scheiterte an SV-Keeper Götz Heuer. Im Gegenzug sorgte Andreas Lück für den 15:15-Halbzeitstand.
Trotz des ärgerlichen Unentschiedens waren es die TVer, die nach der Pause den besseren Start erwischten. Angetrieben von einem starken Keeper Ingmar Rusch - später überzeugte der wiedergenesene Sascha Krannich - legten die TVer mit drei Treffern vor und erarbeiteten sich erneut einen kleinen Vorsprung von drei Toren (18:15, 35.). Der hatte immerhin bis zur 42. Minute beim 21:18 Bestand. Es folgte die „Auszeit“ der Hensel-Truppe. In nur sechs Minuten wurde aus der Führung ein Drei-Tore-Rückstand (22:25, 48.).

„Wir haben heute einen Punkt verschenkt“, kommentierte TV-Coach Michael Hensel später, oft genug habe die Mannschaft die Möglichkeit gehabt, die Partie vorzeitig zu entscheiden. Dennoch war er insgesamt zufrieden mit der Mannschaft. „Die Taktik wurde fast über die gesamte Zeit umgesetzt“, so Hensel, auch während des Rückstands habe die Mannschaft Charakter bewiesen.
Denn mit einer Niederlage wollte aus Alfeld kein Stadtoldendorfer abreisen. Kurios: In ebenfalls nur sechs Minuten drehten die Homburgstädter die Partie zum 28:25 (56.) noch einmal um. Als Jens „Eisen“ Klingemann den Siebenmeter zum 29:26 traf, schienen die Weichen bei nur noch knapp drei Minuten Spielzeit endgültig auf Sieg gestellt. Doch mehr als drei Tore Vorsprung wurden es einfach nicht. Stattdessen drehte Alfelds Spielmacher Goran Krka (zehn Tore) noch einmal auf. Mit drei Treffern in Folge brachte er sein Team wieder ins Spiel (29:29). Sekunden vor Schluss kamen die TVer dann in Zeitnot, und Sascha Hille verfehlte das gegnerische Tor.
TV-Coach Hensel wiederholte: „Hier ist kein Vorwurf zu machen, wir haben vorher
unsere Chancen nicht genutzt.“ Dennoch sei es natürlich ärgerlich, einen solchen Vorsprung in so kurzer Zeit noch zu verspielen. Insgesamt fiel sein Fazit nach dem Anfangsfrust dann auch etwas anders aus. Vor dem Hintergrund des zwischenzeitlichen Rückstandes, müsse man wohl von einer gerechten Punkteteilung sprechen.
Direkt nach dem Spiel sah das allerdings anders aus. Lange Gesichter bei der Mannschaft und den mehr als 100 mitgereisten Fans sahen nach „Punktverlust“ aus.
Der TV: Ingmar Rusch, Sascha Krannich - Jens Klingemann (6/1), Florian Glombik (4), Tobias Walter (4), Kestas Zalandauskas (5), Jan-Oliver Detjen (3), Sascha Hille (2), Sascha Froböse (5), Marc Rettig, Tobias Mieleke.

Quelle: TAH/ste (20.12.2004)

40 Minuten gut gespielt ... (05.12.04)

Bei den rund 400 Zuschauern in der „Rumbruchshölle“ wollte sich bereits Langweile breit machen. Ohne spielerisch großartig zu glänzen, hatten die Handballer des TV 87 Stadtoldendorf ihren Pausenvorsprung von vier Toren (16:12) gegen den TSV Barsinghausen kurz nach dem Seitenwechsel bereits bis auf neun Treffer zum 21:12 ausgebaut.

Hier rappelts im Karton

In der 37. Minute schien die Partie deshalb längst entschieden. Am Ende mussten Mannschaft und Publikum dann aber sogar noch um den Sieg zittern. Zwei Minuten vor Schluss gelang dem TSV beim 25:24 der Anschlusstreffer.
Tobias Walter behielt in dieser kritischen Phase allerdings die Nerven. Sicher verwandelte er seinen bereits vierten Siebenmeter zur erneuten Zwei-Tore-Führung (26:24). Zwar sorgte Arne Bischoff ein zweites Mal für den Anschlusstreffer, dies allerdings zu spät. Denn zumindest in den Schlusssekunden spielten die TVer die Zeit geschickt herunter und kamen über Walter sogar noch zu einem weiteren Treffer. Am Ende stand ein 27:25-Sieg, bei dem es sich das Team von Coach Michael Hensel wesentlich schwerer als nötig gemacht hatte.

Das war knapp

Hensel war nach dem knappen Sieg beinahe sprachlos: „Wir haben rund 40 Minuten ordentlich gespielt und danach jedes taktische Konzept über den Haufen geworfen.“ Auch die Umstellungen in der Mannschaft wollte er später nicht als Entschuldigung gelten lassen. Marcel Jastram auf der linken Außenposition und Jan-Oliver Detjen bekamen ihre Spielzeit und machten ihre Sache gut. Detjen zeigte mit einigen zielsicheren Pässen auf die Außenpositionen bereits seine Spielmacherqualitäten.
„Bei einer Führung von neun Toren sollte es kein Problem für die Mannschaft sein, eine Umstellung zu verkraften“, war Hensel sauer, „denn eigentlich können doch alle Handball spielen.“ Sein Fazit: „Wir können froh sein, dass wir die beiden Punkte hier behalten haben“.
TSV-Coach Matthias Hasse kommentierte: „Wir sind durch diese Umstellungen der TVer ins Spiel gekommen.“ Eng sei es aber nur geworden, weil sich in seinem Team endlich die Trefferquote erhöht habe. Die TVer dagegen, deren Torausbeute bereits in Hälfte eins nicht optimal war, brachen in den 20 Schlussminuten förmlich ein. Während dem TSV von der 37. bis zur 58. Minute zwölf Treffer gelangen, waren die Homburgstädter nur vier Mal erfolgreich.
TV-Keeper Ingmar Rusch entschuldigte sich nach dem Spiel dann förmlich bei den Fans. Dabei hatte er am wenigsten Grund dazu. Immer besser stellte er sich im Verlauf des Spiels auf die gefährlichen Schlagwüfe aus dem TSV-Rückraum ein. Nach dem Seitenwechsel war es vor allem ihm zu verdanken, dass der Vorsprung so schnell ausgebaut werden konnte. Und zu Beginn des Einbruchs seiner Vordermannschaft, in der übrigens Jens Klingemann aus beruflichen Gründen fehlte - sorgte er dafür, dass der Vorsprung zumindest langsamer dahinschmolz.
Über die beiden Punkte in eigener Halle freute man sich beim TV entsprechend verhalten. Und durch den Sieg haben die Homburgstädter sich sogar in der Tabelle auf Rang vier verbessert. Nach einer Heimniederlage gegen den Lehrter SV ist der SV Alfeld auf Rang fünf abgerutscht.

Verhaltene Freude?

Der TV: Ingmar Rusch, Sirko Macke (Tor), Kestas Zalandauskas (4), Sebastian Froböse (5), Florian Glombik (1), Sascha Hille (4), Marcel Jastram (1), Marc Rettig (1), Tobias Mieleke (2), Tobias Walter (9/4), Oliver Detjen.
Quelle: TAH/ste, Fotos: Lange

„Ich entscheide intuitiv wie ich werfe”
Jan-Oliver Detjen - Neuzugang beim TV 87 (01.12.04)

Stadtoldendorf (ste). Nachdem die Handball-Oberligisten des TV 87 Stadtoldendorf erst vor rund zwei Wochen mit Marcel Jastram einen Neuzugang auf der Linksaußenposition präsentieren konnten, gibt es jetzt auch Verstärkung für den Rückraum. Jan-Oliver Detjen wechselt vom Hamburger Oberliga-Spitzenteam TV Fischbeck in die Homburgstadt. Der 20-Jährige ist bereits am kommenden Sonntag zum Heimspiel gegen den TSV Barsinghausen spielberechtigt.

„Er wird uns insbesondere auf der Rückraum-Mitte-Position weiterbringen”, so TV-Coach Michael Hensel, „wir werden dort durch ihn künftig deutlich variabler spielen können.” Allerdings werde es noch etwas Zeit brauchen, ihn komplett in das Spielsystem zu integrieren.
„Ich möchte mich so schnell wie möglich einspielen”, gibt der gebürtige Hamburger als erstes Ziel an, „und natürlich dabei helfen, dass die Mannschaft ihren guten Tabellenplatz hält.” Trotz seiner erst 20 Jahre übernahm Detjen bei den Hamburger Oberligisten bereits den Job des Spielmachers. „Dort bin ich aufgrund von Personalproblemen allerdings zuletzt auf Rechtsaußen versauert”, erklärt er. Das habe den Wechsel für ihn nicht gerade schwerer gemacht. Den ungeliebten Positionswechsel bescherte ihm aber nicht etwa eine schwache Leistung als Spielgestalter, sondern ein besonderes Talent: Detjen ist Beidhänder. „Ich entscheide intuitiv, ob ich die rechte oder linke Hand zum Wurf nehme”, verrät er. Eine Fähigkeit, die bei ihm schon früh entdeckt wurde. Wirklich ausgebaut hat er sie während einer Verletzung an der rechten Hand. „Ich habe immer mit links an die Wand geworfen und gemerkt, dass es genauso gut funktioniert”, so Detjen, seitdem benutzt er zum Leidwesen seiner Gegenspieler beide Wurfarme nach Belieben.
Querelen mit dem Verein waren aber nicht der Hauptgrund zum Vereinswechsel. Der Hamburger studiert im ersten Semester Sozialwissenschaften an der Universität Göttingen. „Es war für mich natürlich ein immenses Fahrpensum”, das habe auch sein bisheriger Verein eingesehen und ihm deshalb den Wechsel in der laufenden Saison sehr leicht gemacht.
Den Kontakt zum TV baute übrigens Ingmar Rusch auf. Beide haben sich beim Uni-Handball kennen gelernt. Seitdem war Detjen schon häufiger Trainingsgast in der Homburgstadt, kennt die Mannschaft also schon ganz gut. Jan-Oliver Detjen spielt seit rund acht Jahren Handball. Seine Laufbahn im Herrenbereich begann in der Saison 2003/04 beim Hamburger Sportverein im Oberliga-Team. Nach dem Abstieg des HSV wechselte er zum Konkurrenten nach Fischbeck. Zuvor spielte Detjen bereits drei Jahre in der A-Jugend-Regionalliga für den VfL Bad Schwartau. Dort trainierte er regelmäßig beim Bundesliga-Team mit.
Quelle: TAH (01.12.2004)

TV-Handballer setzen Erfolgsserie fort (23.11.04)

Die Handballer des TV 87 Stadtoldendorf haben ihre Erfolgsserie mit einem beeindruckenden Heimsieg fortgesetzt. Vor mehr als 400 Zuschauern schossen sie die Gäste von der SG Hohnhorst/Haste mit 39:26 (22:15) Treffern förmlich aus der Halle. Lediglich in der Anfangsviertelstunde konnte das Team von Michael Evers überhaupt mithalten.

Bereits nach nur drei Minuten musste Gäste-Coach Evers seinen Spielmacher Sebastian Reichardt mit Verdacht auf eine schwerere Knieverletzung aus dem Spiel nehmen. Sein Team schien die Schwächung allerdings zunächst gut zu verkraften. Marc Wengler übernahm für ihn das Torewerfen. Bis zum 9:8 für den TV (15.) sah es aus, als würde die Homburgstädter ein hartes Stück Arbeit erwarteten. Was dann geschah, konnte Michael Evers kaum fassen. „Wir haben den Spielbetrieb eingestellt“, erklärte der enttäuschte Coach später, „es war schon fast Arbeitsverweigerung.“
Durch drei Treffer von Jens „Eisen“ Klingemann, dem wohl auffälligsten Spieler der ersten Halbzeit, setzten sich die Homburgstädter auf 12:9 Treffer ab. Eine Führung, die sie mühelos weiter ausbauten. Den Grundstein zum Erfolg legten die Homburgstädter durch ihre immer sicherer agierende Abwehr, hinter der Keeper Ingmar Rusch meist zur Stelle war, wenn doch einmal ein Ball den starken TV-Innenblock passierte.
„Abgesehen von den 15 Anfangsminuten bin ich heute hochzufrieden“, so TV-Coach Michael Hensel. Die Mannschaft habe endlich über die gesamte Spielzeit durchgehalten. Keeper Ingmar Rusch sprach von einer „absolut disziplinierten Leistung“, des Teams vor allem in der Abwehr. „Ich brauchte nicht zu glänzen“, gab er sich bescheiden, tat es aber doch. Denn neben der Treffsicherheit vorm gegnerischen Tor, war es auch Rusch zu verdanken, dass es am Ende ein so deutlicher Sieg mit immerhin 13 Toren Vorsprung wurde.
Der von vielen Fans befürchtete zwischenzeitliche Einbruch, wie ihn sich die Mannschaft noch gegen den MTV Celle erlaubte, blieb also aus. Die SG, sonst für ihren Kampfgeist bekannt, wurde in Hälfte zwei förmlich deklassiert.
Während Jens Klingemann, der von Coach Hensel in Hälfte zwei über einen längeren Zeitraum geschont wurde, nun etwas zurücksteckte, lief Tobias Walter zur Höchstform auf. Insgesamt neun Treffer gelangen dem wie entfesselt aufspielenden Rechtsaußen in Hälfte zwei.
Durch den Sieg haben die Homburgstädter ihren vierten Platz in der Spitzengruppe der Oberliga behauptet. Dort können sie in der Woche allerdings noch vom MTV Celle abgefangen werden. Der MTV reist als hoher Favorit zum Tabellenschlusslicht VfL Bad Nenndorf.
Der TV: Ingmar Rusch (Tor), Jens Klingemann (9/5), Florian Glombik (4), Kestas Zalandauskas (3), Sebastian Froböse (3), Marc Rettig (3), Tobias Walter (13/3), Sascha Hille (1), Tobias Mieleke (1), Marcel Jastram (1).

Quelle: TAH/ste

Gute Abwehr, guter Angriff - und einer hielt besonders gut: "Sticky Inge" ...

 

Oberliga: Der nächste Auswärtssieg (06.11.04)

Gegen den VfL Bad Nenndorf verbuchte die 1. Herren des TV 87 Stadtoldendorf einen klaren 33:25-Sieg und schob sich damit erst einmal auf Rang 4 in der Tabelle vor.
Wir sind beeindruckt und gratulieren!!!

MTV Celle ohne Punkte nach Hause geschickt (31.10.04)

Nach einer spannenden Partie mit zwischenzeitlicher Acht-Tore-Führung besiegte das Team der 1. Herren den Mitaufsteiger MTV Celle mit 31:27.
Recht so - denn die Ankündigung seitens des MTV , den TV 87 aus der Halle zu schießen, brauchte eine passende Antwort!
Großen Anteil am Sieg hatte die über weite Strecken überzeugende Abwehrleistung mit einem erneut überragenden Ingmar Rusch im Tor.

Erster Auswärtserfolg - 1. Herren fährt dritten Sieg ein (23.10.04)

Es geht weiter voran: Im sechsten Oberligaspiel siegte die 1. Herren des TV 87 am 23. Oktober auswärts gegen den TuS Bergen mit 31:29. Glückwunsch!

Zweiter Sieg in der Oberliga (17.10.04)

Im fünften Oberligaspiel bezwang die 1. Herren des TV 87 vor heimischem Publikum den MTV Vorsfelde mit 35 : 29.
Sauber, Jungs!

Erster Sieg in der Oberliga (26.09.04)

Im dritten Oberligaspiel traf die 1. Herren des TV 87 auf den MTV Großenheidorn.
Und was die zahlreichen Zuschauer sahen, war über weite Strecken eine überzeugende Leistung in Angriff und Abwehr. Zeitweise lag der TV mit acht Toren vorn, bis sich die Mannschaft eine kleine Auszeit nahm und den Gegner wieder herankommen ließ.
Am Ende aber hieß es verdient 33 : 30 - Wir gratulieren!

Ein zeitweise umwerfendes Spiel!

Begeisterung bei den zahlreichen Stadtoldendorfer Fans ...

... und blanke Freude bei der Mannschaft!

... Nur einer kann's fast noch nicht fassen.

 

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